… Arschloch beschimpft. Wie kann/soll ich dieses Problem am besten lösen?
Der Krankenkasse melden.
vielleicht ist er schon öfters auffällig geworden.
Ansonsten wird es schwer zu beweisen, oder?
LG
WÖlkchen
Ja, das nachzuweisen wird schwierig werden. Es ging darum, dass ich bei dem Arzt für mehrere Tage in Behandlung war. Mir wurde am Anfang nicht gesagt, dass mich die Behandlung was kosten würde. Am Ende wurde mir dann einfach eine Rechnung zugeschickt. Dann rief ich die Praxis daraufhin an und wurde dann gleich auch zum Arzt weitergeleitet, er hatte sofort einen gereizten Ton und wiederholte mir immer wieder, dass er mir doch so sehr geholfen hatte, dass er seine Patienten IMMER auf iwelche Kosten hinweist und, dass es von mir eine Frechheit wäre mich zu beschweren. Dann sagt er, wenn ich nicht zahlen möchte, soll ich nicht zahlen und dann aber auch nie wieder in seine Praxis kommen. Dann sagte er noch Arschloch und legte auf.
Hallo,
mal abgesehen von der Wortwahl, in der Sache verstehe ich den Mediziner hier recht gut.
Wie kommt der Patient denn auf die Idee, dass eine in Anspruch genommene Leistung kostenlos sein soll?
Gruß
Lawrence
Hallo Frida Silber,
wie man im Wald reinruft,kommt es auch wieder raus.
Wenn du bei deinem Arzt,auch nicht „Guten Tag“ gesagt hast,so
wie hier,mußt du dich nicht wundern.
Gruß
Mücke
Hallo FridaSilber,
vor kurzem habe ich, über zunehmenden Patientenbeschwerden, einen Bericht im Fernsehen gesehen und mir gleich die Adresse notiert.
Du kannst Dich an UPD wenden…http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/
Dorthin auch eine Beschwerde über den Arzt senden.
Wenn eine Therapie mit zusätzlichen „Igel-Leistungen“ beginnen soll, muß mich der Arzt vorher davon in Kenntnis setzten. Meiner macht das jedenfalls. Alles andere übernimmt die Kasse.
Viele Grüße
merkur3
Es geht um die Wortwahl und um den menschlichen Umgang. Ist ein Arzt dazu berechtigt einen Patienten zu beleidigen, nur weil er sich angegriffen fühlt?
Ich erwähne es noch einmal: mir wurde zu Anfang der Behandlung keinerlei Informationen darüber gegeben, was genau gemacht wird und wieviel es kosten wird.
Ja, und ich kam auf die Idee, dass die Leistung kostenlos sein würde, weil sie gerade nicht sehr umfangreich war.
Aber es geht mir nicht darum. Ich habe ihn weder beschimpft, angeschrien oder persönlich angegriffen. Ich habe nur nachgefragt, wie es zu dieser Rechnung kommen konnte. Man hätte als „Arzt“ auch anders reagieren können.
GUTEN TAG Mücke,
ich bin hier zum alleresten Mal, war noch nie Mitglied solcher Foren und weiß noch gar nicht wie hier alles genau abläuft. Klar ist es selbstverständlich zu begrüßen, aber das habe ich wohl, und das nicht mit Absicht, vergessen.
Und wenn du meinst, dadurch mein Verhalten analysiert zu haben, na dann Herzlichen Glückwunsch.
LG,
Frida
Hallo Merkur3,
vielen Dank für deine Nachricht und den Link!
Hab auch schon die Nummer von der Kassenärztlichen Vereinigung vor mir liegen, aber ich denk ich werd auch mal bei der UPD durchrufen.
Lg,
FridaSilber
Also, für mich hört sich das nach Vorwärtsverteidigung an!
So, als sei das Programm: der Patient wird behandelt, ihm wird aber im Vorfeld nichts über entstehende Kosten berichtet. Steigert ungemein den Verdienst! Im Nachhinein wird auf potentielle Beschwerden aggressiv reagiert, damit man sich ja keinem Angriff aussetzt.
Nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung!“
Ich würde von einer Anzeige absehen, für mich wäre es bereits ausreichend Genugtuung, dass er sein Gesicht so verloren hat…
Ich würde ihn anrufen und ihn nochmal auf das Gespräch ansprechen und zwar ganz sachlich anfragen, wie das denn nun sei, nach dem letzten Telefonat, in dem er dich als Arschloch bezeichnet habe und dir angeboten hatte, dass du die Rechnung nicht bezahlst und du den Arzt wechseln solltest, ob du seine Worte ernst nehmen könntest und die Rechnung als gegenstandslos betrachten könntest?!
Je nach Reaktion seinerseits würde ich dann weitere Schritte gehen.
Die Rechnung einfach nicht zu bezahlen könnte auch zu Mahnungen führen.
Ihn verklagen, letztendlich steht da Aussage gegen Aussage und du hast nichts am Ärger am Hals. Ob dieses A*** das wert ist, mag ich stark bezweifeln!
Lieben Gruß,
jeanne
… Arschloch beschimpft. Wie kann/soll ich dieses Problem am
Sind Sie ein Troll?
Hi
Ich kenne das
)
Ich hatte mich mit einem Arzt auch schon in der Wolle , nach rund 6 Monaten herumdoktorei und keine verbesserung , hatte ich mich ohne Überweisung in einer Fachklinik untersuchen lassen.
bin mit der Diagnose zu dem Arzt , der brüllte herrum , zeriss die Diagnose wurde ausfallend und beschimpfte mich.
er machte mich wütend ich griff ihn am Rollkragen und schüttelte ihn hinter seinem Tisch über den Arzt Tisch gebeugt , sagte ein paar passende Worte und verlies die Praxis .
eine Anzeige bei der Amtsstelle folgte wegen Beleidigung und zerreisen von Patientendokumenten.
das gab 1 Jahr Schreibkram und endete im nichts .
wollen sie sich das Antun , wegen einem blöden Wort ?
Toni
Hi Jeanne,
Die Rechnung einfach nicht zu bezahlen könnte auch zu
Mahnungen führen.
Nicht, wenn der Arzt vergessen hat, sich an bestimmte Vorschriften zu halten. Als Beispiel mal die Ärztekammer Berlin, ganz unten Punkt 4 auf der Seite: http://www.aerztekammer-berlin.de/30buerger/10_Aerzt…
Lieben Gruß,
jeanne
gruß
schreiraupe
Hi,
Man hätte als „Arzt“ auch anders reagieren können.
Eins vorab: Ich billige das Verhalten des Arztes keinesfalls.
Man sollte aber nicht vergessen, dass ein Arzt eben auch nur ein Mensch ist und die machen Fehler und verhalten sich nicht immer korrekt - so wie wir alle.
Man weiß nicht, ob er vorher den Tod bei einem von ihm gemochten Patienten festgestellt hat, was an dem Tag sonst schon so alles vorgefallen ist, ob es Probleme mit der Praxis gibt oder, oder…
Müllmänner, Beamte, Schreiner uvm. haben auch schon mal einen schlechten Tag. Da beschwert sich keiner, weil die Leute scheinbar nur dann Übermenschliches erwarten, wenn der betreffende Mensch in einem weißen Kittel steckt.
Wenn es sich bei der Rechnung um einen überschaubaren Betrag handelt, würde ich es zähneknirschend bezahlen.
Du könntest noch einmal das Gespräch zum Arzt suchen und versuchen, die Sache zu klären.
Wenn du allerdings der Meinung bist, dass das Arzt-Patienten-Verhältnis einen irreparablen Schaden genommen hat, hilft nur wechseln.
Grüße
Liete
Müllmänner, Beamte, Schreiner uvm. haben auch schon mal einen
schlechten Tag. Da beschwert sich keiner, weil die Leute
scheinbar nur dann Übermenschliches erwarten, wenn der
betreffende Mensch in einem weißen Kittel steckt.
Ich glaube, deine Brille ist verzerrt!
Wenn der Finanzbeamte Eduard Müller ein Arschloch nennen würde, wäre die Hölle los! Wenn der Richter den Angeklagten im Prozess „Sie Arschloch“ nennen würde, wäre auch die Hölle los. Wenn der Friseur den Kunden „Arschloch“ nennen würde, würde sich jeder auf dem Absatz rumdrehen und den Laden verlassen!
Wenn die Krankenschwester den (Privat-)Patienten „Arschloch“ nennen würde, dann würde nicht nur der Chefarzt aber ganz fix mal definieren, was „übermenschlich“ heißt!
Wenn es sich bei der Rechnung um einen überschaubaren Betrag
handelt, würde ich es zähneknirschend bezahlen.
Hier gilt das Gleiche: Wenn der Kellner im Restaurant spontan den nicht bestellten Gruß des Hauses mit 10 oder 20 Euro in Rechnung stellen würde, würde nicht die Empfehlung kommen, einfach nur mit den Zähnen zu knirschen und zu bezahlen.
Wenn man beim Friseur die beim Shampoonieren ohne Vorankündigung praktizierte Kopfmassage plötzlich in Rechnung stellen würde, würde keiner, auch kein Arzt, die einfach so bezahlen.
Hier hat der Arzt gleich zwei Mal richtig Scheiße gebaut! Er muss!!! den Patienten vorher informieren, dass die Leistung, die er erbringen möchte, eine privat zu entrichtende ist. Zum Glück ist an diesem Punkt nicht der gute Glaube relevant, sondern der Arzt muss die schriftliche!!! Bestätigung des Patienten haben. Der Patient muss vorher aufgeklärt werden nicht nur wie teuer das alles wird, sondern was es überhaupt für einen Nutzen bringt, sachlich!!! und dem Patienten darf nichts aufgedrängt werden. Und es muss eine vernünftige Rechnung gestellt werden. Das ist der Teil mit der Leistung.
Der zweite Teil für den Griff in die Tonne ist die Bezeichnung als Arschloch.
So ein Verhalten würde man bei keiner Berufsgruppe einfach so entschuldigen. Es gibt nicht einen Grund, warum das bei der Berufsgruppe „Ärzte“ anders sein sollte.
Du brauchst mich nicht mit Ausrufezeichen zu bewerfen.
Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass sich Leute im Allgemeinen (und zwar nicht, wenn es um besagte Beleidigung im Speziellen geht) viel eher über den Arzt beschweren, als dass sie das bei anderen täten - so denken Privatpatienten (die dir ja offenbar eine besondere Erwähnung wert sind) gern mal, der Hausarzt gehört für wenigstens eine halbe Stunde allein ihnen und gehen an die Decke, wenn der Arzt früher abwiegeln muss, um den anderen auch gerecht zu werden.
Mehr habe ich nicht gesagt und noch deutlicher als im Ausdruck „Ich billige das Verhalten des Arztes keinesfalls“ kann ich auch kaum werden, bis es selbst der Letzte begriffen hat.
Servus Liete,
lassen wir mal die Beleidigung beiseite, für die es sowieso keine Entschuldigung gibt und beschäftigen wir uns nur mit der Privatrechnung.
Janina hat es schon unmissverständlich klargestellt: eine Rechnung an einen Kassenpatienten ist schon dann unrechtmässig, wenn nicht vorher aufgeklärt wurde. Das ist einfach so.
Nachdem viele Ärzte es aus ethischen Gründen für ihr gutes Recht halten die - teilweise ungerechte - Einkommenssituation durch wildes und willkürliches Liquidieren zu verbessern, sehen sie jeden als Feind an, der da ‚Preiswahrheit und -klarheit‘ einfordert. Nachdem Sozialkompetenz kein numerus-clausus Fach ist, kommt es bei den Medizinern schon mal zu einer Negativ-Selektion bei der Zusammensetzung des Berufsstandes.
Es nützt halt auch nichts - emotional meine ich
- wenn man als Arzt die Krankenkassen, das Gesundheitssystem, die sozialpolitische Situation mit Injurien belegt - aber so einen Wicht, der mit seiner Frage schon impliziert, dass er den Arzt für einen Gangster hält, so ein Kerl hat ja geradezu danach gefleht, dass man ihn - ohnehin nur verbal - auf sein Maß zurechtstutzt. Es ist ja sowieso nicht ganz leicht, eine solche notwendige Erziehungsmaßnahme in die statistischen 3,5 Minuten Kontakzeit zu zwängen, die einem die Verhältnisse nur gelassen haben.
Es sollte vielleciht wieder mehr Gemeindeschwestern geben.
Gruß
Kai Müller
Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass sich Leute im
Allgemeinen (und zwar nicht, wenn es um besagte Beleidigung im
Speziellen geht) viel eher über den Arzt beschweren, als dass
sie das bei anderen täten
Das ist eine sehr subjektive Einschätzung, die der allgemeinen Praxiserfahrung nicht stand hält. Die Arzt-Patienten-Beziehung ist eine mit Gefälle, der Arzt steht oben. Deine Argumentation ist genau aus diesem untergeordneten Verhältnis heraus. Dabei kann der Patient im Vergleich zu anderen Dienstleistungen die des Arztes schwerer beurteilen. Daher greift er zu indirekten Kriterien, wie dem Zeitfaktor, frei nach dem Motto: Wenn sonst nichts bleibt. Es gäbe anderes, das hängt aber vom Arzt ab.
- so denken Privatpatienten (die dir
ja offenbar eine besondere Erwähnung wert sind)
Sie sind mir eine Erwähnung wert, wie einem Großteil der Ärzte.
Mehr habe ich nicht gesagt und noch deutlicher als im Ausdruck
„Ich billige das Verhalten des Arztes keinesfalls“ kann ich
auch kaum werden, bis es selbst der Letzte begriffen hat.
Du hast doch völlig relativiert. Angenommen, dein Frisör würde plötzlich für die Kopfmassage 10 Euro haben wollen. Du wehrst dich dagegen mit dem Argument, er hätte nichts vorher davon gesagt, dass für diese von ihm aus einfach angefangene Leistung Geld extra zu zahlen sei und er würde dich daraufhin Arschloch nennen. Dann wäre dein erster Gedanke: Der Arme, vielleicht hat er gerade einen blöden Arbeitstag gehabt? Wohl kaum.
Nur weil es hier um einen Arzt geht, argumentierst du direkt mit einem emotionalen Extrembeispiel: der Arzt ist entschuldigt, ausgerechnet in der Rolle als hier leider unterlegener Menschenretter. Das ist in der beschriebenen Situation bei einem niedergelassenen Arzt so unwahrscheinlich, dass es schon lächerlich ist. Außerdem gehört es zur Professionalität eines Arztes, dass er auch mit solchen Situationen umgehen können müsste, ohne derart ausfällig zu werden. Schlechte Laune in gewissem Grad, ja. Angespannt sein, auch ja. Aber den Patienten Arschloch nennen?
Und ganz wichtig: Sollte es dennoch mal dazu kommen, dass ein Arzt einen solchen, jetzt gut gemeint formuliert, Blackout hat, dann wäre es sein Pflicht, von sich aus mit dem Patienten in Kontakt zu treten, und um Entschuldigung zu bitten, um einen „irreparablen Schaden“ im Arzt-Patienten-Verhältnis abzuwenden. Auch hier gilt doch wohl, dass in anderen Konstellationen kein Mensch auf die Idee kommt, es als unmenschlich zu bezeichnen, zu erwarten, dass derjenige vielleicht den ersten Schritt tun sollte, der Arschloch gesagt hat.
Noch nicht geredet jetzt über den Versuch des Arztes, den Patienten finanziell unter Druck zu nehmen. Es ist nicht nur einfach eine schlechte Laune oder blödes Verhalten von einem Arzt, so mit IgeLeistungen umzugehen.
Das ist mindestens ein Verstoß gegen Standesrecht und möglicherweise sogar Betrug!
Stern.
Es sollte vielleciht wieder mehr Gemeindeschwestern geben.
Und dafür noch einen extra.
Hi Toni,
na gut so schlimm wie bei dir wars bei mir zum Glück nicht, zumal ich aber auch denke, dass er vielleicht anders reagiert hätte wenn ich ihn persönlich darauf angesprochen hätte.
Naja, also Anzeigen werde ich ihn wohl nicht, werde ihn aber bei der Ärztekammer melden. Bin da gestern telefonisch leider nicht durchgekommen, aber ich denke mal die werden mir aufjedenfall weiterhelfen können.
Nee und auf Schreibkram usw. hab ich auch ehrlich gesagt keine Lust, gerade dann, wie’s auch bei dir war, wenn’s am Ende sowieso nichts bringt.
LG
Frida