Zahlungsmethoden

Hallo,

ich habe schon wieder eine Frage… Bitte die, die sich genervt fühlen: nicht lesen… ;o)

Was bedeuten die Zahlungsmethoden T/T und L/C??? und wie läuft das ab???

Ich habe mal nach den Begriffen „gegoogelt“, aber ich habe dort hauptsächlich Firmen gefunden, die diese Zahlungsmethoden ebenfalls akzeptieren, oder einige dürftige Beschreibungen (T/T = Telex-Transfer).

Kann mir jemand sagen, was die beiden Begriffe bedeuten, bzw. wie man dabei konkret vorgeht und was einfacher, billiger oder einfach nur besser ist???

Vielen Dank für das Lesen ;o)

Gruss
Tobias

Also einfacher und billiger ist immer T/T (eine einfache Überweisung) aber die Frage nach besser ist nicht so einfach zu beantworten. Das L/C (letter of credit = bankenbestätigtes Dokumentenakkreditiv) ist um ein vielfaches sicherer und wird häufig angewandt bei neuen Geschäftsbeziehungen im Export bzw. wenn der Verkäufer beim Käufer das Geld schlecht eintreiben kann.

Gruß
André

Hallo André,

danke für die schnelle Antwort. Ich denke, wo ich jetzt weiß was was ist, werde ich mich dann für die Überweisung entscheiden.

Gruss
Tobias

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Was bedeuten die Zahlungsmethoden T/T und L/C??? und wie läuft
das ab???

Ich habe mal nach den Begriffen „gegoogelt“, aber ich habe
dort hauptsächlich Firmen gefunden, die diese Zahlungsmethoden
ebenfalls akzeptieren, oder einige dürftige Beschreibungen
(T/T = Telex-Transfer).

Teles-Transfer ist eine telgrafische Geldanweisung also simpel Überweisung nur eben „Express“ damit sie nicht im Bankenjungel an Wert verliert, bis sie ankommt.

L/C ist Letter of Credit oder Akkreditiv.

Kann mir jemand sagen, was die beiden Begriffe bedeuten, bzw.
wie man dabei konkret vorgeht und was einfacher, billiger oder
einfach nur besser ist???

Das kommt drauf an, mit wem du handelst. Diese zahlungsarten werden im internationalen Warenverkehr benutzt.

Z.B. importe aus Drittländern werden für den Lieferanten und für den Käufer sicherer mit L/C. Hier werden im Prinzip die dokumente an die Bank verkauft. Der Empfänger erhält die Dokumente nur, wenn er sie der Bank wieder abkauft. Ohne dokumente eben keine Ware.

die Dokumente sind z.B. Aus-/Einfuhrdokumente, Ursprungszertifikate, Kontrolldokumente (daß die Ware tatsächlich wie geordert geliefert wird) Beglaubigte Rechnungen etc.

Wenn das dokumente übernommen sind wird dann das Geld per T/T an die bezogene Bank im Drittland bezahlt, die das Geld an den Lieferanten weiterleitet.

Das mit einfachen Worten, was da passiert.

Ich weiß es gibt da wieder hier und dafür besondere Regeln ausnahmen, besondere Papiere, ander Banken, etc. Es ging ja auch nur ums Prinzip.

gruss

Vielen Dank für das Lesen ;o)

Gruss
Tobias

Vielen Dank… ich denke mal, T/T geht schneller, oder??? Werde mich mal bei meiner Spasskasse erkundigen. Wenn L/C nur ein bissle teurer ist, dann werde ich wohl das anwenden. Doch ich glaube nicht, dass Banken nur geringe Aufpreise für den Aufwand berechnet. Bei einem Lieferwert von knapp 1000 Euro ist das wohl nicht empfehlenswert… Zudem zum Einkaufspreis noch der Zoll dazukommt…

Gruss
Tobias

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… oder einige dürftige Beschreibungen
(T/T = Telex-Transfer).

Hallo Tobias,

zu Deinen Fragen kann ich nichts beitragen. Telex-Transfer macht mich aber stutzig. Vor 20 Jahren standen die lärmenden Telex-Kisten noch überall herum. Gibt es Telex heute überhaupt noch?

Gruß
Wolfgang

Gibt es Telex heute überhaupt
noch?

Hallo Wolfgang,

auch wenn es fast nicht mehr benutzt wird, lässt sich die Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten.

Gruß Ivo

Hallo Tobias,

bei 1000 Euro unbedingt Überweisung wählen. Ein L/C kostet Minimum zwischen 100-150 Euro.

Gruß Ivo

Das kommt drauf an, mit wem du handelst. Diese zahlungsarten
werden im internationalen Warenverkehr benutzt.

Z.B. importe aus Drittländern werden für den Lieferanten und
für den Käufer sicherer mit L/C. Hier werden im Prinzip die
dokumente an die Bank verkauft. Der Empfänger erhält die
Dokumente nur, wenn er sie der Bank wieder abkauft. Ohne
dokumente eben keine Ware.

Das ist falsch und du scheinst es offensichtlich mit einem Dokumenten-Inkasso (was weitaus seltener ist) zu verwechseln.

Beim L/C geht der Importeuer zu seiner Bank und lässt ein Akkreditiv eröffnen. Hierbei diktiert der Importeur die benötigten Dokumente und Bedingungen. Wichtig hierbei die Erfüllbarkeit der Bedingungen. Dieses L/C wird i.d.R. per Swift bei der Auslandsbank eröffnet.
Nun muss der Begünstigte innerhalb der Akkreditivlaufzeit und den darin enthaltenen Bedingungen die Dokumente vorlegen. Die gehen über die Auslandsbank an die Bank die das Akkreditiv eröffnet hat.
Diese Prüft die Dokumente un zahlt sofort, falls diese mit dem Akkreditiv übereinstimmen. Auch wenn der Importeur Konkurs ist, da sie mit der Eröffnung ein abstraktes Zahlungsversprechen abgegeben hat.

die Dokumente sind z.B. Aus-/Einfuhrdokumente,
Ursprungszertifikate, Kontrolldokumente (daß die Ware
tatsächlich wie geordert geliefert wird) Beglaubigte
Rechnungen etc.

Das stimmt wieder.
Häufigst benötigte Dokumente sind Handelsrechnung, Packliste, Ursprungszeugnis, CMR und B/L.

Wenn das dokumente übernommen sind wird dann das Geld per T/T
an die bezogene Bank im Drittland bezahlt, die das Geld an den
Lieferanten weiterleitet.

Das stimmt wieder.

Das mit einfachen Worten, was da passiert.

Gruß Ivo