Unlichte Momente
Zunächst einmal definiere ich Zeit gar nicht, zumindest erlebe ich sie mir erst einmal, um „Erfahrungen über sie zu sammeln“, lieber Frank.
Und ich frage mich, lieber Florian, ob du eine andere (treffendere) Vorstellung der „Krümmung“ des R^3 im R^4 oder sogar höher (R^k, k>3) hast, als daß dieser „in der Zeit“ gekrümmt ist; WENN du dir es wirklich vorstellen willst.
Wie kann ein Ort (anders) „verdoppelt“ aufeinanderliegen als als Einzelheit verschiedner Zeitpunkte „auf einen Zeitpunkt, koinzidental“ zusammengeklappt?
Mir scheint aber auch, daß die Definitionen von „Loch“ etwas auseinanderliegen! Durch ein Loch in einer Wand kann man wohl von einem Raum in den anderen übertreten, aber nicht von einem beliebigen Punkt in dem einen „direkt“ zu jedem beliebigen Punkt in dem anderen „herüberbeamen“. Die von dir, Florian, beschriebene physikalische „Lochtheorie“ vermittelt ja den letzteren Eindruck; oder ist das nur „populistische Vereinfachung“?
Zumindest bemüht man sich offensichtlich, mittels einer eigentlich anderen Lochvorstellung etwas (eigentlich verfälschend) anschaulich zu machen.
Ein Loch in einer Wand ist ein Loch in einer Trennwand des R^3, des 3DRaumes; ein Loch in einer Geraden ein solches in der/durch die Trennlinie zweier Halbebenen, im R^2.
Wenn man also von dieser Definition von „Loch“ in einem R^k ausgeht, wäre doch ein „Loch“ im R^k ein Loch in einer „Hypertrennwand“ der eigenen Dimension k-1, die den R^k in 2 „Halbräume der Dimension k“ teilt (und von der einen in die andere durchblicken und „durchsickern“ lä0t).
Da wir uns 4D, also den R^4 nur als 3D im Verlauf der Zeit/über die Zeit, also mit der Zeit als 4ter Dimension vorstellen können, kann ich mir jedenfalls ein Loch im Raum nur als „Loch zwischen Vergangenheit und Zukunft“ vorstellen.
Obwohl es theoretisch natürlich auch konstruierbar ist als Loch in der Trennwand zwischen 2 3D-Halbräumen, die beide die Zeit als 3te Dimension enthalten. Also 2 Halbräume Länge+Breite+Zeit oder Länge+Tiefe+Zeit oder Breite-Tiefe-Zeit. Oder Zeit-Breite-Länge?
Oder ich kann sogar von mehreren Zeitdimensionen ausgehen, und da habe ich noch gar keine Vorstellung von.
Das wäre wohl das „alte Thema“ der „parallelen Welten“, wobei hierzu wohl 2 Zeidimensionen ausreichen täten.
Man kann natürlich auch einen Spalt in einer Ebene und eine Ebene im 3D-Raum als „Loch“ bezeichnen, also „Loch“ definieren als „Durchlaß“ im r^k der eigenen Dimension R^[k-1], aber dann wäre die Faszination des „Loches im Raum“ natürlich flötengegangen.
„Loch“ ist etymologisch mit „Leck“ verwandt und bedeutet (wie noch im englischen `to lock´ = [ver]schließen) wohl „Undichtheit“, „eigentlich geschlossen gehöriges“.
Tatsächlich vermittelt ja die physikalische „Lochtheorie“ den Eindruck des „Verschwinden- und Wiederauftauchenkönnens“ durch eben diese Löcher.
Ich glaube, ich muß mich grundsätzlich zunächst einmal lösen von meinen „alltäglichen Begriffen von Längen und Dauern als Maßstäbe von Raum und Zeit der Welt(en) und einen ganz anderen und neuen, eher intuitiven Zugang zu dem finden, was mir als „eigentliche Dimension der Welt“ (oder des „Kosmos´“ oder des „Alls“ oder des „Lebens“?) erst dämmert.
Klingt lustig, ist aber ernstgemeint: „Was ist ein `Loch im Loch´“; physikalisch gesehen: hat der nulldimensionale Raum auch „Loch“? Gibt es „negative Dimensionen“, und was wären „negative Beträge“
Wenn es „Wurmlöcher“ als Passagen gibt, dann gilt doch die Dreiecksungleichung nicht mehr, und es gilt
|a+b| > |a| + |b|, oder? Zumindest, wenn a+b um das Loch „umzu“ führen.
Zum Schluß für jetzt: ihr, die ihr alles zu wissen scheint oder zumindest wißt, wo alles zu finden ist, was ist der Unterschied zwischen: im Umfeld/in der Umwelt des Zentrums einer großen Gravitation „läuft die Zeit langsamer“ oder „bewegt sich alles langsamer“? Und entsprechend für Längen: „bei bewegten Massen tritt Längenkontraktion (also Änderung der Dimension und des MASSES der Länge) in Bewegungsrichtung ein“ oder „bewegte Dinge werden (einfach) in Bewegungsrichtung kürzer“?
Wenn ich über Einsteins Bild von der Lampe im Zug (seine Herleitung der „Relativitätstheorie“, soweit ich weiß) nach erster Überzeugtheit durch den mathematischen Formelapparat immer später noch einmal nachdenke, komme ich auch immer wieder durcheinander: wenn die Zeit im fahrenden Zug „langsamer“ verläuft, warum gilt das nicht auch für das Licht in beide Richtung „gleichzeitig“ (will sagen: „in gleichem Maße“, gleich"zeitig“ ist ja nur sone Redensart)? Muß dann nicht das Licht der Lampe (für den Mann oder auch das Weiblein auf dem Bahnsteig) in beiden Richtungen verzögert ankommen? Der Zug „merkt“ ja nicht, daß er fährt, und das Licht, ist es erstmal in der Welt, gehört nicht mehr zur Lampe.
Ich fürchte, all dies klingt für euch sehr verworren, aber vielleicht kann da doch jemand etwas mehr Klarheit schaffen.
Ich mache mir etwas „Sorgen“, wenn ich Albert´s Zunge auf diesem berühmten Foto sehe… Ich schätze, er meinte damit nicht nur den Fotographen oder CNN.
Liebe um Hilfe bittende Grüße,
eure Ver(it)a, die „kleine Vera“