Zahnriemen wechseln: Zahräder just. (evtl. verdr.)

Hallo.

Ich hatte Probleme mit meinem Fahrzeug.
Der jetzt wohl letzte Schritt war die Kühlwasserpumpe. Den Zahnriemen sollte ich auch gleich wechseln, daher habe ich auch den neu gekauft.

Ich bin mir nur nicht sicher, ob nicht eines der beiden Zahnräder sich verdreht hat. evtl. bin ich unbewusst dran gewesen.

Kann ich die Positionen prüfen und nötigenfalls aufeinander einstellen.
Wie geht das? Ich will nur sichergehen.

Oder kann es nicht kaputtgehen (was wohl auf jeden Fall zu einen Totalschaden führt wenn es ohne Riemen läuft) wenn es total verstellt ist, sich aber beides dreht?

Dann würde ich zumindest kein Risiko eingehen.
Es könnte höchstens schlecht laufen bzw. nicht ziehen, richtig?

Gibt es eine Regel nach der ich vor dem starten weiß in welche Richtung sich er Riemen drehen wird?
Der Riemen hat nämliche Pfeile für die Laufrichtung.

Und: Gibt es eine händische Methode um ohne werkzeug der Motorherstellers die Riemenspannung vernünftig einzustellen?

Ich würde auch den Deckel oben abnehmen. Das ist kein Problem, auch wenn ich da gerade frisch Dichtmasse drauf habe. Kann ich noch mal draufschmieren, und die Dichtung selbst ist eh „alt“ (zusammen völlig in Ordnung, vor allem da das ja eigentlich nichts halten muss [kein Druck]).

Kann mich jemand anleiten wie man das generell macht.
Es mag ja Unterschiede bei verscheidenen Fahrzeugen geben, aber wenn man was öffnet müste man doch anhand innerer Technik beides korrekt einstellen können.

Ich habe nun auch vorsichtig am unteren Rad gedreht, und es gibt keinen Punkt wo es „schlägt“. Man kann durchdrehen.

Ich habe Bilder:

Oben:
http://img231.imageshack.us/img231/3083/zahnradobenl…

Unten:
http://img231.imageshack.us/img231/2733/zahnradunten…

Markierungen gibt es, aber eine Regel dafür kenne ich nicht.

Das obere Rad hat zwei Punkte an denen es „einrastet“.
Mit dem Strich unten wie auf dem Bild, und 180° weiter. Dazwischen spürt man zwar was, aber wirklich fest einrasten wie bei den beiden anderen tut es nicht.

Es ist ein 4 Takter mit 2 Zylindern.

Grüße,
Tobias Claren

Hallo!
Es steht hier ausdrücklich in den Nutzungshinweisen,
welche Fahrzeugdaten bei techn. Fragen zum Fahrzeug angegeben werden sollen.
Das ist hier kein Quiz, ob es nun eine Ente ist oder nicht.

Wenn das Fahrzeug ab einem bestimmten Baujahr ist, kann ich zur Not mal im Buch nachsehen.
Ansonsten hast Du da Mist gebaut, muss ich mal sagen.

Die Kurbelwelle kann man ja mit einem Draht zum Kerzenloch hinein in die Grundeinstellung bringen.
Bei der Nockenwelle gehen aber solche Tricks nicht,
da muss unbedingt eine Markierung her.
Ich könnte mir vorstellen, dass das kleine Loch im Nockenwellenrad dazu sein könnte, vielleicht kann man das einen Nagel oder sowas in ein dahinterliegendes Loch stecken.
Franzosen bauen manchmal solche Sachen.

Zum Motorschaden bei versetzten Riemen kann ich nichts sagen, bei älteren Autos gibt es schon manchmal paar Typen, wo nichts passiert.
Aber woher soll ich das wissen?

Ansonsten kann man sich das mit dem Zahnriemen durch 4 Farbpunkten so einfach machen… wär vielleicht mal was für die FAQ.

Grüße, Steffen!

Hier die Fahrzeugdaten…
OK, wenn das wirklich hilft:

Es ist ein Ligier (Frankreich) „Ambra GLS“ Typ JS16 von 1999 mit einem 4-Takt/2-Zylinder Dieselmotor mit 505ccm und 4KW Leistung.

Der Motor ist von Lombardini (Italien) und hat die Bezeichnung LDW-502.
Die Motornummer ist 4152600.
Davon kann ich auf Nachfrage das Werkstatthandbuch als PDF schicken.

Das oberere Zahnrad sitzt direkt an den Zylindern, das untere ist auf der genüberliegenden Seite der Motorvariomatik.

Ich dachte dass diese Daten weniger helfen. Ich ging von einer allgemeinen Frage aus.
Ich hoffe das hilft. Das Werkstatthandbuch kann ich ja jedem senden. Auch Auszüge ins Internet stellen (Bilder).

Zu „Kurbelwelle und Nockenwelle“: Ich bin da eher Laie.
Wenn ich etwas einmal gemacht habe bzw. mal zugeordnet bekam, ist das aber kein Problem mehr.
War mit Anlasser (ausgebaut, Ersatzinnereien von Bosch bestellt, zusammengebaut, eingebaut), Variomatik, Schwungscheibe (inkl. innenliegender LiMa) usw. nach dem Einbau auch so.
Die Kraftstoffpumpe musste ich auch zerlegen.

Mit dem Zahnriemen wird es jetzt nicht anders sein.
Ich muss nur einmal wissen, ob und wie die Zahräder justiert werden müssen.
Aber so dass es ein Laie versteht, aber natürlich mit den korrekten Begriffen (aber Erklärung was es ist) man muss es dann ja wissen.

Grundsätzlich sollte es nicht kaputt gehen wenn ich den Motor starte, wenn ich vorher mit aufgesetztem Riemen von Hand viele Umdrehungen drehen kann ohne dass irgendwas „anschlägt“ (von Hand ganz langsam ist ja kein Risiko), richtig?

Es könnte höchstens schlecht laufen, aber durch das Handdrehen müsste man ja sicher sein, dass nichts anschlagen kann.

Hallo,

also wenn du ein Handbuch hast sollte das kein Problem sein, den auf den Zahnraedern/Wellen sind Makierungen angebracht, und diese mussen irgendwo im Handbuch beschrieben sein. Kurbelwelle normalerweise OT und die Nockenwelle entsprechend.

Also rtfm

Tschau
Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Mit sowas hab ich nun wirklich nicht gerechnet.
Da brauch ich in meinem Zahnriemenbuch auch nicht zu suchen, da ist das Auto nicht drin.
Dieselmotore sind da auch sehr empfindlich, was die Zahnriemeneinstellung angeht. Bei einem Einbaufehler ist der Motor mit Sicherheit ein Fall für den Schrott.
Auch wenn er sich erstmal mit der Hand durchdrehen lässt, können bei hohen Drehzahlen die Ventile auf die Kolben aufschlagen.

Ich kann Dir da leider nicht weiterhelfen, Du hättest vor dem Abnehmen des Zahnriemens die Einbaulaage am Riemen und an den Rädern mit Farbe markieren müssen, und das auf den neuen Riemen übertragen.

Du wirst in dem Fall wohl die Hilfe der nächsten Vertragswerkstatt bemühen müssen, die müssen das ja machen. Lehrgeld bezahlen nennt sich das.
Ich persönlich würde es mit den PDF- Daten machen, wenn Du mein Nachbar wärst, aber über das Internet… nein,
da hätte ich Angst, dass 2 Tage später ein neues Thema eröffnet wird:
„Motor dreht schnell, aber springt nicht an“

Sorry, kling zwar hart, ist aber so.
Grüße, Steffen!

Habe im Motorhandbuch gesucht. 90 Englische Seiten

Hallo,

also wenn du ein Handbuch hast sollte das kein Problem sein,
den auf den Zahnraedern/Wellen sind Makierungen angebracht,
und diese mussen irgendwo im Handbuch beschrieben sein.
Kurbelwelle normalerweise OT und die Nockenwelle entsprechend.

Die Markierung unten am kleinen ist evtl. vom Motorenhersteller.
Oben dass ist aber nur mit einem Stift gemacht.

Ich wüsste nicht wo genau ich da in dem Teil mit vielen Seiten in englisch (zumindest besser als Italienisch) das richtige finden soll.
Gibt es Fachbegriffe in Englisch die ich mal suchen sollte?

Also rtfm

Das habe ich ja versucht. Ich suchte z.B. nach „toothed“, und fand zwar den gesuchen „toothed belt“, aber nur in Daten wo steht dass hierrüber die Synchronisation stattfindet.

P.S.: „OT“?

Anleitung über Telefon möglich?

Du wirst in dem Fall wohl die Hilfe der nächsten
Vertragswerkstatt bemühen müssen, die müssen das ja machen.
Lehrgeld bezahlen nennt sich das.

Die nächste Werkstatt (1A Autoservice Schnüge [Firmenschild] bzw. Krista [Visitenkarten] in Köln Zollstock) ist gut 25Km entfernt in Köln.
Da hatte ich den nach meinen letzten Arbeiten, weil er noch nicht ansprang obwohl alles in Ordnung war.
Angeblich Kraftstoff angesammelt („versoffen“). Obwohl s so etwas beim Selbstzünder nicht geben soll, bzw. er springt trotzdem an.
Die haben dann auch nur mit Startpilot gestartet, und mir dass als ihre Arbeit verkauft. Als ich kam haben Sie ihm mir nochmal mit Startpilot gestartet damit ich zurückfahren kann.
Ich solte schauen ob die Glühkerze bzw. dessen Ansteuerung nicht in Ordnung sind.
Kurz darauf war ich mal beim Boschdienst wo ich auch mal deswegen fragte. Der erwähnte dann die Sicherung. Die war es auch. Ich habe daran nicht gedacht, aber die Werkstatt auch nicht.
Ich hatte die da sogar gefragt ob das Vorglülicht wirklich nur für 1 bis 2 Sekunden leuchten sollte! Jetzt mit der Sicherung leuchtet es gut 10 Sekunden, un d dann springt er auch an. Und das ist ein „Autorisierter Ligier Servicenter“. Da sollte man doch wissen wie lange der vorglüht…

Und der ADAC schleppt auch nicht kostenlos ab (hatte ich schon).

Ich persönlich würde es mit den PDF- Daten machen, wenn Du
mein Nachbar wärst, aber über das Internet… nein,
da hätte ich Angst, dass 2 Tage später ein neues Thema
eröffnet wird:
„Motor dreht schnell, aber springt nicht an“

Das wäre ja kein ultimatives Problem.

Sorry, kling zwar hart, ist aber so.

Wenn das mit Daten bzw. Ehrfahrung einfach ist, sollte mir dass auch jemand am Telefon sagen können, oder?

Eine große Werkstatt/Händler in Bottrop (Lepori, der erste den man über Google findet) sagte mir ich könne anrufen wenn es dazu kommt den Riemen ohne Anpressdruckwerkzeug für den Drehmomentschlüssel zu befestigen (evtl. so etwas wie „Riemen sollte sich noch ca. um x Grad drehen lassen“).

Kann der mir am Telefon mitteilen wie ich die Zahnräder einzustellen habe?
Also einfaches Vorgehen dass am Telefon anzuweisen einfach ist.

Wenn er wieder läuft will ich mir bei dem noch einen gebrauchten Festerheber und Variomatikglocke (so eine Abdeckung gegen dass die gewichte drücken) kaufen. Evtl. Heckscheibenwischer (falls ich ein Kabel in der Türe habe).
Das Problem ist nur, er muss fahren >bevor

Hallo,

gibts es in dem Handbuch keine Bilder die, die Markierungen zeigen?

Zu den Fachbegriffen:
Kurbelwelle = crankshaft
Nockenwelle = camshaft
Einstellung = adjustment
Markierung = check mark oder tagging
OT = Oberer Totpinkt = upper dead center

tschau
Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Steffen,

Ansonsten kann man sich das mit dem Zahnriemen durch 4
Farbpunkten so einfach machen… wär vielleicht mal was für
die FAQ.

Ich habe das auch schon überlegt. Nur:
Wir beide und einige andere können damit was anfangen. In diesem Falle, wo noch nicht einmal die grundlegenden Kenntnisse vorhanden sind, würde das bös ins Auge gehen.
Gerade bei diesem Motor könnte ich mir vorstellen das da noch eine mechanische Verteilerpumpe mit angetrieben wird die auch gern exakt eingestellt werden möchte. Sorry, das Eisen ist mir zu heiss um es in die FAQ aufzunehmen. Da kann sich ein kleiner Fehler fatal auswirken.

Gruss Sebastian

Hallo Tobias,

Davon kann ich auf Nachfrage das Werkstatthandbuch als PDF
schicken.

Du kannst es mir gern schicken und ich würde es mir mal ansehen.
Ich habe früher auch nur englischsprachige Reparaturhandbücher gehabt.
Allerdings kann ich Dir nichts garantieren, da ich den Umfang des Handbuches nicht kenne.

Das oberere Zahnrad sitzt direkt an den Zylindern, das untere
ist auf der genüberliegenden Seite der Motorvariomatik.

Das eine ist das Nockenwellenrad, das andere das Kurbelwellenrad.

Ich dachte dass diese Daten weniger helfen. Ich ging von einer
allgemeinen Frage aus.

Da gibt es zu viele Parameter die eine Rolle spielen. Was wird noch vom Zahnriemen angetrieben? Wie erfolgt die Spannung des Riemens (automatisch oder manuell)? etc.

Zu „Kurbelwelle und Nockenwelle“: Ich bin da eher Laie.
Wenn ich etwas einmal gemacht habe bzw. mal zugeordnet bekam,
ist das aber kein Problem mehr.

Normalerweise sollte Zylinder Nr.1 auf OT stehen. Die Nockenwelle sollte so stehen das beide Ventile geschlossen sind.
Hier kocht aber jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Der eine hat deutliche Markierungen auf den Rädern und dem Block, der andere hat Löcher in den Rädern die mit anderen Löchern im Block fluchten müssen, der nächste nimmt als Markierung am Block die Dichtfläche als gedachte Linie usw.

Mit dem Zahnriemen wird es jetzt nicht anders sein.
Ich muss nur einmal wissen, ob und wie die Zahräder justiert
werden müssen.

Die müssen genau in einer bestimmten Position zueinander stehen.
Die Nockenwelle betätigt die Ventile und sorgt so für exakte Steuerzeiten (also in welchem Augenblick die Ventile öffnen bzw. schliessen sollten). Ist das ganze nicht genau justiert kann es zur Kollision von Ventil und Kolben kommen. Im „harmlosen Fall“ verbiegt das Ventil. In der Regel gehen aber Zylinderkopf und Kolben dabei über die Wupper.

Aber so dass es ein Laie versteht, aber natürlich mit den
korrekten Begriffen (aber Erklärung was es ist) man muss es
dann ja wissen.

Das ist ein Arbeitsbereich von dem ein Laie die Finger lassen sollte.
Die Grundkenntnisse über die Funktion der Ventilsteuerung und deren Komponenten müssen vorhanden sein. Sonst weiss man nicht was man tut und in diesem Fall sollte man das ganz genau wissen.

Grundsätzlich sollte es nicht kaputt gehen wenn ich den Motor
starte, wenn ich vorher mit aufgesetztem Riemen von Hand viele
Umdrehungen drehen kann ohne dass irgendwas „anschlägt“ (von
Hand ganz langsam ist ja kein Risiko), richtig?

Das Problem ist die Verdichtung. Beim drehen von Hand arbeitest Du gegen die Verdichtung. Bist Du dann über den OT hinaus geht es plötzlich deutlich leichter. Die Schwungmasse reicht eventuell schon aus um ein Ventil zu beschädigen.

Es könnte höchstens schlecht laufen, aber durch das Handdrehen
müsste man ja sicher sein, dass nichts anschlagen kann.

Gerade beim Diesel ist da aufgrund der hohen Verdichtung äusserste Vorsicht geboten.

Gruss Sebastian

Läuft jetzt, ist eine Minutensache…

Hallo Tobias,

Davon kann ich auf Nachfrage das Werkstatthandbuch als PDF
schicken.

Du kannst es mir gern schicken und ich würde es mir mal
ansehen.
Ich habe früher auch nur englischsprachige Reparaturhandbücher
gehabt.
Allerdings kann ich Dir nichts garantieren, da ich den Umfang
des Handbuches nicht kenne.

Kann ich immer noch machen wenn Interesse besteht.
Ich habe es aber jetzt geschafft.
Ist eigentlich ganz simpel, dementsprechend auch die folgenden Kommentare :wink: .

Das oberere Zahnrad sitzt direkt an den Zylindern, das untere
ist auf der genüberliegenden Seite der Motorvariomatik.

Das eine ist das Nockenwellenrad, das andere das
Kurbelwellenrad.

Ich dachte dass diese Daten weniger helfen. Ich ging von einer
allgemeinen Frage aus.

Da gibt es zu viele Parameter die eine Rolle spielen. Was wird
noch vom Zahnriemen angetrieben? Wie erfolgt die Spannung des
Riemens (automatisch oder manuell)? etc.

Es wird nur noch die Wasserpumpe angetrieben, und deren Stellung ist ja nicht von Bedeutung.
Da es ein Diesel ist, gibt es auch keinen Zündverteiler (mir schein ein Diesel hat nur Vorteile, inkl. der leichteren Herstellung von DIeselersatz ohne Erdöl).
Die SPannung des Riemens erfolgt mit einem Hebel an der Walze die man damit bewegt (die den Riemen spannt).
Dafür gibt es auch einen Drehmoment der mit einem 40 Euro Werkzeug angeschlossen an einen Drehmomentschlüssel ausgeübt wird.
Aber von einer Werkstatt erfuhr ich dass auch die das schon nach Gefühl machen. Der Riemen soll sich danach noch um einen bestimmten Gradbereich drehen lassen. Eine Viertel Drehung sah ich mal für einen Riemen.

Zu „Kurbelwelle und Nockenwelle“: Ich bin da eher Laie.
Wenn ich etwas einmal gemacht habe bzw. mal zugeordnet bekam,
ist das aber kein Problem mehr.

Normalerweise sollte Zylinder Nr.1 auf OT stehen. Die
Nockenwelle sollte so stehen das beide Ventile geschlossen
sind.

Das ist der obere auf „OT“ nehme ich an. Für „OT“ kenne ich aber immer noch nicht die Übersetzung.
OBen habe ich ja den roten Strich. Der ist auf den ersten von zwei Strichen mit 502 davor die fest erhaben auf dem Metallzahnrad sind. Der muss in die Kerbe die man auch erkennen kann.
Soviel zum oberen.
Die untere Welle hat wie auf den Bildern zu sehen eine Kerbe.
Ich rief nun bei Ligier in der Technik an (der Fahrzeughersteller, nicht vom Motor selbst), und der sagte mir dass diese Kerbe mit einen Strich mit „PSM“ (oder so ähnlich) auf der Plastikabdeckung in einer Linie stehen muss.
An die Abdeckung hatte ich echt nicht gedacht. Obwohl es so natürlich viel exakter einzustellen ist, als die kerbe mit dem „entfernten“ Motor einzustellen. UIn der ABdeckung ist da ein Loch, und auf die Welle kommt der Ventilator.
Die Stellung ist ungefähr bei ein bis zwei Uhr.
Dann den Riemen drauf, ein paar mal von Hand drehen um die Position nachzukontrollieren und zu sehen dass der Riemen nicht schief läuft.
Dann kann man ihn auch starten.
Wenn man die Welle unten uf das das Dreieck auf 0° stellt dann lässt er sich zwar drehen, aber wenn man starten will, klingt es unschön. Ist aber alles in Ordnung, er wollte zum Glück nicht richtig starten (trotz Startpilot).

Eigentlich kann man es hier schwer falsch machen, man muss wie ich meinte nur wissen was wohin gehört.

Mit dem Zahnriemen wird es jetzt nicht anders sein.
Ich muss nur einmal wissen, ob und wie die Zahräder justiert
werden müssen.

Die müssen genau in einer bestimmten Position
zueinander stehen.
Die Nockenwelle betätigt die Ventile und sorgt so für exakte
Steuerzeiten (also in welchem Augenblick die Ventile öffnen
bzw. schliessen sollten). Ist das ganze nicht genau justiert
kann es zur Kollision von Ventil und Kolben kommen. Im
„harmlosen Fall“ verbiegt das Ventil. In der Regel gehen aber
Zylinderkopf und Kolben dabei über die Wupper.

Naja, bei dem Motor scheint es relativ simpel zu sein.
Es gibt aber Positionen wo man zwar von Hand drehen kann (mit Riemen drauf), aber es nach Startversuchen dennoch „scheppern“ kann. Aber wenn man die Markierungen zueinander bringt und es sich drehen lässt muss es auch stimmen

Aber so dass es ein Laie versteht, aber natürlich mit den
korrekten Begriffen (aber Erklärung was es ist) man muss es
dann ja wissen.

Das ist ein Arbeitsbereich von dem ein Laie die Finger lassen
sollte.

Da mag es wohl kritischere Motoren geben. Gerade wenn ich an die Beschreibung zuvor denke.
Schon Benziner sind wohl etwas komplexer.
Für den Golf2 ist eine bebilderte Anleitung im Netz zu finden.

„OT“ (diesmal „Off Topic“ ;-] )
Irgendwann ist das etwas dass man nur noch an Oldtimern macht…
Radnabenmotoren kann jeder wechseln bzw. kontrollieren, und durch Fehler kaputtzukriegen sind sie auch nicht. Schmiere brauchen sie auch nicht, die sind Wartungsfrei (ohne Bürsten usw.). Ausserdem haben sie über 95% WK.
Was anderes dürfte irgendwann nicht mehr zu finden sein.
Einzelne Elektromotoren mit Kraftübertragung über Getriebe kompliziert parallel mit Verbrennern scheint mir so nutzlos. Kostet auch Energie, sollte aber auch teurer sein. Und nur der serielle Hybrid ist praktisch und einfach. Alles in Serie vom Energieträger (Wasserstoff…) über Stromquellen zu den Motoren in den Rädern (4x ist dann normal). Man könnte ja statt dessen auch den Verbenner als Generator am Anfang der Kette verwenden.
Pufferakkus können ausserdem am Netz geladen werden (für die meisten Kurzstrecken), aber man könnte zusätzlich Solarzellen zur Unterstützung (wenn man einige Stunden oder Tage rumsteht bringt das schon etwas) unempfindlich in das Dach usw. integrieren.
Und das sind keineswegs Komponenten die es noch nicht gibt bzw. die wirklich teuer sind. Wenn man auf das Karosserieblech flexible Solarzelle fixiert und die mit einem Modernen kratzfesten Lack versieht ist das nicht nur praktich sondern auch eine besondere Optik.
So etwas sollte man mal auf Grundlage von Fahrgestell und Karosserie (und Lenkung usw.) eines Leichtkraftwagens (wie meinem) bauen.
Die Radnabenmotoren vom e-maxx E-Roller sollen um die 250 Euro kosten. Da dürften auch vorne zwei reichen (für ein LKFZ). Evtl. auch hinten welche. Und dann einfach das ganze andere Zeug in Reihe einbauen. Ist ja alle frei von komplizierter Mechanik usw… Alles unnützes Zeug das man rausrupft :wink: . Vorne den Motor könnte man ja noch als Generator verwenden, wenn man das unterbringen kann (müste aber dahinpassen wo jetzt die Variomatik ist, da ist ja noch etwas mehr Platz.
Die Akkus zählen bei Elektrofahrzeugen der Klasse übrigens nicht zum Leergewicht, sonst würde es eng.
Sehr interessant. Und auf Grundlage eines bestehenden Fahrzeuges sollten auch Belastungstests der Karosserie und so ein Zeug nicht anfallen, das Fahrgestell (Licht usw.) hat ja schon eine Zulassung. Bliebe das FZ mit Antriebsumbau.

Die Grundkenntnisse über die Funktion der Ventilsteuerung und
deren Komponenten müssen vorhanden sein. Sonst weiss
man nicht was man tut und in diesem Fall sollte man das ganz
genau wissen.

Grundsätzlich sollte es nicht kaputt gehen wenn ich den Motor
starte, wenn ich vorher mit aufgesetztem Riemen von Hand viele
Umdrehungen drehen kann ohne dass irgendwas „anschlägt“ (von
Hand ganz langsam ist ja kein Risiko), richtig?

Das Problem ist die Verdichtung. Beim drehen von Hand
arbeitest Du gegen die Verdichtung. Bist Du dann über den OT
hinaus geht es plötzlich deutlich leichter. Die Schwungmasse
reicht eventuell schon aus um ein Ventil zu beschädigen.

Das hatte ich gemerkt. Starten und vor allen Dingen anbleiben ist bei unkorrekter Stellung ja zum Glück auch ein Problem.

Hi Steffen,

Ansonsten kann man sich das mit dem Zahnriemen durch 4
Farbpunkten so einfach machen… wär vielleicht mal was für
die FAQ.

Ich habe das auch schon überlegt. Nur:
Wir beide und einige andere können damit was anfangen.

Punkte auf dem Riemen? WIe meinen?

In
diesem Falle, wo noch nicht einmal die grundlegenden
Kenntnisse vorhanden sind, würde das bös ins Auge gehen.

Schutzbrille tragen :sunglasses: .

Gerade bei diesem Motor könnte ich mir vorstellen das da noch
eine mechanische Verteilerpumpe

Für was genau?
Ich hatte genug technsiches Verständnis um von allen Zahnrädern Fotos zu machen die von Beduetung sind :smile: .
Die Wasserpumpe ließ ich extra weg. Die schaufelt ja nur Wasser. Das dritte ist die Rolle mit Hebel zu spannen.

Ich finde zu „Verteilerpumpe“ keine richtige Definition (auch nicht bei Wikipedia).
Kann ich nicht zuordnen, weil ich damit noch nichts zu tun hatte.

mit angetrieben wird die auch
gern exakt eingestellt werden möchte. Sorry, das Eisen ist mir
zu heiss um es in die FAQ aufzunehmen. Da kann sich ein
kleiner Fehler fatal auswirken.

Gruss Sebastian

Punkte auf dem Riemen? WIe meinen?

Hallo!

Mal kurz für´s nächste Mal:
Beim nächsten Zahnriemenwechsel machst Du auf den alten Zahnriemen und auf das Zahnriemenrad mit einem Faserstift einen Punkt.
Jeweils am Kurbelwellen-und Nockenwellenrad.
Bei manchen Autos gibt es noch ein 3. Rad, was auch genau eingestellt werden muss, da dann auch.

Dann den Zahnriemen abnehmen, und die Punkte auf den neuen Zahnriemen übertragen, Zähne zählen!
Dann den neuen Zahnriemen so auflegen, dass die Punkte wieder mit denen der Räder übereinstimmen.

Hast Du verstanden?

Das mache ich immer so, weil man sich da jede Menge teures Spezialwerkzeug und Zeit sparen kann, und die Markierungen bei vielen Fahrzeugen nicht wirklich eindeutig sind.

Grüße, Steffen!

War eigentlich einfach…

Hast Du verstanden?

Natürlich, wer nicht?

Das mache ich immer so, weil man sich da jede Menge teures
Spezialwerkzeug und Zeit sparen kann, und die Markierungen bei
vielen Fahrzeugen nicht wirklich eindeutig sind.

Naja, aus der Erfahrung wie einfach es hier eigentlich war würde ich ihn wieder so aufsetzen.

Kann man eigentlich irgendworan erkennen wann der Riemen gewechselt werden sollte? Und welche Richtung der eigentlich hat wenn nichts mehr draufsteht?
Mir ist klar dass es dafür wohl meistens Km-Angaben gibt, aber ich kenne das Alter nicht.
Km-Stand stand auch bei ca. 44.000Km als ich von Wien nach Köln fuhr. Tachowelle war schon ab.
Also ist praktisch alles möglich. Ich habe eine neue, und muss die bei Gelegenheit wechseln.
Das wäre am besten wenn ich die Heizung/Lüftung und eine neue Antenne montiere (mit Verkabeln).
Ist ja alles hinter dem Armaturenbrett.