Gruß
Wenn man
[Ausgangspunkt]
von einem freundlichen Unternehmen aus einem Drittland (e.g. o.B.d.A. USA) regelmäßig monatliche Zahlungen (fester Betrag) erhält,
„For holding the Flag“, also weil man existiert, freundlich ist und auf technische Anfragen reagiert
(Anfragen aus sämtlicher Welt, Drittland, EU, DE, die aber für dieses spezielle, freundliche Drittland-Unternehmen beantwortet werden, weil man das technische know-how hat),
[Frage]
- muss man dann irgendetwas beachten, dass da nicht etwas vom Fiskus draufgerechnet wird, das man dann abzuführen hat? Ich nehme an USt oder gibt es noch andere Steuerfallen? Das solche Zahlungen ergebniswirksam für die ESt sind, nehme ich an, da es mir logisch erscheint.
[Zusatzinfo, um Gegenfragen zu vermeiden]
Um die abstrakte Frage zu konkretisieren aber dennoch abstrakt zu halten, konstruieren wir uns einen Zahlungsempfänger:
Technische Beratung als freiberuflicher Einzelunternehmer weltweit (inkl. Inland), für alles Mögliche, zu der aber auch der Vertrieb erklärungsbedürftiger Produkte gehört, Produkte dieses speziellen, freundlichen Drittland-Unternehmens, aber auch anderer Unternehmen. Der Zahlungsempfänger stelle (Konjunktiv für die berüchtigte FAQ!) regelmäßig Rechnungen aus mit Positionen wie „Fee Nov '07 - Apr '08“.
[Motivation, falls sich jemand über die Frage wundert…]
Die Frage ist relevant, da man bei einer späteren Betriebsprüfung über mehrere Steuerjahre leicht erschlagen werden kann, wenn man kumulativ zu zahlen hat, das man längst verfuttert hat. Nach einer BP wäre die Frage natürlich automatisch beantwortet, so oder so.
[Bemerkung]
Stellt man diese abstrakte Frage manch einem Steuerberater (alle mitlesenden sind explizit ausgeschlossen), erhält man diese typische Antwort: „Ähmm…“ (Ohne gegen FAQ zu verstoßen, kann ich garantieren, dass es zumindest ein Steuerbüro mit 3 Steuerberatern gibt, das so antwortet.)
/Gruß 