Angenommen, die Korrektur von R.Goetz
ist korrekt, dann koennte man das
folgendermassen verstehen:
das wurmloch soll beim versuch durch zu
fliegen verschwinden.
Wurmloecher sind generell instabil.
Sie schnueren sich blitzschnell auf
Durchmesser Null zu.
das wurmloch soll zwischen 2 nahen
schwarzen löchern lokalisiert worden
sein.
Schwarze Loecher sind bisher nie direkt
beobachtet worden (wie auch, sie leuchten
ja nicht). Man kann sich also nur indirekter
Hinweise bedienen, z.B. wenn ein schwarzes
Loch und ein normaler Stern nahe beieinander
sind, dann saugt das Loch Materie vom Stern
ab. Bei „Aufprall“ auf das Loch wird die
Materie aufgeheizt und erzeugt Roentgen-
strahlung. Solche roentgenaktive Doppelstern
Systeme, bei der eine massereiche Komponente
nicht zu sehen ist, ist moeglicherweise
(Betonung auf moeglicherweise!!!) ein
schwarzes Loch. Hauptproblem hier, ab
welcher Masse kann man davon ausgehen, dass
ein nicht sichtbarer Begleiter ein schwarzes
Loch ist? Moegliche Alternativen waeren
immer noch Neutronensterne, welche aber nur
bis zu einer ganz bestimmten oberen
Massengrenze existieren koennen (wenn sie
schwerer werden, kollabieren sie und werden
schwarze Loecher). Aber, wie gesagt, die
Massengrenze ist nicht genau bekannt.
Zurueck zu dem, was Du meintest, das Wurm-
loch waere zwischen zwei naheliegenden
schwarzen Loecher lokalisiert. Sicher ist
das so gemeint, dass zwei dicht beiein-
anderliegende schwarze Loecher (die wie
Doppelsterne einander umkreisen), in ihrer
Mitte ein stabiles Wurmloch aufrecht
erhalten koennen.
was davon ist wirklich wahr?
Kann ich nicht sagen.
Rein theoretisch schon vorstellbar.
wieso verschwindet das wurmloch schon
beim versuchten durchflug?
Das theoretische Gebilde „Wurmloch“
(was derzeit nichts anderes ist als eine
moegliche Loesung der einsteinschen Feld-
gleichungen, den Grundgleichungen der all-
gemeinen Relativitaetstheorie), ist von
Natur aus instabil (die Gleichungen wollen
es so). Es sei angemerkt, dass nicht jede
Loesung der Feldgleichungen etwas
physikalisch sinnvolles ist.
wie kann man sich die anordnung zwischen
den scharzen löchern und dem wurmloch
vorstellen?
Die Feldgleichungen haben es in sich.
Die Loesungen, die sie erlauben, ziemlich
„haarig“. Und man ist heute bei weitem nicht
in der Lage zu behaupten, man haette die
Gleichungen und ihre Eigenheiten hinreichend
verstanden.
MEB