Moien
Guten Morgen, pumpkin
Frage ist jetzt, wie würde ein Schaltplan mit 4 LEDs aussehen und was für welche brauche ich da und mit wie viel Volt?
Für deine eBay-LEDs brauchst du mindestens 3.2V.
Nach meinen Recherchen je nach Type 3,65V bis 3,8V
Die gehen aber auch mit mehr Spannung, dann braucht man Vorwiderstände. Ich würde 4 AA-Akkus (NiMH) nehmen und den Händler nach Widerständen für 4.8V fragen*.
Warum unbedingt Akkus? Das macht nur Sinn, wenn er schon über die erforderliche „Infrastruktur“ verfügt, d.h. über ein Ladegerät, um die Akkus wieder zu laden.
Wenn er sich zu den Accus auch noch ein Ladegerät anschaffen muss, wird das teuer. Und Akkus sind ja auch nicht gerade billig.
Ich würde mir für diese Schaltung ein unstabilisiertes Netzgerät 9V=/250mA oder 12V=/200mA besorgen. Die kosten bei CONRAD 4,90 Euro, auf dem Flohmarkt weniger als die Hälfte.
Schmiddi will 4 LEDs einsetzen. Also wäre es sinnvoll, jeweils zwei Dioden in Reihe zu schalten, mit einem gemeinsamen Vorwiderstand. Das heißt, er braucht 4 Dioden und zwei Widerstände. Da die Nennspannung unstabilisierter Steckernetzteile nur bei Volllast gilt, bei niedrigerer Belastung aber um einiges höher ist, würde ich die Leerlaufspannung des Netzteils messen (Schmiddis Schulzentrum verfügt mit Sicherheit über Messgeräte im Physiksaal) und die Vorwiderstände entsprechend berechnen.
Mit folgenden Werten:
Diodenspannung = UD = 3,7V
Strom durch die Diode = ID = 0,02A
Vorwiderstand = RV
Spannungsabfall am Vorwiderstand = UR
Spannung des Netzgerätes (gemessen) = UBUnd nach folgenden Formeln:
UR = UB - 2 * UD
RV = UR / ID (Ohmsches Gesetz)
Jede LEDs hat 2 Anschlüsse. An einen lötet man einen Vorwiderstand. An die andere Seite des Widerstands und an den noch freien Anschluss der LED klemmt man den Akku. Wenn die LED nicht leuchtet vertauscht man die Anschlüsse. Also an sich so:
LED ---- Widerstand ----- Akku
--------------------------/
Für 2 LEDs sind das dann 2 Widerstände und alle kommen zusammen an den Akku:
LED ---- Widerstand ------/------
| | |
| LED ---- Widerstand --/ Akku
| | |
------------------------------/
und so weiter für 3, 4 … 50.
Bitte, pumpkin, nimm es mir nicht übel, aber wenn ich keine elektrotechnische Ausbildung hätte, wäre Deine Darstellung für mich völlig unverständlich, wie soll Schmiddi – elektronischer Laie – damit klarkommen?
Ich habe hier meine Version der Würfelbeleuchtung:
http://www.bilder-speicher.de/08102607415568.gratis-…
3 NIMH Akkus und gar kein Vorwiderstand könnte gehen (Max-Spannung der LEDs ist 3.6V, 3 NIMH-Akkus bringen es auf 3.4V + Innernwiderstand). Aber mit ist sicherer.
„ohne“ erscheint mir auch ziemlich windig.
cu
* der eBayer schreibt: „Zu jeder LED bekommen Sie einen Widerstand Ihrer Wahl, Schrumpfschlauch und eine Beschreibung über den Umgang mit LED´s.
Wenn Sie es uns nicht anders mitteilen liefern wir Ihnen Widerstände für den Betrieb der Leds bei 12Volt (470 Ohm)“,
also soll er selbst rechnen …
Dann hättest Du ihm auch sagen sollen, wie (elektronischer Laie).
Gruß
merimies