In dem Moment in dem ich Zahnersatz benötige, wie z. B. Kronen, Brücken, Implantate komme ich mir als Patient beim Zahnarzt nur wie ein wirtschaftliches Gut vor. Dadurch verliere ich das vertrauen in den Zahnarzt. Ich bin noch in der Zeit aufgewachsen wo die gesetzliche Krankenkasse alles bezahlt hat. Ich persönlich halte diese Konstellation eher für kontraproduktiv. Ich werde kritisch und schaue mir den Heil- und Kostenplan sehr genau an. Stelle fest das ein Implantat 2500 € kosten soll und frage mich folgendes:
Wenn ich mir ein Auto kaufe, kaufe ich mir doch auch keinen Ferrari weil der nicht in mein Budget passt. Aber wieso soll ich teuren Zahnersatz mir leisten, nur weil alle Zahnärzte bei denen ich bisher war, nur den Patienten als Wirtschaftsgut ansahen. Keiner erzählt was von kostengünstigen Zahnersatz, klar er denkt ja plötzlich Unternehmerisch, nicht mehr wie ein Arzt. Mir gefällt diese Situation ganz und gar nicht, und daher lasse ich mir meherere Heil- und Kostenpläne erstellen, auch wenn dann das Vertrauen zum Zahnarzt verloren geht, er behandelt mich wie ein Wirtschaftsgut, dann behandle ich Ihn als teuren Dienstleister. Wie geht Ihr vor wenn Euch etwas teuer ist, welche Erfahrungen habt ihr mir Zahnärzten und wenn ihr Euch das nicht leisten könnt was macht ihr dann?
In dem Moment in dem ich Zahnersatz benötige, wie z. B.
Kronen, Brücken, Implantate komme ich mir als Patient beim
Zahnarzt nur wie ein wirtschaftliches Gut vor. Dadurch
verliere ich das vertrauen in den Zahnarzt. Ich bin noch in
der Zeit aufgewachsen wo die gesetzliche Krankenkasse alles
bezahlt hat. Ich persönlich halte diese Konstellation eher für
kontraproduktiv. Ich werde kritisch und schaue mir den Heil-
und Kostenplan sehr genau an. Stelle fest das ein Implantat
2500 € kosten soll und frage mich folgendes:
Wenn ich mir ein Auto kaufe, kaufe ich mir doch auch keinen
Ferrari weil der nicht in mein Budget passt. Aber wieso soll
ich teuren Zahnersatz mir leisten, nur weil alle Zahnärzte bei
denen ich bisher war, nur den Patienten als Wirtschaftsgut
ansahen. Keiner erzählt was von kostengünstigen Zahnersatz,
klar er denkt ja plötzlich Unternehmerisch, nicht mehr wie ein
Arzt.
Halo harwin,
ich sehe das nicht so. Eigentlich erwarte ich vom Zahnarzt, dass er mir zunächst das Optimale Material/Verarbeitung anbietet, in der Regel bekommt man das Beste angeboten, das ist zunächst kein Nachteil. Dann mal die Gebührenabrechnung ansehen und hier einhaken (handeln). Der Zahnarzt hat es in der Hand, je nach schwere des Falls den Gebührensatz nach GOZ zu verdoppeln oder mehr als verdeifachen, den Spielraum gilt es nun, angemessen einzuschränken. Bei einem Steigerungssatz von über 2,3 muß der ZA begründen, warum. Hat bei mir schriftlich kaum einer getan und mündlich - mein Gott, da ist die Sache bei mir immer besonders kompliziert, besonders knifflig usw, aber halt vielfach doch wachsweich und übertrieben. Hier hilft manchmal die Krankenkasse zur Begutachtung einzuschalten, die sagen einem schon, wenn etwas überzogen sein könnte. Allerdings schauen sie nicht in den Mund des Patienten und können daher nicht absehen, ob eine Leistung überhaupt gerechtfertigt ist oder ob es im speziellen Fall auch billiger geht. Aber man bekommt Argumente um den ZA zu befragen und sein Angebot zu hinterfragen.
Von einem ZA erwarte ich allerdings, Alternativen aufgezeigt zu bekommen, andernfalls wäre das ein Kriterium zum Arztwechsel.
Mir gefällt diese Situation ganz und gar nicht, und
daher lasse ich mir meherere Heil- und Kostenpläne erstellen,
auch wenn dann das Vertrauen zum Zahnarzt verloren geht, er
behandelt mich wie ein Wirtschaftsgut, dann behandle ich Ihn
als teuren Dienstleister.
Viel weiter bringt das einen meistens aber nicht. Wenn der 2. ZA nur den Kostenvoranschlag prüft, wird er sich ungefähr der Meinung seines Kollegen anschließen und anstatt Inlays eben Kunststofffüllungen vorschlagen. Wenn, dann muß man schon die ganze Prozedur mit Untersuchung, Röntgenbider usw. nochmals durchmachen, damit man vom 2. ZA ein durchdachtes unabhängiges Angebot bekommt
Wie geht Ihr vor wenn Euch etwas
teuer ist, welche Erfahrungen habt ihr mir Zahnärzten und wenn
ihr Euch das nicht leisten könnt was macht ihr dann?
Ist aber nicht jedermans Sache, Gesundheit nach rein merkantilen Methoden einzukaufen. Den Aufbau einr vertrauensvollen Beziehung zum Zahnarzt würde ich mir dann schon etwas kosten lassen, auch wenn dieses Vertrauen von manchen ZÄ - sagen wir es vorsichtig - überdehnt wird. Andereseits wird sich auf einer guten Vertrauensbasis der ZA keine Fehler erlauben können, und das wären die Mehrkosten allemal wert.
Eine Notbremse wäre, den Kostenvorsanschlag ins Internet zu stellen, um sich von anderen ZA einen Kostenvoranshlag geben zu lassen. Meiner Erfahrung nach bekommt man es ein paar km weiter um 50% billiger, und auf einschlägigen Seiten im Internet wird auch noch die Leistung des ZA bewertet.
Kuckst Du z.B.:http://www.zahnersatzsparen.de, oder
http://www.arzt-preisvergleich.de
Es gibt dazu noch mehr Anbieter unter Google.
Miunter ergibt sich dadurch eine neue Arzt-Patienten-Beziehung.
Wünsche gutes Gelingen bei der Zahnreparatut!
Wolfgang D.
In dem Moment in dem ich Zahnersatz benötige, wie z. B.
Kronen, Brücken, Implantate komme ich mir als Patient beim
Zahnarzt nur wie ein wirtschaftliches Gut vor. Dadurch
verliere ich das vertrauen in den Zahnarzt. Ich bin noch in
der Zeit aufgewachsen wo die gesetzliche Krankenkasse alles
bezahlt hat.
Hallo,
Wirtschaftliches Gut warst Du früher auch, diese Wahrnehmung ging wegen fehlender Konfrontation mit der Finanzierung des Ersatzes nur an Dir vorbei.
Freundlicher Gruß von Flachländer
Danke schon mal für die ausführliche Antwort. Folgendes habe ich vor:
Die Kassenzahnärztliche Vereinigung bietet eine Zahnarzt Zweitmeinung an, diese werde ich mir mal zu gemüte führen. Mit einem Kieferchirurgen der vor ein paar Jahren bei mir an dem gerissenen Zahn eine Zahnwurzelresektion gemacht hat soll mir ein Angebot erstellen er ist nicht nur Zahnarzt sondern auch noch allgemein Mediziner.
Ich frage mich wie lange kann man so einen Eingriff vor sich her schieben? Gibt es Probleme wenn man den Eingriff erst in ein paar Jahren macht?
Hallo!
Man darf bei allem nicht vergessen, daß man selbst der Kunde ist. Auch wenn das bei Ärzten & Co. anders heißt, nämlich Patient. Trotzdem mußt Du bezahlen, wie überall, wenn Du was willst. Aber der Kunde ist König und darf auch mal hinterfragen.
Problem ist nur, daß es viele bei Ärzten nicht machen, weil diese ja die „Halbgötter“ sind und immer recht haben!!
Gruß
Carmen
Was mich stört ist, dass der Zahnarzt die Behandlung bestimmen will.
Er will bestimmen was gemacht wird, und wenn man als Patient anderer Meinung ist, wird gesagt man soll sich einen anderen Zahnarzt suchen der das macht. Bei mir gibt es die Möglichkeit eine Teilprothese zu machen, die kostet gerade mal 500 € und keine 2500 € wie ein Implantat. Ferner muss nicht in den Kiefer gebohrt werden.
Hallo Harwin,
warum gehst Du dann nicht zu einem anderen Zahnarzt, wenn Dein Vertrauensverhältnis gestört ist? Ein Implantat ist doch nur eine von mehreren verschiedenen Lösungen.
Wenn ich mit einer vorgeschlagenen Lösung nicht einverstandenen bin, suche ich mir jemanden, der mir eine andere Lösung anbietet.
Wenn Dein Zahnarzt die eine Lösung favorisiert, kannst Du ihn nicht dazu zwingen, eine andere Variante zu wählen denn er ist verantwortlich für das was er tut. Wenn er nur die eine Variante verantworten kann, such Dir einen anderen Kollegen.
Viel Glück
Gero
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Hallo!
Wie Geroh auch sagt, dann gehe noch zu einem anderen ZA. Evtl. sprichst Du mal mit der KK?
Gruß
Carmen
Hallo Harwin!
Es ist durchaus verständlich, dass du unzufrieden mit der Situation bei den Zahnärzten bist! Mir gefällt das auch nicht, aber man muss eine andere Sichweise dazu entwickeln! Es macht den zahnärzten auch keinen Spass, diese ganzen Gespräche um’s Geld zu führen, glaub es mir! Sie wurden aber durch die ganzen Gesundheitsreformen dazu gezwungen! Die betriebswirtschaftlichen Kosten einer Praxis bleiben gleich (Miete, Personalkosten, Material, etc.) aber die KK müssen immer weniger bezahlen, d.h. sie wollen die Zahnärzte erpressen, nämlich durch Druck der Patienten, weniger Leistung zu erbringen. Mal ehrlich: glaubst du man könnte einem selbstständigen Handwerker vorschreiben, welche Summen er für seine Leistung zu nehmen hat? Der würde dir einen Vogel zeigen und dies mit Recht! Er hat nämlich seine Preise so zu kalkulieren, wie es für ihn betriebswirtschaftlich erforderlich ist.Und da die Kassen immer weniger bezahlen wollen, müssen die Patienten eben mehr bezahlen- Eigenverantwortung nennen sie das- und der schwarze Peter wird von den Kassen, die sogar nicht immer ihre Bestimmungen alle kenne, dem ZA zugeschoben. Andererseits ist ein Zahnarzt auch Arzt und hat somit auch für Leben und Tod Verantwortung, wenn z.B. ein Patient im Stuhl einen Herzkasper, Astma-Anfall, oder sonstiges bekommt. Über die medizinische Behandlungsmethode entscheidet er also ganz alleine, weil er, wie Ghero schon erwähnte, alles selbst zu verantworten hat. Natürlich werden Wünsche des Patienten berücksichtigt, aber kein guter Zahnarzt verhandelt über die medizinische Vorgehensweise. Wenn er Implantate favorisiert, (die Königsdiziplin übrigens, die nicht jeder beherrscht, da Zusatzausbildung erforderlich!), dann solltest du mit ihm über die einfachere Versorgung (Teilprothese) sprechen. Wenn er dies ablehnt, such dir einen anderen ZA. Auch der nächste wird dich mit Kosten vertraut machen müssen! Da musst du dich bei Ulla Schmidt bedanken- die dieses ganze Chaos nämlich initiiert hat, zusammen mit ihrem „guten Freund“ Prof. Lauterbach u.a. - informiere dich also gut, dann hat der Zahnarzt es auch leichter, dir eine zufriedenstellende Lösung anzubieten. Viel Erfolg! Gruss, Kirsten
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