Schon mit Word2003 war das Nummerieren der Gliederungsebene kein Kinderspiel. Freilich, nehme ich das vorformatierte Zeugs, dann geht alles. Ich will aber meine Überschriften so auf die Seite stellen, wie ich das gut finde.
Ein Tekom-Briefkastenonkel wusste für 2003 einmal sehr guten Praktikerrat. Aber für 2010 funktioniert sein Tip nicht mehr.
Tja, wie gehe ich vor, wenn ich von der ersten bis zur 5 Gliederungsebene meine Nummerierung, mit speziellen Einzügen und Tabs z.B., formatieren will?
Wer hier Rat weiß, den / die hebe ich in den Himmel.
Hallo Kleinsch,
aus Deiner Visitenkarte:
Ich bin Technischer Redakteur, und ich halte Word für ein sehr unnötiges Programm, aber was hilfts: Kunden meinen, Word sei Standard.
Dann nimm Open Office Writer und stelle das Standard-Speicherformat auf Microsoft Word. —
Zur Sache:
Schon mit Word2003 war das Nummerieren der Gliederungsebene kein Kinderspiel. Freilich, nehme ich das vorformatierte Zeugs, dann geht alles. Ich will aber meine Überschriften so auf die Seite stellen, wie ich das gut finde.
Ein Tekom-Briefkastenonkel wusste für 2003 einmal sehr guten Praktikerrat. Aber für 2010 funktioniert sein Tip nicht mehr. Tja, wie gehe ich vor, wenn ich von der ersten bis zur 5 Gliederungsebene meine Nummerierung, mit speziellen Einzügen und Tabs z.B., formatieren will?
Die Bedienung von Word ändert sich ständig. Aber das Konzept scheint gleich zu bleiben.
Verstehen kann man das Konzept m.E. nur durch Beobachten.
Weil ich kein 2010 habe, kann ich Dir nachfolgend nur Beobachtungen mitteilen.
-
Das Konzept der Formatvorlagen mußt Du verstanden haben. Word speichert die Formatierungen eines Textes entweder in Formatvorlagen oder direkt bei jedem Zeichen bzw. Absatz - je nachdem, wie diese Formatierungen vorgenommen wurden.
-
Formatvorlagen gibt es für Zeichen und für Absätze. Tabellen- und Listenformatvorlagen gibt’s zwar auch, aber deren Konzept ist m.E. einfach krank. Wie das Zentral-/Filialdokument-Feature sollten sie deshalb einfach ignoriert werden.
-
Gliederungsformatvorlagen sind stinknormale Absatz-FV, die ihre „Zauberkraft“ nur aus einem Merkmal beziehen: der Gliederungsebene.
-
Jede Absatz-FV kann ein Merkmal Numerierung enthalten. Wenn Du 'mal eine normale Textabsatz-FV darüber mit einem Aufzählungszeichen versehen hast, wirst Du beobachten, daß die Zuweisung der Aufzählung/Numerierung brutal und ohne Rückfrage im Absatzformat Einzüge verändert und Tabstopps hinzufügt.
-
Deshalb mußt Du eine Gliederungsabsatz-FV erst numerieren und dann die Einzüge und Tabstopps korrigieren.
-
Verwirrend wird Word deshalb, weil man irgendwo im Menü Extras auch dem Dokument eine Gliederungsnumerierung verpassen kann. Dieses „Feature“ fummelt dann überall herum, auch noch je nach Word-Version unterschiedlich, womit das Chaos komplett ist.
Deshalb rate ich Dir:
- Verwende nur die Absatz-FV Überschrift1 … Überschrift9. Gib’ diesen FV alle Formatierungen mit, díe Du sehen willst, und setze alle anderen Mechanismen außer Kraft.
HTH.
Markus
________
Twinkle, twinkle little star…
Guten Tag,
Hallo Kleinsch,
aus Deiner Visitenkarte:
Ich bin Technischer Redakteur, und ich halte Word für ein sehr unnötiges Programm, aber was hilfts: Kunden meinen, Word sei Standard.
Dann nimm Open Office Writer und stelle das
Standard-Speicherformat auf Microsoft Word. —
>>Das ist mir neu, dass es diese Möglichkeit gibt.
- Das Konzept der Formatvorlagen mußt Du verstanden haben.
>> Das habe ich, möchte ich sagen.
- Deshalb mußt Du eine Gliederungsabsatz-FV erst numerieren
und dann die Einzüge und Tabstopps korrigieren.
>>Das scheint mir ein guter Hinweis, erst die Nummerierung durchführen - und dann erst nach den Einzügen und Tabstopps zu schauen.
- Verwende nur die Absatz-FV Überschrift1 … Überschrift9.
Gib’ diesen FV alle Formatierungen mit, díe Du sehen willst,
und setze alle anderen Mechanismen außer Kraft.
>>Ja ja, das versuche ich ja immer so weit wie möglich. „Standard“-Formate übernehme ich nie, oft schmuggelt sich aber dennoch was rein.
Dankeschön fürs Echo,
mit freundlichem Gruß
Kleinsch