Hallo, zusammen,
vermutlich kennen viele von Euch eher das gegenteilige Problem, ich frage trotzdem einmal:
Unsere Tochter wird jetzt 10. Naja, und da ist es doch üblich, dass man (also Eltern, Freunde,etc.) zum Geburtstag Geschenke macht. Und da liegt mein Thema: unsere Tochter ist wunschlos glücklich ;o). Nicht nur jetzt, sondern schon recht lange…die Frage „Was wünscht Du Dir denn?“ von Freunden oder Verwandten gestellt, die ihr eine Freude machen möchten, egal zu welchem Anlass (Geburtstag, Weihnachten, Ostern, …) bedeutet für sie eher Stress als Vorfreude.
Es ist nicht so, dass sie nicht an verschiedenen Dingen großes Interesse oder Freude hätte, sie spielt auch gern mit z.B. Sachen die Freunde von ihr haben, aber der Wunsch, so etwas selbst zu besitzen…nö, muß nicht sein. Einerseits bin ich unheimlich froh, dass sie nicht so materialistisch ist und alles haben haben haben will (ihr Bruder ist da ganz anders). Ein Stock mit einem Bindfaden daran ist den ganzen Tag ihr Pferd, manchmal spielt sie (und mit ihr ihre Freunde) auch vollkommen mit imaginären Gegenständen. Bücher sind ihre große Leidenschaft, aber immer nur Bücher schenken? So Dinge wie z.B. einen Tag in einem bestimmten Spaßbad gehen uns auch durch den Kopf, aber das ist schwierig für Freunde und andere, so etwas zu schenken - da ist man doch ziemlich auf Gegenstände beschränkt, oder? Wie bekomme ich ihre Wünsche heraus, von denen sie vielleicht selbst noch nichts weiß? Ich brauche so etwas wie einen „Wunsch-Coach“. Hat jemand eine Idee?
Gruß,
Andreas
so ganz verstehe ich das problem jetzt nicht…
hallo andreas,
ein kind, das keine wünsche hat? da stimmt doch was nicht!
sicher hat sie schon alles (materiell), das kinderzimmer mit rosa barbie-plastik vollgestopft, plüschtiere ohne ende und jeder weitere wunsch wird ihr sowieso von den augen abgelesen?
ne, ich frage ja nur! in dem fall würde ich ernsthaft mal warten, bis bei dem mädchen irgendwann einmal ein wunsch entsteht!
dann „schenkt“ ihr was nützliches: richtet ihr einen langfristigen bausparvertrag ein oder ein prämiensparkonto, oder irgendetwas anderes fern der falschen plüsch- und plastikwelt, woraus sie in späteren jahren nutzen ziehen kann.
auf keinen fall etwas schenken, nur „weil man doch was schenken muß“. ungefragt und unnötig geschenktes spielzeug ist für das kind einfach nur etwas krempel mehr.
wenn sie aber nur zu schüchtern ist, um einen wunsch zu äußern? auch dann würde ich was langfristig nützliches schenken.
gruß
ann
Hi,
kommt mir irgendwie bekannt vor. Du könntest nämlich genauso gut von mir als Kind reden.
Nur am Rande: Ich habe ADS (was ich aber erst seit kurzem weiss), war damals sehr schüchtern, etc, auch ich hatte eine rege Fantasie, habe mit meiner besten Freundin auch immer ‚Rollenspiele‘ gespielt, die kein Spielzeug erforderten.
Mit ner Barbiepuppe zB hätte ich NICHTS anfangen können. Was soll man mit der machen? Anziehen, ausziehen, eh, aber wozu denn bitte???
Ich war somit zwar ein ‚bisschen anders‘ als alle anderen, aber es hat sich eigentlich niemand Gedanken gemacht.
Dennoch war die Einstellung meiner Eltern rein zufällig die passende:
So nach dem Motto, weniger ist mehr. Bloss keine Reizüberflutung, bloss nicht mit vielen neuen Sachen ‚zumüllen‘.
(so gab es zB, als ich noch ganz klein war, mehrere Geschenke über die Weihnachtstage verteilt, statt alle auf einmal).
Auch Fernsehen war extrem niedrig dosiert, und so kann ich nicht behaupten, je etwas in der Werbung gesehen zu haben, auf das ich dann scharf war.
Eine Sache aber würde ich als ‚Problem‘ bezeichnen: Es war nicht so, dass ich Wünsche nicht äussern konnte, es gab sicher mal ne Wunschliste. Aber im Gegensatz zu anderen Kindern, für die das ‚im Mittelpunkt stehen & wie eine Prinzessin gefeiert zu werden‘ das Tollste war, war ich seeehr bescheiden, und ‚genügsam‘.
Nun, an Geschenken hat’s nie gefehlt. Und da ich wohl nicht nur die Tochter, sondern auch gleichzeitig der ‚Sohn‘ meines Vaters war, erfüllte er selbst sich auch auf diese Weise den ein oder anderen Wunsch - irgendwann bekam ich zB nen Tischfussballspiel geschenkt!
Ich, und meine Freundinnen, haben es geliebt - aber der liebe Papa hat’s eben wohl selbst gewollt… *g*
Okay, hier also nen paar Vorschläge, auch zum Teil aus meiner eigenen Kindheit:
-
Bastel- und Malsachen (!!!)
-
klar, Bücher! (aber welche, die man immer mal wieder lesen will, auch mal nen Sachbuch zu nem Thema, das sie interessiert)
-
ein Spiel, dass man alleine spielen kann (a la Solitaire)
-
ein Gesellschaftsspiel, das sie mit der Familie spielen kann
(und die ZEIT, dies mit Euch zu tun!) -
auch mal was schönes zum Anziehen darf sein, und auch nen Schmuckstück wie ne Kette oder Haarspange oder so
-
und klar, was Du schon schreibst: ein ‚Gutschein‘ für ne Aktivität, nen Ausflug oder so
-
und natürlich auch nen paar Naschereien, ihre Lieblingssüssigkeiten
gruss, isabel
Hallo, Ann,
…möglicherweise ist es ja kein Problem. Sie hat jedenfalls keines damit, aber eben die, die sie gern beschenken würden.
ein kind, das keine wünsche hat? da stimmt doch was nicht!
sicher hat sie schon alles (materiell), das kinderzimmer mit
rosa barbie-plastik vollgestopft, plüschtiere ohne ende und
jeder weitere wunsch wird ihr sowieso von den augen abgelesen?
Wenn´s so wäre, hätte sich die Frage natürlich erübrigt. Aber weder bei ihr noch bei ihrem Bruder erfüllen wir jeden Wunsch. Und ihr Bruder ist das genaue Gegenteil in der Beziehung, der wünscht sich einfach alles (kriegt´s aber nicht unbedingt, was er auch weiß).
auf keinen fall etwas schenken, nur „weil man doch was
schenken muß“. ungefragt und unnötig geschenktes
spielzeug ist für das kind einfach nur etwas krempel mehr.
Da hast Du sicher recht. Trotzdem ist, denke ich, auch nachvollziehbar, dass wir und andere gern zu verschiedenen Anlässen etwas schenken würden, denn wie Du selbst sagtest: ein Kind, das keine Wünsche hat??? Das ist es ja gerade: sie ist offenbar völlig zufrieden mit dem, was sie hat. Das Thema mit der Schenkerei haben andere/ auch ich genau aus der von Dir angedeuteten Vermutung heraus: sie muß sich doch irgendwas wünschen können. Die gute Fee aus dem Märchen, die mit den 3 freien Wünschen, würde bei unserer Tochter schlichtweg verzweifeln.
Und dahin zielte meine Frage nach dem „Wunsch-Coach“ eigentlich: mal angenommen, dass „jedes Kind Wünsche hat“ und sie ihr vielleicht nur nicht „bewußt sind“: gibt es einen Weg, z.B. im Gespräch mit meiner Tochter die Wünsche „bewußt zu machen“, aber ohne ihr etwas einzureden?
wenn sie aber nur zu schüchtern ist, um einen wunsch zu
äußern?
Das Thema „Schüchternheit“ ist gar nicht so abwegig, wenn es um andere (Freunde z.B.) geht. Zwischen meiner Tochter und mir ist Vertrauen üblich, Gespräche „unter 4 Augen“ gefallen ihr sogar ausgesprochen gut. Ich denke nicht, dass sie mir gegenüber zu schüchtern ist.
Vielen Dank trotzdem dafür, dass Du Dir Gedanken gemacht hast und für Deine Antwort.
Gruß,
Andreas.
Hallo Andreas,
Du hast vergessen zu sagen, wofür
sie sich am meisten interessiert – wo
ihre Stärken und Kompetenzen liegen.
Grüße
CMБ
Hallo Andreas,
ich habe die anderen Antworten nicht gelesen. Falls der Tipp schon kam - sorry.
Wenn sie Bücher so liebt, dann schenke ihr doch 1 oder mehrere Bücher. Hat mir als Kind (und heute noch) immer die größte Freude bereitet. Wenn du ihr eine Freude machen willst, dann nimm dir einen halben Tag Zeit und geh mit ihr in einer richtig großen Buchhandlung bummeln. Ich bin mir fast sicher, dass ihr da schon ein paar Wünsche einfallen… Ansonsten ist ein eigener Bibliotheksausweis (so sie den noch nicht besitzt) sicher auch eine gute Sache.
Viele Grüße, Bücherwurm Heike
Hallo, Semjon,
Du hast vergessen zu sagen, wofür
sie sich am meisten interessiert – wo
ihre Stärken und Kompetenzen liegen.
beinahe würde ich sagen „such Dir ein Thema aus“. Im Sommer spielte sich unser Leben überwiegend draußen ab, da war dann z.B. Rollschuhlaufen (sorry: Inliner) angesagt oder Einradfahren oder ähnliches. Sport generell, solange es nicht auf pure Kraft ankommt (sie ist eher zierlich) sondern mehr auf Geschicklichkeit etc… Gerne auch immer mit Freunden zusammen. Jetzt zum Winter hin wird sich das wetterbedingt ändern, da glaube ich nicht, dass die Erfahrungen aus dem letzten Jahr noch stimmen (entwicklungsbedingt). Sie malt und bastelt gern (malen auf Papier oder auch mit Kreide auf der Strasse). Sie lernt Blockflöte und geht zum Voltigieren (das wären dann auch ihre festen Wochentermine, außer Schule selbstverständlich). Ansonsten: wenn sie bei einer Freundin mit dem Computer spielt macht sie das schon gerne, schlage ich ihr vor selbst ein Computerspiel zu installieren hat sie kein Bedürfnis danach „Papa, wenn Du willst. Ich kann das ja sowieso bei z.B. Sabine spielen.“ (vielleicht liegt es ja auch daran: der eine hat dies, der andere hat das, in Summe haben sie und ihre Freundinnen vermutlich wirklich alles - nur der eigene Besitzwunsch ist ihr nicht wichtig). Andere Themen: beliebig. Manchmal fragt sie mich etwas über Bücher oder Geschichten, zum aktuellen Tagesgeschehen (was sie halt so mitbekommt, Nachrichten und so) einmal hörten wir im Auto die CD vom Musical Starlight Express und sie stellte verblüffend intensive Fragen zum Text, wie das denn auf der Bühne dargestellt wird usw. und anderes (was ich z.B. denke, dass es interessant sein könnte) nimmt sie eher gelassen hin (Kinder eben). Ich mache z.B. Tai Chi, was ja nun doch recht abstrakt ist - erzähle ich davon ist sie völlig gefesselt. Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht: wir sprechen über Bücher, aber sie spielt auch mit Kuscheltieren, Puppen, Playmobil mit ihrem Bruder oder Freunden o.ä… Sie blättert fast genauso gerne im Atlas der Weltgeschichte wie sie Geschichten von den Olchis (Kinderbuchreihe) liest, je nach Tageslaune eben. Kino ist nicht so ihr Ding, wenn sie aber mitgeht und der Film nicht „zu aufregend“ war, findet sie´s im nachhinein toll.
Es geht ja auch nicht nur darum, dass wir innerhalb der Familie ihr eine Freude mit einem Geschenk machen möchten (da wäre schon der Aspekt des „gemeinsam etwas unternehmen“ ein prima Ansatz) sondern Freunde von ihr fragen ja auch, und da wäre ein „Wunsch“ ihrerseits (ob Gegenstand oder anderes) natürlich hilfreich.
Hallo, Isabel,
Danke für Deine ausführliche Antwort.
Mit ner Barbiepuppe zB hätte ich NICHTS anfangen können. Was
soll man mit der machen? Anziehen, ausziehen, eh, aber wozu
denn bitte???
Doch, kann sie schon, manchmal auch den ganzen Tag oder mehrere nachmittage hintereinander. Aber stell´ sie im Spielzeuggeschäft vor ein Regal (oder einen Spielzeugkatalog) mit z.B. Barbiezubehör und sag´ ihr „Such Dir was aus“ kann es passieren, dass sie zurückfragt „Muß ich?“ (als fiktives Szenario)
(so gab es zB, als ich noch ganz klein war, mehrere Geschenke
über die Weihnachtstage verteilt, statt alle auf einmal).
Kann ich verstehen, ist auch eine gute Idee, aber Geburtstag ist nunmal am soundsovielten und da kommen nunmal x Freunde, die etwas schenken möchten.
Auch Fernsehen war extrem niedrig dosiert, und so kann ich
nicht behaupten, je etwas in der Werbung gesehen zu haben, auf
das ich dann scharf war.
Fernsehen dosiert, ja, Werbung heutzutage kaum vermeidbar. Sie läßt sich selten „anstecken“, weil es einfach oft Firlefanz ist, was den Kinder dort schmackhaft gemacht werden soll.
Eine Sache aber würde ich als ‚Problem‘ bezeichnen: Es war
nicht so, dass ich Wünsche nicht äussern konnte, es gab sicher
mal ne Wunschliste.
Ich denke schon, dass sie Wünsche äußern und formulieren könnte, sie wird sich auch „trauen“ uns gegenüber - ich vermute fast, sie hat einfach irgendwie keine (außer einem eigenen Pferd vielleicht ;o)
Danke jedenfalls.
Gruß,
Andreas.
hi
ein kind, das keine wünsche hat? da stimmt doch was nicht!
sie hat sicher Wünsche, sie traut sich nur nicht sie zu äussern ?
Das ist es ja gerade: sie ist offenbar völlig zufrieden mit
dem, was sie hat.
… oder sie hat Bedenken es zu äussern, z.B. weil es ihr verwehrtwürde, oder gewertet würde - irgendwo, ich weiss auch nicht, es ist nur so ein Gefühl, klingt das so ein bisschen bei dir durch dieses : verdammt nochmal Kind du musst dir was wünschen, du bist doch nicht ganz normal …
… und das blockiert
oder vielleicht hat sie ja wirklich keinen spaß an materiellem ???
Das hatte ich übrigens auch nicht. Ich hab mir immer nur meine Ruhe gewünscht, oder mal einen Tag mit meinen Vater für mich allein - ich hab das aber nie bekommen, weil sie mich immer ausgelacht haben, wenn ich mir das gewünscht habe :-\ (als Ersatz hab ich so bescheuerte Puppen und Babywiegen bekommen *würg*) also habe ich mir lange Zeit nichts mehr gewünscht, weil ich DAS, was ich wirklich wollte, ja eh nicht bekam
vielleicht wünscht sie sich auch etwas ganz anderes… z.B. eben mal einen Tag nur mit dir allein oder mit ihrer Mutter allein - oder sie allein mit euch beiden ??
Hast du sie mal gefragt, ob sie sich lieber etwas wünschen würde, was man nicht bezahlen kann ?
Die gute Fee aus dem
Märchen, die mit den 3 freien Wünschen, würde bei unserer
Tochter schlichtweg verzweifeln.
hast du ihr das so auch schonmal gesagt ??? klingt ganz schön abwertend …
eigentlich: mal angenommen, dass „jedes Kind Wünsche hat“ und
sie ihr vielleicht nur nicht „bewußt sind“: gibt es einen Weg,
z.B. im Gespräch mit meiner Tochter die Wünsche „bewußt zu
machen“, aber ohne ihr etwas einzureden?
ja du kannst sie zum Beispiel Bilder malen lassen von ihren „träumen“, wie sie sich ihr leben vorstellt oder vorstellen würde oder sie könnte DIR abends eine erfundende GuteNacht Geschichte erzählen, dann kommst du schon auf die Punkte die dein kind bewegen (und damit auch auf dinge die sie sich wünschen würde)
oder ihr führt einen Abrakadabra-Tag ein … also einen Tag an dem der, der den Abrakadabra-Tag hat, sich wünschen kann WAS er will und es wird wenn irgend möglich erfüllt :o)
Ich denke nicht, dass sie mir
gegenüber zu schüchtern ist.
und wenn doch ? wenn sie Angst hat, deine „liebe“ zu verlieren wenn sie einen Wunsch äussert über den du möglicherweise lachst (oder schonmal gelacht hast) ?? Du glaubst garnicht was in Kinderköpfen so alles abgehen kann, weil sie die Erwachsenenwelt noch nicht verstehen (und viele Erwachsene die Kinderweilt vergessen haben) , und versuchen sich irgendwas zusammen zureimen damit ihr Weltbild wieder stimmt … so schräg es auch sein mag
Wenn es mein Kind wäre, würde ich mir ganz ernsthaft Gedanken um MICH und darum machen, was da gerade zwischen mir und meinem Kind so schief geht - vor allem dann wenn das Kind so „mustergültig“ viele Interessen hat (aber nichts richtig mit Herzblut)
Gruß H.
Hallo Andreas,
bei meinen Kindern liegt auch hoch im Kurs was man nicht aufräumen muß
:
z.B. ein Gutschein - nur dieses Kind alleine, ohne Mama und Papa, mit der Tante ratschen, albern, keiner der erzieht. Nur mit ihr ins Schwimmbad gehen… Oder eine Freundin und sie zum Essen einladen - Lokal nach Wahl (wenn man zwei gackernde 10jährige abkann
) und dann auch mal zu McDonalds geht, falls gewünscht)
Und es hat den Vorteil, daß die Kurze sich öfter auf etwas freuen kann!
Meine Schwester ging zum letzten Geburtstag mit meiner Großen zum Sushi-Essen (sie wurde 11) - das war legendär! Das nächste Geburtstagsgeschenk ist klar!
Unsere Patentante geht mit den lieben Kleinen shoppen - nur sie und Kind - nix Großes - aber mal eine Sache, bei denen Mama vielleicht sagen würde: Was? Das? Nee! Und schon hat das Kind mal was - obwohl es unvernünftig ist, einfach weil es Spaß macht. Ich sag da nix mehr dazu - die finden es toll (Patentante und Kinder) und mir schadet es nicht.
Die Gutscheine müssen nur wirklich eingelöst werden!!!
Die Zimmer meiner Kinder sind nicht wirklich groß - Viel Stellraum existiert da nicht - Bücher und CD’s kriegen sie in der Regel von mir - Meine Kinder sind da bei Freunden auch oft richtig „wunschlos“.
Das mit den Unternehmungen hat sich als „echter Schlager“ erwiesen.
Viele Grüße
Uschi
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Hallo Andreas,
Du hast vergessen zu sagen, wofür
sie sich am meisten interessiert – wo
ihre Stärken und Kompetenzen liegen.
beinahe würde ich sagen „such Dir ein Thema aus“. Im Sommer
spielte sich unser Leben überwiegend draußen ab, da war dann
z.B. Rollschuhlaufen (sorry: Inliner) angesagt oder
Einradfahren oder ähnliches. Sport generell, solange es nicht
auf pure Kraft ankommt (sie ist eher zierlich) sondern mehr
auf Geschicklichkeit etc…
WIe wär es, wenn die Verwandten jeder einen Gutschein für ein Wochenende schenken, wo (je nach persönlichem Interesse) es um
Skifahren, Hochseilklettergarten, Segeln, Sportereignis aus der Nähe angucken geht.
Für die etwas entfernteen Schenker kämen Bastelhilfen als Geschenke in Frage:
Origami-Buch, Buch mit Noten (z.B. Tänze), Kochbuch (japanisch, Indisch, Mexikanisch: jedenfalls was ihr schmeckt), ein Buch über das kommende Urlaubsland/-region (so richtig mit Geschichte, Kultur, nicht nur einen Reiseführer „billig fressen“)
Ciao maxet.
Hallo, Hexerl,
Danke für Deine Gedanken. Viele Deiner Anmerkungen streifen m.E. Punkte, die deutlich mehr Hintergrundwissen über uns (insgesamt) erfordern würden, um sie umfassend zu verstehen und bewerten zu können. Ich hab´ über das eine oder andere mal nachgedacht, bin aber nach wie vor der Meinung, dass es kein Problem (Vertrauen, auslachen,…) zwischen mir und meiner Tochter gibt, dass da „nichts schief geht“ etc. über das ich mir „ernsthafte Gedanken“ machen sollte. Ich wollte meine Tochter auch nicht als „mustergültig“ darstellen (das wäre nicht meine Absicht gewesen, könnte aber versehentlich passiert sein, sie ist nämlich toll. Siehe dazu auch meine Antwort auf eine andere Vermutung Deinerseits:…) Und was ich ganz bestimmt nicht meinte war, etwas „abwertend klingendes“ zu schreiben. Würdest Du uns kennen wäre Dir der Gedanke bestimmt nicht gekommen. Es kann nie schaden, sich auch mal über Grundsatzfragen Gedanken zu machen und eingefahrene und deswegen als selbstverständlich empfundene Verhaltensweisen zu hinterfragen, deshalb „Danke“ für die Denkanstöße in dieser Richtung, aber: sorry, trifft meiner Meinung nach nicht zu.
Viele Grüße,
Andreas.
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Guten Morgen, maxet,
die Idee mit dem Kochbuch finde ich klasse. Bestimmt gibt es Kochbücher mit einfachen Rezepten für Kinder (oder so), damit hätten wir mehrere Fliegen mit einer Klappe erwischt: sie kann zuerst stöbern, was sie gern machen würde, planen was man dafür hat oder noch braucht, wir würden etwas zusammen machen (denke, sie nicht ganz allein in der Küche handwerken zu lassen, wobei sie schon die „Regie“ führen sollte) und hätten anschließend sogar alle etwas nützliches davon. Bei der Kochaktion selber sollte ihr kleinerer Bruder besser nicht dabei sein, aus verschiedenen Gründen ;o) Ich denke jetzt mal nicht darüber nach, wie die Küche anschließend aussehen wird - das müßte man eben in Kauf nehmen.
Ich glaube zwar nicht, dass ein Kochbuch auf ihrer "Wunsch-"liste stehen würde, aber ich denke bestimmt, dass ihr das Spaß machen würde.
Prima.
Gruß,
Andreas.
Hi,
darf ich nur kurz noch folgendes sagen:
Was Ideen wie Gutscheine für Aktivitäten etc angeht:
Nur weil Deine Tochter keine Wünsche hat, die sie äussern möchte, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht beschenkt werden möchte!!!
Sie wird sich über Geschenke, auch materielle, physische Dinge, freuen!
Es bedeutet nur ‚Mehrarbeit‘ für Euch, Euch Geschenkideen auszudenken.
Aber versteht ihre ‚WUNSCHlosigkeit‘ nicht falsch, dh, interpretiert nicht, dass sie deshalb nichts haben will!!!
DASS sie physisch ein paar nette Geschenke in der Hand halten darf ist ungeheuer wichtig!
gruss, isabel
…trotzdem Danke für den Zusatz, Isabel.
Sicherlich wäre sie sehr enttäuscht, wenn sie so „gar nichts“ (dann doch wieder physisch gemeint) bekommen würde.
Ich knabbere (zugegeben) immer noch ein wenig an der Vermutung, ich würde meine Tochter „abwerten“, deshalb nur ergänzend: ich versuche schon, mich auch in sie hinein zu versetzen, was selbstverständlich immer nur subjektiv gefärbt gelingen kann…aber ich würde (unabhängig von verbal geäußerten Wünschen) irgendwie erwarten, Geschenke zu bekommen, dafür packe ich selbst viel zu gern Geschenke aus.
Gruß,
Andreas.
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Hi,
okay, dann ist ja gut.
Ich wollte es nur mal deutlich machen, weil die Frage, WAS schenken, irgendwie, auch bei deinen Antworten, in den Hintergrund geriet.
So bist Du zB bei meinem posting nur darauf eingegangen, was ich über mich selbst schrieb, und nicht auf meine Geschenkideen.
Musst Du ja auch nicht!
Solange ihr Euch genug Sachen zum Verschenken findet…
gruss, isabel
Hallo,
ich habe die Vorschläge aber gelesen. Du hast recht, darauf eingegangen bin ich nicht, vermutlich fand ich es in dem Moment einfach viel spannender zu hören, dass jemand ähnliche Erfahrungen nachvollziehen kann (aus welchen Gründen auch immer) und bin dann darauf „angesprungen“.
So bist Du zB bei meinem posting nur darauf eingegangen, was
ich über mich selbst schrieb, und nicht auf meine
Geschenkideen.Musst Du ja auch nicht!
wäre aber höflicher gewesen, stimmt.
Gruß,
Andreas.