Hallo Marco,
Pauschalaussagen sind mir ein kleiner Dorn in Auge, daher sei
mir ein wenig Einhaken gestattet.
Ja, gestattet !
Unter Umständen können das auch weitere Versicherungen, wie
Hausrat sein. Nämlich dann, wenn die Mitversicherung über die
Eltern nicht gegeben ist, der Wert des Hausrates aber eine
gewisse Grenze überschreitet. Oder?
Nochmal genau nachlesen, Marco. Ich habe von der ,IKEA-Hausrat" geschrieben. Es ist Fakt, dass sich heute Leute absichern, die eigentlich gar nix zu versichern haben. Und ob ein Student einen 10.000 Euro Einbauschrank hat bezweifle ich stark. Wer dies hat, kann es gerne versichern. Fakt ist, dass der Hausrat bei mehr Leuten nicht abgesichert werden muss.
Klar spart sie auch nur das Geld. Aber Versicherung ist ja die
Absicherung eines im einzelnen ungewissen Schadenfalls. Du
kannst vielleicht planen, dass deine Zähne erst mit über 50
kaputt gehen… Was sagst du aber zu Unfällen? Und ich wollte
nicht mit einer Zahnlücke von 2-3 Zähnen im Frontbereich durch
die Gegend laufen. Klar. Die Kasse zahlt auch Zähne… aber
glaube mir, es ist beruhigend zu wissen, dass ich mir das
aussuchen kann, was praktikabel ist… und das ist nunmal im
Frontbereich m.M.n. eher ein Implantat, als Stift oder Brücke.
Dennoch unbestritten kein Zwang. Nice to have… wie man so
schön heute sagt. Und letztlich auch nicht wirklich
kostspielig.
Ja klar . . es könnte dich auch morgen ein LKW überfahren, jemand dein Auto abfackeln oder Korea einen neuen Weltkrieg starten. Das Argument der Versicherer schlechthin: Wenn es mal passiert, dann bist du froh. Dann müsstest du alle Versicherungen abschliessen, die es gibt, denn theoretisch kann alles passieren.
Da jedoch nur ein Bruchteil der Bevölkerung eine BU hat (eine Absicherung die einem vor dem Sozialfall schützt) sind solche Diskussionen völlig fehl am Platz. Wenn ich nix zu beissen hab, dann brauch ich auch keine Zahnzusatz.
Ich will nur darauf hinweisen, dass es wichtige und unwichtige Versicherungen gibt. Was kommt zuerst ? Bei den Deutschen die Unwichtigen . . .laut Statistik.
Und mach auf jeden Fall die zwei oben Genannten. Fertig.
Man kann eine Privatversicherung auch verpflichtend einführen!
Beispiel? Kfz-Haftpflicht-Versicherung.
Da hast du zwar Recht, jedoch hat man die Wahl, ob man ein Auto hat oder nicht ! Mit den Zähnen sieht das etwas anders aus. Im Ernst: Du hast natürlich recht. Es wäre nur kostentechnisch schwierig sowas ins Leben zu rufen. Dann kann man es gleich über die GKV machen.
Nunja… ein Krankenhaustagegeld ist nicht doppelt
abgesichert, denn diese Leistung zahlt kein anderer. Im
Gegenteil, du zahlst dafür. Wie wahrscheinlich es ist, muss
jeder für sich wissen. Ob er da ein paar Mark (sorry Euro) für
seine Ausgaben dazuerhalten will, sollte auch jedem überlassen
werden. Ebenso kann eine Unfallversicherung für manche die
letzte Rettung sein, für Verwandte. Nämlich dann, wenn die LV
abgelehnt wird.
Falsch. Man erhält 6 Wochen Lohnfortzahlung und dann Krankengeld. Ab 6 Monaten zahlt eine BU. Wer die Krankengeldzeit nicht überbrücken kann hat sowieso was falsch gemacht in seiner Finanzplanung.
Auch bei der Unfall . . . eine schlechte Variante der BU . . . Wenn die LV abgelehnt wird muss man wohl in diesen Witz investieren.
Seltsamerweise bietet der BdV aber eben auch éinen Großteil
dieser Luxusversicherungen selber an, die er verpöhnt.
Ich habe nicht behauptet, dass der BdV gut oder schlecht ist. Nochmal nachlesen. Ich habe nur mein Zitat mit einer Quelle versehen.
Nunja… irgendwer muss daran ja verdienen. Ist es unredlich
an Beratungen zu verdienen?
Habe ich nie behauptet. Ich behaupte, dass ein Opel-Verkäufer nie sagt wie schecht Opel ist. So wird auch ein Versicherungsvermittler wohl kaum das Produkt ,Versicherung" von seiner schlechten Seite zeigen. Wer sich dort unabhängig beraten fühlt, kann gerne hin !
Du verdienst (hoffentlich) auch
dein Geld mit redlicher Arbeit.
Richtig.
Das dem Bereich Versicherungen
ein negativer Touch anhängt mag sein. Die schwarzen Schafe
(