Worauf beim Heizungssystem (Neubau) achten

Hallo,

ich hoffe, ich bin hier mit meiner Frage richtig.
Wir wollen neu bauen (115 qm Bungalow) und vergleichen gerade verschieden Angebote.

Ich hätte einige Fragen zum Thema Heizung/Warmwasserbereitung. Zu diesem Thema habe ich natürlich schon viel gegoogelt, aber teils widersprüchliche Aussagen gefunden. Insbesondere ist mir an energiesparenden Systemen gelegen.

  1. Heizungssystem
    Wir wollen uns eine Fußbodenheizung gönnen.
    Angebliche Vorteile:
  • angenehmes Wohnklima, Möbel frei stellbar
  • verminderte Schimmelpilzbildung
  • veringerte Staubaufwirbelung
  • geringerer Gasverbrauch durch niedrigere Vorlauftemperatur

Nachteile:

  • träges System - kurzeitige Temperaturabsenkungen nicht sinnvoll - Verbrauchsnachteil?
  • deutlich teurer (3.500 bis 5.000 EUR Aufpreis)

Noch Unklar:

  • Bodenbelag - wir wollen teilweise Laminat verlegen, da soll es teilweise zu Problemen gekommen sein
  • Freundin hat gelegentlich das Problem von Wasser in den Beinen (z.B. dicke Beine im Sommer, frühere FBH sollen derartige Beschwerden verschlimmert haben
  • Wartungsaufwand, ist der höher als bei einer Radiatorenheizung

Habe ich was vergessen?

  1. Warmwasserspeicher zur Heizungsanlage
    Notwendig oder nicht - Stichwort Energieverluste? Welche Größe wäre bei 115 qm und (später) drei bis vier Personen empfehlenswert.

  2. Zirkulationsleitung
    Nach meinen Informationen bei EFH heutzutage zu vermeiden, da Anschaffungs- und Ernergiekosten in keinem Verhältnis zum geringfügigen Mehrverbrauch von Wasser stehen. Ist das korrekt?

  3. Sonstiges z.B. welche Leitungen sollten verwendet werden, Dämmung der Leitungen, e.t.c.

Gibts es eigentlich eine Internetseite,wo man objektiv derartige Themen recherchieren kann - wird sicher nicht die letzte Frage zum Thema Vor- und Nachteile verschiedener System gewesen sein.

Gruß
Marko

Hallo,

ich schreibe hier nicht als Fachmann, sondern als Heizungsnutzer, Ex-Hausbesitzer und Wieder-Bauherr.

  1. Heizungssystem
    Wir wollen uns eine Fußbodenheizung gönnen.

Dafür haben wir uns dieses Mal auch entschieden. Wegen der niedrigen Vorlauftemperatur, kann man die Heizung gut mit einem Sonnenkollektor zur Brauchwassererwärmung koppeln. Das spart auf jeden Fall Verbrauchskosten (kostet in der Anschaffung allerdings ein bißchen mehr).

  1. Warmwasserspeicher zur Heizungsanlage
    Notwendig oder nicht - Stichwort Energieverluste? Welche Größe
    wäre bei 115 qm und (später) drei bis vier Personen
    empfehlenswert.

Auf jeden Fall einen Warmwasserspeicher wählen. Bei vier Personen werden 150 l empfohlen, ich würde ruhig etwas größer nehmen. Wenn 4 Personen duschen wollen, könnten 150 l knapp werden. Auf jeden Fall mit Sonnenkollektor koppeln.

  1. Zirkulationsleitung
    Nach meinen Informationen bei EFH heutzutage zu vermeiden, da
    Anschaffungs- und Ernergiekosten in keinem Verhältnis zum
    geringfügigen Mehrverbrauch von Wasser stehen. Ist das
    korrekt?

Geringfügig ? Wo ist Dein Warmwasserbehälter und wo sind Deine Zapfstellen ? Die Zirkulationsleitungen sind heutzutage dick ummantelt, da geht nicht viel Wärme verloren. Die Zirkulationspumpe kannst Du ja mit einer Zeitschaltuhr koppeln, damit nur dann gepumpt wird, wenn jemand im Haus ist.

Gibts es eigentlich eine Internetseite,wo man objektiv
derartige Themen recherchieren kann - wird sicher nicht die
letzte Frage zum Thema Vor- und Nachteile verschiedener System
gewesen sein.

Versuchs mal bei der Verbraucherzentrale. Die hier in Bonn ist in dieser Beziehung schwer auf Draht.

Gruß

Nordlicht

Hallo,

Ebenso Hallo

Ich antworte dir als ehemalige Bauherrin und superstolzer (Mit-)Besitzerin eines eigenen Hauses

  1. Heizungssystem
    Wir wollen uns eine Fußbodenheizung gönnen.
    Angebliche Vorteile:
  • angenehmes Wohnklima, Möbel frei stellbar
  • verminderte Schimmelpilzbildung
  • veringerte Staubaufwirbelung
  • geringerer Gasverbrauch durch niedrigere Vorlauftemperatur

stimmt grösstenteils. Ich würde meine FBH nie nie nie mehr wieder eintauschen!!! Es ist immer und überall gleich warm, (früher habe ich mich immer in den Ecken mit den heizkörpern aufgehalten) du kannst überall Terassentüren machen und die niedrige Vorlauftemperatur ist DAS Argument zur Energieeinsparung (wenn du es irgenwie finanzieren kannst, machs!)
Allerdings (vielleicht bilde ich mir das nur ein oder es fällt mir eher auf, da wir nur noch Parkett und keine Teppiche mehr haben) muss ich jetzt mindestens 3 mal die Woche Staubsaugen oder wischen, da der Boden immer voller Staub ist aber wohl besser am Boden als in der Luft…

Nachteile:

  • träges System - kurzeitige Temperaturabsenkungen nicht
    sinnvoll - Verbrauchsnachteil?

nicht unbedingt. Wenn du um 23.00 Uhr ins Bett gehst, stellst du die Nachtabsenkung bereits ab 22.00 Uhr ein, morgends entprechend früher, die Gesamtzeit der Absenkung bleibt dann gleich, wenn du allerdings ein vorher kaltes Zimmer aufheizen musst, solltest du schon mindestens 2 h einplanen

  • deutlich teurer (3.500 bis 5.000 EUR Aufpreis)

Noch Unklar:

  • Bodenbelag - wir wollen teilweise Laminat verlegen, da soll
    es teilweise zu Problemen gekommen sein

habe wir bisher nicht bemerkt, du musst aber darauf achten, dass die Dampfsperre für FBH geeignet ist.

  • Freundin hat gelegentlich das Problem von Wasser in den
    Beinen (z.B. dicke Beine im Sommer, frühere FBH sollen
    derartige Beschwerden verschlimmert haben

persönlich keine Probleme, die oben genannten Probleme gibt es meines Erachtens nur bei den „alten“ FBH´s bei denen man auch kein Parkett einbauen sollte. Früher lief eine FBH wie Radiatoren auch mit einer Vorlauftemperatur von teilweise über 60 Grad und das macht kein Parkett mit. Wir haben eine Vorlauftemeratur von 35 Grad, es ist überall mollig warm und weder Parkett noch Laminat noch Füsse leiden (Wenn im Sommer die Sonne reinknallt, wird das Parkett sicher wärmer als 35 Grad)

  • Wartungsaufwand, ist der höher als bei einer
    Radiatorenheizung

wäre mir nicht aufgefallen.

Habe ich was vergessen?

  1. Warmwasserspeicher zur Heizungsanlage
    Notwendig oder nicht - Stichwort Energieverluste? Welche Größe
    wäre bei 115 qm und (später) drei bis vier Personen
    empfehlenswert.

  2. Zirkulationsleitung
    Nach meinen Informationen bei EFH heutzutage zu vermeiden, da
    Anschaffungs- und Ernergiekosten in keinem Verhältnis zum
    geringfügigen Mehrverbrauch von Wasser stehen. Ist das
    korrekt?

Kommt auf Leitungslängen zwischen Warmwasserspeicher (ein Muss!) und entnahmestelle an.

  1. Sonstiges z.B. welche Leitungen sollten verwendet werden,
    Dämmung der Leitungen, e.t.c.

Gibts es eigentlich eine Internetseite,wo man objektiv
derartige Themen recherchieren kann - wird sicher nicht die
letzte Frage zum Thema Vor- und Nachteile verschiedener System
gewesen sein.

noch ein paar Links
mein Favorit: http://www.bau.de/
mein Liebling weil wir auch eine haben: http://www.waermepumpe-bwp.de/
nämlich die: http://www.alpha-innotec.de/waermepumpe.htm (Luft-Wasser Wärmepumpe)
und hier: http://www.baulinks.de/heizung/1frame.htm?heizkessel…

grüsse
dragonkidd

Gruß
Marko

Vielen Dank erst einmal für die Antworten.

Kommt auf Leitungslängen zwischen Warmwasserspeicher (ein
Muss!) und entnahmestelle an.

Einen Warmwasserspeicher werde ich also zwingend mit einplanen müssen.

noch ein paar Links
mein Favorit: http://www.bau.de/
mein Liebling weil wir auch eine haben:
http://www.waermepumpe-bwp.de/
nämlich die: http://www.alpha-innotec.de/waermepumpe.htm
(Luft-Wasser Wärmepumpe)
und hier:
http://www.baulinks.de/heizung/1frame.htm?heizkessel…

grüsse
dragonkidd

Das mit der Wärmepumpe finde ich durchaus interessant.
Bisher war ich der Meinung, dass sich nur eine Erdwärmepumpe mit Sondentechnik unter Einsparaspekten richtig lohnt - die sind aber finanziell nicht zu stemmen (Mehrkosten ca. 15.000 EUR ohne FBH). Luftwärmepumpen kamen bisher nicht in Betracht, Stichwort niedrige Lufttemperaturen im Winter, wenn man die Heizung am meisten braucht.
Wie sind denn deine Erfahrungen und wie hoch waren deine Anschaffungsmehrkosten.

Gruß
Marko

hallo.

  • verminderte Schimmelpilzbildung

schimmel läßt sich in den allermeisten fällen auf falsches heiz- und lüftverhalten zurückführen. ist das nicht der fall, liegen bauliche mängel vor. von der heizart ist schimmelbildung meines wissens völlig unabhängig.

  • veringerte Staubaufwirbelung

naja… zur staubaufwirbelung dürfte das treiben der bewohner mehr beitragen als die heizung. türen öffnen/schließen, kissen aufschütteln, …

Nachteile:

  • träges System - kurzeitige Temperaturabsenkungen nicht
    sinnvoll - Verbrauchsnachteil?

träges system, aber kein verbrauchsnachteil.

Noch Unklar:

  • Bodenbelag - wir wollen teilweise Laminat verlegen, da soll
    es teilweise zu Problemen gekommen sein

es gibt sicher extra laminat für fußbodenheizungen (so wie’s extra teppichboden gibt…), und das sicher auch in unterschiedlicher qualität. mit billigmist wirst du auch ohne fußbodenheizung probleme kriegen.

  • Wartungsaufwand, ist der höher als bei einer
    Radiatorenheizung

nein.

  1. Warmwasserspeicher zur Heizungsanlage
    Notwendig oder nicht - Stichwort Energieverluste? Welche Größe
    wäre bei 115 qm und (später) drei bis vier Personen
    empfehlenswert.

ich nehme mal an, du meinst einen brauchwasserspeicher? alternative wären durchlauferhitzer an allen warmwasserentnahmestellen (küche, bad).
mir persönlich wäre ein gut gedämmter speicher lieber.
volumen… 100-150 liter würd ich sagen. eine badewanne sollte man schon spontan voll kriegen.

  1. Zirkulationsleitung
    Nach meinen Informationen bei EFH heutzutage zu vermeiden, da
    Anschaffungs- und Ernergiekosten in keinem Verhältnis zum
    geringfügigen Mehrverbrauch von Wasser stehen. Ist das
    korrekt?

eine zirkulationsleitung macht in einem bungalow wohl nicht sooo viel sinn wie in einem dreistöckigen mietshaus, aber schaden tut’s nix. normalerweise betreibt man die zugehörige pumpe ja über eine zeitschaltuhr und läßt sie nur zu „warmwasserstoßzeiten“ laufen (frühmorgens, abends).

  1. Sonstiges z.B. welche Leitungen sollten verwendet werden,
    Dämmung der Leitungen, e.t.c.

ein bekannter von mir hat kunststoffleitungen - das hat ihm das haus gerettet. sein wäschetrockner im keller hat gebrannt, die hitze hat die darüberliegenden wasserrohre durchgeschmort, dadurch wurde das feuer gelöscht. ok, er hatte nen wasserschaden, aber der hielt sich in grenzen, weil im keller ein ablauf installiert war. kunststoff kann also hab und gut retten :smile:
ansonsten dürfte kupfer immer noch der werkstoff der wahl sein.

gruß

michael

Hi,

meine Meinung - gespeist aus vielfältigen Erfahrungen - dazu:

  1. Heizungssystem
    Wir wollen uns eine Fußbodenheizung gönnen.

Macht das. Die Anderen haben ja auch schon positiv geantwortet. IMHO immer noch die beste Art zu heizen, weil gleichmäßig und von der „gefühlten“ Temperatur wärmer als Heizkörper.

Das mit der Trägheit ist meines Erachtens kein Problem für die Praxis: Wie oft läßt Du tatsächlich die Räume so auskühlen, dass sie nicht mehr „bewohnbar“ sind, um sie anschließend wieder aufzuheizen? Wenn ich mich recht erinnere, plant ihr auch mit Kinderzimmer? Soll heißen: Dann ist sowieso ganztags jemand im Haus und es wird durchgeheizt. Also: Vergiss die Trägheit :wink: Und: Ich habe mit den Reaktionszeiten unserer Heizung keine Probleme.

  • Wartungsaufwand, ist der höher als bei einer Radiatorenheizung

Nö.

  • deutlich teurer (3.500 bis 5.000 EUR Aufpreis)

Überlege generell, wie Du ein Haus, Baujahr 2006, für die nächsten 15/20 Jahre zeitgemäß beheizen willst. Die derzeitigen Öl- und Gaskrisen sind meines Erachtens erst der Anfang. Deswegen würde ich an Deiner Stelle versuchen, mittels alternativen Energien der Misere ein Schnäppchen zu schlagen. Für die Umsetzung dieser Überlegungen sind vermutlich ein paar Mehrinvestitionen einzuplanen. Aber das sind m.E. die wichtigen Entscheidungen. Die Fußbodenheizung geht mit dieser Entscheidung einher, weil Du damit den Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen hinkriegst. Goldene Türklinken und elektrische Klobürsten kommen in der Prioritätenlisten dann dahinter.

Wir erfreuen uns nun schon seit ein paar Jahren an einer tadellos funktionierenden Holzpelletsheizung nebst Sonnenkollektoren und Pufferspeicher. In Kombination mit einer top ausgeführten Bauisolierung haben wir Heizkosten, wovon Öl- und Gasheizer derzeit - und schon seit einigen Jahren - nur träumen können. Und das, obwohl wir in einer wirklich schneereichen Gegend wohnen und somit von November bis April fast nichts von den Kollektoren haben.

Gruß
Bonsai

Hallo marko.

Ich hätte einige Fragen zum Thema Heizung/Warmwasserbereitung.
Zu diesem Thema habe ich natürlich schon viel gegoogelt, aber
teils widersprüchliche Aussagen gefunden. Insbesondere ist mir
an energiesparenden Systemen gelegen.

  1. Heizungssystem
    Wir wollen uns eine Fußbodenheizung gönnen.
    Angebliche Vorteile:
  • angenehmes Wohnklima, Möbel frei stellbar
  • verminderte Schimmelpilzbildung
  • veringerte Staubaufwirbelung
  • geringerer Gasverbrauch durch niedrigere Vorlauftemperatur

Gönnt sie euch. Es ist das Heizsystem der Zukunft. Durch Niedertemperatur, mit den Energien der Zukunft zu betreiben. Solar, Wärmepumpe und was da noch in Entwicklung ist.

Nachteile:

  • träges System - kurzeitige Temperaturabsenkungen nicht
    sinnvoll - Verbrauchsnachteil?
  • deutlich teurer (3.500 bis 5.000 EUR Aufpreis)

Mit Sicherheit nicht unbedingt ein Nachteil. Ein TH-Kopf der Radiatorenheizung heizt beim Lüften hoch, die FBH nicht. Nachtabsenkung ist durch vorverlegte Schaltzeiten normal einsetzbar.

Noch Unklar:

  • Bodenbelag - wir wollen teilweise Laminat verlegen, da soll
    es teilweise zu Problemen gekommen sein
  • Freundin hat gelegentlich das Problem von Wasser in den
    Beinen (z.B. dicke Beine im Sommer, frühere FBH sollen
    derartige Beschwerden verschlimmert haben
  • Wartungsaufwand, ist der höher als bei einer
    Radiatorenheizung

Auf keinen Fall, wenn der Druck und die Größe des Ausdehnungsgefäßes stimmen.

Habe ich was vergessen?

  1. Warmwasserspeicher zur Heizungsanlage
    Notwendig oder nicht - Stichwort Energieverluste? Welche Größe
    wäre bei 115 qm und (später) drei bis vier Personen
    empfehlenswert.

Durch eine Schaltuhr läßt sich der Energieverlust minimieren.
Solarbetrieb wäre möglich.

  1. Zirkulationsleitung
    Nach meinen Informationen bei EFH heutzutage zu vermeiden, da
    Anschaffungs- und Ernergiekosten in keinem Verhältnis zum
    geringfügigen Mehrverbrauch von Wasser stehen. Ist das
    korrekt?

Wenn du Durchlauferhitzer einbaust, kannst du nicht auf zukünftige Energiesysteme umsteigen.

  1. Sonstiges z.B. welche Leitungen sollten verwendet werden,
    Dämmung der Leitungen, e.t.c.

In der Regel Kupfer. Falls die Wasserqualität das zuläßt (Bei Uferfiltrat problematisch). Ansonsten Kunststoff.

Gibts es eigentlich eine Internetseite,wo man objektiv
derartige Themen recherchieren kann - wird sicher nicht die
letzte Frage zum Thema Vor- und Nachteile verschiedener System
gewesen sein.

Wenn du eine Seite der Heizkörperproduzenten erwischst :frowning:( ?

Gruß Vanic.

Hallo,

Hallo auch,

  1. Heizungssystem
    Wir wollen uns eine Fußbodenheizung gönnen.

Das könnte man auch in der Decke oder Wand installieren !

Angebliche Vorteile:

  • angenehmes Wohnklima, Möbel frei stellbar

hier noch besser

  • verminderte Schimmelpilzbildung
  • veringerte Staubaufwirbelung

hier gar keine

  • geringerer Gasverbrauch durch niedrigere Vorlauftemperatur

hier auch

Nachteile:

  • träges System - kurzeitige Temperaturabsenkungen nicht

nein, sehr schnelle Temperaturregelung möglich

sinnvoll - Verbrauchsnachteil?

  • deutlich teurer (3.500 bis 5.000 EUR Aufpreis)

zuerst mal ja, dann enorme Kostenersparnis wegen Niedrigtemperatur

Noch Unklar:

  • Bodenbelag - wir wollen teilweise Laminat verlegen, da soll
    es teilweise zu Problemen gekommen sein

zumindest was die Heizung (Uups, beinahe vergessen, du kannst mit solchen Systemen im Sommer auch kühlen !) anbelangt, keine Probleme mit Bodenbelägen jeglicher Art.

  • Freundin hat gelegentlich das Problem von Wasser in den
    Beinen (z.B. dicke Beine im Sommer, frühere FBH sollen
    derartige Beschwerden verschlimmert haben

kein Problem, da in Decke oder Wand installiert

  • Wartungsaufwand, ist der höher als bei einer
    Radiatorenheizung

Warum ?

Habe ich was vergessen?

Hättest du z.B. Grundwasser zur Verfügung ? Damit kannst du unabhängig von jeglichen Öl- oder Gaspreisentwicklungen in Zukunft günstig heizen / kühlen (Stichwort Geothermie. i.Vgl. Sonnenkollektoren bzgl. Lebensdauer)

  1. Warmwasserspeicher zur Heizungsanlage
    Notwendig oder nicht - Stichwort Energieverluste? Welche Größe
    wäre bei 115 qm und (später) drei bis vier Personen
    empfehlenswert.
  2. Zirkulationsleitung
    Nach meinen Informationen bei EFH heutzutage zu vermeiden, da
    Anschaffungs- und Ernergiekosten in keinem Verhältnis zum
    geringfügigen Mehrverbrauch von Wasser stehen. Ist das
    korrekt?
  3. Sonstiges z.B. welche Leitungen sollten verwendet werden,
    Dämmung der Leitungen, e.t.c.
    Gibts es eigentlich eine Internetseite,wo man objektiv
    derartige Themen recherchieren kann - wird sicher nicht die
    letzte Frage zum Thema Vor- und Nachteile verschiedener System
    gewesen sein.

Google: Geothermie, Flächenheizung, Flächenkühlung, …

Gruß
Marko

Grüße
BW
wenn du schon mal baust und die Zukunft mit berücksichtigen willst

Vielen Dank erst einmal für die Antworten.

Kommt auf Leitungslängen zwischen Warmwasserspeicher (ein
Muss!) und entnahmestelle an.

Einen Warmwasserspeicher werde ich also zwingend mit einplanen
müssen.

noch ein paar Links
mein Favorit: http://www.bau.de/
mein Liebling weil wir auch eine haben:
http://www.waermepumpe-bwp.de/
nämlich die: http://www.alpha-innotec.de/waermepumpe.htm
(Luft-Wasser Wärmepumpe)
und hier:
http://www.baulinks.de/heizung/1frame.htm?heizkessel…

grüsse
dragonkidd

Das mit der Wärmepumpe finde ich durchaus interessant.
Bisher war ich der Meinung, dass sich nur eine Erdwärmepumpe
mit Sondentechnik unter Einsparaspekten richtig lohnt - die
sind aber finanziell nicht zu stemmen (Mehrkosten ca. 15.000
EUR ohne FBH). Luftwärmepumpen kamen bisher nicht in Betracht,
Stichwort niedrige Lufttemperaturen im Winter, wenn man die
Heizung am meisten braucht.
Wie sind denn deine Erfahrungen und wie hoch waren deine
Anschaffungsmehrkosten.

Hallo Marko,
wir wohnen in Ostbayern…
Unsere WP arbeitet bis - 18 Grad, fallen die Temperaturen darunter, schaltet sich ein elektrischer Heizstab zu. Diesen Winter (seit 10/05) insgesamt 26 Stunden. Wir brauchen fürs Haus mit 150 qm FBH (Normaler Neubau ohne besondere Dämmungen) und Warmwasser für 2 Personen in 24 h bei einer Nachttemperatur von ca. -8 Grad und Tagestemperatur von ca - 2 Grad ca 30 kWh Strom, macht bei unseren Stromanbieter ca. 3 € aus. Im Oktober als es noch nicht gefroren hat, hatten wir etwa die Hälfte.
Anschaffungsmehrkosten… äehm, da liegt der Hase wohl im Pfeffer…Genauso teuer wie eine Pelletheizung (also ca 8.000 €) aber man braucht keinen Schornstein (Ersparnis ca. 4000 €)Entsprechend auch keinen Schornsteinfeger und bei der künftigen Preisen für die fossilen Brennstoffe…
Für Wärmepumpen bekommt man bei den Stromanbietern immer einen Extratarif, die kWh kostet uns 10,09 ct.
grüsse
dragonkidd

Gruß
Marko

Vielen Dank…
… für die zahlreichen Antworten. Hat mich doch in meinem Beschluß bestärkt eine FBH zu nehmen.
Ich war ja sowieso schon immer dafür, allerdings hat meine Freundin noch etwas Bedenken, ist halt eher der konservative Typ. Vor allem wegen ihrer Gesundheit (dicke Beine) - da will man ihr ja auch nicht schaden.
Hoffe ich kann sie jetzt überzeugen.
Warmwasserspeicher ist auch Pflicht, mit Zirkulationsleitung muss ich mal sehen.

Leider wohne ich in Mecklenburg-Vorpommern, die Region ist ja nicht als besonders fortschrittlich bekannt. Werde trotzdem mal versuchen ein Angebot für eine Alternative zur Gasheizung zu bekommen, wobei ich aus dem Bauch heraus eher einer Wärmepumpe den Vorzug vor einer Holzpelletsheizung geben würde.

Gruß
Marko

Hallo Marko,
wir wohnen in Ostbayern…
Unsere WP arbeitet bis - 18 Grad, fallen die Temperaturen
darunter, schaltet sich ein elektrischer Heizstab zu. Diesen
Winter (seit 10/05) insgesamt 26 Stunden. Wir brauchen fürs
Haus mit 150 qm FBH (Normaler Neubau ohne besondere Dämmungen)
und Warmwasser für 2 Personen in 24 h bei einer
Nachttemperatur von ca. -8 Grad und Tagestemperatur von ca - 2
Grad ca 30 kWh Strom, macht bei unseren Stromanbieter ca. 3 €
aus. Im Oktober als es noch nicht gefroren hat, hatten wir
etwa die Hälfte.
Anschaffungsmehrkosten… äehm, da liegt der Hase wohl im
Pfeffer…Genauso teuer wie eine Pelletheizung (also ca 8.000
€) aber man braucht keinen Schornstein (Ersparnis ca. 4000
€)Entsprechend auch keinen Schornsteinfeger und bei der
künftigen Preisen für die fossilen Brennstoffe…
Für Wärmepumpen bekommt man bei den Stromanbietern immer einen
Extratarif, die kWh kostet uns 10,09 ct.
grüsse
dragonkidd

Also 8.000 EUR wäre mir die Sache eventuell wert, wie geschrieben sind für eine Erdwärmeheizung aber eher 14.000 EUR fällig. Da ich mir diesen Betrag zusätzlich von der Bank leihen und über viele Jahre abzahlen müsste, ist die Gesamtsumme inkl. Zinsen sicher fast doppelt so hoch. Da ist doch echt die Frage ab wann sich das überhaupt rentiert (für knapp 30.000 EUR kann man eine Menge Gas kaufen).

Gruß
Marko