Hallo zusammen,
sicher habt ihr auch von der „Mode“ gelesen, dass Schüler sich gegenseitig (oder sich selber) bis zur Bewusstlosigkeit würgen, um sich einen Kick zu verschaffen.
Das soll neu sein, aber ich bin 40, und ich weiß, dass das zu meiner Schulzeit auch schon gemacht wurde. Ein Jugendlicher stellte sich an die WAnd, ein anderer drückte ihm auf den Brustkorb, bis er wegsackte. Gestorben ist dabei aber meines Wissens keiner…
erste Frage: kennt ihr diese Spielchen auch aus eurer Schulzeit?
zweitens: glaubt ihr, durch „Aufklärung“ in den Medien kann man das reduzieren? Ich denke eher, je mehr Medienecho, umso mehr Jugendliche werden das ausprobieren. Die Meldung, dass man dabei sterben könnte, gibt doch vielen erst den richtigen Kick.
erste Frage: kennt ihr diese Spielchen auch aus eurer
Schulzeit?
eine Variante.
Wir hockten uns und atmeten mehrmals sehr tief ein und aus, so in Richtung Hyperventilieren und sprangen dann auf.
Oft genug trat bei einigen kurz Bewustlosigkeit ein.
Mir hat es nach zweidrei Versuchen gereicht, aber andere machten das regelmäßig.
zweitens: glaubt ihr, durch „Aufklärung“ in den Medien kann
man das reduzieren?
Jain.
Daß dieses ‚Spiel‘ hochriskant ist, dürften di emeisten wissen, aber Jugendliche machen auch andere gefährliche Sachen, um deren Gefährlichkeit sie wissen.
Ob rationale Aufklärung etwas bringt, wage ich auch zu bezweifeln.
Bei einigen vielleicht, aber das sind die, die sowoeso weniger gefährdet sind.
erste Frage: kennt ihr diese Spielchen auch aus eurer
Schulzeit?
ja, wobei bei uns aber Gandalfs Variante eine zeitlang ziemlich in war.
zweitens: glaubt ihr, durch „Aufklärung“ in den Medien kann
man das reduzieren? Ich denke eher, je mehr Medienecho, umso
mehr Jugendliche werden das ausprobieren. Die Meldung, dass
man dabei sterben könnte, gibt doch vielen erst den richtigen
Kick.
Oder bringt den einen oder anderen überhaupt erst auf so eine Idee.
erste Frage: kennt ihr diese Spielchen auch aus eurer
Schulzeit?
Ja das kenne ich auch, aber wie bei den andren auch in einer andren Variante.
zweitens: glaubt ihr, durch „Aufklärung“ in den Medien kann
man das reduzieren?
Ich würde sagen das wird nichts bringen, da wir Jugendlichen ( auch erst 21) grade das was uns Verboten wird erstrecht machen, daher bin ich der Meihnung, das dies am Ende das Gegenteil bewirken würde.
diese variante klingt harmlos. man wird vielleicht ohnmächtig, aber was ist daran gefährlich?
ansonsten finde ich es sehr lehrreich hier, mir ist das ganze echt unbekannt, ich kenne dieses spiel nicht und möchte gerne diese wissenslücke schliessen. gibt es dafür einen begriff, vielleicht sogar einen anglismus wie vielleicht (hier mein vorschlag) „nighting“?
Und wenn man dann sogar in den Armen einer lieben Schwester aufwacht, könnte man das sogar als den „nightingale-effekt“ bezeichnen.
Es grüßt dich vorweihnachtlich
Branden
Hallo,
mir Anfang 30) und meiner Frau (Anfang 50) ist das aus unserer Kinder- und Jugendzeit völlig unbekannt. Wir stammen auch nicht aus dem selben Ort, nur aus der selben Region.
diese variante klingt harmlos. man wird vielleicht ohnmächtig,
aber was ist daran gefährlich?
Wenn man dabei ohnmächtig wird und umfällt, kann man z.B. gegen Heizkörper knallen und sich arg den Kopf stoßen.
So ein Vorfall war es bei uns damals, der uns die Lust an diesem Spiel nahm.
eine alte Tradition, haben wir vor über 30 Jahren auch schon „gespielt“. Es war eine Mutprobe (heute: den Kick suchen), die in fast jeder Clique und in der Schule Pflicht war. Wollte man dazu gehören.
Mir sind aus früheren Tagen keine Todesfälle oder Verletzungen bekannt. Die Spielregeln haben sich offensichtlich geändert und erweitert: „Strangulationsspiele“ mit Schal, Kette, Strick, Schläge auf Halsschlagader usw. Häufig im stillen Kämmerlein, alleine. Dies dürften die Ursachen der Todesfälle sein.
Alles zunehmend etwas härter, intensiver, exzessiver: Komasaufen, Schnüffeln, Drogen, …
glaubt ihr, durch „Aufklärung“ in den Medien kann
man das reduzieren?
Nein, Medien haben eher negative und beschleunigende Wirkung.