Xp-Rechner als Gateway im WLAN

Hallo zusammen!

Ich habe mehrere Rechner, einen WLAN-Router und einen DSL-Anschluß. Damit ich den Internetzugriff der einzelnen Rechner verhindern kann, möchte ich einen Rechner als Gateway für alle anderen Rechner einrichten. Es soll also nur noch ein Rechner Internetzugriff haben und diesen dann ggf. mit den anderen Rechnern im WLAN teilen. Ist sowas möglich ohne ständig den router neu konfigurieren zu müssen?

Vielen Dank schon mal!

Hallo zusammen!

Hi alleine,

[Rechner als gateway fuer WLAN] Ist sowas möglich ohne
ständig den router neu konfigurieren zu müssen?

Ja, klar. Aber in der Ueberschrift deutest Du die Idee an, dafuer Windows XP zu verwenden. Windows und Netzwerke ist ein Widerspruch, ich wuerde fuer sowas immer GNU/Linux oder einen anderen Unix-Abkoemmling empfehlen, auch wenn es nach unbestaetigten Gruechten mit viel Krampf auch mit Windows XP moeglich sein koennte.

YMMV,
Gruss vom Frank.

Hi,

was hast du denn für nen Router? Schau nochmal genau nach, ob dein Router net sowieso schon die Möglichkeit bietet einzelne Clients zu sperren. Die Fuktion is ganz sicher vorhanden, dann brauchst du kein Gateway…

Mfg - JENS

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Nee, da wäre ich anderer Meinung… Linux/Unix ist weniger benutzerfreundlich, und wenn du in der Netzwerkwelt net zuhause bist, bzw. es sich wirklich nur um ein privat genutztes Netzwerk handelt, fährst du mit Win2K genau so gut. Mit dem Vorteil, dass es einfach zu konfigurieren ist. Linux hat lediglich den Vorteil, dass es geringere Rechnerleistung braucht und unter Umständen auch stabiler läuft (schon allein weil es weniger anfällig für Viren ist). Wie gesagt, im privaten Bereich find ich es trotzdem net sinnvoll…

Aber is meine subjektive Meinung, bin Microsoft-Fan :smile:

ciao - JENS

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Hi,

ich habe den Acer Wlan-Router 11g. Der bietet die Möglichkeit, Clients zu sperren auch an, aber ich müßte dann jedes Mal den Router konfigurieren und das wäre sehr umständlich. Hätte ich einen Rechner als Gateway, könnte ich auf dem die Zugriffe kontrollieren.

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Leider muß ich Xp nehmen, da das Netzwerk schon existiert und eine Umstellung wäre sehr aufwendig. Gibt´s denn keine Möglichkeit, sowas unter Xp einzurichten?

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Hi,

ich habe den Acer Wlan-Router 11g. Der bietet die Möglichkeit,
Clients zu sperren auch an, aber ich müßte dann jedes Mal den
Router konfigurieren und das wäre sehr umständlich. Hätte ich
einen Rechner als Gateway, könnte ich auf dem die Zugriffe
kontrollieren.

Hm, ich verstehe net ganz deine Absicht? Möchtest du diese Zugriffskontrolle weil du befürchtest, dass Trojaner,etc. ihr Spiel treiben oder Spyware auf deinen Rechnern aktiv ist? Das kannst du mit ner gut konfigurierten Firewall genauso verhindern. Öffne einfach nur die Ports die du auch wirklich benötigst. Dank NAT wird es Angreifern sowieso schwer gemacht auf einen deiner Rechner zuzugreifen.

Falls dein Router ein Webinterface hast, könntest du evtl. auch ein Script programmieren um einzelne Clients zu sperren? :wink:

Mfg - JENS

Leider muß ich Xp nehmen, da das Netzwerk schon existiert und
eine Umstellung wäre sehr aufwendig. Gibt´s denn keine
Möglichkeit, sowas unter Xp einzurichten?

doch, aktiviere die „gemeinsame verbindung“ unter „erweitert“ deiner netzwerkkarte… bei allen anderen clients trägst du in den tcp/ip einstellungen die IP deines gateways unter standartgateway ein, also net mehr die IP des routers…

wenn nun ein client versucht auf eine externe ip zuzugreifen, wird er diese in deinem netzwerk net finden und auf dein xp-gateway zugreifen, welches wiederum beim router nachfragt…

mfg - JENS

Nee, um sowas geht es leider nicht. Ich muß ein Programm schreiben, daß einem Recher den Zugriff auf das I-Net gewähren, oder auch verweigern kann. Das könnte man auch per Routereinstellungen machen, aber dann wäre das Programm vom Router abhängig.

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Genau das war auch meine Idee, aber funktioniert das nicht.

Ich habe einen Rechner per RJ-45 mit dem Router verbunden. Die Option „gemeinsame Verbindung“ ist aktiviert. Die Ip dieser Netzwerkkarte habe ich bei den Clients als Standardgateway und als DNS eingetragen. Leider kann so kein Client auf´s I-Net zugreifen.

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Nee, um sowas geht es leider nicht. Ich muß ein Programm
schreiben, daß einem Recher den Zugriff auf das I-Net
gewähren, oder auch verweigern kann. Das könnte man auch per
Routereinstellungen machen, aber dann wäre das Programm vom
Router abhängig.

Na dann aktivier doch wie gesagt die gemeinsame Verbindungsfreigabe und lass dein Programm die Source-IP aller ankommenden Datenpackete auslesen, so wie’s bei ner Firewall gemacht wird. Danach entscheidet es ob diese weitergeleitet oder abgewiesen werden…

Mfg - JENS

Genau das war auch meine Idee, aber funktioniert das nicht.

Ich habe einen Rechner per RJ-45 mit dem Router verbunden. Die
Option „gemeinsame Verbindung“ ist aktiviert. Die Ip dieser
Netzwerkkarte habe ich bei den Clients als Standardgateway und
als DNS eingetragen. Leider kann so kein Client auf´s I-Net
zugreifen.

Hat denn dein Router nen eingebauten Switch? bestimmt net oder? Dann D.h. dein XP-Gateway bestitzt zwei NICs (Netzwerkkarten). An einer is der Router, an der anderen der Switch. An der Karte die zum Router führt ist der Router als Gateway eingerichtet und die gemeinsame Verbindung aktiviert. Im Explorer markierst du anschließend BEIDE NICs und per Rechtsklick „Verbindung überbrücken“… Versuch das mal :wink:

Mfg - JENS

wie du bestimmt schon gemerkt hast, habe ich von netzwerken keinen blassen schimmer. also bitte nochmal langsam.

ich habe meine rechner per usb-dongle mit dem router verbunden. normalerweise stellt der router auch die verbindung zum i-net her. das muß ich wohl ändern, da ich sonst keinen rechner als gateway nehmen kann, richtig?
wenn ich jetzt einen der rechner per netzwerkkarte direkt mit dem dsl-modem verbinde, habe ich ja immernoch die wlanverbindung zu den anderen rechnern. welche ip muß ich denn dann der netzwerkkarte geben, welche verbindung muß ich zur gemeinsamen nutzung freigeben und welche überbrücken?

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Hallo,

Nee, da wäre ich anderer Meinung… Linux/Unix ist weniger
benutzerfreundlich,

Können wir mal diese Legende dorthin entsorgen, wo sie hingehört? Danke.

Gruß,

Sebastian

wie du bestimmt schon gemerkt hast, habe ich von netzwerken
keinen blassen schimmer. also bitte nochmal langsam.

hm, sorry…

also dein küftiges xp-gateway erhält eine direkte verbindung zum router, der auch weiterhin die web-verbindung herstellt.

–> dazu läßt du sowohl router als auch das gateway so konfiguriert wie es jetzt ist. ob du die verbindung zum router per wlan oder lan herstellst is egal.

–> wenn die übrigen clients per netzwerkKABEL miteinander verbunden sind, brauch dein gateway noch eine ZWEITE netzwerkkarte. wenn die übrigens clients per wlan an das das netz gebunden sind, solltest du einen WLAN-ACCESS-POINT an dein gateway anschließen.
entscheidest du dich dafür, muss dort ein neues WLAN eingerichtet werden, d.h. der Router und dein Accesspoint haben verschiedene SSIDs

so, alle clients bekommen nun als standart-gateway die ip deines xp-gateways, die du frei wählen kannst. alle rechner müssen aber im gleichen netzwerk sich befinden.

auf dem xp-gateway aktivierst du bei der NIC die zum Router führt die „gemeinsame verbindung“, und wählst dann für beide NICs die Option „Verbindung überbrücken“. Danach aktivierst du deine programmierte Software.

auf dem router musst du mittels MAC-Table dafür sorgen, dass nur dein gateway via WLAN zugriff hat, sollten sich die anderen clients auch per WLAN mit dem gateway verbinden, um zu verhindern, dass sie das gateway umgehen…

also recht kompliziert das ganze. zu mindest wenn ich richtig verstanden hab wie dein bisheriges netzwerk zur zeit aussieht…
falls du das alles nur machst um deine software zu testen, solltest du lieber dein produkt auf nem rechner mit 2 netzwerkkarten installieren und an jede einen rechner anschließen. so kannst du das ganze ja auch simulieren. einer stellt das internet dar, den anderen konfigurierst du ständig um, um verschiedene clients darzustellen.
solltest du das alles nur für dich privat machen, um dein netzwerk abzusichern, solltest du überlegen ob’s wirklich nötig is, oder ob’s noch andere möglichkeiten gibt… aber wenn du umbedingt ein gateway haben willst, d.h. ein rechner, der zwischen internet und netzwerk steht, dann bleibt dir nur der komplizierte weg…

mfg - jens

hi,

also sehe ich gar net als legende. wenn du keine grafische oberfläche hast kann ich bei linux in sachen benutzerfreundlichkeit nix mehr erkennen. wenn du die grafische oberfläche allerdings nutzen willst, geht der entscheidende vorteil - nämlich das es wenig performance beansprucht - flöten.
aber für einen geübten nutzer mag das anders erscheinen. nur diese linux-kenntnisse muss man erstmal haben…

mfg - jens

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Nee, da wäre ich anderer Meinung… Linux/Unix ist weniger
benutzerfreundlich,

Können wir mal diese Legende dorthin entsorgen, wo sie

also sehe ich gar net als legende. wenn du keine grafische
oberfläche hast kann ich bei linux in sachen
benutzerfreundlichkeit nix mehr erkennen.

Interessant. Ich habe keine Ahung, warum Du eine nicht-graphische Benutzeroberfläche für nicht benutzerfreundlich erachtest. Das kannst Du sicher gut erklären, oder?

aber für einen geübten nutzer mag das anders erscheinen. nur
diese linux-kenntnisse muss man erstmal haben…

Du vergleichst offenbar einen auf Winbdows Windows-Nutzer mit einem ungeübten Linux-Nutzer. Das ist nicht wirklich vergleichbar, oder?

Gruß,

Sebastian

[OT] Windows vs. Linux (was: Xp-Rechner als …)

Nee, da wäre ich anderer Meinung…

Wie ich andeutetet: YMMV.

Linux/Unix ist weniger benutzerfreundlich, und wenn du in
der Netzwerkwelt net zuhause bist, bzw. es sich wirklich nur
um ein privat genutztes Netzwerk handelt, fährst du mit
Win2K genau so gut.

Win2K? Kommt das nicht von Windows NT? Moment… http://www.der-frank.org/tmp/NTvsUnix.jpg
'nuff said?

Aber is meine subjektive Meinung, bin Microsoft-Fan :smile:

Ich bin Werkzeugfan. Wenn ein Werkzeug meine Anforderungen nicht erfuellt, tausche ich es aus. Ich will arbeiten, nicht Religion betreiben. Fakt ist, dass ich (nach Installation) etwa 5 bis 10 min brauche, um das vom OP gewuenschte zu erreichen. Anschliessend steht die Kiste ruhig in der Ecke, kuemmert sich automatisch um updates schreibt eine mail, wenn’s ihr schlecht geht und kocht mir morgens Kaffee (wenn ich eine Kaffeemaschine haette). Bei all Deinen Vorschlaegen im thread sehe ich immer noch nicht, wie Du mit Windows XP als gw-OS einzelnen hosts unterschiedliche Zugriffrechte ins Internet geben willst. (Ich bin da wirklich gespannt.)

Gruss vom Frank.

Bei all Deinen Vorschlaegen
im thread sehe ich immer noch nicht, wie Du mit Windows XP als
gw-OS einzelnen hosts unterschiedliche Zugriffrechte ins
Internet geben willst. (Ich bin da wirklich gespannt.)

Es geht ihm doch nur darum ein Gateway zu haben, damit er sich eine Software SELBST programmieren kann…

By the way: Hab ich deinen Vorschlag überlesen? War da einer??? Als jemand der bisher wenig mit Netzwerken gearbeitet hat, kann er sicher sehr viel mit deinem wahnsinnig aussagekräftigen Posting, dass er sich Linux anschaffen soll, anfangen!

mfg - jens

Es geht ihm doch nur darum ein Gateway zu haben, damit er sich
eine Software SELBST programmieren kann…

Also wenn … also so wie ich den OP verstanden hab will er seine software nicht programmieren um des Programmierens Willen sondern um sein Problem zu loesen: verschiedenen hosts unterschiedliche Zugriffsrechte ins Internet geben. Also z.~B., dass die 10.0.0.23 frei ins Internet darf, die 10.0.0.42 aber nicht, weil die diese Woche die Rechnung nicht bezahlt hat. (Bei Linux wuerde das packet filter heissen und Bestandteil des Betriebssystems sein.) Aber das kann wahrscheinlich am besten der OP klaeren.

By the way: Hab ich deinen Vorschlag überlesen? War da
einer???

Mein Vorschlag war Linux. Tatsaechlich bin ich fast der Meinung, dass Windows XP weder (richtig) routen noch Pakete filtern kann, das gewaehlte OS also ungeeignet fuer die Aufgabe ist. Ich lasse mich da gern eines Besseren belehren. Sag mir einfach, wie man (mit Windows auf dem gateway) dafuer sorgt, dass der Rechner mit (eg.) 10.0.0.4 und keine neuen TCP-Verbindungen auf port 80 zum Rechner 66.102.9.104 aufmachen, mails nur am Rechner 213.165.64.20 abliefern darf und all seine Namensaufloesungen via DNS auf dem gateway selbst rauskommen.

Ich versuch Dich hier wirklich nicht anzugreifen oder sinnlos auf die Probe zu stellen, mich wuerde wirklich brennend interessieren, ob und wie das (mit Windows) geht. Ich weiss es nicht.

Als jemand der bisher wenig mit Netzwerken gearbeitet
hat, kann er sicher sehr viel mit deinem wahnsinnig
aussagekräftigen Posting, dass er sich Linux anschaffen soll,
anfangen!

Ich weiss nicht, ich hab mit Netzwerken erst angefangen, als ich Linux kennengelernt hab (beides parallel sozusagen). Unter Windows hab ich nie irgendwas sinnvolles im Netzwerk hingekriegt. (Das mag an mir liegen.)

Ich bin immer noch der Meinung, dass Windows und Netzwerke ein Widerspruch sind, egal, ob Anfaenger oder nicht.

Gruss vom Frank.