Wozu Flüssigeiten in die Tüte am Flughafen?

Hallo,

eine Frage, die ich leider noch nirgens beantwortet gefunden habe:
warum muss ich Parfums, Gels usw. am Flugfahen in Tüten packen???

Danke für Antwort!!

Hallo,

weil es flüssige Stoffe gibt, die beim Zusammenmischen ganz laut „BÄNG!“ machen würden.

Gruß
Elke

Aha, und die Tüte verhindert das? nicht im Ernst, oder?

Moin,

die Tüte verhindert das nicht, ist aber leichter zu kontrollieren.

bye
Rolf

weil es flüssige Stoffe gibt, die beim Zusammenmischen ganz
laut „BÄNG!“ machen würden.

Was sie natürlich keinesfalls tun können, wenn man sie vorher in eine Plastiktüte packt.

Nur gut, dass es hier einige kluge Menschen gibt, die den Dummen in diesem Board immer wieder gerne erklären, dass sie es besser wissen.

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hi,

weil es flüssige Stoffe gibt, die beim Zusammenmischen ganz
laut „BÄNG!“ machen würden.

Was sie natürlich keinesfalls tun können, wenn man sie vorher
in eine Plastiktüte packt.

Siehe Beitrag von Rolf.

Nur gut, dass es hier einige kluge Menschen gibt, die den
Dummen in diesem Board immer wieder gerne erklären, dass sie
es besser wissen.

Tun wir gerne.
*wink*
Barney

Moin!
Und wie?
Solche Flüssigkeiten sind weder knallepink noch lilagrüngetupft, sondern einfach durchsichtig.
Die in ner kleinen Wasserflasche, Mundspülung was auch immer und keiner würde da mal genauer nachschauen…

Da wäre es sinnvoller generell solche Sachen nicht mit an Bord bringen zu dürfen ob in Plastiktüte oder Brotbeutel

Just my 2ct

George

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Moin,

natürlich finde ich das persönlich auch einen Schmarrn, aber danach war nicht gefragt.

Aus den FAQ des Flughafen München:

„6. Warum müssen Flüssigkeiten fortan in einem Plastikbeutel transportiert werden? Dieses Verfahren wurde aus Gründen der Praktikabilität gewählt, um die Anzahl der an Bord mitgeführten Behältnisse zu limitieren. Durch diese Lösung konnte ein komplettes Flüssigkeitsverbot vermieden werden.“
http://www.munich-airport.de/DE/Areas/StandardSeiten…

Ich interpretiere jetzt mal: Im Plastikbeutel, der ja gesondert bei der Kontrolle vorgelegt werden muss, kann relativ schnell die mitgeführte Menge der Flüssigkeiten kontrolliert werden. Somit ist sichergestellt dass keinesfalls mehr als 1 L Flüssigkeit mitgenommen wird. Da sich diese Flüssigkeiten darüber hinaus noch in separaten, kleinen Behältern befinden müssen, ist sogar eher nur von 1/2 Liter auszugehen.

Bisher habe ich noch keine Erfahrung damit, kann mir aber durchaus auch vorstellen, dass ein Kunde, der seine 1-Liter-Tüte bis oben hin mit Fläschchen und Döschen vollstopft, durchaus genauer kontrolliert wird. Enthält der Beutel nur einen Lippenstift und eine kleine Handcreme, besteht halt auch nicht die große Big-Bang-Gefahr.

Viele Grüße
Rolf

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wahrscheinlich OT
Hi!
Ich spinn das jetzt mal weiter: ca. 0,5l pro Person um unauffällig zu bleiben…10 Personen macht 5L! Sollte reichen um n effektiven Bumms hinzukriegen.

Was das Trinken angeht: N Schlückchen xy bringt einen nicht um, und selbst wenn, man ist doch schließlich Selbstmordattentäter, wen kümmern da Spätfolgen?!

Ich will das nicht gutheissen, ich will auch nicht irgendwie zum Nachahmen aufrufen oder sonst was, aber diese Vorschrift ist und bleibt Schwachfug! Ein hoffungsloser Versuch auf die potentielle Gefahr durch flüssige Sprengstoffe(oder durch Flüssigkeiten herstellbare) zu reagieren.
Entweder man will dieses Risiko ausschließen, dann kann man nur -alle- Flüssigkeiten im Handgepäck verbieten (Ausnahme Medikamente mit entsprechendem Begleitschreiben eines Arztes) oder man lässt es gleich bleiben.

Ist genauso „schlau“ wie das Absuchen von nackten Fußsohlen mit einem Metalldetektor (Selbst so am Düsseldorfer Flughafen erlebt) was wollen die da finden? und was ist, wenn sie da was finden?
Interessanterweise waren die Kontrollen am JFK nicht so streng…einmal ohne Schuhe durchs Törchen und das wars.

Manchmal hab ich das Gefühl dass manche Gremien, Behörden, Autoritäten, nur Bestimmungen und Gesetze erlassen um dem Bürger zu zeigen „wir sind da, wir machen was“…egal ob sinnig oder nicht.

Naja, ändern wirds man auch nicht wirklich können…

So long
George

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Hi Gato,
zum einen war der Grund wohl weit und breit im Fensehen zu sehen, wenn du nicht gerade an dem Tag in London warst.
Die Tüte limitiert die Mengen und damit die potentielle Gefahr,darüber hinaus dient sie als Beruhigungsmittel für alle Fluggäste.
Der wahre Grund ist aber eher ein Intelligenztest für die Fluggäste und/oder die Kontrolleure am Flughafen.

Wie du abgeschnitten entscheide selbst.
Oh tempora oh mores, oder so ähnlich

Viele Grüße
Gerhard

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Flüssigkeiten + hochgefährlichen Gütern
Hi Rolf,
Selbstverständlich hast Du Recht und es ist so wir du das sagst. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran. Das Vorweg.

Nur dieses Eintüten und die Begründung dafür wirkt auf mich sehr fremd und kann nicht nachvollziehen.

Darüber hinaus frage ich mich: Weshalb wird jetzt alles so kontrolliert und vor dem 11. September nicht? Sind wir alle plötzlich „potenziellen Päng-Macher“- geworden?? Oder jetzt steigen wir alle in Flugzeuge nur ein, um dies krachen zu lassen??? Wollen sie damit wirklich vemeiden, daß nochmals ein Flugzeug entführt wird??? Also, wirklich das finde ich so was von kindlich!..

Liebe Grüße,
Helena

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Hallo Petra,

Nur gut, dass es hier einige kluge Menschen gibt, die den
Dummen in diesem Board immer wieder gerne erklären, dass sie
es besser wissen.

Muss das sein? Du fällst mir hier, von den wenigen hilfreichen Postings abgesehen, vor allem durch Deine Sylvia-artige Abschweifungstendenz auf, die sich darin äußert, dass Du mitten im Thread komplett das Thema wechselst (z.B. zu einer Meldung über den Zustand Deiner Socken, oder Deine Schwierigkeiten mit Word). Und dann musst Du eines der hilfreicheren Mitglieder so dumm von der Seite anmachen? Was soll das?

Gruß,

Myriam

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Manchmal hab ich das Gefühl dass manche Gremien, Behörden,
Autoritäten, nur Bestimmungen und Gesetze erlassen um dem
Bürger zu zeigen „wir sind da, wir machen was“…egal ob
sinnig oder nicht.

Genau so ist es. Es geht darum die Bürger etwas zu beruhigen und zu zeigen: wir machen was. Das nennt man auch Aktionismus.

Wenn jemand ein Flugzeug entführen oder in die Luft sprengen will wird er Mittel und Wege finden. Und er wird es sicher nicht so machen, wie es vorher versucht wurde.

Wir hatten ja erst den Fall, dass ein Flughafenmitarbeiter gegen Geld eine Bombe an Bord schmuggeln wollte. Sowas ist immer möglich.

eine Frage, die ich leider noch nirgens beantwortet gefunden
habe:
warum muss ich Parfums, Gels usw. am Flugfahen in Tüten
packen???

Weil mit Flüssigsprengstoff ein Anschlag geplant wurde bzw. Tests gezeigt haben, daß das möglich ist.

Jetzt glaubt man an allen Flughäfen rund um die Welt, daß wenn man die neuzigjährige Oma aus Holland ihren rosa Lippenstift und ihren Gebißreiniger in Tütchen packen läßt, die Terrorgefahr dann irgendwie abnimmt. Solange die Passagiere das glauben, läuft auch alles. The show must go on.

Gruß
d.

Ein Erfahrungsbericht
Hallo Rolf!

Ja, wenn man denn auch alles in die Tüte reintut… :wink:

Ich bin vor zwei Wochen von Wien nach Zürich und retour geflogen. Im Handgepäck hatte ich eine Tube Zahnpasta und 2 Miniflakons mit Parfum (so kleine Probepackungen aus dem Parfumgeschäft eben); mein teures hatte ich schon aus Sorge um Konfiszierung zuhause gelassen und weil ich nicht lange weg bleiben würde, würden die Flakons reichen.

Nun denn, am Förderband angekommen, hab ich mal eben nur die Tube Zahnpasta in den Plastikbeutel gepackt, die beiden Flakons blieben in der Tasche. Keiner hats gemerkt… weder in Wien, noch in Zürich.

Schöne Grüße und guten Flug

Jerry

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…muß auch noch meinen Senf dazugeben!
Hallo Gato,
nicht direkt zu Deinem Thema, aber vielleicht trotzdem interessant:
Dezember 06, Flughafen Palma de Mallorca, Abflug.
Morgens, nach Verlassen des Hotels haben wir noch herrliche Reisemitbringsel gekauft, u.a. für eine Freundin, die total gerne Senf isst, mehrere Senfspezialitäten, aus dem ortsansässigen Supermercado; schön anzuschauen, bestimmt schmackhaft, nicht ganz billig.
Am Flughafen, bei der „Röntgenkontrolle“ fielen die drei Senfgläser den Mitarbeitern auf. Es begann eine „kleine“ Diskussion, danach wurde mir freundlich, aber unmissverständlich mitgeteilt, dass der Senf nicht mitfliegen darf (originalverpackt, sichtbar ungeöffnet, spanisch beschriftet, Kassenbon dabei)
Tja, das war es dann mit dem scharfen Geschenk…
Eine Kerze im Glas, ein ganz normaler Geschenkartikel, durfte nach einigem kritischen Abwägen dann doch noch mit. Prima!
Viele Grüße, Finjen