Also, um es kurz zu machen, so bin ich MA in einem kleinen Pizza-produzierenden und -auslieferndem „Betrieb“. Alle MA sind ohne Vertrag eingestellt, auf Mini-Job-Basis, können somit aber eben auch jederzeit von jetzt auf gleich gehen.
Nun das Problem: Mit der letzten Gehaltsabrechnung kam ein Schreiben von der Geschäftsleitung mit dem Hinweis, daß mit der letzten Abrechnung keine Nachtzuschläge mehr gezahlt werden. Quasi rückwirkend auf den Vormonat. Die Löhne wurden desweiteren ohne vorherige Absprache „angepaßt“. So bekommen Fahrer mehr und Küchenkräfte weniger. Damit uns aber dennoch keine Nachteile entstehen, werden monatlich Leistungszuschläge gezahlt, die je nach MA unterschiedlich sind und zumindest im letzten Abrechnungsmonat von uns gar nicht beeinflussbar waren.
Wie sieht die Rechtslage aus angesichts der Tatsache, daß wir ja alle keinen Vertrag und somit keine Grundlage haben?
Muss ein Nachzuschlag gezahlt werden? Wenn ja, wo steht das im Gesetzestext?
Ist die ganze Veränderung rechtens, da sie ja ohne unser Wissen beschlossen wurde und zudem rückwirkend?
MfG…Grit