Hallo Leute
Mit Schmerzen ertrage ich den Niedergang der deutschen Sprache. Viel
Klage wurde schon erhoben gegen des Genitivs falschen Gebrauch, gegen
die Invasion des Englischen, gegen Saetze wie „Ich hatte gerade
gegessen gehabt“, wenn „Ich habe gerade gegessen“ gemeint ist, u.s.w.
Und gestern broeckelte einer der letzten Bastionen: Kulturzeit auf
3sat, eigentlich stets um ein hohes Niveau bemueht. Da hoerte ich die
Moderatorin sagen: „Sie haben gehoert, von was in…gesprochen
wurde“, oder so etwas aehnliches. Nun also die auch noch.
wovon - von was
wofuer - fuer was
wobei - bei was
wogegen - gegen was
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.
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Jetzt koennte der ein oder andere die Frage an sich richten, ob ich
denn keine dringenderen Problem haette. Doch habe ich, aber die
Kleinigkeiten will ich nicht vergessen. In den romanischen Sprachen
und im Englischen beispielsweise ist es ja normal, dass man eine
Praeposition mit dem Interrogativ- b.z.w. Relativpronomen che/que…
bzw. what verbindet. Aber wenn ich das im Deutschen hoere, kann ich
es ueberhaupt nicht leiden.
Wie denkt ihr darueber? Verschwinden die wovons, wofuers, u.s.w. und
machen der umstaendlicheren Konstruktion von was, fuer was, u.s.w.
Platz?
Gruss, Tychi
*ups, jetzt ist mir was aber rausgeschluppt
)