X-Achse

Hallo zusammen,

was haltet ihr von folgender x-Achsen Beschriftung (meine Meinung dazu schreib ich erstmal nicht, weil ich wissen will ob ich richtig liege ober nicht, und euch nicht „beeinflussen“ will, bei den Senkrechten Strichen endet die Grafik, die Funktion dazu existiert nur in ]0;1[)

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1e-1 1e-2 1e-3 1e-4 1e-5 1e-6 0e+0

OK die Null könnt ihr euch auch wegdenken, dass die nicht sein kann sind wir uns einig.

Vielen Dank,
Paulchen

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1e-1 1e-2 1e-3 1e-4 1e-5 1e-6 0e+0

Hallo,

also wenn ich es richtig verstehe, reicht Deine Skale nur von 0,1 bis 0. Es müsste also schon noch die 1e0 dabei sein. Ansonsten ist es eben eine logarithmisch geteilte Skale, die von groß nach klein geht. Etwas ungewöhnlich, aber weder falsch noch richtig. Ob sie sinnvoll ist, hängt sehr davon ab, um was es geht.

Olaf

Hallo!

Die Schreibweise kommt aus der Physik und ist auch in fast allen Programmiersprachen zu finden. Das „e“ steht für „10^“ („zehn hoch“) und entspricht der EXP-Taste auf Taschenrechnern.
Folglich wären deine Skalenwerte ausgeschrieben
1e-1 = 10^(-1) = 0,1
1e-2 = 10^(-2) = 0,01
1e-3 = 10^(-3) = 0,001
usw.
Zu deiner Angabe, dass die Funktion nur Werte in ]0;1[ zulässt passt diese Skala nicht, es würde, wie schon richtig vermutet (anderes Posting) zumindest die 1e0 (=1) fehlen.
Die 0e+0=0 kann nur stimmen, wenn die Unterteilungen nicht äquidistant sind, sondern logarithmisch angeordnet. Bei äquidistanter Unterteilung liegt die 0 im Unendlichen.
Hoffe, geholfen zu haben.

Gruß
Timo

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Hallo auch,

Hallo!

Die Schreibweise kommt aus der Physik und ist auch in fast
allen Programmiersprachen zu finden. Das „e“ steht für „10^“
(„zehn hoch“) und entspricht der EXP-Taste auf
Taschenrechnern.
Folglich wären deine Skalenwerte ausgeschrieben
1e-1 = 10^(-1) = 0,1
1e-2 = 10^(-2) = 0,01
1e-3 = 10^(-3) = 0,001
usw.

soweit bin ich ja einverstanden!

Zu deiner Angabe, dass die Funktion nur Werte in ]0;1[ zulässt
passt diese Skala nicht, es würde, wie schon richtig vermutet
(anderes Posting) zumindest die 1e0 (=1) fehlen.

das ist ganz meine Meinung.

Die 0e+0=0 kann nur stimmen, wenn die Unterteilungen nicht
äquidistant sind, sondern logarithmisch angeordnet.

selbst dann müsste doch die 0 im unendlichen liegen, weil dann im nächsten schritt 1e-7 kommen sollte und dann 1e-8 usw…
oder seh ich das falsch, und dazu finde ich passt die umgekehrte Darstellung überhaupt nicht, die würde ja eben implizieren, dass da schluss ist.

Kennt ihr irgendwelche Quellen, bzw. gibt es Regelungen wie Achsen in einem logarithmischen Koordinatensystem aufgebaut sein sollten /müssen?

Bei
äquidistanter Unterteilung liegt die 0 im Unendlichen.
Hoffe, geholfen zu haben.

Gruß
Timo

Hallo,

die Achse zeigt eben, was da steht: logarithmisch fallend von 0.1 bis 0.000001. Ob oberhalb von 0.1 was anzuzeigen wäre, weiss ich ja nicht, ist aber kein grundsätzliches Problem, dann fängt man eben mit 1e0 an. Und dass ein Intervall auf keiner endlichen logarithmischen Skala abgebildet werden kann ist auch klar, also muss man mit einem endlichen Wert wie 1e-6 aufhören - ist eh die Frage, wieweit kleine Werte für das Problem noch sinnvoll sind.

Es mag also ungewohnt aussehen, aber ich sehe wenig Alternativen.

Gruss Reinhard

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Hallo,

Wenn Deine Funktion in ]0;1[ existiert, dann sollte die Achse auch bei 1 anfangen (oder aufhören). Die Null kannst (und darfst) du auf einer logarithimschen Skala _nicht_ einzeichnen, weil sie im Unendlichen liegt. Wie kleine x-Werte Du noch auf der Achse darstellen willst, hängt vom Problem ab. Mit 10-6 bis 100 überspannst Du ja schon 6 Größenordnungen.

Die Richtung der Achse in Deinem Beispiel ist „von rechts nach links“, also andersherum als „gewöhnlich“. Normalerweise stehen ja die kleineren Zahlen links, die größeren rechts.

Im Prinzip ist das auch kein Problem, die Achse anders abzutragen. Es sollte jedoch abhängig vom Problem sinnvoll sein und auch kenntlich gemacht werden (vielleicht noch mit einem Pfeil an der Achse und der Y-Achse auf der rechten Seite).

LG
Jochen