Hallo,
meine Erfahrungen dazu:
habe bei meinem Sohn angefangen Zähne zu putzen als die ersten Zähne deutlich durchgebrochen waren. Aber immer nur kurz abends, 2-3x gebürstet, damit er sich an das Gefühl gewöhnt.
Als er älter wurde habe ich angefangen ausführlicher zu putzen, nach wie vor nur abends. Seit seinem 2. Geburtstag putzen wir zusammen morgens und abends. Anfänglich hat er morgens allein vorgeputzt und ich nachgeputzt, inzwischen (seit er ca. 2.5 ist)
putzt er morgens ganz allein (unter Beobachtung) - ich besteh auch darauf, dass er das allein macht.
Abends ist immernoch die Regel: Mama putzt, ohne Diskussion - gründlich Zähneputzen abends finde ich wichtig. (Ich singe dazu ein Lied, das lenkt ihn ab und gibt mir ein Gefühl dafür, wie lange ich putzen muss.)
Mein Sohn hatte eine Phase kurz nach seinem 2. Geburtstag, da hat er sich mit Händen und Füßen dagegen gewährt, dass ich ihm die Zähne geputzt habe. Wir hatten für bestimmt 4 Wochen jeden Abend riesiges Theater im Bad. Ich habe mich da durchgesetzt und auch gegen seinen Willen, konsequent geputzt. Irgendwann hat dann sein Widerstand nachgelassen.
Aber ganz ehrlich: Mein Sohn hatte auch nicht immer Lust darauf seine Windel gewechselt zu bekommen - trotzdem wechsel ich die ihm ja, auch gegen Widerstand, weil es notwendig ist (Ich denke, jeder stimmt zu, dass ein bisschen Geschrei auf der Wickelkommode weniger tragisch ist, als ein entzündeter Babyhintern?!) Genauso ist es mit dem Zähneputzen: NOTWENDIG und besser als Karies, also nehme ich im Zweifel auch Protest in Kauf.
Allerdings denke ich auch, dass 2x täglich ausreichend ist. Ich arbeite 1x wöchentl. in einem Kindergarten, da putzen die Kinder nach dem Mittag selber ihre Zähne - aber wie: dallern nur rum und kauen auf den Zahbürsten - keiner putzt da richtig (und die Erzieher können da ja auch nicht bei allen Kindern kontrollieren) - ich finde, dann kann man das auch lassen und halt zu Hause umso mehr Wert auf Zahnpflege legen.
Eine Sache noch: ich vermeide es Zahnpasta zu kaufen, die Erdbeer- oder Kirschgeschmack, o. Ä. hat, weil ich glaube, dass es dann anstrengender wird, auf „normale“ Zahnpasta umzustellen. Gibt ja auch gemschmacksneutrale milde Kinderzahnpasta.
TAMTAM