Meine Tochter lebt (leider) vorrangig bei der Mutter;
wie ich nun erfahren habe war die Kleine (3 Jahre,
2 Monate) noch nie beim Zahnarzt. U.a., weil die Mama
panische Angst vorm Zahnarzt hat. Also werd ich mit
der Lütten mal loswandern.
Wie habt Ihr das geregelt? Habt Ihr den Nachwuchs mal
zu nem Routine-Check bei euch mitgenommen? Welche Tipps
habt Ihr evtl. für mich, damit der erste Zahnarztbesuch
so entspannt wie möglich wird?
Wie habt Ihr das geregelt? Habt Ihr den Nachwuchs mal
zu nem Routine-Check bei euch mitgenommen? Welche Tipps
habt Ihr evtl. für mich, damit der erste Zahnarztbesuch
so entspannt wie möglich wird?
ich hatte meinen Sohn von Baby an dabei. Da ich keine Angst vor dem ZA habe, sind das super Voraussetzungen. Mit zunehmenden Alter bekam er vom ZA alles erklärt, was neugierige Kids fasziniert.
Ich empfehle, Kids so früh wie möglich mit zu nehmen - insbesondere, wenn mankeine Angst hat und der ZA gut mit macht. DieAngst vor dem ZA ist auch sehr stark anerzogen.
Wie es sich verhält, wenn die Eltern panische Angst haben kann ich nicht abschätzen. Ich nehme aber an, dass gute ZA´s hierfür ine Lösung oder Tipps haben.
Find ich toll, dass du das übernimmst. Viel Glück!
LG Jadzia
Hallo Vincent,
mein Zahnarzt hat mir empfohlen so früh wie möglich das Kind mitzunehmen.
Bei uns ist es so, dass sowohl mein Mann, als auch ich jetzt nicht gerade die Helden sind, deshalb hat der Arzt uns beim ersten Mal empfohlen, nur so „zu tun als ob“
Also ich auf den Stuhl, das Kind in der Nähe, der Dr. zählt die Zähne, nimmt den Spiegel und so weiter, klopft ein bissel hier und ein bissel da… alles in Ordnung, Mami steht auf, Kind ist dran.
Sie (unsere Tochter) hat sich beim ersten Mal nicht wirklich in den Mund schauen lassen (damals in ähnlichem Alter wie Euer Kind).
Trotzdem regelmäßig mitgenommen, damit sie ein Gefühl bekommt, dass dies ein normaler Vorgang ist.
Dann kam regelmäßig der ZA in den KiGa, da lernte sie dann das Putzten und das Schauen lassen, und zuletzt wollte sie sich unbedingt auf den Stuhl setzen, damit sie stolz zeigen kann, wie gut ihre Zähne sind.
heute ist sie 5 einhalb.
Was ich nicht machen würde, ist sie zu einer Behandlung mitnehmen, also mit Bohren und so.
Erstens brauch ich da Ruhe, und zweitens sind die Geräusche doch ziemlich ekelig.
So ich hoffe, mein Erfahrungsbericht hilft ein wenig,
schönes Wochenende wünscht
Conny
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ich habe meine Kinder auch immer zum ZA mitgenommen…
Wichtig ist, dass man einen Zani aussucht der Kinder auch behandeln WILL! - Manche Zahnärzte haben eine regelrechte Kinderphobie, da hat es natürlich keinen Sinn.
Ich habe das ganze vorher mit unserer Zahnärztin abgesprochen, die Helferin hat die Kinder dann ein paarmal mit dem Stuhl rauf und runter fahren lassen und dann war das Eis schon gebrochen.
Die Kinder mit dem Zahnarzt früh vertraut zu machen kann ich nur empfehlen!
Bei meinem Sohn musste mit 3 Jahren ein frakturierter Zahn gezogen und die Zahnwurzel aufgebohrt werden. Ich denke, wenn er nicht schon ein paarmal „einfach so“ beim Zahnarzt gewesen wäre hätte das sicher ein Riesentheater gegeben.
So war alles „cool“ ()
Ein anderer Gesichtspunkt ist, dass es heute möglich ist Fehlstellungen der Zähne mit Milchgebissspangen zu behandeln. Jedes Kind ist froh, wenn es nicht mit 15 eine feste Spange bekommt, sondern das ganze im Alter von 7 oder 8 erledigt wird.
Dann wäre da noch …bleibende Zähne versiegeln, Lob für das tolle Zähneputzen, Fluorbehandlung…
Wir haben mit unserem Sohn nicht nur das Buch „Karius und Baktus“ gelesen, sondern mit ihm auch oft Zahnarzt gespielt.
Also mit Taschenlampe in den Mund leuchten, z.B. mit Teelöffeln aus Metall ein bisschen im Mund herumgefummelt, und natürlich durfte das Kind erstmal bei den Eltern Zahnarzt spielen.
Klar, dass wir ihn auch mit zum Zahnarzt genommen haben.
In den Kindergärten steht häufig auch ein Besuch in einer Zahnarztpraxis an, meistens,nachdem der Zahnarzt zuvor im Kindergarten gewesen ist und an einem Riesenmodell gezeigt hat, wie man die Zähne richtig putzt.
Angelika
ich habe meine Kinder auch immer zum ZA mitgenommen…
Wichtig ist, dass man einen Zani aussucht der Kinder auch
behandeln WILL! - Manche Zahnärzte haben eine regelrechte
Kinderphobie, da hat es natürlich keinen Sinn.
In vielen Laendern (in Schweden zum Beispiel, auch in
Aegypten) ist Kinderzahnarzt ein anderer Beruf als ‚normaler‘
Zahnarzt fuer Erwachsene. Die Ausbildung ist auch zum
Teil anders.
Wollt ich nur mal anmerken.
Moin Vincent,
den anderen kann ich ich mich in sofern anschließen, als dass eine „Behandlung“ erst mal bei Dir im Beisein des Kindes stattfinden sollte. Ich bin dann einfach auf dem Stuhl sitzen geblieben und habe mein Kind zur Behandlung auf mich drauf gepackt. Der Körperkontakt baut Stress ab und es ist auch so ein Gefühl: „wir machen das gemeinsam, ich bin für Dich da.“ Hat super geklappt. Meine Kinder sind jetzt 20 und 24. Sie haben sich imNachhinein für diese Vorgehensweise bedankt. Ich habe das übrigens nicht lange gemacht. Irgendwann kam dann das Spiel: „wer traut sich ohne Mamma auf den Stuhl?“ Das war dann nochmal ein Erfolgserlebnis…
Viel Glück
Ricarda
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Welche Tipps
habt Ihr evtl. für mich, damit der erste Zahnarztbesuch
so entspannt wie möglich wird?
Hallo Vince,
als ich wie du den Entschluß faßte meine Kinder (damals 4 Jahre alt) zum Zahnarzt zu bringen, vereinbarte ich lediglich einen Vorsorgetermin für mich - sprich, bei einer anstehenden Zahnfüllung hätte ich sie nicht mitgenommen, weil da doch ein wenig mehr passiert als beim Nachschauen (vorallem für mich).
Unser Zahnarzt, selbst Vater von 5 Kindern, versorgte erst in meine Zähne, und dann durften die Kinder sich mal auf den Stuhl setzen, ohne Absicht daraus jetzt eine Untersuchung werden zu lassen.
Naja, nach 2 oder 3 halben Jahren war dann doch einmal ein Nachschauen und Begutachten fällig, was sie sehr geduldig über sich ergehen ließen. Einmal mußte sogar gebohrt werden, was die Große erstaunlich geduldig ertrug.
Die Regelmäßigkeit und die Selbstverständlichkeit macht es aus, und nicht zuletzt ein Zahnarzt mit einem Händchen für Kinder.
viele Grüße
claren
*geht trotzdem nicht gern zum Zahnarzt*
leicht offtopic
Hallo Vince,
was die anderen schon schrieben. ich glaub,
meine waren das erste Mal mit 2 dabei oder so.
Auch bei Aktionen an mir, weil ich das ziemlich
gut abkann.
Aber ich wollte nur von unsere letzten Zahnarztbesuch
hier erzaehlen (es ist hello,Wien, ich erzaehle gern
Meine Herren sind nun 12 und 13.
Der aeltere kam dran. Die aegyptische Zahnaerztin sah
ins Gebiss und murmelte „Mashallah!“ (was so viel
heisst wie: Gelobt sei Gott!). Naja.
Dann kam der juengere. Diesmal war’s ein lauter
Schrei: „Mashallah! Another friend of the brush!“
Sie sah wohl nicht sehr viele „Buerstenfreunde“ in
ihrer Praxis. *ggg
erzähl weiter…
Hallo eklastic,
Ich bin eine stille Leserin Deiner erfrischenden Geschichten aus dem Leben.
An dieser Stelle, wollte ich einfach nur mal sagen, dass Deine Geschichten, seien sie noch so off topic, mich begeistern.
So, und das weil die Geister tanzten.
und ich auch ne stolze Mama einer Bürstenliebhaberin bin…
Auch in D sehen die ZÄ nicht mehr allzuoft ein nichtsanierungsbedürftiges Gebiss, bei über 3 Jährigen…
leider
Liebe Grüße,
Conny
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da muß ich jetzt aber mal einhaken!
hallo ihr zwei beiden
erzählt mir nicht, daß bürstenliebhaberInnen die besseren zähne haben!
meine tochter putzt wie eine furie, und der zahnarzt findet IMMER was
mein sohn, seines zeichens berserker, putzt quasi symbolisch, und das auch nur, wenn es sich gar nicht vermeiden läßt.
er ist inzwischen 6 und verliert allmählich lauter völlig intakte, aber gnadenlos vernachlässigte milchzähnchen… der zahnarzt hat nicht ein einziges mal was gefunden!
nein, so wollte ich das auch nicht verstanden
wissen. Meine Soehne haben da einfach gute
„Gähne“. Insofern war der Besuch ziemlich
kontroproduktiv - die zwei haben sich hinterher
ziemlich gebruestet (nicht gebuerstet ),
dass ihre Zahnpflege (Vermeidung wenn moeglich)
wohl doch nicht so schlecht sei.
Ich fand die Reaktion der Zahnaerztin nur
lustig.
nein, so wollte ich das auch nicht verstanden
wissen. Meine Soehne haben da einfach gute
„Gähne“.
eben
mein sohn hat „meine zähne“ (nicht, daß ich keine mehr hätte *g*),
töchterchen leider die vom papa… shit happens!
Insofern war der Besuch ziemlich
kontroproduktiv - die zwei haben sich hinterher
ziemlich gebruestet (nicht gebuerstet ),
dass ihre Zahnpflege (Vermeidung wenn moeglich)
wohl doch nicht so schlecht sei.
ja, DAS kann ich mir lebhaft vorstellen!
wasser auf ihren mühlen
Najahhhh…
ok, ok,
möglicherweise spielen da schon auch Veranlagung und so was eine Rolle,
dennoch ist die Meinung wohl weitverbreitet, dass ohne Wasserkontakt die guten Zähne schlecht und die schlechten Zähne noch schlechter werden…
Oder hab ich da was völlig falsch verstanden?
Ich wollte auch nicht behaupten, dass unser Töchterchen immer fröhlich singend die Zahnbürste schwingt…
*räusper* aber Mama und Papa sind seit dem ersten Zahn hinterher, dass sie mindestens einmal täglich reinigt.
*grübel*
möglicherweise hat sie ja mal was von mir
Gruß,
Conny