Hi
- Was würde passieren, wenn man die nächsten fünf Jahre noch
bei XP bleibt (eigentlich nix, oder)?
genau… nichts passiert. Der Einstellung vom Support tut
nicht wirklich was.
Nun, dass da direkt nichts passiert, ist richtig, aber nur dann, wenn das XP ab da nicht mehr für Internetzugriff verwendet wird. Da der Support auf dem 8.4.2014 von XP komplett eingestellt wird, heisst dies folgendes:
-Es gibt keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP sowie InternetExplorer für XP und alle weiteren XP-Komponenten. Sprich jeden Tag steigt das Risiko, dass man Opfer einer Attake wird, welche durch eine nicht mehr geschlossene Sicherheitslücke entsteht.
-Microsoft sowie die meisten andern Hersteller (Hardware und Software) stellen den Support ihrer Produkte für XP langsam ein. Sowie neue Produkte laufen nicht mehr unter XP.
http://support.microsoft.com/lifecycle/?p1=3223
- Um Wie viel % ist das neue Format (docx, …) kleiner als
das herkömmliche, wie viel Speicher spart man sich?
- …
Gute Frage…, ich kann den Vorteil von docx auch nicht
merken. Der einzige Unterschied, den ein User sieht ist, dass
man die Info bekommt, dass man im Kompatibilitätsmodus ist,
wenn man doc anstatt docx verwendet. Generell find ich Office
ab der Version 2007 eher unübersichtlicher und verwirrender
aufgrund des Aufbaues.
Somit würde sich die Arbeit mit dem neuen Office nur
verlangsamen, weil alle User die Funktionen wieder suchen
müssen, von denen Sie zuvor wussten, wo sie waren.
Für den Anwender bringt W7 ein paar nette Kleinigkeiten, die
das Arbeiten erleichtern können. Aber auch ein paar
Nervereien, die zwar abschaltbar sind, aber damit auch die
Sicherheit wieder reduzieren.
Nun, ich gebe Kurse für Office und meine Erfahrungen zeigen eigentlich, dass die Benutzer mit Office 2007 besser zu recht kommen, weil eben der Aufbau grundsätzlich logischer ist als die 30 Symbolleisten und laaaangen Menüs. Die Multifunktionsleiste passt sich ja immer der aktuellen Arbeitsaktion an. Aber ohne einen bestimmten Umdenkaufwand gehts natürlich nicht.
Die Vorteile vom Standpunkt des Admins in Netzwerken sind mir
nicht bekannt.
Über GPOs lassen sich deutlich mehr Einstellungen des Clients vom Server aus auf OU-Ebene steuern, was die Administration erleichtert.
Wer nur mit Windows arbeitet könnte genauso gut noch mit Win
98 arbeiten und würde keinen Nachteil feststellen. Natürlich
laufen viele Anwendungen nicht mehr auf win98, aber würden
diese noch funktionieren hätte sich nichts geändert.
Windows 98? Das ist aber wirklich ein Witz… kannst Du mir ein aktuelles Software-Produkt zeigen, welches sich offiziell noch auf Win98 installiert lässt? Oder noch besser… eine aktuelle Hardware, welche noch Treiber für Win98 mitliefert? Im weiteren lies sich Win 9x/ME ja nie sauber in ein Firmen-Netzwerk integrieren (Domain Joining) und kannte keine Berechtigungen auf Objekte. Dazu war es ziemlich instabil.
Der einzigen Vorteil den ich als fortgeschrittener Anwender
sehen kann ist der problemlose Übergang zu 64-bit (und somit
der Zugriff auf mehr als 3 GB Speicher), wo ich bisher noch
nie Treiber- oder Programmprobleme o. ä. gehabt habe nur weils
halt 64-bit ist anstatt 32-bit.
Ja, wird zeit, das 64-Bit endlich kommt. Mein Win7 x64 Ultimate läuft auf dem selben Rechner (mit 8GB RAM) deutlich schneller als das Win XP 32bit.
Gruss
Sam