Bei der Einlieferung im KH ist auf dem großen CT-Bild die Zahnprothese zu erkennen.
Durch einen Schlaganfall mit Gehirnblutung lag der Patient 3 Tage im Koma.
Nach dem mit der Nahrungsaufnahme begonnen wurde, fragte die Logopädien nach der Zahnprothese.
Als Angehörige suchten wir danach und fragten auch im
KH. Leider fehlt die Zahnprothese heute noch.
Jetzt ist der Patient schon wochenlang ohne Zahnprothese. Abgesehen davon. daß am Anfang der Gesundheitszustand noch nicht so hergestellt war um einen neuen Abdruck für eine Neuanfertigung des Gebisses zu nehmen.
Jetzt wäre der Gesundheitszustand für einen neuen Abdruck gegeben, aber die Klinik gibt keine Einwilligung um den Patient eigens kurzfristig zum Zahnarzt zu bringen. Begründung: aus versicherungspflichtigen Gründen geht das nicht
Da ein Krankenhaus kein Gefängnis ist,kann es ein Patient jederzeit
auf eigenen Wunsch auch wieder verlassen,auch gegen ärztlichen Rat.
Üblicherweise unterschreibt man ein Erklärung um das Krankenhaus rechtlich abzusichern.
Und einen Gebissabdruck kann man m.E. auch im Krankenhaus herstellen,entweder es gibt eine Zahn-/Kieferabteilung vor Ort oder der niedergelassene Zahnarzt kommt in die Klink zum Patienten.
Ich sehe nicht,das es grundsätzlich unmöglich wäre.
Aber wo die Zahnprothese geblieben ist,weiss ich natürlich auch nicht.
Loser Zahnersatz wird m.E. sogar vor dem CT abgefragt und muss entfernt werden,Kronen natürlich nicht !
Und nach Schlaganfall musste die Prothese garantiert im Rahmen der Notmaßnahmen(Beatmung) entfernt werden,um ein Verschlucken zu verhindern. Was hoffentlich nicht tatsächlich passiert ist ?
Wäre sie entfernt worden und ist dann verschwunden,dann sehe ich schon die Haftungsfrage auf der Klinikseite gegeben.