Yu-Gi-Oh Karten

Hallo,

mein Sohn wird jetzt 6 Jahre und im Kindergarten kommen seit einiger Zeit fast alle Buben immer mit diesen Yu-Gi-Oh Karten an. Die Kids kapieren zwar noch nicht die Regeln (ich übrgiens auch nicht) und können auch noch nicht lesen was drauf steht, aber sie beschäftigen sich anscheinend ziemlich viel damit. Mein Sohn durfte diese Serie 1 mal sehen und meine Frau hat ihm auch mal 1 oder 2 Päckchen von den Karten gekauft damit er nicht ganz ausgeschlossen ist. Persönlich habe ich da sehr zwiespältige Gefühle. Auf der einen Seite weiß ich sehr wohl das man als Kind Sachen toll findet die Eltern überhaupt gar nicht nachvollziehen kann (Bei mir waren es damals z.B. Star Wars Figuren oder von He-Man, wer sich noch erinnern kann). Allerdings halte ich Yu-Gi-Oh, Pokemon und die anderen Manga-Sachen für völlig Ungeeignet für Kinder. 1. wird eine Gewaltverherrlichung betrieben. Die Jungen drehen bei diesen Rollenspielen die sie nach der Serie und den Karten dann nachspielen völlig ab. 2. Ist das Kinder-abzocke (Für 1 kleines Päckchen zahlt man 5 Euro!!!) 3. ist die Serie viel zu schnell (MTV-Style). Das Problem wir möchten unseren Sohn nicht völlig aus dieser Welt ausschliessen (Unsere Kinder schauen normalerweise überhaupt kein Fernsehen), aber befürchten das sie in dem Alter so Sachen überhaupt noch nicht verarbeiten können wenn sie das angucken oder sich damit beschäftigen.

Schreibt mal Eure Meinung
Danke Mirko

Mahlzeit,

Allerdings halte ich Yu-Gi-Oh, Pokemon und die anderen
Manga-Sachen für völlig Ungeeignet für Kinder. […]
Das Problem wir möchten unseren Sohn
nicht völlig aus dieser Welt ausschliessen (Unsere Kinder
schauen normalerweise überhaupt kein Fernsehen), aber
befürchten das sie in dem Alter so Sachen überhaupt noch nicht
verarbeiten können wenn sie das angucken oder sich damit
beschäftigen.

wo ist das Problem? Wenn du eine klare Meinung zum Thema hast („völlig ungeeignet“ scheint mir ziemlich klar), dann erlaube ihm nicht, daß er die Serie anschaut. Ihr seid für die Erziehung eurer Kinder zuständig, nicht die Kindergartenfreunde.

Gruß

Sancho
der auch schon das eine oder andere Verbot ausgesprochen hat

Hallo Mirko,

also unser 6-jähriger hat auch Yu-Gi-Oh und Pokémon-Karten und findet die klasse. Er hat sie im Kindergarten immer mit seinen Freunden getauscht und sie haben damit gespielt. Allerdings ohne die geringste Ahnung zu haben, daß das Ganze eine Art Rollenspiel ist, und (zumindest im Falle meines Sohnes) ohne je auch nur eine Folge der Serien gesehen zu haben.
Alle hatten viel Spaß damit (in letzter Zeit ist es etwas ruhiger geworden), und soweit ich das sehen kann, hat es keinem geschadet - meinem Sohn jedenfalls nicht.

Ich würde mir keine Sorgen machen und einfach warten, bis die Phase vorbei ist.

Gruß Kubi

Hallo!

Bunte Bilder, Action, Feinde und große Helden sind doch das, was Kinder in dem Alter interessiert. Das treffen diese Mangas haargenau.

Ich merke dies bei dem Bruder von meinem Freund. Er ist sechs und kann keine Stunde aushalten, ohne etwas über Pokemon zu erzählen. Der hat nichts anderes mehr im Kopf. Würde mich nicht wundern, wenn er auch noch davon träumt. Auf jeden Fall ist er nach dem Spielen kaum noch in seiner Aktivität ( psychisch und physisch ) zu bremsen. Er ist total hibbelig. Wenn er was falsches im Fernsehen gesehen hat ( es brauchen nur viele Bilder hintereinander sein, ein wenig action etc. keine Gewalt oder so ), dann kann er die ganze Nacht nicht schlafen, weil er total aufgedreht ist.

In einem gewissen Rahmen denke ich, dass es ok ist die Kleinen mit diesen Karten spielen zu lassen. Die Serien würde ich mein Kind aber auch nicht schauen lassen. Es reicht doch, wenn er die Karten hat.

Tara

Entspann’ Dich! :wink:
Hi!

Mein Zwerg ist 7, und er hat ebenfalls keine Ahnung zu den Regeln (ich übrigens auch ebenfalls nicht).

Er und seine Freunde spielen mit irrer (aber zunehmend abnehmender) Begeisterung mit den Karten.

Jetzt das Witzige: Weder er, noch einer seiner Freunde hat jemals eine Folge der Serie gesehen!

Es scheint also kein umittelbarer Zusammenhang zwischen dem Ursprung und dem Ableger (weiß nicht, was da was ist) zu bestehen!

LG
Guido,dessen Sohn gerade eher in der Bay Blade Phase steckt

Hallo,

wir haben damals auch Kärtchen und Bilder gesammelt, na und?
Jetzt sind es eben Yu-Gi-Oh Karten.

Sie fördern sogar die Kreativität, denn gerade weil sie keine Ahnung von den echten Spielregeln haben, werden eigene immer neue Spielregeln erfunden, und das (oder besonders) auch von Kindern, die noch gar nicht lesen können und teilw. die TV-Serie gar nicht kennen.
Anders als beim schnöden Quartett wie zu unserer Zeit, kommen so ganz viele Spiel-Variationen zustande.

Sich darüber zu mokieren welchen Stellenwert Gewalt in unserer Gesellschaft hat, dafür sind die Sammelkarten der falsche Anfang.

Gruß
Maja

Servus Mirko,

Yu-Gi-Oh ist wirklich der allerletzte Scheiss - Entschuldigung. Wie du schreibst ist es nur Abzocke und für Kinder zumindest in diesem Alter völlig ungeeignet. Verstehen tun sie überhaupt nichts und im Gedächtnis der Kinder, die in diesem Alter noch nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, bleiben die gewalttätigen Bilder. Der Sohn einer Freundin von mir durfte mit 6 auch Yu-Gi-Oh ansehen , dafür wurde er mit wunderschönen Albträumen belohnt und ist fast jede Nacht weinend aufgewacht (Jetzt schaut er es nicht mehr an).

Ich bin ganz Sanchos Meinung, man kann auch mal was zum Wohle der Kinder verbieten und muss nicht jeden Scheiss mitmachen, nur um dazuzugehören. An deiner Stelle würde ich mal im Kindergarten anregen, das Mitbringen von Yu-Gi-Oh-Karten zu verbieten. Das kenne ich so aus vielen Kitas, schließlich haben die einen pädagogischen Auftrag oder? Im Kindergarten meines Sohnes gibt es dieses Problem gottlob überhaupt nicht, aber wenn, dann würde ich das Gespräch mit der Erzieherin suchen.

Find ich übrigens super, dass ihr eure Kinder fast kein Fernsehen schauen lasst, Respekt. Aber es gibt so viele gute Sendungen auf KiKa und auch auf SuperRTL, lasst sie doch zur Belohnung etwas anderes anschauen, wenn sie dem Sog von Yu-Gi-Oh widerstehen…
Viele Grüße
Steffi

Hallo Mirko,

ich hab gerade den riesen Stapel Yu-Gi-Oh- Karten meines Sohnes vor mir liegen und versuche diese mit den neunjährigen Augen meines Sohnes zu betrachten. Ich sehe völlig bunte Karten, die irgendwelche Figuren drauf haben, deren Namen unaussprechlich sind.
Nur allein die Betrachtung der Bilder macht Kinder weder aggressiv noch hibbelig. Bei den Sendungen wird das ganze nun schon mal etwas aggressiver. Ich finde Mangas nicht wegen der Gewaltszenen so schrecklich, sondern eher von der schnellen unzusammenhängenden Bildfolge.
Im Prinzip wird auch bei Asterix und Obelix Gewalt verherrlicht, denn die Römer kommen bekanntlich nicht gerade gut weg.
Selbst bei Tom und Jerry herrscht generell viel Gewalt, auch wenn Katzen gerne Mäuse in der Natur jagen, aber eben wie Katzen und nicht mit Werkzeugen wie Menschen.
Selbst die Schlümpfe sind immer der rohen Gewalt Gargamels ausgesetzt.
Aber sind wir mal ehrlich, wir alle haben diese Sendungen gerne geschaut und sind dennoch normal geblieben. Man kann einem 6-jährigen schon sehr gut erklären, warum man eine Sendung mag oder nicht, weshalb man es nicht sinnvoll hält sowas anzuschauen.

Außerdem sollte man auch nie, nie, nie vergessen, dass Jungs an sich meist etwas wilder sind und sie sich in Rollenspielen messen. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Ob mit oder ohne Mangas.

Mein Tipp, schaut Euch bewußt mit Euren Kids solche Sendungen an, und redet danach oder besser noch dabei miteinander. Sie werden Eure Einwände verstehen. Und so von selbst solche Sendungen ablehnen. Ein generelles Fernsehverbot finde ich doof, denn irgendwann müssen sie lernen mit diesem Medium umzugehen und gut und schlecht einschätzen zu können. Außerdem fällt es ihnen dann auch bei Freunden, die sie früher oder später besuchen werden, leichter nein zu dem Schrott zu sagen.

Ich denke, ihr solltet mit Euren Kidz reden, und Kompromisse schließen, denn vom Kartensammeln allein wird kein Kind aggressiv, ausserdem denke ich dass die Erzieherinnen früh genug eingreifen, wenn es überhand nimmt.

Bleib einfach locker, es gibt schlimmere Dinge als ein paar Karten. Die meisten verlieren das Interesse von ganz allein an der Sache.

Grüße von Tanya, die alles verbotene schon immer sehr reizvoll fand und grundsätzlich nie die Finger von lassen konnte

Hallo,
bei uns haben sogar schon die 4-Jährigen so was mit!
Mein Sohn nervt mich auch ab und zu damit, aber da schalte ich einfach auf Durchzug…
Von mir aus kann sein Freund das Zeug mitbringen und sie dort gemeinsam damit spielen, bei uns zu Hause gibt es genügend anderes Spielzeug.
Ich bin da ziemlich konsequent, bestimmte Dinge gibt es einfach bei uns nicht und Schluss!

Beatrix

Hi Mirko,

im Gegensatz zu Tanya bin ich der Meinung, dass der (gute oder schlechte) Geschmack eines Kindes durchaus vom Elternhaus geprägt wird. Ich glaube zwar nicht, dass die Karten direkt schädlich für das Kind sind. Ich bin jedoch der Meinung, dass dieses Manga-Zeugs in eine ähnliche Schublade gesteckt werden kann, wie der gesamte Platsikspielzeug-Müll von Chicco.

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Aber ich betrachte es schon als eine Aufgabe der Eltern, das Kind zu gutem Geschmack zu erziehen. Was nicht heißen soll, dass man mit allen Mitteln solches Spielzeug vom Kind „fernhalten“ muss, sondern dass man kritisch damit umgeht (auch dem Kind gegenüber), und das Kind mit vernünftigen Alternativen versorgt.
Meine Eltern haben mir frühzeitig beigebracht, dass man sich nicht so sehr davon beeinflussen lassen sollte, was „alle anderen“ haben und tun, sondern seine eigene Meinung vertreten muss. Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.

Ciao
Andreas

Hast Du Kinder?
Hi Andreas

im Gegensatz zu Tanya bin ich der Meinung, dass der (gute oder
schlechte) Geschmack eines Kindes durchaus vom Elternhaus
geprägt wird.

Bis zu einem gewissen Grad/Alter stimme ich Dir da sogar zu!
Aber spätestens in der Kindergartezeit kommen Kinder mit (vielen) anderen Kindern in Kontakt. Und wenn dort die „Großen“ so etwas haben (selbst, wenn es nur zur Sprache kommt, weil die Dinger selbst im KiGa verboten sind), dann kommt es nicht selten vor, dass die eigenen Kinder plötzlich mit Dingen kommen, von denen die Eltern noch nie etwas gehört haben!

Ich glaube zwar nicht, dass die Karten direkt
schädlich für das Kind sind. Ich bin jedoch der Meinung, dass
dieses Manga-Zeugs in eine ähnliche Schublade gesteckt werden
kann, wie der gesamte Platsikspielzeug-Müll von Chicco.

Der „Plastikmüll“ ist aber nun mal auffallend bunt (greller, als es auf Holz möglich ist), und das erregt die Sinne nun mal mehr!
Was nicht heißt, dass man seinen Kids alles kaufen muss :wink:

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Aber ich
betrachte es schon als eine Aufgabe der Eltern, das Kind zu
gutem Geschmack zu erziehen.

Wie gesagt: Irgendwann bekommt das Kind nun mal andere Einflüsse als die, der Eltern!

Was nicht heißen soll, dass man
mit allen Mitteln solches Spielzeug vom Kind „fernhalten“
muss, sondern dass man kritisch damit umgeht (auch dem Kind
gegenüber), und das Kind mit vernünftigen Alternativen
versorgt.

Ich persönlich finde diese Karten jetzt nicht schädlich! Allerdings haben wir meinem Sohn 2 Packungen gekauft, und das war es dann (was wir ihm auch unmissverständlich klar gemacht haben!).
Komischer Weise hat er mittlerweile ca. 100 dieser Karten. Gut getauscht, oder so (ich kenne mich nicht mit den Werten dieser Dinger aus, bezweifel aber auch, dass das die Kids in seinem Alter tun)…

Meine Eltern haben mir frühzeitig beigebracht, dass man sich
nicht so sehr davon beeinflussen lassen sollte, was „alle
anderen“ haben und tun, sondern seine eigene Meinung vertreten
muss. Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.

Das halte ich auch für sehr wichtig! Wobei man als Eltern dann konsequenter Weise damit leben muss, dass sein Kind seine eigene Meinung dann auch den Eltern gegenüber vertritt :wink:
Allerdings halte ich eine Diskussion über die Schädlichkeit von ein paar Karten für übertrieben!

Gewisse Dinge kann man imho sehr gut „kontrollieren“ (TV-Konsum z.B.), aber Spielzeug, mit dem Kinder in Kontakt kommen, bereiten da ein größeres Problem!

LG
Guido

4 „Gefällt mir“

Hallo Andreas,

erstmal nebenbei; etwa genauso wie Dein Konterfei
auf Deiner Vika sah mein „Bild“ auf der Schüler-
busfahrkarte aus, allerdings war ich 13 und ich
fand es interessant, aus der Konformität auszu-
brechen, zu der meine Eltern mich „erzogen“ hatten.

im Gegensatz zu Tanya bin ich der Meinung, dass der (gute oder
schlechte) Geschmack eines Kindes durchaus vom Elternhaus
geprägt wird. Ich glaube zwar nicht, dass die Karten direkt
schädlich für das Kind sind. Ich bin jedoch der Meinung, dass
dieses Manga-Zeugs in eine ähnliche Schublade gesteckt werden
kann, wie der gesamte Platsikspielzeug-Müll von Chicco.

LOL, was willst Du denn Deinem Kind sagen. Dass Dir
sowas „nicht gefallen hätte“, als Du ein Schulkind
warst?
Oder willst Du eine interne Konformitätsforderung
aufstellen, wonach diese Dinge einfach „blöde“ zu sein haben?

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Aber ich
betrachte es schon als eine Aufgabe der Eltern, das Kind zu
gutem Geschmack zu erziehen.

Ich nehme mal an, Du meinst hier auch den
„Geschmack“ zum Auswählen geeigneter
Sonnenbrillen? Oder der „Geschmack“ bei
der Auswahl von E-Mail-Domains :wink:

„Kinder zu gutem Geschmack erziehen“ – bei
dieser Forderung erleide ich einen virtuellen
Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum. Das kann ich mir
beim besten Willen nicht vorstellen, wie
man so ein Projekt angeht. Wie würde Ozzy
Osbourne seine Tochter zu gutem Geschmack
erzogen haben?

Meine Eltern haben mir frühzeitig beigebracht, dass man sich
nicht so sehr davon beeinflussen lassen sollte, was „alle
anderen“ haben und tun, sondern seine eigene Meinung vertreten
muss. Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.

Wie hat sich das „eigene Meinung vertreten“ in der
Pubertät ausgewirkt. Hast Du ernst gemacht?
Standen die Eltern kurz vor dem Herzinfarkt?

Mein Senf :wink:

Grüße

CMБ

5 „Gefällt mir“

Hallo,

du wirst deinen Sohn nicht vor „all den bösen“ Dingen verschonen können. Allerdings heißt das auch nicht, dass du jeden Mist mitmachen musst. Ich finde vieles von den neuen Spielzeugen überteuert. Aber Kinder verstehen schon, dass Mama und Papa dafür kein Geld haben. Sag ihm das auch. Die Karten an sich fördern ja nicht die Gewaltbereitschaft. Wenn es die Figuren nicht gäbe, würden die sich eine andere Grundlage zum phantasievollen Kämpfen suchen. Andere Kids werden dann zur Steinwache, zum Piraten oder Indianer.

Wenn du gegen die Fernsehsendung bist, dann verbiete sie oder schaut euch mal eine Folge zusammen an.
Außerdem kannst du sein Interesse an den Karten vielfältig nutzen. Du kannst die Bilder abzeichnen und ausmalen lassen. Oder ihr macht ein Memory daraus. Das ist mal was anderes…
Verbieten kannst du sein Interesse nicht. Du kannst es ignorieren, bestrafen, fördern oder in „richtige“ Bahnen lenken. Letzteres scheint mir am sinnvollsten.

Gruß
Tato

Hallo,
Hallo,
selbst wenn man dir für dein Posting drei ‚Sterne‘ verliehen hat, finde ich es als Antwort auf den sachlichen Beitrag von Andreas sehr daneben.
Du schreibst für meine Begriffe zu sehr „ad personam“. Das Herabsetzen und Verächtlichmachen von Gesprächspartnern zeugt nicht gerade von hoher sozialer Kompetenz. Soviel dazu.

Wie Andreas m.E. mit Recht schreibt, wird die aesthetische Ausrichtung eines Kindes in ganz entscheidender Weise durch das Elternhaus geprägt. Mit welchen Dingen man sich umgibt, was die Eltern angenehm und schön oder hässlich finden teilt sich dem Kind vom Säuglingsalter mit.

Und auch für Kindergarten- oder Schulkinder, selbst für Pubertierende sind die Ansichten und Überzeugungen des Elternhauses immer noch bestimmend.

Im angefragten Beispiel heißt das durchaus, dass man mit dem Kind in geeigneter Form über diese Bilder sprechen kann und auch durchaus deutlich machen kann und soll, was man davon hält. Natürlich wird ein unbegründetes Verbot eher das Gegenteil auslösen, aber wenn man dem Kind gegenüber seinen Standpunkt sachlich und schlüssig vermittelt, wird diese Kritik sicher auf das Kind abfärben. Wenn man dann noch attraktive alternative Angebote macht, wird die Begeisterung für diese „Mode“ sich in engen Grenzen halten uns schnell nachlassen.

Was das Fernsehen angeht - was ich nebenbei gesagt für das größte Übel unserer Zeit halte - sollten bei einem Vorschulkind die Eltern sowieso stets kommentierend und beratend mit dem Kind zusammen sehen.

Wichtigste Aufgabe der Eltern ist stets, dem Kind das nötige Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben, solchen Konsumangeboten ohne Bedauern widerstehen zu können. Das ist sicher nicht mit Verboten zu erreichen, sondern mit gutem Beispiel und ehrlichem Interesse an dem, was das Kind bewegt.

Gruß
Eckard

4 „Gefällt mir“

Hallo Eckard

meine Fragen an den Schreiber waren durchaus
ernstgemeint.

selbst wenn man dir für dein Posting drei ‚Sterne‘ verliehen
hat, finde ich es als Antwort auf den sachlichen Beitrag von
Andreas sehr daneben.

Grübel …

Du schreibst für meine Begriffe zu sehr „ad personam“. Das
Herabsetzen und Verächtlichmachen von Gesprächspartnern zeugt
nicht gerade von hoher sozialer Kompetenz. Soviel dazu.

Du meinst, meine kleine Anekdote aus der
Jugend ist „verächtlichmachend“?

Hehe!

Grüße

CMb

Hi,

meine Fragen an den Schreiber waren durchaus
ernstgemeint.

sicher doch…

Du schreibst für meine Begriffe zu sehr „ad personam“. Das
Herabsetzen und Verächtlichmachen von Gesprächspartnern zeugt
nicht gerade von hoher sozialer Kompetenz. Soviel dazu.

Du meinst, meine kleine Anekdote aus der
Jugend ist „verächtlichmachend“?

Ich habe solches hier schon lange nicht mehr so offensichtlich und plump erlebt…

Hehe!

Eben.

Gruß Stefan

Hallo

Allerdings haben wir meinem Sohn 2 Packungen gekauft, und das
war es dann (was wir ihm auch unmissverständlich klar gemacht
haben!).
Komischer Weise hat er mittlerweile ca. 100 dieser Karten. Gut
getauscht, oder so (ich kenne mich nicht mit den Werten dieser
Dinger aus, bezweifel aber auch, dass das die Kids in seinem
Alter tun)…

Ich habe schon erlebt, dass Kinder riesige Stapel von diesen Karten haben und diejenigen, die ihnen nicht gefallen oder die sie doppelt und dreifach haben, verschenken. Ansonsten glaube ich, dass man mit diesen Karten so spielt, dass man die Karten des Gegners, die man besiegt hat, behalten darf oder so. Wenn das stimmt, hat es also schon was von einem Gluecksspiel.

LG Thea

Hallo

Du schreibst für meine Begriffe zu sehr „ad personam“. Das

Herabsetzen und Verächtlichmachen von Gesprächspartnern zeugt
nicht gerade von hoher sozialer Kompetenz. Soviel dazu.

Du meinst, meine kleine Anekdote aus der
Jugend ist „verächtlichmachend“?

Ich habe solches hier schon lange nicht mehr so offensichtlich
und plump erlebt…

Na gut. Ihr habt recht. Ich werde also
im Forum die betreffenden Herren in Zukunft
mit liebevollen Umschreibungen als tolle
Experten herausstellen und voll positiv
auf jegliche Selbstdarstellung abfahren.

Jeglicher Zynismus oder gar Späße auf Kosten
der teuren Mitbürger werden ‚out‘ sein.

Angewandte ‚best effort interpretation‘ wird das dann sein :wink:

Versprochen!

CMБ

Naja, eigentlich wollte ich nach Deiner Antwort nicht mehr reagieren, weil mir das zu blöd ist und ich sowas für Zeitverschwendung halte.
Ich kann allerdings in meinem Posting keine „Selbstdarstellung“ finden. Wir sollten schon bei den Tatsachen bleiben.

Na gut. Ihr habt recht. Ich werde also
im Forum die betreffenden Herren in Zukunft
mit liebevollen Umschreibungen als tolle
Experten herausstellen und voll positiv
auf jegliche Selbstdarstellung abfahren.

Hallo Andreas,

Naja, eigentlich wollte ich nach Deiner Antwort nicht mehr
reagieren, weil mir das zu blöd ist und ich sowas für
Zeitverschwendung halte.

Erstmal vorweg, ich finde, dass meine
Einwerfungen noch immer knapp im Rahmen
des „sportlichen Wettkampfes“ lagen.

Ich kann allerdings in meinem Posting keine
„Selbstdarstellung“ finden. Wir sollten schon
bei den Tatsachen bleiben.

Die Polemik kam in mein Posting, weil ich
über Deinen Beitrag nachgedacht habe und
zum Schluss kam, dass „Erziehung zum guten
Geschmack“ eine Tautologie darstellen muss.

Denn: was die Eltern täglich vor sich selbst
und dem Kind zelebrieren, ist ja deren „guter
Geschmack“. Die Eltern verhalten sich ja je
schon so, wie sie es für „gut“ halten. Die
Eltern haben also in der Regel nicht wirklich
die „Wahl“, „guten oder schlechten Geschmack“
vorsätzlich weiterzugeben. Das ist höchstens
eine nachgerade Interpretation.

Und nun schrobst Du in Deinem Beitrag,
Deine Eltern hätten Dich zu „gutem Geschmack“
erzogen und Du wärst heute noch dankbar
dafür. Davon wollte ich anhand Deiner
Vika einen Eindruck gewinnen – und nun
wird klar, dass und warum ich eine polemische
Komponente einbauen musste :wink:

Trotzdem waren die Fragen, auch wenn sie
polemisch formuliert wurden, mit Interesse
gestellt …

Insbesondere der Bruch mit der Wertewelt der Eltern,
der ja bei nahezu jedem Menschen Eintritt, müsste
ja irgendein Problem in Deiner genannten Wertung
bewirkt haben. Oder nicht?

Grüße & nix für ungut …

CMБ