Word-Mustervorlage für die Diplomarbeit

Hallo,

habe gerade im Netz nach kostenlosen Mustervorlagen gesucht. Leider wollen die alle Geld dafür und dann betreibe ich lieber den Aufwand und stelle mir mein Word entsprechend ein.

Kennt jemand eine kostenlose Word-Vorlage im Netz?

DANKE!
Stef

Hallo,

Kennt jemand eine kostenlose Word-Vorlage im Netz?

  1. Was genau erwartest Du von so einer Vorlage?

  2. Willst Du wirklich Word nehmen? (Ich würde es nicht wollen).

Gruß,

Sebastian

Hallo Stef,

bevor du dich im Netz verausgabst - frag erst mal bei deinem Prof nach, wie die Diplomarbeit bei ihm am Lehrstuhl aussehen soll. Manche Profs haben da ihre ganz eigenen Vorstellungen, manchmal gibts auch Vorlagen (vielleicht von einem früheren Diplomanden?). Da nützt dir die schönste Vorlage aus dem Netz nix, wenn die dem Prof nicht gefällt.
Abgesehen davon kann man die Word-Standardvorlagen (Stichwort Überschriften, Formatvorlagen, Gliederung etc.) durchaus gut verwenden. Von Anfang an auf Einheitlichkeit achten, soweit möglich die Standards verwenden, dann ist mit Word auch ohne spezielle Vorlagen was ansprechbares hinzukriegen. Word ist nur dann nicht besonders gut geeignet, wenn man viele Grafiken oder komplexe Tabellen einbinden will oder wenn das Dokument sehr umfangreich wird (>100 Seiten). Kommt halt auf dein Fach und dein Thema an.

Ach ja, und nicht vergessen oft genug zwischenzuspeichern (Stichwort STRG+S) und Sicherungskopien anzulegen. Ab und an auch mal nen Ausdruck auf Papier machen, falls alles andere schiefgehen sollte. Aber das gilt nicht nur für Word sondern auch für jedes andere Programm.

Ich verstehe zwar grundsätzlich die Bemerkungen der Anti-Word-Fraktion (auch wenn sie oft ein wenig ‚von oben runter‘ rüberkommen), gebe aber zu bedenken, daß sich unter Zeitdruck (Abgabetermin rückt näher) nicht mal so eben ein neues Programm (LaTeX o.ä.) lernen läßt. LaTeX ist professioneller, das stimmt. Aber es erfordert eben doch ein etwas tieferes Verständnis und ist meiner Meinung nach für den Laien nicht das Programm der Wahl.

Viel Erfolg bei deiner Arbeit.
Eva

Hallo

Ich verstehe zwar grundsätzlich die Bemerkungen der
Anti-Word-Fraktion (auch wenn sie oft ein wenig ‚von oben
runter‘ rüberkommen), gebe aber zu bedenken, daß sich unter
Zeitdruck (Abgabetermin rückt näher) nicht mal so eben ein
neues Programm (LaTeX o.ä.) lernen läßt. LaTeX ist
professioneller, das stimmt. Aber es erfordert eben doch ein
etwas tieferes Verständnis und ist meiner Meinung nach für den
Laien nicht das Programm der Wahl.

teilweise richtig, aber im Nachhinein hätte ich die Zeit die ich damit verbracht habe in Word Grafiken wieder an den rechten Platz zu schieben u.ä. lieber in die Einarbeitung in LaTeX investiert.

gruß
Heavy

Soll man grosse und komplexe Dokumente (z.B. eine Diplomarbeit) in MS Word erstellen?
Diplomarbeit unter MS Word: So packen Sie es (an)

http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/LangDok.htm

und
http://www.diplom-reader.de/

Gruß Lisa

Hallo,

habe gerade im Netz nach kostenlosen Mustervorlagen gesucht.
Leider wollen die alle Geld dafür und dann betreibe ich lieber
den Aufwand und stelle mir mein Word entsprechend ein.

Man kann Word nicht entsprechend einstellen. Folgende Einstellungen sind von Microsoft fest im Code implementiert:

[] Drucke, wie es auf dem Bildschirm zu sehen ist.
[X] Produziere zufällige Bugs bei Seitenzahlen \> 100.
[] Importiere Grafiken fehlerfrei.
[X] Mische den Text stündlich neu bei Seitenzahlen \> 100.
[X] Verweigere jeden vernünftigen Ausdruck ab dem vierten Tag
 vor dem Abgabetermin bis mindestens einen Tag nach dem Termin.
[] Ersetze grässliches Layout der Nutzer durch typografisch
 korrekten Schriftsatz.
[] Nummeriere Gleichungen am rechten oder linken Rand anstatt
 unten drunter.

undsoweiterundsofort

Kennt jemand eine kostenlose Word-Vorlage im Netz?

Nein. Aber ein kostenloses Diplomarbeitensatzprogramm:

http://www.miktex.org/

Anleitung hier: http://dante.ctan.org/CTAN/info/german/LaTeX2e-Kurzb…

FAQ hier: http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/

Buch zur Einführung (auch in Deiner Uni-Bibliothek erhältlich):
http://www.bookzilla.de/shop/action/productDetails?a…

Gruß

Fritze

Hallo,

gebe aber zu bedenken, daß sich unter
Zeitdruck (Abgabetermin rückt näher) nicht mal so eben ein
neues Programm (LaTeX o.ä.) lernen läßt.

Das ist korrekt. Da der Fragende aber offensichtlich am Anfang der Arbeit steht, ist es genau der geeignete Zeitpunkt, sich über die Wahl der geeigneten Software Gedankn zu machen.

Genauso unsexy wie vor dem Abgabetermin unter Zeitdruck LaTeX zu lernen ist es übrigens, Word-Probleme zu debuggen.

LaTeX ist
professioneller, das stimmt. Aber es erfordert eben doch ein
etwas tieferes Verständnis

… als was?

LaTeX ist anders, in der Tat. Ich finde es logisch, ästhetisch und es bietet mir Features, die mit Word ein Krampf werden im Vorbeigehen.

und ist meiner Meinung nach für den
Laien nicht das Programm der Wahl.

Das denke ich immer über Word, wenn es sein Eigenleben entwickelt (ja, auch ich leide auf Arbeit unter Word).

Gruß,

Sebastian

ich bin selbst für meine diplomarbeit in LaTeX eingestiegen, aber ich muß word doch mal ein bißchen in schutz nehmen…

wenn man einfach drauf losschreibt und unterwegs irgendwelche layoutänderungen macht, wird das file extrem groß und mühsam, weil word diese änderungen (ausnahmslos alle, sogar die rückgängig gemachten, soweit ich weiß) speichert.

wenn man aber vorher eine formatvorlage erstellt, muß man sich um diese dinge nicht kümmern und kann einfach den text schreiben. meine freundin hat an mehreren seminaren teilgenommen, in denen die studenten gemeinsam riesige (zum teil an die 500 seiten lange) abschlußarbeiten verfaßt haben - und dank der formatvorlage gab es keine probleme.

sofern man also nicht mathematische formeln, noten und/oder viele grafiken in den text integrieren will, ist word eine durchaus brauchbare alternative.

Hallo,

wenn man aber vorher eine formatvorlage erstellt, muß
man sich um diese dinge nicht kümmern und kann einfach den
text schreiben.

Das ist eben laut Test einer großen renomierten Computerzeitschrift nicht so. Von allen verglichenen Textverarbeitungen hat Word mit Abstand am schlechtesten abgeschnitten.

Siehe:

Sieben Textverarbeitungen im Praxistest
Prüfstand,Textverarbeitungen,Layout, Fußnoten, Grafiken, Diplomarbeiten, HTML, Serienbriefe, Word, WordPerfect, Word Pro, Ragtime, Papyrus, TextMaker, StarOffice, OpenOffice,RagTime 5.6.3 (ReleaseCandidate),Papyrus 9
c’t 7/04, Seite 170

Die Zeit, die man für das vernünftige Einarbeiten in Word investiert, kann man auch in LaTeX stecken. Mit dem Unterschied, dass LaTeX dann ohne Murren und irgendwelche Probleme bis zum Ende durchmacht.

Diplomarbeit mit Word ist was für Leute, die ihre Finanzplanung auf den Lottogewinn von nächster Woche ausrichten.

Gruß

Fritze

Von allen verglichenen
Textverarbeitungen hat Word mit Abstand am schlechtesten
abgeschnitten.

das mag sein, ich bestreite das gar nicht.

word hat aber momentan einen riesigen vorteil, und das ist die verbreitung. schreibt einer allein eine arbeit, ist es natürlich klug, vor beginn der prozedur vor- und nachteile zu überlegen… aber wenn eine größere gruppe von studenten 3 monate zeit hat, um eine 500-seitige arbeit zu verfassen, kann keiner erwarten, daß sich alle auf eine alternative software einigen, sich damit auseinandersetzen und dann das ergebnis optimieren…

ich bin selbst kein fan von word, aber wie ich es sehe, funkt es mit word2000 auf win98 mit einer klaren formatvorlage weitestgehend problemlos. daß diese arbeiten mir optisch kein bißchen gefallen, liegt in erster linie an der gestaltung der vorlage… ich kann durchaus verstehen, wenn jemand, der in seinem leben nicht mehr als 3-4 arbeiten mittleren umfangs verfassen will, zu der naheliegensten lösung greift…

Hallo,

word hat aber momentan einen riesigen vorteil, und das ist die
verbreitung.

Hmm, na ich weiss nicht. LaTeX ist an wirklich *jeder* Uni gratis zum download verfügbar. Man muss es nur machen. Verbreitung kann nicht das Problem sein.

schreibt einer allein eine arbeit, ist es
natürlich klug, vor beginn der prozedur vor- und nachteile zu
überlegen…

In der Tat.

aber wenn eine größere gruppe von studenten 3
monate zeit hat, um eine 500-seitige arbeit zu verfassen, kann
keiner erwarten, daß sich alle auf eine alternative software
einigen, sich damit auseinandersetzen und dann das ergebnis
optimieren…

Das schöne an LaTeX ist, dass man da nichts optimieren muss. Und gerade wenn es um eine Zusammenarbeit mit mehreren geht, ist LaTeX erheblich besser geeignet, als Word. Schonmal versucht, Word-Dateien von unterschiedlichen Systemen zusammenzuführen? Da habe ich schon gestandene Ingenieure laut schreiend von ihrem Computer weglaufen sehen.

ich bin selbst kein fan von word, aber wie ich es sehe, funkt
es mit word2000 auf win98 mit einer klaren formatvorlage
weitestgehend problemlos.

Mit Windows 98? Auf weia. Da kommen zu den drei Sack Word Bugs ja noch die System-Bugs hinzu. *grusel*

daß diese arbeiten mir optisch kein
bißchen gefallen, liegt in erster linie an der gestaltung der
vorlage… ich kann durchaus verstehen, wenn jemand, der in
seinem leben nicht mehr als 3-4 arbeiten mittleren umfangs
verfassen will, zu der naheliegensten lösung greift…

Mei, letztlich kanns mir egal sein. Sollen die Leute doch nehmen, was sie wollen. Ich supporte allerdings Word schon länger nicht mehr. Ein paar Leute haben sich auf das „Abenteuer“ LaTeX eingelassen, und keiner von ihnen hat es bereut. Einmal nur habe ich einen kleinen Schreck bekommen, als ein guter Freund von mir Abends spät wutschnaubend vor meiner Tür stand und sich bitterlich beschwert hat, er wäre jetzt eine Woche vor der Zeit fertig geworden und müsse sich nun jeden Tag das Gejammer der Kommilitonen anhören, die ihre Arbeiten mit Word einfach nicht mehr in den Griff bekämen.

Gruß

Fritze

Hmm, na ich weiss nicht. LaTeX ist an wirklich *jeder* Uni
gratis zum download verfügbar. Man muss es nur machen.
Verbreitung kann nicht das Problem sein.

nicht für jemanden, der was dafür tun will…
der unterschied ist: word ist auf so gut wie jedem rechner vorinstalliert und auf mausklick verfügbar, so gut wie jeder arbeitet damit, und viele kennen sich damit aus…
LaTeX mußt du dir eben erst runterladen (min. 24MB, mit den ganzen packages können es aber schnell mal über 100MB werden), was zeit, geld, speicherplatz und dergleichen kostet…

Mit Windows 98? Auf weia. Da kommen zu den drei Sack Word Bugs
ja noch die System-Bugs hinzu. *grusel*

tja, und stell dir vor, es funktioniert dennoch… never change a running system, wie man so schön sagt :wink:

Mei, letztlich kanns mir egal sein. Sollen die Leute doch
nehmen, was sie wollen. Ich supporte allerdings Word schon
länger nicht mehr.

das ist dein gutes recht - und ich habe word noch nie supportet…

Ein paar Leute haben sich auf das
„Abenteuer“ LaTeX eingelassen, und keiner von ihnen hat es
bereut.

das ist aber nicht nur mit LaTeX so, sondern auch mit vielen anderen dingen… dennoch kann man menschen, die etwas ein einziges mal machen und es in erster linie hinter sich bringen wollen, keinen vorwurf machen, wenn sie zur naheliegendsten alternative greifen.

ich bleibe bei meiner meinung: wenn man genau weiß, was man mit word machen kann, und wenn man genau weiß, wie das geht, ist word ein sehr brauchbares (und weitverbreitetes) tool. das herumexperimentieren verzeiht es zwar nicht, aber sofern man darauf verzichtet, kann man gut damit arbeiten.

ich kenne auch leute, die darauf schwören - und nicht aus ignoranz. eigentlich interessiert es mich auch nicht wirklich, warum, denn mir als anwender ist eines wichtig: ein schönes und nicht extrem arbeitsaufwendiges ergebnis. wenn das jemand bei word findet (und wenn er fertige formatvorlagen hernimmt, spart er sich viel aufwand), schön für ihn.

Hallo,

der unterschied ist: word ist auf so gut wie jedem rechner
vorinstalliert und auf mausklick verfügbar

Ähm, seit wann das denn? Word ist – ganz im Gegenteil – niemals vorinstalliert. Man muss es entweder für teures Geld kaufen oder (im Falle von Studenten wohl erheblich häufiger der Fall) es sich bei einem guten Freund „ausleihen“.

das ist aber nicht nur mit LaTeX so, sondern auch mit vielen
anderen dingen… dennoch kann man menschen, die etwas ein
einziges mal machen und es in erster linie hinter sich bringen
wollen, keinen vorwurf machen, wenn sie zur naheliegendsten
alternative greifen.

Wer Word als naheliegende Alternative für eine Diplomarbeit sieht, der schnibbelt sich vermutlich bei Bauchschmerzen auch mit dem Küchenmesser selbst den Blinddarrm raus. Ist das Messer doch näher, als der Arzt :smile:

ich bleibe bei meiner meinung: wenn man genau weiß, was man
mit word machen kann, und wenn man genau weiß, wie das geht,
ist word ein sehr brauchbares (und weitverbreitetes) tool. das
herumexperimentieren verzeiht es zwar nicht, aber sofern man
darauf verzichtet, kann man gut damit arbeiten.

Ja, solange man Word mit dem Funktionsumfang einer elektrischen Schreibmaschine benutzt, geht es. Da das aber so gut wie niemand bei einer Dipl. oder ähnlichem macht und die allermeisten auch niemals einen Word-Kurs oder eine (nicht vorhandene) Anleitung lesen, wird stets *kräftigst* rumgefummelt und rumgespielt. Bis man vor lauter Problemen nicht mehr weiter weiss und entnervt beim computerkundigen Freund anklopft. Dann wird zu zweit weitergefummelt und am Ende werden alle Zahlen von 1 bis 438 ausgedruckt, ausgeschnitten, mit Klebestift auf die Seiten gepappt, das ganze fotokopiert und als Orinigal abgegeben, weil Word auf keine bekannte Weise dazu gebracht werden konnte, die Seitenzahlen mit auszudrucken.

ich kenne auch leute, die darauf [auf Word] schwören […]

Es soll Leute geben, die darauf stehen, sich von Damen in Lederkluft auspeitschen zu lassen …

Gruß

Fritze

Seitenzahl 1 ???

Ende werden alle Zahlen von 1 bis 438 ausgedruckt,
ausgeschnitten, mit Klebestift auf die Seiten gepappt, das
ganze fotokopiert und als Orinigal abgegeben, weil Word auf
keine bekannte Weise dazu gebracht werden konnte, die
Seitenzahlen mit auszudrucken.

*LOL*
Die Seitenzahl 1 wird niemals ausgedruckt.
Das solltest Du aber so langsam wissen.

Gruß Gudrun

:wink:

Ähm, seit wann das denn? Word ist – ganz im Gegenteil –
niemals vorinstalliert. Man muss es entweder für teures Geld
kaufen oder (im Falle von Studenten wohl erheblich häufiger
der Fall) es sich bei einem guten Freund „ausleihen“.

ok, sagen wir es so… word ist auf jedem studentenrechner vorinstalliert, genau wie windows… und woher es kommt, weiß niemand (und es fragt sich auch niemand). ich kenne jedenfalls kaum jemanden, der geld für windows oder office-software ausgegeben hätte…
und wenn du heutzutage als laie einen kompletten rechner kaufst, ist das zeug auch drauf. da muß man schon extra suchen, um es nicht zu kriegen.

Wer Word als naheliegende Alternative für eine Diplomarbeit
sieht, der schnibbelt sich vermutlich bei Bauchschmerzen auch
mit dem Küchenmesser selbst den Blinddarrm raus. Ist das
Messer doch näher, als der Arzt :smile:

ich werde mal meine bekannten auf solche narben hin untersuchen… :wink:

Ja, solange man Word mit dem Funktionsumfang einer
elektrischen Schreibmaschine benutzt, geht es.

ja, im wesentlichen geht es genau darum… gespickt mit ein paar tabellen und grafiken. und es funktioniert.

Da das aber so
gut wie niemand bei einer Dipl. oder ähnlichem macht

doch, die meisten diplomarbeiten, die ich kenne, beschränken sich genau darauf.

und die
allermeisten auch niemals einen Word-Kurs oder eine (nicht
vorhandene) Anleitung lesen, wird stets *kräftigst*
rumgefummelt und rumgespielt.

das mag sein, aber das ist nicht das problem von word, sondern der user… und bei LaTeX muß man ja auch die anleitung lesen…

Dann wird zu zweit weitergefummelt und am
Ende werden alle Zahlen von 1 bis 438 ausgedruckt,
ausgeschnitten, mit Klebestift auf die Seiten gepappt, das
ganze fotokopiert und als Orinigal abgegeben, weil Word auf
keine bekannte Weise dazu gebracht werden konnte, die
Seitenzahlen mit auszudrucken.

witzige geschichte…
die seitenzahlen waren so ziemlich das einzige, womit ich noch nie probleme hatte… sogar als jemand mal eine halbe stunde vor abgabe einer 500-seitigen arbeit draufkam, daß er die seitenzahlen doch lieber in den äußeren ecken statt in der mitte hätte, ist es gegangen… auch wenn man sie für jeden abschnitt extra verschieben mußte.

Es soll Leute geben, die darauf stehen, sich von Damen in
Lederkluft auspeitschen zu lassen …

und wir wollen solche leute nicht verurteilen, richtig? soll doch jeder tun, was er für richtig hält…

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Ende werden alle Zahlen von 1 bis 438 ausgedruckt,
ausgeschnitten, mit Klebestift auf die Seiten gepappt, das
ganze fotokopiert und als Orinigal abgegeben, weil Word auf
keine bekannte Weise dazu gebracht werden konnte, die
Seitenzahlen mit auszudrucken.

*LOL*
Die Seitenzahl 1 wird niemals ausgedruckt.

Und ob sie das wird. Allerdings kommt es darauf an, wie man nummeriert. Bei mir haben die Seiten mit dem Vorgeplänkel (Inhaltsverzeichnis, etc.) kleine römische Seitenzahlen. Beim eigentlichen Inhalt wird dann mit arabisch „1“ angefangen. Titelseite, Schmutztitel, etc. werden allerdings in der Tat nicht mit Seitenzahlen versehen.

Gruß

Fritze

ot: Word vorinstalliert?
Hallo,

ok, sagen wir es so… word ist auf jedem studentenrechner
vorinstalliert, genau wie windows… und woher es kommt, weiß
niemand (und es fragt sich auch niemand).

Ja, es war daher garantiert *nicht* vorinstalliert, sondern hat sich nachts bei einem schönen Sommergewitter durch einen wohnheimnahen Blitzschlag auf der Festplatte formiert.

ich kenne jedenfalls
kaum jemanden, der geld für windows oder office-software
ausgegeben hätte…

Ich jede Menge, denn:

und wenn du heutzutage als laie einen kompletten rechner
kaufst, ist das zeug auch drauf. da muß man schon extra
suchen, um es nicht zu kriegen.

Abgesehen davon, dass auf den Rechnern natürlich Windows in irgend einer Form, aber ganz sicher *kein* Office drauf ist (es sei denn, Du zahlst kräftigst extra), zahlst Du natürlich schon für diesen Müll. Ohne den Krams wäre der Rechner eben einfach entsprechend (ich schätze mal so um die 50,- EUR) billiger. Aber unsere Studenten haben’s ja. Wer sich 2500,- EUR Semestergebühren leisten kann, hat mit 50,- EUR natürlich keine Probleme :smile:

Vielleicht sollten wir aber – um Ärger mit den Moderatoren zu vermeiden – die weitere Diskussion im Plauderbrett führen.

Gruß

Fritze

Hallo,

ich kenne jedenfalls
kaum jemanden, der geld für windows oder office-software
ausgegeben hätte…

Du scheinst aso nur Raubkopierer zu kennen. Ich habe kein Geld für Word ausgegeben: auf meinem Laptop war es nicht vorinstalliert.

Für Windows habe ich übrigens Geld ausgegeben, auch wenn ich es nie benutze: es war bei meinem Laptop dabei und ich hätte gerne den niedrigeren Kaufpreis ohne Windows bezahlt.

und wenn du heutzutage als laie einen kompletten rechner
kaufst, ist das zeug auch drauf. da muß man schon extra
suchen, um es nicht zu kriegen.

Das sieht hier deutlich anders aus. Und ja, ich habe den Eindruck, daß unter Windows immernoch mit sogenannten Raubkopien gedelt wird - als Provatmensch meist ohne adäquates Unrechtsbewußtsein.

und die
allermeisten auch niemals einen Word-Kurs oder eine (nicht
vorhandene) Anleitung lesen, wird stets *kräftigst*
rumgefummelt und rumgespielt.

das mag sein, aber das ist nicht das problem von word, sondern
der user… und bei LaTeX muß man ja auch die anleitung
lesen…

Eben. Man muß es unter beiden Programmen. Weshalb für Diplomarbeiten ein teures und bugreiches Programm nehmen (Siehe Word-FAQ), wenn ein funktionierendes, freies zur Verfügung steht? Naja …

die seitenzahlen waren so ziemlich das einzige, womit ich noch
nie probleme hatte…

Aha.

sogar als jemand mal eine halbe stunde
vor abgabe einer 500-seitigen arbeit draufkam, daß er die
seitenzahlen doch lieber in den äußeren ecken statt in der
mitte hätte, ist es gegangen… auch wenn man sie für jeden
abschnitt extra verschieben mußte.

Sowas würde ich kaum als „keine Probleme mit etwas haben“ durchgehen lassen.

und wir wollen solche leute nicht verurteilen, richtig? soll
doch jeder tun, was er für richtig hält…

Klar. Man sollte dann zu seinem Masochismus aber stehen.

Gruß,

Sebastian

Abgesehen davon, dass auf den Rechnern natürlich Windows in
irgend einer Form, aber ganz sicher *kein* Office drauf ist
(es sei denn, Du zahlst kräftigst extra), zahlst Du natürlich
schon für diesen Müll. Ohne den Krams wäre der Rechner eben
einfach entsprechend (ich schätze mal so um die 50,- EUR)
billiger. Aber unsere Studenten haben’s ja. Wer sich 2500,-
EUR Semestergebühren leisten kann, hat mit 50,- EUR natürlich
keine Probleme :smile:

die ganzen billigrechner, die man fertig zusammengebaut inklusive tft-bildschirm, multimedia-hardware und -software und mit ähnlichen scherzen in diversen supermarktketten, zu fernsehzeitschriftenabos und dergleichen bekommt, haben meines wissens fast ausnahmslos MS office drauf. und sie sind günstiger (und einfacher zu kaufen) als die für einen laien ähnlich leicht erreichbaren und durchschaubaren geräte.

daß der laie etwa 80% der installierten software und der hardwarekapazität gar nicht braucht, ist natürlich eine andere geschichte… das ändert aber nichts an der tatsache, daß solche komplettpakete dem user relativ günstig und vor allem mehr oder weniger vollständig unterjubelt werden.

ich persönlich finde einen download von 24-300MB gar nicht schlimm, aber ich die meisten studenten, die ich kenne, haben zuhause eine modemverbindung, mit der solche datenmengen einfach nicht in frage kommen.

Vielleicht sollten wir aber – um Ärger mit den Moderatoren zu
vermeiden – die weitere Diskussion im Plauderbrett führen.

ich muß die diskussion eigentlich nicht viel weiter führen - ich weiß, daß viele probleme mit word haben, und ich selbst lege ihnen inzwischen auch LaTeX nahe. aber ich kenne auch viele, die keine nennenswerten probleme mit word haben und daher keine veranlassung sehen, auf LaTeX umzusteigen. ich finde, diesen leuten soll man ihren masochismus, wenn ihr es so nennen wollt, lassen… abgesehen davon, daß sie mit einer gut erstellten formatvorlage tatsächlich sehr wenig layoutierungsaufwand treiben müssen.