World ethic forum

ende januar dieses jahres hatte ich mir ueberlegt, dass es doch
schon traurig und zum verzweifeln ist, dass es 10 000ende von
organisationen und millionen von einzelaktivisten auf dieser erde
gibt, die sich fuer das gute, wahre und schoene einsetzen …

so wie wwf, greenpeace, amnesty internatinal und andere mehr

nun … damals war gerade das alljaehrliche Mitgliedertreffen des
WORLD ECONOMIC FORUM ( http://www.weforum.org ), das die
maechtigsten Maenner auf dieser Kugel alljaehrlich nach Davos
bringt fuer ein interdisziplinaeres verhandeln und vor den
kullissen einen auf menschlich und sozial machen und hinter den
kulissen die welt untereinander aufzuteilen … so im stil von
… wenn du mir den erdoel-bereich von nigeria gibst, gebe ich
dir den gas-bereich von russland … um es krass auszudruecken
… anyway …

meine idee ist und war damals, einen friedlichen, konstruktiven
gegengipfel zur gleichen zeit am gleichen ort zu organisieren,
der die oekologischen, sozialen und spirituellen/religioesen
aspekte des lebens ins zentrum stellt.
wenn moeglich schon im naechsten jahr … ein WORLD ETHIC FORUM
( http://worldethicforum.x2.nu ), zu dem all die kritischen
wissenschaftler und aktivisten eingeladen werden, die keine
gelegenheit bekommen, ihre meinung am WORLD ECONOMIC FORUM
anzubringen oder dort wohl angehoert aber nicht ernstgenommen
werden.

mittlerweile haben ein paar organisationen in brasilien ein
WORLD SOCIAL FORUM ( http://worldsocialforum.org ) gegruendet,
das erstmals im januar 2001 stattfinden wird zur selben zeit wie
das WORLD ECONOMIC FORUM, aber in Brasilien …

nun ist die frage, ob sich der bedarf am WORLD ETHIC FORUM
eruebrigt hat oder ob es ein alternativforum vor ort in davos
braucht …

auch interessant waere, wenn sich die bestehenden organisationen
wie WORLD ECONOMIC FORUM , WORLD SOCIAL FORUM und das letzens
stattgefundene MILLENIUM FORUM unter dem dach der uno, an dem
ueber 1000 ngos aus religion und aktivismus teilnahmen
( http://www.millenniumforum.org ),
und das von mir vorgeschlagene WORLD ETHIC FORUM zu einer
gemeinsamen Internet-Konferenz zusammenschliessen koennten, an
der eigentlich alle Internet-Benuetzer teilnehmen koennten,
entweder als zuhoerer oder als teilnehmer
hierbei braucht es eine geschickte organisation und einteilung
der teilnehmenden in verschiedene virtuelle konferenzraeume

hhhmmm… nun, ich habe einige mails an ngos geschickt, aber
vielleicht war die zeit nicht reif, mein tonfall nicht der
richtige oder was weiss ich nicht ok … das feedback war sehr
gering …

hat irgendwer hier interesse an diesem thema … diesem
kongress der kongresse ?

Hallo Andreas,
ich halte deine Idee schlicht für undurchfürbar.
Denn erstens sind die Teilnehmer des WEF als Fachleute ausgewisesn, ein für alle Offenes Forum geht zu stark in die Breite, um was ähnlich konzentriertes zu erreichn.
Zweitens lebt Ethik -im Gegensatz zur Wirtschaft- von der Pluralität der Ansätze. Eine Koordination wär also nur kontraproduktiv.
Drittens haben sich die Wirtschaftsbosse in Davos was zu sagen, einen gemeinsamen Nenner. Aber was hat der Menschenrechtsaktivist in Afrika dem japanischen Umweltschützer zu sagen? Das beide für eine bessere Welt sind? Darüber müssen sie nicht sprechen, sondern jeder an seinem Ort was tun.
Viertens im bestenFall kommt es zu einem sinnlosen Treffen, nachd em Motto: Wenn ich nicht mehr weiterweiss, gründ ich einen Arbeitskreis. Im schlimmsten zu gewalttätigen Protesten, also zum einsetzten unethischer Mittel zum erreichen ethischer Ziele.
Fünftens: Wenn man will, das jemand zuhört, muss man seine Sprache sprechen udn ihn mit seinen Argumenten überzeugen. Also den Wirtschaftsbossen kalr machen, was SIE von ethischem Handeln haben. Es gibt ne Untersucheung, nachder das Handeln nach den katholischen Sozialenzykliken die gewinne LANGFRISTIG am besten sichert. Ein wozu ein Zwang innerhlab der Wirtschaft führt, hat man am Kommunismus und de Planwirtschaft gesehen.
Sechstens bringen nur Einzelprojekte was, kein Rundumschlag. Wer hört schon zu, wenn es um Bereiche geht, die einen nicht betreffen. Was nutzt ein Protest gegen die Überfischung der Meere, wenn das Gegenüber für die Umweltzerstörung durch Brandrodung verantwortlich ist. Aber auf so einem Forum können nicht alle zu Wort kommen.

Siebtens braucht man ne Einzelabwägung. An der Brent Spar hat man gesehen, was Proteste bringen. Zum SChluss kam raus, dass das Versenken doch auch ökologiisch am Sinnvollsten gewesen wäre, weil man mit diesem „künstlichen Riff“ Lebensraum geschaffen hätte.

Achtens ist Ethik nicht klar zu definieren. Stell dir mal den Konflikt zwischen demjeigen vor, der aus ökologischen Gründen für die Ökosteuer ist und ihre Erhöhung fordert, und dem, der zur Gleichstellung Behinderter nen grosses, speziell ausgestattes und damit schwereres, sprich mehr Sprit verbrauchendes Auto in Serienproduktion will.

Viele Grüsse,
Philipp

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Andreas,
ich halte deine Idee schlicht für undurchfürbar.
Denn erstens sind die Teilnehmer des WEF als Fachleute
ausgewisesn, ein für alle Offenes Forum geht zu stark in die
Breite, um was ähnlich konzentriertes zu erreichn.

man koennte das ja so organisieren, dass es verschieden raeume
gibt fuer die unterschiedlichen grade an
spezialisierung/professioinalitaet

Zweitens lebt Ethik -im Gegensatz zur Wirtschaft- von der
Pluralität der Ansätze.

aha… in der wirtschaft gibts also nur einen ansatz ? ist mir neu
… stimm ich absolut nicht ueberein

Eine Koordination wär also nur

kontraproduktiv.

warum ?

Drittens haben sich die Wirtschaftsbosse in Davos was zu
sagen, einen gemeinsamen Nenner. Aber was hat der
Menschenrechtsaktivist in Afrika dem japanischen
Umweltschützer zu sagen? Das beide für eine bessere Welt sind?
Darüber müssen sie nicht sprechen, sondern jeder an seinem Ort
was tun.

jeder an seinem ort … wie soll das gehen, in einer welt in der
alles miteinander vernetzt ist und die ausfuehrenden der
umweltzerstoerung und menschenrechtsverletzungen laengst global
agieren … und wir mit unserem konsum global bestimmen, wo was
kaputt gemacht oder erhalten wird

Viertens im bestenFall kommt es zu einem sinnlosen Treffen,
nachd em Motto: Wenn ich nicht mehr weiterweiss, gründ ich
einen Arbeitskreis. Im schlimmsten zu gewalttätigen Protesten,
also zum einsetzten unethischer Mittel zum erreichen ethischer
Ziele.

voelliger schwachsinn… um nicht zu sagen bewusste
vernegatifierung … keines dieser ereignisse ist eingetreten am
millenium forum im mai dieses jahres wo immerhin mehr als 1000
solcher organisationen sich getroffen haben
( http://www.millenniumforum.org )

Fünftens: Wenn man will, das jemand zuhört, muss man seine
Sprache sprechen udn ihn mit seinen Argumenten überzeugen.
Also den Wirtschaftsbossen kalr machen, was SIE von ethischem
Handeln haben. Es gibt ne Untersucheung, nachder das Handeln
nach den katholischen Sozialenzykliken die gewinne LANGFRISTIG
am besten sichert. Ein wozu ein Zwang innerhlab der Wirtschaft
führt, hat man am Kommunismus und de Planwirtschaft gesehen.

stimm ich dir teilweise zu … es braucht eine synthese aus
eigenantrieb und gemeinschaftsdenken … das ziel eines solchen
world ethic forums waere eine solchermassen geartete
wirtschaftsform zu gestalten

Sechstens bringen nur Einzelprojekte was, kein Rundumschlag.
Wer hört schon zu, wenn es um Bereiche geht, die einen nicht
betreffen. Was nutzt ein Protest gegen die Überfischung der
Meere, wenn das Gegenüber für die Umweltzerstörung durch
Brandrodung verantwortlich ist.

einheit in vielfalt … oder das nutzen von synergien ist eine
sehr alte und bewaehrte form von zusammenschluss mit bewahrung
der eigenen identitaet … und das bringt sehr viel …

Aber auf so einem Forum können

nicht alle zu Wort kommen.

wieso nicht ? es braucht nur genuegend virtuelle raeume und eine
geschickte organisation

Siebtens braucht man ne Einzelabwägung. An der Brent Spar hat
man gesehen, was Proteste bringen. Zum SChluss kam raus, dass
das Versenken doch auch ökologiisch am Sinnvollsten gewesen
wäre, weil man mit diesem „künstlichen Riff“ Lebensraum
geschaffen hätte.

Achtens ist Ethik nicht klar zu definieren. Stell dir mal den
Konflikt zwischen demjeigen vor, der aus ökologischen Gründen
für die Ökosteuer ist und ihre Erhöhung fordert, und dem, der
zur Gleichstellung Behinderter nen grosses, speziell
ausgestattes und damit schwereres, sprich mehr Sprit
verbrauchendes Auto in Serienproduktion will.

es geht weniger um die definitve festlegung was ethik sei,
sondern um einen konsens der ganzen weltbevoelkerung, was im
moment ethisch ist

Viele Grüsse,
Philipp

liebe gruesse auch an dich

Hallo Andreas,
ich halte deine Idee schlicht für undurchfürbar.
Denn erstens sind die Teilnehmer des WEF als Fachleute
ausgewisesn, ein für alle Offenes Forum geht zu stark in die
Breite, um was ähnlich konzentriertes zu erreichn.

man koennte das ja so organisieren, dass es verschieden raeume
gibt fuer die unterschiedlichen grade an
spezialisierung/professioinalitaet

Wozu dann ein grosses Treffen? Weltweit treffen sich jeden Tag Aktivisten, die ein bestimmtes Ziel und ein bestimmtes Projekt und einen gemeinsamen Hintergrund haben. Jeder an seinem Ort. Udn die „Gruppensprecher“ oder wer auch immer, nehmen meist auch an anderen Gruppen teil, vernetzen sich je nach Bedürfniss der Gruppe vor Ort. Dies läuft von alleine, ohne Welttreffen oder Worl Forum. Es gibt also die von dir angestrebte Vernetzung, aber immer unter dem Gesichtspunkt: Was bringt uns Vernetzung, wo brauchen wir Synergien und wo finden wir die? Du willst eine Vernetzung, weil sich die Wirtschaft vernetzt. Das ist Nachmachen statt die Energie auf das zu konzentrieren, was sinnvoll ist. DA du ja hier viele Handlungsweisen der wirtschaft - zu recht- anprangerst, warum willst du dann ihr Methoden unkritisch übernehmen?

Zweitens lebt Ethik -im Gegensatz zur Wirtschaft- von der
Pluralität der Ansätze.

aha… in der wirtschaft gibts also nur einen ansatz ? ist mir
neu

Egal, wieviele SChulen und Methoden es gibt, du willst doch nicht sagen, das das letzte Ziel immer der Gewinn ist? Sich am Markt behaupten, das ist der Ansatz der Wirtschaft.

… stimm ich absolut nicht ueberein

Eine Koordination wär also nur

kontraproduktiv.

warum ?

Weil dann der grosse Zampano -oder der mit der besten Pressearbeit - das Geschehen bestimmt. Man würde sagen, das wichtuigste ist der Mensch udn alle Kräfte auf den Schutz der Menschenrechte konzentrieren. (Würde ich zustimmen, aber erklär mal bitte nem Animal-Peace oder Greenpeace Aktivisten, das Umweltschutz zwar richtig sei, aber eine Konfernez den Schutz der Menschenrechte wichtiger nimmt und er jetzt bitte seine Aktivitäten lediglich bei ai einsetzt).
ich sage nicht, Öko-Ethiker seien Menschenverachter, weil sie nichts gegen die Verletzung der Menschenrechte tun. ich fürchte aber, genau so etwas würde bei der Konfernz rauskommen.

Drittens haben sich die Wirtschaftsbosse in Davos was zu
sagen, einen gemeinsamen Nenner. Aber was hat der
Menschenrechtsaktivist in Afrika dem japanischen
Umweltschützer zu sagen? Das beide für eine bessere Welt sind?
Darüber müssen sie nicht sprechen, sondern jeder an seinem Ort
was tun.

jeder an seinem ort … wie soll das gehen, in einer welt in
der
alles miteinander vernetzt ist und die ausfuehrenden der
umweltzerstoerung und menschenrechtsverletzungen laengst
global
agieren … und wir mit unserem konsum global bestimmen, wo
was
kaputt gemacht oder erhalten wird

Die einzlene unethische Handlung ist ja lokal begrenzt, so zynisch das klingt. Aber die Folgen sind, wie du richtig bemerkst, weltweit. Also muss man auch lokal etwas dagegen tun, je nachdem, wo man ist, und was man tun kann. Eine Demo gegen Kinderarbeit in Deutschland ist vergeudete Energie, eine Aufklärung, welche Firmen davon profitieren und zum Boykott aufrufen, ist der richtige Weg. Aber dazu braucht es keine Grosskonferenz, und sei sie eine Ansammlung kleiner Konferenzen, die durch ihre Konzentration an einem Ort Aufmerksamkeit erregt. Dazu müssen sich die Kinderarbeitsgegener am Ort der Kinderarbeit mit denen Abstimmen, die am Ort des Konsums was gegen Kinderarbiet unternehmen wollen. Dies kann ein Rundbrief sein, der an alle europäischen Ortsgruppen geht, das kann eine Dienstreise eines Einzelnen Aktivisten sein, das können Mails sein, das kann sontiger Kontakt sein.
Gegen Walfang muss in den Walfangnationen demonstriert werden, in deutschland, das keine Wale fängt, braucht es Aktionen gegen verklappung zum Schutz der Meere. Also brauchen die Meereschützer Kontakt.
Die Liste liese sich fortsetzen. Jeder, der etwas tut, braucht Kontakt in seiner Gruppe. Aber wozu der Riesenaufwand, für alle gruppen einen Termin, einen Ort, ein Chatprogramm zu finden? Wozu viele Kleingruppen, die gleichzeitig tagen und so Grösse vorspiegeln? Am besten mit Politikern, die Sonntagsreden halten, bevor sie nach dem Gegenteil handeln?
Der Organistaionsaufwand für dieses Riesentreffen oder die konzentrierten Kleintreffen raubt nur de Kraft für sinnvolle kleintreffen udn sinnvolee Aktionen.

Viertens im bestenFall kommt es zu einem sinnlosen Treffen,
nachd em Motto: Wenn ich nicht mehr weiterweiss, gründ ich
einen Arbeitskreis. Im schlimmsten zu gewalttätigen Protesten,
also zum einsetzten unethischer Mittel zum erreichen ethischer
Ziele.

voelliger schwachsinn… um nicht zu sagen bewusste
vernegatifierung … keines dieser ereignisse ist eingetreten
am
millenium forum im mai dieses jahres wo immerhin mehr als 1000
solcher organisationen sich getroffen haben
( http://www.millenniumforum.org )

Ach, da gabs Ergebinisse? Bin ja nicht rein uniformiert, aber das klingt mehr nach nem einmaligen Happening mit resolutionsverabschiegung, weil Millenium so ein tolles Wort ist.
HAb davon zum ersten Mal von dir gehört, hat also kein Bewustsein geschaffen. Oder seh ich das falsch, liebe nur Lesende?

Fünftens: Wenn man will, das jemand zuhört, muss man seine
Sprache sprechen udn ihn mit seinen Argumenten überzeugen.
Also den Wirtschaftsbossen kalr machen, was SIE von ethischem
Handeln haben. Es gibt ne Untersucheung, nachder das Handeln
nach den katholischen Sozialenzykliken die gewinne LANGFRISTIG
am besten sichert. Ein wozu ein Zwang innerhlab der Wirtschaft
führt, hat man am Kommunismus und de Planwirtschaft gesehen.

stimm ich dir teilweise zu … es braucht eine synthese aus
eigenantrieb und gemeinschaftsdenken … das ziel eines
solchen
world ethic forums waere eine solchermassen geartete
wirtschaftsform zu gestalten

Eine neue Wirtschaftsform gestalten? Mit klar formulierten Zielen am Anfang? DAs richt sehr nach Planwirtschaft. Das hat nich nie Funktioniert und wird nie funktionieren, sondern nur das Gegenteil erreichen. Eine soziale Wirtschaftsform wäre die deutsche soziale Marktwirtschaft aus den 50ern, 60ern. Oder der rheinische Kapitalismus. Aber ob das wonanders Funktioniert? Wenns aufgetragen ist stat sich zu entwickeln?
DAs ist Kulturimperalismus: Bie uns hats vor Jahren funktioniert, machts also gebnauso, sonst geht die Welt zugrunde.

Sechstens bringen nur Einzelprojekte was, kein Rundumschlag.
Wer hört schon zu, wenn es um Bereiche geht, die einen nicht
betreffen. Was nutzt ein Protest gegen die Überfischung der
Meere, wenn das Gegenüber für die Umweltzerstörung durch
Brandrodung verantwortlich ist.

einheit in vielfalt … oder das nutzen von synergien ist eine
sehr alte und bewaehrte form von zusammenschluss mit bewahrung
der eigenen identitaet … und das bringt sehr viel …

Ja, aber Synergien und zusammenschlüsse, die sich aus der Arbeit ergeben, keine Extarsitzung deswegen. Es gibt viele, die sich Weltweit um ethisches Handeln bemühen: WWF, Greenpeace, die Kirchen, dabei die katholische mit eigener Verwaltungszentrale samt diplomatischem Status, ai…
auch diese Lsite liese sich fortsetzen. Dabei läuft weltweite Organisation und Koordination. Wozu also ne Sitzung, um das zu bestätigen? Meinst du nicht, die sprechen nicht regelmässig miteinander? Tun sie, auch ohen Hochtrabende, as der Wirtschaft abgekupferte Namen.

Aber auf so einem Forum können

nicht alle zu Wort kommen.

wieso nicht ? es braucht nur genuegend virtuelle raeume und
eine
geschickte organisation

Sprich, kleine Treffen, die virtuell den Eindruck vomn Grösse erwecken, nur um basisdemokratisch zu erscheinen. Dann las es doch bei den vielen Räumen, die es im Internet gibt, wo sich jeder nasch seinem Bedarf informieren udn Austauschen kann.

Siebtens braucht man ne Einzelabwägung. An der Brent Spar hat
man gesehen, was Proteste bringen. Zum SChluss kam raus, dass
das Versenken doch auch ökologiisch am Sinnvollsten gewesen
wäre, weil man mit diesem „künstlichen Riff“ Lebensraum
geschaffen hätte.

Achtens ist Ethik nicht klar zu definieren. Stell dir mal den
Konflikt zwischen demjeigen vor, der aus ökologischen Gründen
für die Ökosteuer ist und ihre Erhöhung fordert, und dem, der
zur Gleichstellung Behinderter nen grosses, speziell
ausgestattes und damit schwereres, sprich mehr Sprit
verbrauchendes Auto in Serienproduktion will.

es geht weniger um die definitve festlegung was ethik sei,
sondern um einen konsens der ganzen weltbevoelkerung, was im
moment ethisch ist

Wie willst du denn das Schaffen? Wird seit 50 Jahren versucht, ohen Erfolg. Mach aml nem Chinesischen Ethiker die Europäische Tradition der Menschenrechte klar zu machen. Oder nem Amerikaner, warum wir das Verbot der Volksverhetzung über die Meinungsfreiheit stellen. Es gibnt ab ner bestimmten Gruppengrösse keinen Kompromiss, wo sich alle wiederfinden.
Ich sag nur: Europäische Bioethik-Konvention. Die lässt nem deutschen Ethiker die Haare zu Berge stehen, weil sie Butterweich ist, nen Engländer sieht die Freiheit der Forschung in Gefahr.

Viele Grüsse,
Philipp

liebe gruesse auch an dich

Und wieder viele Grüsse zurück,
Philipp

Natürlich ließe sich da was machen: Hans Küng machts mit seienm Weltethos doch vor. Jedenfalls wäre - und wenn es nur ein Diskussionsklub ist - ein solcher Zirkel sinnvoller als Bücher über den zukünftigen Kampf der Kulturen (Huntington) zu verbreiten und zu diskutieren. Jedenfalls würde etwas mehr über andere Kulturen/Religionen in die Köpfe der Menschen eindringen!
Gruss, Stucki

Hans Kueng ist voll auf der Zielgeraden

hans kuengs initiativen finde ich sehr toll und ich wuerde mir
wuenschen, dass sich sein projekt noch mehr oeffnen und noch
breitere gesellschaftsteile einschliessen koennte.