Hai, Sprachakrobaten,
seit Tagen such ich verzweifelt ein Wort und komm einfach nicht drauf: es beschreibt eine Stimmung. So melancholisches an Früher denken, aber nicht ‚nostalgisch sein‘, sondern persönlicher - ein wehmütiges Gedenken an die eigene Vergangenheit - ein Adjektiv…
Weiß wer was?
Gruß
Sibylle
Hallo, Sibylle,
es beschreibt eine Stimmung. So melancholisches
an Früher denken, aber nicht ‚nostalgisch sein‘, sondern
persönlicher - ein wehmütiges Gedenken an die eigene
Vergangenheit - ein Adjektiv…
wenn es sich nicht ausdrücklich und ausschließlich auf Vergangenes bezieht, könnte „elegisch“ passen.
Gruß
Kreszenz
schwermütig
Servus, Sibylle,
aber was spricht gegen „wehmütig“? Das trifft es doch schon sehr - oder?
Gruß, jenny
Nee, zu Kopf-betont…
Trotzdem Danke
Gruß
Sibylle
nee - zuviel Wirkung nach außen…
Trotzdem Danke
Gruß
Sibylle
von der Bedeutung dicht dran - isses aber auch nicht
Trotzdem Danke
Gruß
Sibylle
aber was spricht gegen „wehmütig“? Das trifft es doch schon
sehr - oder?
wehmütig ist ganz dicht dran - das ist es aber nicht - es gibt da noch eines, daß noch etwas mehr in Richtung Trauer geht und noch einen Tick Bedauern in sich trägt…
Trotzdem Danke
Gruß
Sibylle
Hai, Friedrich,
nee - trübselig ist es auch nicht - obwohl man trübselig wird, wenn man zu lange in dem schwelgt, was ich suche…
Trotzdem Danke
Gruß
Sibylle
elegisch? melancholisch?
owt
Hi!
Eine Stimmung, die mit Worten nicht beschrieben werden kann, kommend von einer Frau, das hört sich ganz nach PMS an.
Grüße
Dusan

Unlogische rhetor. Figuren nennt man ‚Oxymoron‘
Hallo, Sabine
In den folgenden Fällen nennt man eine solche rhetorischen Figur ‚Oxymoron‘. Es
verknüpft zwei sich gedanklich-logisch ausschließende Begriffe, sei es in einem
Kompositum (»traurigfroh«, Hölderlin) oder bei einem attribuierten Nomen:
offenes Geheimnis
stets wacher Schlaf
liebender Hass
kalte Glut
[Nach Metzler – Literatur Lexikon, Stuttgart, 1993, S. 338]
Ich bin nicht sicher, ob dieser Begriff auch für dein Beispiel zutrifft.
Vielleicht findest du bei Herrn Sokal mehr:
¨ Präsentation spekulativer Theorien als
anerkannteWissenschaft
¨ Autorität anstelle von Logik
¨ zweideutige Rhetorik
http://www.uni-koblenz.de/~beckert/Le…
Gruss
Adam