Worin liegt der Nutzen von Win7?

Hallo zusammen,

wir möchten bei uns in der Firma gern Windows 7 ausrollen (ca. 2.000 Clients), suchen aber zur Überzeugung der GL nach Nutzenargumente. Klar, jetzt kann man sagen, dass man mit Win7 (und evtl. Office 2010) effizienter arbeitet, alles schneller, besser und schöner ist. Aber das sind Vertriebsfloskeln. Ich bin auf der Suche nach fundierten Aussagen, auch nach Vergleichszahlen.

  • Wie viel schneller wurden andere Unternehmen nach der Migration und warum?
  • Was würde passieren, wenn man die nächsten fünf Jahre noch bei XP bleibt (eigentlich nix, oder)?
  • Gibt es irgendwelche Studien, z. B: mit XP hat der Rechner fünf Minuten zum Booten benötigt, mit Win 7 nur noch drei (x 2000 MA summiert sich das)?
  • Um Wie viel % ist das neue Format (docx, …) kleiner als das herkömmliche, wie viel Speicher spart man sich?

Bin hier um jeden Tipp dankbar.

Danke
AXL

Hallo zusammen,

Hallo

wir möchten bei uns in der Firma gern Windows 7 ausrollen (ca.
2.000 Clients), suchen aber zur Überzeugung der GL nach
Nutzenargumente. Klar, jetzt kann man sagen, dass man mit Win7
(und evtl. Office 2010) effizienter arbeitet, alles schneller,
besser und schöner ist. Aber das sind Vertriebsfloskeln. Ich
bin auf der Suche nach fundierten Aussagen, auch nach
Vergleichszahlen.

  • Wie viel schneller wurden andere Unternehmen nach der
    Migration und warum?

gar nicht

  • Was würde passieren, wenn man die nächsten fünf Jahre noch
    bei XP bleibt (eigentlich nix, oder)?

dann hat man keinen Support mehr, da dieser in 4 ausläuft

  • Gibt es irgendwelche Studien, z. B: mit XP hat der Rechner
    fünf Minuten zum Booten benötigt, mit Win 7 nur noch drei (x
    2000 MA summiert sich das)?

das fragst du doch nicht ersthaft?

  • Um Wie viel % ist das neue Format (docx, …) kleiner als
    das herkömmliche, wie viel Speicher spart man sich?

gar nicht

Bin hier um jeden Tipp dankbar.

Sorry, aber bei diesen Fragen kann man nur sagen, beschäftige dich mit Windows und Windows 7 erstmal. Hausaufgaben machen wir hier immer noch nicht. Also erstmal Grundlagen anlesen und dann versteht man auch, wo die wesendlichen Unterschiede zwischen xp und 7 liegen

Danke
AXL

hth

hey,

Sorry, aber bei diesen Fragen kann man nur sagen, beschäftige
dich mit Windows und Windows 7 erstmal.

Das versucht er ja gerade :wink:

Hausaufgaben machen wir hier immer noch nicht. Also erstmal :Grundlagen anlesen und dann versteht man auch, wo die wesendlichen
Unterschiede zwischen xp und 7 liegen

Ein Informatikprofessor braucht wohl keine Hausaufgaben mehr machen, ausser ev. die Verbesserungen der Hausaufgaben seiner Schüler :wink:

lg,
fred

hi,

  • Wie viel schneller wurden andere Unternehmen nach der
    Migration und warum?

Gegenüber XP wurde nichts schneller ausser ev. die Handhabung des Startmenü´s, denn anstatt sich durch dasselbe zu ackern, gibt man einfach unten ein was man öffnen möchte und bekommt dann oben im Startmenü eine Auswahl. Das spaart etwas Zeit, ist aber eher eine Komfortfunktion. Klar kann ich mir da 10 Sekunden und mehr ersparen, aber wer rechnet denn so, vorallem wo sich alle den Desktop mit Verknüpfungen vollzumüllen scheinen.

  • Was würde passieren, wenn man die nächsten fünf Jahre noch
    bei XP bleibt (eigentlich nix, oder)?

genau… nichts passiert. Der Einstellung vom Support tut nicht wirklich was.

  • Gibt es irgendwelche Studien, z. B: mit XP hat der Rechner
    fünf Minuten zum Booten benötigt, mit Win 7 nur noch drei (x
    2000 MA summiert sich das)?

Wenn du schneller booten möchtest, dann kaufst du dir eine SSD (= Festplatte mit Festspeicher). Win7 soll ein wenig schneller sein als XP aber ich merk da keinen Unterschied (sitze aber auch nicht mit der Stoppuhr davor :smile:.

  • Um Wie viel % ist das neue Format (docx, …) kleiner als
    das herkömmliche, wie viel Speicher spart man sich?

Gute Frage…, ich kann den Vorteil von docx auch nicht merken. Der einzige Unterschied, den ein User sieht ist, dass man die Info bekommt, dass man im Kompatibilitätsmodus ist, wenn man doc anstatt docx verwendet. Generell find ich Office ab der Version 2007 eher unübersichtlicher und verwirrender aufgrund des Aufbaues.

Somit würde sich die Arbeit mit dem neuen Office nur verlangsamen, weil alle User die Funktionen wieder suchen müssen, von denen Sie zuvor wussten, wo sie waren.

Für den Anwender bringt W7 ein paar nette Kleinigkeiten, die das Arbeiten erleichtern können. Aber auch ein paar Nervereien, die zwar abschaltbar sind, aber damit auch die Sicherheit wieder reduzieren.

Die Vorteile vom Standpunkt des Admins in Netzwerken sind mir nicht bekannt.

Wer nur mit Windows arbeitet könnte genauso gut noch mit Win 98 arbeiten und würde keinen Nachteil feststellen. Natürlich laufen viele Anwendungen nicht mehr auf win98, aber würden diese noch funktionieren hätte sich nichts geändert.

Der einzigen Vorteil den ich als fortgeschrittener Anwender sehen kann ist der problemlose Übergang zu 64-bit (und somit der Zugriff auf mehr als 3 GB Speicher), wo ich bisher noch nie Treiber- oder Programmprobleme o. ä. gehabt habe nur weils halt 64-bit ist anstatt 32-bit.

Hi,

Startmenü´s

aua!

  • Was würde passieren, wenn man die nächsten fünf Jahre noch
    bei XP bleibt (eigentlich nix, oder)?

genau… nichts passiert. Der Einstellung vom Support tut
nicht wirklich was.

Für den geschäftlichen Einsatz ist Produktunterstützung ein sehr großes Thema. Wenn bei dir daheim die LAN-Party zur Filmparty wird, weil die PCs nicht gehen, ist das nicht schlimm. Wenn in einer Firma jemand nicht arbeiten kann, kostet das Geld, selbst wenns nur ein paar Stunden sind.

  • Gibt es irgendwelche Studien, z. B: mit XP hat der Rechner
    fünf Minuten zum Booten benötigt, mit Win 7 nur noch drei (x
    2000 MA summiert sich das)?

Wenn du schneller booten möchtest, dann kaufst du dir eine SSD
(= Festplatte mit Festspeicher).

Eine SSD ist keine Festplatte. Festplatten haben rotierende Scheiben (daher steht das D in „HD“ auch für „Disk“), SSDs haben Speicherchips (daher steht das D in „SSD“ nicht für „Disk“, sondern für „Drive“).

Win7 soll ein wenig schneller
sein als XP aber ich merk da keinen Unterschied

Der Unterschied ist da, aber ich würde mich nicht trauen, ihn als Kaufkriterium zu benutzen. Denn was sind die drei ersten Schritte des Mitarbeiters? Mantel ausziehen, Startknopf drücken, Kaffee holen.
Ob der PC nun fünf oder viereinhalb Minuten bevor der Mitarbeiter zurück kommt betriebsbereit ist, ist doch egal.

  • Um Wie viel % ist das neue Format (docx, …) kleiner als
    das herkömmliche, wie viel Speicher spart man sich?

Gute Frage…, ich kann den Vorteil von docx auch nicht
merken.

Der vorteil von den neuen XML-Formaten ist keine Speicherplatzerstparnis, sondern dass die Spezifikationen öffentlich sind. Dadurch wird angeblich die Austauschbarkeit verbessert.

Generell find ich Office
ab der Version 2007 eher unübersichtlicher und verwirrender
aufgrund des Aufbaues.

Somit würde sich die Arbeit mit dem neuen Office nur
verlangsamen, weil alle User die Funktionen wieder suchen
müssen, von denen Sie zuvor wussten, wo sie waren.

Das sind typische Worte von jemandem, der sich nicht einarbeiten will, sondern sich geistig am Vergangenen festkrallt.

Wer nur mit Windows arbeitet könnte genauso gut noch mit Win
98 arbeiten und würde keinen Nachteil feststellen.

Das soll wohl ein Witz sein? Windows 98 ist doch sogar ohne Nutzereingaben täglich abgestürzt. Was denkst du denn, wer den BSOD so populär gemacht hat? Sicher nicht Windows XP.

lg
ventrue

Ich sags mal so. wenn er als Prof eine Firma bezüglich dem rollout von Windows 7 beraten will, keine Ahnung hat und sich hier ohne Grundlagen imformiert, dann läuft da nicht nur eine Sache schief.

Und zu den Eintragungen im Profil, wenn ich bei mir reinschreibe, das ich Brot in Scheiben erfunden habe, würdest du mir das wirklich glauben?

moin

Für den Anwender bringt W7 ein paar nette Kleinigkeiten, die
das Arbeiten erleichtern können. Aber auch ein paar
Nervereien, die zwar abschaltbar sind, aber damit auch die
Sicherheit wieder reduzieren.

wir reden über netzwerke, da dürfen nutzer gerade mal meckern und das wars dann.

Die Vorteile vom Standpunkt des Admins in Netzwerken sind mir
nicht bekannt.

meinst du nicht, dann wäre es sinniger zu der Fragestellung, was ist der Vorteil von Win7 in Netzwerken zu schweigen?

Der einzigen Vorteil den ich als fortgeschrittener Anwender
sehen kann ist der problemlose Übergang zu 64-bit (und somit
der Zugriff auf mehr als 3 GB Speicher), wo ich bisher noch
nie Treiber- oder Programmprobleme o. ä. gehabt habe nur weils
halt 64-bit ist anstatt 32-bit.

also ich hatte unter 32 bit zugriff auf 4 gb ram. und nimms mir nicht für übel, ein „fortgeschrittener Anwender“ kennt wenigstens die Unterschiede zwischen 98 und win7 (und wenn er nur weiss, das win7 einen nt kern hat :wink: )

Hallo,

die Migration von XP nach Windows 7 ist rausgeschmisssenes Geld, solange XP ordentlich administriert wird und keine für den Betrieb notwendige Anwendung nach Windows 7 schreit.
Für diesen Tip bittet ich deine Geschäftsleitung, nur 5 % der eingesparten Kosten einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Grüße Culles

Und zu den Eintragungen im Profil, wenn ich bei mir
reinschreibe, das ich Brot in Scheiben erfunden habe, würdest
du mir das wirklich glauben?

Brot gibts auch in Scheiben? Warum sagt mir das keiner?! Ich beiß mir jedes mal fast die Zähne aus an dem riesen Klumpen!

SCNR

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… Du bist ja voll auf Krawall aus, oder?
Zu viel Druck auf der Leitung?

==> Wie wärs mal mit Konstruktiven Antworten?

und ICH habs erfunden

SCNR :smiley:

sicher bin ich das, ich komm immer wieder zu Kunden, bei denen ein Berater war, der sich auch vorher in solchen Gruppen fit gemacht hat.

und mal ehrlich, die willst uns erzählen, das du ernsthaft nach dem umstieg von 2000 clients gefragt wirst und dann zeigst du auf, das du noch nicht mal die Grundkenntnisse der System hast…

Aber du wünschst ja eine konstruktive und richtige Antwort, die kann ich dir mit 4 Buchstaben geben:

RTFM!

Hallo Axl,

einige Informationen findest Du z.B. in den nachfolgenden Fallstudien:
http://www.microsoft.com/casestudies/Case_Study_Sear…

Viele Grüße
Eve*

Hi,

einige Informationen findest Du z.B. in den nachfolgenden
Fallstudien:
http://www.microsoft.com/casestudies/Case_Study_Sear…

Studien von der Microsoft-Seite könnte man aber auch einfach als Werbung interpretieren.

lg
ventrue

Hallo,

wir möchten bei uns in der Firma gern Windows 7 ausrollen (ca.
2.000 Clients), suchen aber zur Überzeugung der GL nach
Nutzenargumente.

Stichworte:

Sicherheit
Administrierbarkeit
Kompatibilität
Installationsaufwand
Hardwareunterstützung
Bedienkomfort

Noch kann man XP einsetzen, das wird aber mehr und mehr problematisch:

Es wird in absehbarer Zeit keine XP Treiber mehr geben
XP unterstützt viele Gruppenrichtlinien der 2008er Server nicht
Es gibt keine brauchbare 64 Bit Version, also klebt man am 3 GB Limit
Der Installationsaufwand von XP ist enorm, da Treiber, Hotfixes etc. nötig sind

Das sind lediglich Sachen, die mir auf Anhieb einfallen.

Wird an den Arbeitsabläufen nichts geändert und die Hardware bleibt identisch, geht also nie kaputt und muss ersetzt werden, kann man natürlich noch bis in alle Ewigkeit mit XP arbeiten.

Gruß

S.J.

Hallo,

hast Du solche Studien schon einmal intensiv gelesen? Natürlich lässt MS solche Studien nicht ergebnisoffen und zum Selbstzweck erstellen. Das tun die Hersteller anderer Produkte bei der Herausgabe von Studien, Whitepapers, … auch nicht. Und wer als Leser nicht vollkommen naiv ist, weiß das auch, und hat dies auch ständig im Hinterkopf. Das muss man also nicht extra betonen.

Aber die Ansätze, die untersuchten Details, … der Weg zur (dann natürlich vom Hersteller gewünschten) Lösung, sind gerade bei MS grundsätzlich sehr hilfreich und brauchbar als erster Ausgangspunkt für eigene Überlegungen (die dann ggf. zu anderen Schlüssen kommen).

Gruß vom Wiz

1 „Gefällt mir“

hey,

meinst du nicht, dann wäre es sinniger zu der Fragestellung,
was ist der Vorteil von Win7 in Netzwerken zu schweigen?

Ich meinte, dass ich kein Netzwerkadmin bin und deshalb dazu nichts sagen kann. War wohl eine schlechte Wortwahl meinerseits. Ausserdem wollte er die Arbeitszeitersparnis der Benutzer auch wissen :wink:

also ich hatte unter 32 bit zugriff auf 4 gb ram.

Du bist halt die Ausnahme, schön für dich, 90 % der Anwender sehen, dass 3 GB verwendet werden können, also frei sind. Ein paar wenige können 3,5 verwenden. Und wenn Anwendungen dann mehr Speicher als 3 GB adressieren möchten (manche Spiele tun das), dann stürzen sie auch gern ab…

und nimms mir nicht für übel, ein „fortgeschrittener Anwender“ kennt
wenigstens die Unterschiede zwischen 98 und win7 (und wenn er
nur weiss, das win7 einen nt kern hat :wink: )

Beim Arbeiten ist sowenig Unterschied, dass es schlicht egal ist. Bei den Netzwerken hat sich etwas geändert, aber ich hab nur gemerkt, dass man mit einem W7-Server mehr Probleme hat mit der Anmeldung eines XP-Pc´s als bei einem XP-Server. Somit wäre es eigentlich komplizierter, aber so darf man das nicht sehen, weil man sich ja zuerst einarbeiten muss.

Letztens hat mir eine sogenannte „Anwenderin“ einreden wollen, dass sie mit Win2k arbeitet, dabei wars XP-professional. „Sieht ja gleich aus wie Win98“ hat sie gesagt. Soviel zu Anwendern :wink:

Von der Oberfläche sind sich alle win´s ähnlich, nur tiefer sind die Unterschiede zu finden, für die interessieren sich 99,9 % der Anwender nicht und deshalb sehn sie es auch nicht.

Ob jemand mit seinem Grafik-, Email-, Browserprogramm unter win98 oder W7 arbeitet, es gibt keine Unterschiede beim Arbeiten :wink:

Ich habe mich, wie gesagt, zur Zeitersparnis von Anwendern geäussert. Wenns dir nicht passt, dann lies doch woanders…

Hallo,

Eine SSD ist keine Festplatte. Festplatten haben rotierende
Scheiben (daher steht das D in „HD“ auch für „Disk“), SSDs
haben Speicherchips (daher steht das D in „SSD“ nicht für
„Disk“, sondern für „Drive“).

dafür steht das zweit D in HDD auch, nur weiß ich bei einer HDD was da fährt. Bei einem SSD ist mir das nicht ganz klar. Insofern ist die Bezeichnung SSD falsch und die Bezeichnung eines SSD als Festplatte auch nicht falscher.

Somit würde sich die Arbeit mit dem neuen Office nur
verlangsamen, weil alle User die Funktionen wieder suchen
müssen, von denen Sie zuvor wussten, wo sie waren.

Das sind typische Worte von jemandem, der sich nicht
einarbeiten will, sondern sich geistig am Vergangenen
festkrallt.

Warum soll man sich in etwas einarbeiten, wenn das alte noch gut funktionierte? Ich arbeite mittlerweile mit beiden und kann nicht sagen, daß mir Office 2007 von der Bedienung her schneller von der Hand ginge.

Gruß
Christian

Hi

  • Was würde passieren, wenn man die nächsten fünf Jahre noch
    bei XP bleibt (eigentlich nix, oder)?

genau… nichts passiert. Der Einstellung vom Support tut
nicht wirklich was.

Nun, dass da direkt nichts passiert, ist richtig, aber nur dann, wenn das XP ab da nicht mehr für Internetzugriff verwendet wird. Da der Support auf dem 8.4.2014 von XP komplett eingestellt wird, heisst dies folgendes:

-Es gibt keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP sowie InternetExplorer für XP und alle weiteren XP-Komponenten. Sprich jeden Tag steigt das Risiko, dass man Opfer einer Attake wird, welche durch eine nicht mehr geschlossene Sicherheitslücke entsteht.

-Microsoft sowie die meisten andern Hersteller (Hardware und Software) stellen den Support ihrer Produkte für XP langsam ein. Sowie neue Produkte laufen nicht mehr unter XP.

http://support.microsoft.com/lifecycle/?p1=3223

  • Um Wie viel % ist das neue Format (docx, …) kleiner als
    das herkömmliche, wie viel Speicher spart man sich?

Gute Frage…, ich kann den Vorteil von docx auch nicht
merken. Der einzige Unterschied, den ein User sieht ist, dass
man die Info bekommt, dass man im Kompatibilitätsmodus ist,
wenn man doc anstatt docx verwendet. Generell find ich Office
ab der Version 2007 eher unübersichtlicher und verwirrender
aufgrund des Aufbaues.

Somit würde sich die Arbeit mit dem neuen Office nur
verlangsamen, weil alle User die Funktionen wieder suchen
müssen, von denen Sie zuvor wussten, wo sie waren.

Für den Anwender bringt W7 ein paar nette Kleinigkeiten, die
das Arbeiten erleichtern können. Aber auch ein paar
Nervereien, die zwar abschaltbar sind, aber damit auch die
Sicherheit wieder reduzieren.

Nun, ich gebe Kurse für Office und meine Erfahrungen zeigen eigentlich, dass die Benutzer mit Office 2007 besser zu recht kommen, weil eben der Aufbau grundsätzlich logischer ist als die 30 Symbolleisten und laaaangen Menüs. Die Multifunktionsleiste passt sich ja immer der aktuellen Arbeitsaktion an. Aber ohne einen bestimmten Umdenkaufwand gehts natürlich nicht.

Die Vorteile vom Standpunkt des Admins in Netzwerken sind mir
nicht bekannt.

Über GPOs lassen sich deutlich mehr Einstellungen des Clients vom Server aus auf OU-Ebene steuern, was die Administration erleichtert.

Wer nur mit Windows arbeitet könnte genauso gut noch mit Win
98 arbeiten und würde keinen Nachteil feststellen. Natürlich
laufen viele Anwendungen nicht mehr auf win98, aber würden
diese noch funktionieren hätte sich nichts geändert.

Windows 98? Das ist aber wirklich ein Witz… kannst Du mir ein aktuelles Software-Produkt zeigen, welches sich offiziell noch auf Win98 installiert lässt? Oder noch besser… eine aktuelle Hardware, welche noch Treiber für Win98 mitliefert? Im weiteren lies sich Win 9x/ME ja nie sauber in ein Firmen-Netzwerk integrieren (Domain Joining) und kannte keine Berechtigungen auf Objekte. Dazu war es ziemlich instabil.

Der einzigen Vorteil den ich als fortgeschrittener Anwender
sehen kann ist der problemlose Übergang zu 64-bit (und somit
der Zugriff auf mehr als 3 GB Speicher), wo ich bisher noch
nie Treiber- oder Programmprobleme o. ä. gehabt habe nur weils
halt 64-bit ist anstatt 32-bit.

Ja, wird zeit, das 64-Bit endlich kommt. Mein Win7 x64 Ultimate läuft auf dem selben Rechner (mit 8GB RAM) deutlich schneller als das Win XP 32bit.

Gruss
Sam