Guten Abend 
Ich beschäftige mich zur Zeit insbesondere mit der Außenpolitik des Dritten Reiches gegenüber Skandinaviens und mir sind ein paar Fragen gekommen, die mir bisher auch die Sekundärliteratur nicht wirklich beantworten konnte.
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Und zwar verlor Norwegen nach der Eroberung Frankreichs und der alliierten Besetzung Islands und der Färöer Inseln stark an geostrategischer Bedeutung. Das „Halten“ Norwegens war durch England erschwert und hat viele Truppenkapazitäten geschluckt.
Worin bestand dann eigentlich, sagen wir im Winter 1940, die Bedeutung Norwegens für das 3. Reich?
Immerhin hat ja selbst Ribbentrop energisch daran mitgewirkt, dass die Unterstützung der in Norwegen befindlichen Truppen über den Transit durch Schweden im Sommer 1940 bewilligt wurde.
Selbstverständlich hätte Hitler Norwegen nach dem ja doch sehr kräftezehrenden Kampf nicht einfach wieder herausgegeben, aber welchen tatsächlichen Nutzen hatte Norwegen eigentlich noch? Weder die Basenfunktion war nach dem Sieg über Frankreich noch von Nutzen noch hatte man über Norwegen Zugang zum offenen Atlantik. -
In der Sekundärliteratur wird oft hervorgehoben, dass die Wehrmacht den Erfolg der Westoffensive offen bezweifelte. Wo gibt es in den Quellen hierzu Angaben? KTB Halder habe ich schon durch…
Es wäre toll, wenn ihr mehr darüber wisst