Du hast mehr Möglichkeiten, Ordner mit Benutzerrechten zu versehen. Das ist sinnvoll, wenn der Rechner von mehreren Leuten genutz wird, wobei der Eine die Dateien des Anderen nicht sehen können soll.
Der Zugriff ist - wegen der Sicherheitsabfragen usw - etwas langsamer, das macht sich aber bei den schnellen Rechnern kaum bemerkbar.
Habe ich Probleme zu erwarten?
Nein, sei denn, Du willst nochmal mit DOS auf die Platte zugreifen. DOS versteht kein NTFS. In der Not könnte mann dann einen NTFS-Reader für DOS installieren.
Nachdem nun alle Programme unter WinXP prof. laufen, gab mir
einer den Tipp, in NTFS zu wandeln. Dazu hätte ich ein paar
Fragen:
Funktioniert das?
Ja. Der Befehl in der Kommandozeile:
convert c: /fs:ntfs
Wobei c: die Partition darstellt, die konvertiert werden soll.
Geht wahrscheinlich auch in den „Eigenschaften“ der Festplatte/Partition
Was bringt mir das?
Datensicherheit, weniger Fragmentierung, etwas langsamerer Zugriff (fast nicht feststellbar)
Was ist dann anders?
Du kannst Rechte vergeben, Benutzern den Zugriff auf einzelne Dateien und Ordnern verweigern oder nur lesend erlauben.
Achtung: Niemals dem Benutzer „Jeder“ den Zugriff verweigern! „Jeder“ bist auch Du.
Du kannst aber „Jeder“ entfernen, dann haben nur namentlich genannte Benutzer Zugriff.
Wahrscheinlich werde ich wohl in NTFS wandeln. Aber zwei
Fragen hätte ich da vorher doch noch:
Mein Rechner hat zwei Festplatten, jeweils häftig geteilt.
Soll/muss ich diese Teilung beibehalten? Ich hätte sie gern
zusammengelegt.
Das geht beim konvertieren nicht. Die Partitionen werden beibehalten. Dafür gibts andere Tools, z.B. PartitionMagic von PowerQuest.
Aber unter XP mag da nicht jede Version …
Muss ich jede Platte einzeln wandeln oder geht das auch
alles auf einmal?
Die „Nicht-Betriebssystmpartitionen“ kannst Du über die Eigenschaften konvertieren. Dann kommt ein Reboot.
Für C: brauchst du nen Reboot.
Die zwei Boot-Vorgänge kannst Du zusammenlegen: Erst D: E: usw, nicht booten, dann C:, das geht dann ohnehin erst während des Bootens.
Wenn Du die Partitionsgrößen ändern willst: Kannst Du die zweite Festplatte freischaufeln? Wenn ja, löschen und neu erstellen. Gleich in NTFS.
Trotz allem, auch wenns hundertmal geklappt hat:
Vergiß die Sicherung deiner persönlichen Dateien und Dokumente nicht!
Ein Stromausfall unterm konvertieren und Du wirst Dich in den Allerwertesten beißen.
Denk an die Zahnarztrechnung und den Orthopäden, der dir das Genick wieder einrenkt… :o)
Vorschlag:
Eigene Dateien, e-Mail (Bei Outlook die PST-Datei und das Konto), Favoriten, usw… auf die zweite Festplatte sichern, wenn Du die erste konvertierst!
Du kannst nur mit einem Betriebssystem auf die Daten zugreifen, das NTFS unterstützt. Kann zum Problem werden wenn du zb. 2 Betriebssysteme laufen hast o.ä.