Yucca-Ableger

Hallo Leute,

bei all dem Yucca juckt es mich doch glatt auch in den Fingern… ;o)

Seit diversen Monaten dümpeln hier ein paar Yucca-Ableger herum. Sie wohnen in zwei Gläsern, mit den Füßen stets im Wasser, wirken einigermaßen glücklich und zufrieden und verändern sich nicht.

Allerdings ist das ja wohl kein Dauerzustand - wie also bringe ich die Teile glücklich in einen Topf (bzw. mehrere)? Irgendwelche Spezialerde vonnöten, irgendwelche geheimen Aufzuchtrituale?

Grüne Grüße

=^…^=
*mitschwarzemdaumen*

Hallo,

damit hättest Du ja dann schon meine Frage beantwortet - also abgebrochene Pflanzen in Glas mit Wasser stellen. Danke!

Alexandra

Hallo Alexandra,

damit hättest Du ja dann schon meine Frage beantwortet - also
abgebrochene Pflanzen in Glas mit Wasser stellen.

das will ich nicht so dreist behaupten wollen - die Ableger hingen schon mit Würzelchen an der großen Pflanze dran.

Gärtnerisch völlig unbegabte Grüße

=^…^=

tach auch ihr yucca-aficionados!

um ein bißchen licht in den grünen dschungel zu bringen:

glatt abgeschnitten (oder abgebrochen) und ins wasser gestellt, wurzeln die teile normalerweise innerhalb kurzer zeit gewaltig aus.
wichtig ist: dunkles gefäß (also wenig lichteinfall) und am besten regenwasser (deutlich schlechter geht´s mit leitungswasser, weil da die nährstoffe fehlen). das wasser darf ruhig „brackig“ sein, es sollte nur nicht verfault müffeln.
wenn genügend wurzelwerk dran ist, einfach eintopfen, handelsübliche blumenerde genügt.
wir haben auf diese weise seit ca. 3 jahren regelmäßig 4-6 yuccen nachgezogen und wissen so langsam nicht mehr, wohin mit dem wucherkraut :smile:

grüne grüße, boris

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Hallo.
das wasser

darf ruhig „brackig“ sein, …

Zur Erklärung:
Brackwasser ist eine Mischung aus Meer- und Flußwasser, wie es an Flußmündungen zu finden ist.
Es ist also deutlich salzig.
Das würde ich jetzt so besser nicht empfehlen.

Das was hier gemeint ist, sollte aber auch nicht unbedingt verwendet werden.
In abgestandes Wasser: Ja.
In vielleicht schon leicht grünes: Nein.
Die Gefahr, sich Infektionen an die Pflanzen und Algen in den Topf zu holen ist zu groß.

Zu den Nährstoffen:
Beim Bewurzeln von Yucca und Co. ist es sogar förderlich, wenn man Nährstoffarmes oder -freies Wasser nimmt, damit die Pflanze gezwungen ist schnell Wurzeln zu bilden um auf Nährstoffsuche zu gehen.

LG Anja

Natürlich kann man sie in Wasser, wie du beschrieben hast, anziehen. Allerdings bilden solche Pflanzen - nicht yuccabezogen - andere Wurzeln aus als erdgezogene. Die Weiterkultivierung kann, muss nicht,problematisch werden, da sich die „Wasserwurzeln“ erst umstellen müssen.

Yucca bewurzelt in leicht feuchtem und nährstoffarmen Substrat an einem hellen und fußwarmen Platz genau so gut, man kann sich den Umweg über das Glasgefäß ersparen.

Gruß
Horst

hallo,

ja, klar, hast schon recht mit dem brackwasser. deshalb hab ich´s ja auch in „“ geschrieben. ich denke/hoffe, jeder weiß (oder ahnt zumindest), was damit gemeint war.

mag sein, daß die anzucht auch in leistungswasser funktioniert. wir haben damit „verhaltene“ erfolge erzielt; etwas abgestandenes regenwasser war deutlich besser. und mit dem anwachsen nach dem einpflanzen gab´s bisher nie probleme, im gegenteil (teilweise wachsen die wie genmanipuliert, und zwar ohne dünger).

aber es wird sein wie bei allem: einfach ausprobieren, beim einen geht dies besser, beim andern das andere.

viele grüße, boris