Moin!
Wir haben hier ein kleines Problemchen mit unseren XP-Rechnern: nach dem Start der GUI bleibt der Rechner für ca. 30 Sekunden mit Mauspfeil auf schwarzem Bildschirm „stehen“. Ich vermute stark, dass in dieser Zeit irgendwelche Netzwerkaktivitäten stattfinden, da zumindest die Festplatte in dieser Zeit Pause hat. Nur was?
Ich habe schon in der boot.ini /SOS und /NOGUIBOOT gesetzt - ohne dass mir in dieser Pause irgendetwas angezeigt wird. Das automatische Suchen nach Netzfreigaben ist auch gestoppt.
Jetzt meine Frage: gibt es eine Möglichkeit, entweder mit Windows-Bordmitteln oder mit Drittsoftware, den Bootvorgang in allen Phasen detailliert zu dokumentieren?
Gruß
Stefan
Jetzt meine Frage: gibt es eine Möglichkeit, entweder mit
Windows-Bordmitteln oder mit Drittsoftware, den Bootvorgang in
allen Phasen detailliert zu dokumentieren?
Gruß
Stefan
Da gibts zum Beispiel Bootvis als Tool zum loggen des Starts und zur automatischen Optimierung. Wenn der Rechner ´ne längere Pause bei booten einlegt, könnte das tatsächlich auf eine Netzwerkaktivität hindeuten. Wenn nämlich der automatische Bezug der IP eingestellt ist,es aber keine angeschlossene Hardware gibt,die die IP senden kann (Router etc),dann wartet der Rechner halt eine ganze Weile umsonst auf Antwort. Gibt der Netzwerkkarte einfach eine feste IP,dann sollte der Startvorgang auch etwas schneller gehen.
Marco
Hallo Marco,
Danke für Dein Posting.
Da gibts zum Beispiel Bootvis als Tool zum loggen des Starts
und zur automatischen Optimierung. Wenn der Rechner ´ne
längere Pause bei booten einlegt, könnte das tatsächlich auf
eine Netzwerkaktivität hindeuten.
Ist es auch: Bootvis verzeichnet bei den driver_delays ein Delay
von über 70 sec (!).
Process (PID) , TID , Driver Name , Duration (sec), Begin Time (sec), End Time (sec), Major Function , Minor Function, Filename
----------------, -----, ------------, --------------, -----------------, ---------------, -----------------, --------------, --------------------------------
svchost.exe (912), 1268 , mrxsmb.sys , 70.86, 20.81, 91.67, DEVICE\_CONTROL , 0 , \Device\LanmanDatagramReceiver
Jetzt muss ich nur noch rausbekommen, was der da treibt...
> Wenn nämlich der
> automatische Bezug der IP eingestellt ist,es aber keine
> angeschlossene Hardware gibt,die die IP senden kann (Router
> etc),dann wartet der Rechner halt eine ganze Weile umsonst auf
> Antwort. Gibt der Netzwerkkarte einfach eine feste IP,dann
> sollte der Startvorgang auch etwas schneller gehen.
Nö, wir haben hier einen DHCP-Server stehen, der die Adressen vergibt.
Spaßeshalber habe ich aber auch mal auf fixe Adresse umgestellt -
ändert aber nichts.
Gruß
Stefan
Nachtrag: Ich hab’s!
Der Schuldige ist gefunden: der Microsoft Loopback Adapter!
Der war installiert weil… tja, keine Ahnung warum. Irgendwo stand mal was, dass der ganz nützlich sei…
Auf jeden Fall: während der „richtige“ Adapter sofort seine Adresse bekam, hat der virtuelle Adapter diesen Delay verursacht, bevor er seine „automatische“ Adresse generierte.
Loopback disabled - und der Boot geht wieder flott… *breit grins*
Gruß
Stefan