Zähneputzen - der tägliche Horror?

Moin!

Derzeit kämpfen wir täglich mehrmals mit unserem Lütten.

Denn schließlich soll ja ab dem ersten Zahn mit regelmäßiger Pflege der Kauwerkzeuge begonnen werden. Doch wie fängt man das am dümmsten an?

Der Große ist nicht so das Problem, der findet das eher lustig. Aber beim Lütten führt das jedesmal zu herben Protesten, die immer von Geschrei und Tränen begleitet werden.

Sehen wir das zu verbissen? Sollten wir damit noch warten? Oder besser jetzt mit Zwang als zu spät?

Wie habt ihr das hinbekommen? Gibt es da ein Patentrezept? Oder gibt es gar Alternativen, wie die Zähne die nötige Pflege und den erwünschten Schutz vor Zahnseuchen bekommen, ohne den täglichen Horror zu leben?

Ich hoffe mal auf Eure zahlreichen Tips und Tricks, wir sind nämlich mit unserem Latein am Ende…

Gruß vom

Dicken MD.

PS: Die beiden sind jetzt elf Monate alt :smile:

Moin Dicker,

Sehen wir das zu verbissen? Sollten wir damit noch warten?
Oder besser jetzt mit Zwang als zu spät?

Ich glaube Zwang ist nie eine vernünftige Lösung.

Wie habt ihr das hinbekommen? Gibt es da ein Patentrezept?

Versuch es für deine Kids attraktiv zu gestalten, so dass sie Spass dran haben.

Bei uns hat folgendes funktioniert:
Erstmal nur die Zahnbürste mit Zahnpaste drauf (versuch welche zu finden, die deinen Kids auch schmeckt) in die Hand gegeben. Da wurde dann fröhlich drauf rumgekaut.
Nachdem auf diese Weise auch die 100. Zahnbürste zerstört wurde kam der Deal: Erst darf Mama putzen, dann darfst du „alleine“ (sprich: drauf rumkauen).

Man hat auf diese Weise zwar einen sehr hohen Durchsatz an Zahnbürsten aber es klappt und macht allen Spass.

Ansonsten fällt mir dazu nur ein: vielleicht eine lustige Geschichte zum Zähneputzen erfinden, vorher ein Buch zum Thema anschaun etc.

Das Zähneputzen vielleicht auch erstmal auf den wichtigsten Zeitpunkt reduzieren, nämlich vorm Schlafengehen.

Gruss
Marion

Moin, Marion!

Sehen wir das zu verbissen? Sollten wir damit noch warten?
Oder besser jetzt mit Zwang als zu spät?

Ich glaube Zwang ist nie eine vernünftige Lösung.

Wir sind uns offensichtlich mal wieder einig *g*

Wie habt ihr das hinbekommen? Gibt es da ein Patentrezept?

Versuch es für deine Kids attraktiv zu gestalten, so dass sie
Spass dran haben.

Die Idee ist gut - Aber wie machst Du das mit zwei Zwergen, die offensichtlich noch nicht die Spur von logischem Verständnis zeigen?

Bei uns hat folgendes funktioniert:
Erstmal nur die Zahnbürste mit Zahnpaste drauf (versuch welche
zu finden, die deinen Kids auch schmeckt) in die Hand gegeben.
Da wurde dann fröhlich drauf rumgekaut.

Hmm, genau so läuft es derzeit mit unserem Großen. Nur der Lütte halt, der haßt das Ding, das sich Zahnbürste nennt *g*
Der kriegt schon große Augen, wenn das Teil nur in Sichtweite kommt :frowning:

Nachdem auf diese Weise auch die 100. Zahnbürste zerstört
wurde kam der Deal: Erst darf Mama putzen, dann darfst du
„alleine“ (sprich: drauf rumkauen).

So hatten wir das vor :smile:
Wobei ich darauf bestehe, zu erwähnen, das auch der Papa putzen will *gg*

Man hat auf diese Weise zwar einen sehr hohen Durchsatz an
Zahnbürsten aber es klappt und macht allen Spass.

Gut, hoffen wir, das es irgendwann fruchtet :smile:

Ansonsten fällt mir dazu nur ein: vielleicht eine lustige
Geschichte zum Zähneputzen erfinden, vorher ein Buch zum Thema
anschaun etc.

Derzeit ist das wohl eher noch nicht drin. Bücher anschauen endet momentan eher noch damit, das entweder Mama bzw. Papa das Buch ganz schnell verschwinden lassen oder die Zwerge aus einem Buch etwa 120 kleine machen *g*

Das Zähneputzen vielleicht auch erstmal auf den wichtigsten
Zeitpunkt reduzieren, nämlich vorm Schlafengehen.

Keine schlechte Idee. Doch wie ist das? Schadet das nicht den Beißern? Ich weiß es nicht…
Aber wir werden es wohl zunächst reduzieren, allein um dem Lütten nicht zuviel Qual zuzumuten. Hoffentlich findet er bald ebenso Spaß daran wie sein Bruder auf der Zahnbürste rumzukauen :smile:

Danke und Gruß vom

Dicken MD.

So wichtig ist es auch nicht

Moin!

Guten Morgen!

Derzeit kämpfen wir täglich mehrmals mit unserem Lütten.

Was ist ein „Lütten“?

Denn schließlich soll ja ab dem ersten Zahn mit regelmäßiger
Pflege der Kauwerkzeuge begonnen werden. Doch wie fängt man
das am dümmsten an?

Der Große ist nicht so das Problem, der findet das eher
lustig. Aber beim Lütten führt das jedesmal zu herben
Protesten, die immer von Geschrei und Tränen begleitet werden.

Sehen wir das zu verbissen? Sollten wir damit noch warten?
Oder besser jetzt mit Zwang als zu spät?

Wie habt ihr das hinbekommen? Gibt es da ein Patentrezept?
Oder gibt es gar Alternativen, wie die Zähne die nötige Pflege
und den erwünschten Schutz vor Zahnseuchen bekommen, ohne den
täglichen Horror zu leben?

Patentrezepte zur Kindererziehung gibt’s keine, zumal Kinder eigenständige Individuen sind und die Methode, die beim einen Kind hilft nicht zwingend beim anderen Kind zielführend sein muß.

Ich hoffe mal auf Eure zahlreichen Tips und Tricks, wir sind
nämlich mit unserem Latein am Ende…

Etwas, das meistens hilft, ist vorleben. Wenn ich mich daran erinnere, wie meine Töchter geputzt haben, denke (und das dachte ich damals auch schon) ich, daß es trotzdem richtig war, denn beide putzen heute richtig und ausführlich ihre Zähne. Es war mehr ein ‚bißchen Zahnpasta auf die Zähne, spülen, fertig‘ , aber was wir beabsichtigten, war, daß es wie händewaschen oder Toillette benützen selbstverständlich wird, sich die Zähne zu putzen. Jetzt, wo beide ihre Milchzähne verlieren, haben sie schon verstanden, worum es geht, zumal sie in ihrem Vater ein schlechtes Beispiel haben, denn ich habe fast mehr Amalgam als Kalk im Mund.
Es ist in seinem Alter IMHO noch nicht wirklich wichtig, Zähne zu putzen, aber es ist wichtig, ihn daran zu gewöhnen, wenn es aber nur mit Abwehr seinerseits verbunden ist, ist es vielleicht besser, später damit zu beginnen, um ihm das nicht zu vermiesen, denn sonst erreichst Du genau das Gegenteil.

Gruß vom

Dicken MD.

liebe Grüße

Wolfgang

PS: Die beiden sind jetzt elf Monate alt :smile:

Wie kann es dann einen großen geben?

Ich glaube auch nicht das man dem Lütten nachgeben sollte, die Erfahrung wird er bei anderer Gelegenheit noch früh genug machen.

Wir haben das ganze auch eher als Spiel angefangen, unser darf mir selbstverständlich auch die Zähne putzen wenn er es möchte. Ebenso hat er zwei Zahnbürsten, eine zum spielen für zwischendurch und eine für die wirklich harte Arbeit. Überdies darf er beim Putzen sich alles ansehen was in der Nähe ist, Parfümflaschen, Zahnpastatuben, Seifenspender und und und.

Eine Kleinigkeit wäre aber noch zu beachten, wenn mal wieder ein paar neue Zähne kommen, dann kann es gut sein das Ihm das Putzen weh tut, in solchen Momenten (sind ja meist nur ein paar Tage) beschränken wir das Putzen auf das nötigste während es sonst schon mal 10 Minuten dauern kann.

Und für den Fall das es jemanden interessiert, seit einigen Tagen hat er es super drauf innerhalb von einer Millisekunde während Papa mal nicht aufgepasst hat, die halbe Tube auszuquetschen… und was soll ich sagen, er schmeisst sich weg vor lachen : - )

Viele Grüße aus Hamburg
MeToo

Moin Dicker

Denn schließlich soll ja ab dem ersten Zahn mit regelmäßiger
Pflege der Kauwerkzeuge begonnen werden. Doch wie fängt man
das am dümmsten an?

Auf die GEfahr hin, dass mich jetzt alle Zahnärzte steinigen: Meine Tochter hat mit dem Zähneputzen angefangen, als es sie interessiert hat. Das war so mit ca. 2 Jahren. Vorher hat sie Muttern immer interessiert beim Zähneputzen zugesehen.

Jetzt hat sie einen im wesentlichen durch die Spange ramponierten Zahn (den ersten, der mit 5 von den bleibenden kommt.) und sonst kein Filckwerk im Mund. Also nehme ich an, dass das wohl rechtzeitig war.

Übrigens kann es auch sein, dass ihr eurem Lütten möglicherweise im Zahnen vor lauter Putzen weh getan habt?

Gruß, Karin

Mich anschließ…

Auch mein Sohn wurde erst so ca. mit 2 Jahren mit der Zahnbürste konfrontiert. Irgendwie hätte ich das vorher auch als etwas seltsam empfunden.
Aber mir war es wichtig, dass er durch gesunde Ernährung und den Verzicht auf permanentes Hängen an einer Nuckelflasche seine Zähne gesund entwickelt und erhält.
Die regelmäßige Einnahme von Fluoretten sowie die Versiegelung seiner Backenzähne trugen auch dazu bei, dass er heute - mit fast 18 Jahren - ein absolut gesundes Gebiss hat.

Gruß
Uschi

Blos keine Panik Dicker,
das kommt. Kleiner Tip, da gibt es solche Zahnputzlernsets in Drogerien. Die ersten sind Rund und mit einer Sicherung, daß die Kleinen es nicht bis zum Anschlag in den Mund schieben. Das bekommt unsere Lütte in die Hand, wenn sie auf der Wickelmatte liegt oder auf dem Topf sitzt und probiert aus.
Hoffnung, daß sie dadurch das Zähne putzen lernt habe ich zwar nicht, aber es kommt eine gewisse Gewohnheit zu stande.
Ich denke mit regelmäßigem Putzen (mit Zahncreme und so) fangen wir gegen Ende des Jahres an. Früher auf keinen Fall - es sei denn sie will es.
Aber laß mal, der Große (13½) hat auch so seine Probleme. Also auch wenn den Kleinen das im Kindesalter beigebracht wird - irgendwann verlernen die das komischer Weise alles wieder.
Wie gesagt - keine Panik, das wird schon.
Gruß Dobbs

Hallo,

mein Sohnemann hatte auch eine Zeit in der er furchtbar gezetert hat, wenn ich ihm mit der Zahnbürste auf den Pelz gerückt bin.
Ich habe auch angenommen, daß ich ihm evtl. irgendwann mal weh getan habe. Um ihm das Zähneputzen nicht ganz zu verleiden, benutzte ich eine zeitlang keine Zahnbürste sondern Wattestäbchen mit Zahncreme drauf und das hat prima funktioniert.

Gruß Maja