Hi Norbert,
es wird immer viel gelästert, Word hat
aber auch seine guten Seiten, wenn man es
entsprechend zu nehmen weiß und bereit
ist, sich mit den Eigenarten vertraut zu
machen und diese zu akzeptieren.
Aeh … welche guten Seiten denn? Mir hat es bis jetzt immer nur Probleme gemacht. Insbesondere ist die erreichbare Satzqualitaet mit vertretbarem Aufwand unter aller Kanone!
Mit Star-Office habe ich leider keine
Erfahrungen,
Ist im wesentlichen das gleiche Spiel, wie bei Word. 10^23 Funktionen die nicht funktionieren, wenn man mehr als 20 Seiten schreibt.
habe aber meine Diplomarbeit
noch mit Latex geschrieben, bevor mich
das berufliche Umfeld an Word gebunden
hat.
Glueckwunsch. Das waere auch heute mein aktueller Tipp!
Es ist etwas schwerer zu erlernen,
Finde ich nicht. Ist ein komplett anderes Konzept. Word ist „WYSIWYG“, LaTeX ist „WYGIWYW“ (What you get is what you want)
zeigt sich aber für die Mühe erkenntlich
und ist kostenlos.
Kostenlos ist nicht der entscheidende Vorteil. Es gibt uebrigens auch „professionelle“ Versionen, die recht teuer sind.
Die Automatisierungen
(Verweise, Literatur, etc. )
funktionieren wirklich perfekt, das
Layout sieht aber irgendwie immer
ziemlich ähnlich aus.
Das solltest Du korrigieren zu: Das Layout sieht so aus, wie man es in der jeweiligen Klasse definiert hat. Es gibt im Internet saeckeweise „.cls“ Dateien fuer die unmoeglichsten Layout-Anforderungen.
Das ist auch der Hauptvorteil. Der Autor kummert sich um den Inhalt. Den Satz erledigt der Computer. Und das tut er mit einem grossen Expertenwissen im Hintergrund.
Word im Vergleich zu LaTeX ist wie Rechenschieber im Vergleich zu Mathematica.
Informationen zu TeX/LaTeX findet man sehr gut unter
http://www.dante.de
Dort kann man sich auch entsprechende Versionen fuer Windows, Linux, Mac, etc runterladen.
Gruss
Jens