Das ist eine sehr subjektive Einschätzung,
Deswegen fängt der Satz ja auch mit „Ich habe die Erfahrung gemacht“ an. Damit betont man im allgemeinen Sprachgebrauch die Subjektivität, die darauf folgen wird. Aber schön, dass es dir aufgefallen ist 
Du hast doch völlig relativiert. Angenommen, dein Frisör würde
plötzlich für die Kopfmassage 10 Euro haben wollen. Du wehrst
dich dagegen mit dem Argument, er hätte nichts vorher davon
gesagt, dass für diese von ihm aus einfach angefangene
Leistung Geld extra zu zahlen sei und er würde dich daraufhin
Arschloch nennen. Dann wäre dein erster Gedanke: Der Arme,
vielleicht hat er gerade einen blöden Arbeitstag gehabt? Wohl
kaum.
Ich habe mit keinem einzigen Wort für gut befunden, was der Arzt getan hat.
Du hast scheinbar mittlerweile so einen Spaß daran gefunden, dich mit mir zu streiten, dass du aus meinen Worten das herausliest, was du darin entdecken willst.
Nur weil es hier um einen Arzt geht, argumentierst du direkt
mit einem emotionalen Extrembeispiel: der Arzt ist
entschuldigt, ausgerechnet in der Rolle als hier leider
unterlegener Menschenretter.
Das habe ich nie gesagt.
Und ganz wichtig: Sollte es dennoch mal dazu kommen, dass ein
Arzt einen solchen, jetzt gut gemeint formuliert, Blackout
hat, dann wäre es sein Pflicht, von sich aus mit dem Patienten
in Kontakt zu treten, und um Entschuldigung zu bitten, um
einen „irreparablen Schaden“ im Arzt-Patienten-Verhältnis
abzuwenden. Auch hier gilt doch wohl, dass in anderen
Konstellationen kein Mensch auf die Idee kommt, es als
unmenschlich zu bezeichnen, zu erwarten, dass derjenige
vielleicht den ersten Schritt tun sollte, der Arschloch gesagt
hat.
Und noch einmal - vielleicht ja dieses Mal für dich unmissverständlich:
- Jemanden so zu betiteln, ist unrecht.
- Während des Studiums und seiner Tätigkeit sollte ein Arzt gelernt haben, dem Patienten respektvoll zu begegnen. Das hat o.g. versäumt.
- Es ist auch nicht richtig, dass hier ohne vorherige Kenntnis des Patienten eine Leistung in Rechnung gestellt wurde.
Mach daraus, was du willst.
Wenn ein Moderator nicht sowieso eingreift: Ich klinke mich aus.