Zahnsanierung - Bedenken

Seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig zur Routine-Untersuchung beim Zahnarzt. Bislang beschränkte sich das darauf, ab und zu mal eine Plombe auszutauschen. Nun aber meint der Doc, es wären „7-8 Kronen“ fällig und gab mir einen ersten Termin dafür. Im Nachhinein fühle ich mich nicht ausreichend informiert - und wundere mich auch, warum jetzt soviele Kronen auf einmal anstehen, wo doch im letzten Jahr noch alles in bester Ordnung war.

Ursache für die Diagnose war ein Röntgenbild, auf dem der Doc unter den entsprechenden Amalgamplomben Bakterien-Nester erkannt haben will (ich konnte gar nichts erkennen). Da es sich um Backenzähne handele, käme dafür nur ein Aufsatz aus Gold in Frage. Ob eine Teilkrone reicht oder sogar eine Vollkrone gesetzt werden muss, könne man „erst nach dem Abschleifen“ entscheiden…

Nun kommt all dies mir seltsam vor. Nicht, dass wirtschaftliche Gründe eine Rolle spielen - ein junger Zahnarzt ist kürzlich in die Praxis eingestiegen und wird sie wohl bald übernehmen. Und kommen wirklich nur teure Goldkronen in Frage oder ist mein Zahnarzt -älteres Semester- möglicherweise nicht auf dem neusten Stand, was Ersatzmaterialien und Sanierungsmethoden angeht? Ich hab auch keine Ahnung, was das am Ende kostet.

Und dann gibt’s ein weiteres Problem: einen dunklen Schneidezahn, den mein Zahnarzt aber als „bloß ein ästhetisches Problem“ abtut und erst die Backenzähne behandeln will. Der dunkle Schneidezahn sieht aber SEHR FIES aus - jedes Mal, wenn ich den Mund aufmache…

Eure Erfahrungen? Hilfreiche Internet-Adresssen? Gute Zahnärzte (für 2. Meinung) zwischen Bonn und Koblenz?

Bernd aus Andernach

Hi Bernd,

Deine Bedenken kann ich bestens nachvollziehen! Vor einigen Jahren (vielleicht zehn oder zwölf?) hab ich mir einen schon oft reparierten Backenzahn (der neben dem Eckzahn) endgültig weggebrochen und der Doc meinte, da müsse nun eine Krone drauf.

Der Vollständigkeit halber muss ich erwähnen, dass mir dieser Doc ein halbes Jahr vorher mehrere Amalgamfüllungen erneuert hatte.

Als ich ihn nach dem Material für diese Krone fragte, sagte er „Vergussmasse“. Auf die Frage nach dem Material dieser Vergussmasse sagte er zunächst nichts, nach weiterem Nachfragen sagte er schließlich „Zahngold“. Damit hätte ich also mindestens zwei verschiedene Metalle in meinem Mund gehabt und das wollte ich auf gar keinen Fall zulassen! Als er meine Frage, ob er das denn elektrisch dicht kriegt, dann verneinen musste, hab ich vorgeschlagen eine Kunststoff-Krone zu nehmen.

Daraufhin hat er sich 20 Minuten Zeit genommen, um mir die Goldkrone aufzuschwatzen, was ihm natürlich nicht gelang, denn ich kenne glücklicherweise die Spannungsreihe der Metalle.

Nach der Behandlung kam die Rechnung, und siehe da, die Kunststoff-Krone kostete weniger als ein Zehntel der Goldkrone! Aber dann hat mir der Hund doch eine Beratung unter erschwerten Bedingungen mit erhöhtem Multiplikator in Rechnung gestellt!

Und damit war das seine letzte Beratung, zumindest bei mir!

Gruß
Pat

Daraufhin hat er sich 20 Minuten Zeit genommen, um mir die
Goldkrone aufzuschwatzen, was ihm natürlich nicht gelang, denn
ich kenne glücklicherweise die Spannungsreihe der Metalle.

Hallo Pat!
Ist das wirklich so schlimm,eine Gold- und Amalgamfüllung im Mund?Höre ich dann den Deutschlandfunk?
Gold soll ja das beste Füllmaterial sein.

Gruß Feudelio
(Muß auch bald zum Zahnklempner…)

moin

Ist das wirklich so schlimm,eine Gold- und Amalgamfüllung im
Mund?Höre ich dann den Deutschlandfunk?
Gold soll ja das beste Füllmaterial sein.

Gold ist das beste m.E.

die sache mit den verschiedenen metallen kann so ausgehen
alle metalle haben gegeneinander ein eltreischen potenzial, siehe auch Spannungsreihe, gold ist edler als fast alle anderen metalle und so geben diese sobald ne leitende verbindung besteht (durch säuren und speichel) fleißig elektronen ab… dabei wird das unedlere abgebaut / verbraucht / auf jeden fall weniger, wie dann nach ein paar jahren die anderen füllungen aussehen brauch ich wohl nicht erklären
mein klempner hat übrigens ohne nachzufragen alles amalgan entfernt und durch kunststoff erstetzt, auch im backembereich, er sagte amalgan sei schädlich und auf KK kosten austauschbar

Gruß Feudelio
(Muß auch bald zum Zahnklempner…)

ciao norbert

Nach der Behandlung kam die Rechnung, und siehe da, die
Kunststoff-Krone kostete weniger als ein Zehntel der
Goldkrone! Aber dann hat mir der Hund doch eine Beratung unter
erschwerten Bedingungen mit erhöhtem Multiplikator in Rechnung
gestellt!

Wenn Du Dich fast eine halbe Stunde von ihm beraten läßt ist das nur recht und billig, oder ?

Marcel

Hi Marcel,

KEINESWEGS! Ich habe diese Beratung weder gewünscht noch erbeten, er hat sie durchgeführt ausschließlich zur Mehrung SEINES Umsatzes, nicht zum Vorteil meiner Gesundheit. Die Kunststoffkrone sitzt prächtig, ich spüre sie nicht.

Gruß
Pat

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  1. Eine definitive Kronenversorgung mit Kunststoff ist eher die absolute Ausnahme als die Regel, weil das Material den Kaubelastungen über die Jahre nicht so gut standhält und es durch Temperaturschwankungen zu Dimensionsänderungen kommt, wodurch sich der Kronenrand aufbiegt. Dies schafft Platz für Bakterien, die unter der Krone munter arbeiten. Gold oder Keramik sind da einfach stabiler, Korrosion hin oder her.

  2. Dein Zahnarzt hat Dich deshalb so lange beraten. Er wollte nicht seinen Umsatz mehren, sondern er ist VERPFLICHTET, Dich über die Vor- und Nachteile dieser Krone aufzuklären, weil er sonst fahrlässig handelt. Wenn Du eine außergewöhnliche Versorgung wünscht, mußt Du darüber aufgeklärt werden, gerade wenn Sie nicht der Schulmedizin entspricht. Und das ist bei einer Krone, die ja lange halten soll und muß, eben nicht in 5 Minuten erledigt.

  3. Er hat Dir sehr wahrscheinlich eine „Eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Beratung“ berechnet, die so genannte „Ä 3“ aus der Gebührenordnung für Zahnärzte.

Nur am Rande sei erwähnt, daß ein Arzt nicht berechnen darf,was er will, er muß sich an eine GebührenORDNUNG halten, die einen engen Rahmen steckt und das auch nur bei Privatpatienten.

Diese Ä 3 liegt normalerweise bei 40 DM. Wenn diese Beratung besonders aufwendig war, wie es sich in Deinem Fall anhört, dann darf sie bis zu 60 DM kosten, was bei laufenden Praxiskosten in Höhe von 400 DM pro Stunde einem Zeitaufwand von 10 Minuten entspricht. Eine halbe Stunde ist da schon gut gemeint.

Und diese 20 DM Differenz haben Dich dermaßen verärgert, obwohl sich Dein Zahnarzt

a) die Zeit genommen hat, Dir in Ruhe zu erklären warum eine Goldkrone die bessere Wahl sei.Und Dich letzten Endes trotzdem selbst entscheiden ließ, welches Material Dir am liebsten ist.

b) die Mühe gegeben hat, eine Kunststoffkrone einzugliedern, die trotz der werkstoffkundlichen Nachteile perfekt sitzt, seit vielen Jahren.

Klingt m.E. nicht logisch und nicht zuendegedacht.

Gruß
Marcel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Marcel,

  1. Eine definitive Kronenversorgung mit Kunststoff

was immer das für ein Zeug ist, es sieht aus wie Zahn, ich kann den Zahn nur zuverlässig mit einer Schwarzlichtlampe finden, er sieht dann ganz leicht bläulich aus

ist eher die absolute Ausnahme als die Regel, weil das Material den Kaubelastungen über die Jahre nicht so gut standhält

bis jetzt hält es bombig!

und es durch Temperaturschwankungen zu Dimensionsänderungen kommt, wodurch sich der Kronenrand aufbiegt. Dies schafft Platz für Bakterien, die unter der Krone munter arbeiten. Gold oder Keramik sind da einfach stabiler, Korrosion hin oder her.

vielleicht ist es ja Keramik, jedenfalls weniger als ein Zehntel des Goldpreises!

  1. Dein Zahnarzt hat Dich deshalb so lange beraten. Er wollte nicht seinen Umsatz mehren, sondern er ist VERPFLICHTET, Dich über die Vor- und Nachteile dieser Krone aufzuklären, weil er sonst fahrlässig handelt.

Also das ist ja der Hammer! Was heißt denn hier fahrlässig? Ich halte das für VORSÄTZLICHE KÖRPERVERLETZUNG; wenn er zu den Amalgamfüllungen ein zweites, und zwar ein edleres Metall in den Mund einbaut, welches dann 24 Stunden am Tag und dann Tag für Tag und Jahr für Jahr das Amalgam langsam aber sicher zerstört. Dabei ist nicht zu vermeiden, dass der größte Teil des abgebauten Materials vom Körper aufgenommen wird. Ich glaub nicht, dass Quecksilberverbindungen besonders lecker und gesund sind. Davor hat er jedenfalls nicht gewarnt.

Wenn Du eine außergewöhnliche Versorgung wünscht, musst Du darüber aufgeklärt werden, gerade wenn sie nicht der Schulmedizin entspricht. Und das ist bei einer Krone, die ja lange halten soll und muss, eben nicht in 5 Minuten erledigt.

  1. Er hat Dir sehr wahrscheinlich eine „Eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Beratung“ berechnet, die so genannte „Ä 3“ aus der Gebührenordnung für Zahnärzte.

Nur am Rande sei erwähnt, dass ein Arzt nicht berechnen darf, was er will, er muss sich an eine GebührenORDNUNG halten, die einen engen Rahmen steckt und das auch nur bei Privatpatienten.

damals galt noch die GOÄ von 1982, er hat nur diese Beratung mit Faktor 3,5 abgerechnet

Diese Ä 3 liegt normalerweise bei 40 DM. Wenn diese Beratung besonders aufwendig war, wie es sich in Deinem Fall anhört, dann darf sie bis zu 60 DM kosten, was bei laufenden Praxiskosten in Höhe von 400 DM pro Stunde einem Zeitaufwand von 10 Minuten entspricht. Eine halbe Stunde ist da schon gut gemeint.

Und diese 20 DM Differenz haben Dich dermaßen verärgert, obwohl sich Dein Zahnarzt

es ging mir nicht um die Kohle, sondern um seine Arroganz! Ich hab die Rechnung ja nicht reklamiert.

a) die Zeit genommen hat, Dir in Ruhe zu erklären warum eine Goldkrone die bessere Wahl

nur für ihn die bessere Wahl, für mich Körperverletzung

sei. Und Dich letzten Endes trotzdem selbst entscheiden ließ, welches Material Dir am liebsten ist.

selbstverständlich entscheide ich, was in meinen Mund kommt!!! Ich hatte mich schon zu dem Amalgam von ihm breitschlagen lassen, denn auch hier hätte ich lieber „was weißes“ gehabt. „Patient“ heißt ja der Geduldige oder so ähnlich. Ich betrachte mich nicht als Geduldigen, sondern als Kunden.

b) die Mühe gegeben hat, eine Kunststoffkrone einzugliedern, die trotz der werkstoffkundlichen Nachteile perfekt sitzt, seit vielen Jahren.

ist das so selten, dass eine Krone perfekt sitzt?

Klingt m.E. nicht logisch und nicht zuendegedacht.

da stimm ich Dir voll zu, hat er wohl wirklich nicht!

Gruß
Marcel

Gruß
Pat

Hi Marcel,

  1. Eine definitive Kronenversorgung mit Kunststoff

was immer das für ein Zeug ist, es sieht aus wie Zahn, ich
kann den Zahn nur zuverlässig mit einer Schwarzlichtlampe
finden, er sieht dann ganz leicht bläulich aus

ist eher die absolute Ausnahme als die Regel, weil das Material den Kaubelastungen über die Jahre nicht so gut standhält

bis jetzt hält es bombig!

Gerade deswegen solltest Du froh sein, das ist mit Kunststoff gar nicht so einfach, wie Du Dir das vielleicht vorstellst.

und es durch Temperaturschwankungen zu Dimensionsänderungen kommt, wodurch sich der Kronenrand aufbiegt. Dies schafft Platz für Bakterien, die unter der Krone munter arbeiten. Gold oder Keramik sind da einfach stabiler, Korrosion hin oder her.

vielleicht ist es ja Keramik, jedenfalls weniger als ein
Zehntel des Goldpreises!

Keramik ist deutlich teurer als Gold !

  1. Dein Zahnarzt hat Dich deshalb so lange beraten. Er wollte nicht seinen Umsatz mehren, sondern er ist VERPFLICHTET, Dich über die Vor- und Nachteile dieser Krone aufzuklären, weil er sonst fahrlässig handelt.

Also das ist ja der Hammer! Was heißt denn hier fahrlässig?
Ich halte das für VORSÄTZLICHE KÖRPERVERLETZUNG; wenn er zu
den Amalgamfüllungen ein zweites, und zwar ein edleres Metall
in den Mund einbaut, welches dann 24 Stunden am Tag und dann
Tag für Tag und Jahr für Jahr das Amalgam langsam aber sicher
zerstört. Dabei ist nicht zu vermeiden, dass der größte Teil
des abgebauten Materials vom Körper aufgenommen wird. Ich
glaub nicht, dass Quecksilberverbindungen besonders lecker und
gesund sind. Davor hat er jedenfalls nicht gewarnt.

Spannungsreihe, schön und gut. Wieviel gut gemachte und polierte Amalgamfüllungen in Kontakt zu einer Goldrestauration hast Du schon gesehen und über viele Jahre klinisch kontrolliert ? Vernünftige Restaurationen machen da keine Probleme.

Der zweite Teil Deiner Äußerung zeigt, daß Du wenig bis gar nichts von Quecksilbertoxikologie verstehst. Dieses wird in vielen Verbindungen aus einer Füllung freigesetzt. Die einzig wirklich für den menschlichen Organismus schädliche Komponente ist das Methylquecksilber, welches allerdings hauptsächlich beim Legen und Entfernen einer AF entsteht. Die anderen Verbindungen sind werden nicht resorbiert sondern zu über 99,5 % ausgeschieden.

Wenn Du eine außergewöhnliche Versorgung wünscht, musst Du darüber aufgeklärt werden, gerade wenn sie nicht der Schulmedizin entspricht. Und das ist bei einer Krone, die ja lange halten soll und muss, eben nicht in 5 Minuten erledigt.

  1. Er hat Dir sehr wahrscheinlich eine „Eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Beratung“ berechnet, die so genannte „Ä 3“ aus der Gebührenordnung für Zahnärzte.

Nur am Rande sei erwähnt, dass ein Arzt nicht berechnen darf, was er will, er muss sich an eine GebührenORDNUNG halten, die einen engen Rahmen steckt und das auch nur bei Privatpatienten.

damals galt noch die GOÄ von 1982, er hat nur diese Beratung
mit Faktor 3,5 abgerechnet

Diese Ä 3 liegt normalerweise bei 40 DM. Wenn diese Beratung besonders aufwendig war, wie es sich in Deinem Fall anhört, dann darf sie bis zu 60 DM kosten, was bei laufenden Praxiskosten in Höhe von 400 DM pro Stunde einem Zeitaufwand von 10 Minuten entspricht. Eine halbe Stunde ist da schon gut gemeint.

Und diese 20 DM Differenz haben Dich dermaßen verärgert, obwohl sich Dein Zahnarzt

es ging mir nicht um die Kohle, sondern um seine Arroganz! Ich
hab die Rechnung ja nicht reklamiert.

Dann hast Du Dich in Deiner ersten Antwort anders ausgedrückt. Von Arroganz ist jetzt zum ersten Mal die Rede.

a) die Zeit genommen hat, Dir in Ruhe zu erklären warum eine Goldkrone die bessere Wahl

nur für ihn die bessere Wahl, für mich Körperverletzung

Auch mal so nebenbei:

Der Zahnarzt verdient an der Krone genausoviel ! Ob die jetzt aus Gold, Keramik oder Kunststoff ist spielt für den Arbeitsablauf und die anfallenden Gebühren keine Rolle. Berechnet wird eine Krone nach GOZ und fertig. Der Patient spart nur deutlich an den Laborkosten, die nicht der Zahnarzt bekommt, sondern das Dentallabor, welches die Krone gefertigt hat, die der ZA dann einpaßt und zementiert. Mehr verdient er also dadurch nicht.

sei. Und Dich letzten Endes trotzdem selbst entscheiden ließ, welches Material Dir am liebsten ist.

selbstverständlich entscheide ich, was in meinen Mund
kommt!!!

Das habe ich nicht bestritten, nur lassen sich viele Patienten gar nicht so intensiv beraten und interessieren sich nicht dafür woraus die Krone besteht. Hauptsache sie funktioniert.

Ich hatte mich schon zu dem Amalgam von ihm

breitschlagen lassen, denn auch hier hätte ich lieber „was
weißes“ gehabt. „Patient“ heißt ja der Geduldige oder so
ähnlich. Ich betrachte mich nicht als Geduldigen, sondern als
Kunden.

Eine Arztpraxis ist kein Gewerbebetrieb. Und kein Arzt der Welt schuldet seinem Patienten den Erfolg der Behandlung. Er tut allerdings mit einer einwandfreien Behandlung sein menschenmöglichstes um diesen Erfolg zu erreichen. Nur garantieren kann er dafür nicht. Das kann kein Mensch der Welt.
Aus diesem Grund bist Du kein Kunde, der etwas kauft.

b) die Mühe gegeben hat, eine Kunststoffkrone einzugliedern, die trotz der werkstoffkundlichen Nachteile perfekt sitzt, seit vielen Jahren.

ist das so selten, dass eine Krone perfekt sitzt?

Bei einer definitiven Versorgung mit einer Kunststoffkrone (absolute Seltenheit!) ist das deutlich schwieriger zu bewerkstelligen (Werkstoffkunde s.o.).

any comments?

Gruß

Marcel

offtopic
Hi,

Eine Arztpraxis ist kein Gewerbebetrieb. Und kein Arzt der
Welt schuldet seinem Patienten den Erfolg der Behandlung. Er
tut allerdings mit einer einwandfreien Behandlung sein
menschenmöglichstes um diesen Erfolg zu erreichen. Nur
garantieren kann er dafür nicht. Das kann kein Mensch der
Welt.
Aus diesem Grund bist Du kein Kunde, der etwas kauft.

Dieser Logik kann ich nicht ganz folgen: Natürlich bin ich Kunde, auch wenn Ärzte zu den freien Berufen zählen (warum auch immer…).

Klar kann ein Arzt keine Gewährleistung für den Heilungserfolg übernehmen, genausowenig wie ein Anwalt für den Freispruch. Aber genau wie z.B. bei Architekten und Beratern bin ich zahlender Kunde, der eine Dienstleistung einkauft.

Gruß
Stefan