Zaunpfosten betonieren bis Obergrenze Erde?

Hallo Allerseits!

Letztes Jahr habe ich einen Gitterzaun montiert. Die Pfosten sind relativ tief einbetoniert. Darüber habe ich inzwischen 10-20 cm Erde aufgehäuft (ich hatte ein abschüssiges Grundstück). Empfehlt Ihr, dass ich lieber den kompletten Pfosten bis zur Grenze Boden nachbetoniere, damit er über die Jahre keiner Feuchtigkeit ausgesetzt ist? Wenn ja: Wie dick sollte die Betonschicht - vom Pfosten aus gemessen - sein? Die Pfosten haben gem. Hersteller eine Garantie gegen Rosten von 20 Jahren.

Danke schon jetzt!

Thorsten

Kurz zusammengefasst:
Der Pfosten ist von Erde umgeben und Du befürchtest er könnte rosten?

Die Angabe von 20 Jahren bezieht sich aber warscheinlich darauf das
der Pfosten normalweise trocken ist.
Damit ist gemeint, das er zwar Regen ausgesetzt ist, aber nach dem
Regen ja auch wieder trocknet = 20 Jahre.
Bei andauernder Feuchtigkeit wird er sicher sehr schnell Rosten.

Also würde ich Dir dazu raten ihn bis oben hin zu betieren.

MfG, JM

Kurz zusammengefasst:
Der Pfosten ist von Erde umgeben und Du befürchtest er könnte
rosten?

noch kürzer: wird Beton unter Freilandbedingungen nicht nass?
Oder: Warum rostet sogar Baustahl in Inntenräumen durch Betondecken rot durch?

Die Angabe von 20 Jahren bezieht sich aber warscheinlich
darauf das
der Pfosten normalweise trocken ist.

nicht in Mitteleuropa.

Damit ist gemeint, das er zwar Regen ausgesetzt ist, aber nach
dem
Regen ja auch wieder trocknet = 20 Jahre.
Bei andauernder Feuchtigkeit wird er sicher sehr schnell
Rosten.

Eisen rostet an der Luft ohne Oberflächenschutz (zum Beispiel Lackierung) innerhalb weniger Tage.
Die 20 Jahre beziehen sich deshalb darauf, dass der Oberflächenschutz diese Zeitspanne dicht bleibt, d.h. kein Sauerstoff an Eisen kommt.
Nicht das Wasser ist also das Problem, sondern
der Sauerstoff. Den musst Du aus dem Wasser erst mal rauslösen.

Also würde ich Dir dazu raten ihn bis oben hin zu betieren.

Nach 35 Jahren Garten kann ich sagen: starke Idee!
Kleine Betonflächen rund um Gartenpfosten sind bei gutem, feuchtem Wetter spätestens nach einem Winter veralgt = mit Kleinstvegetation besetzt.
Nach 2-5 Jahren findest Du den Beton nur, wenn Du mit der Hacke kratzt, weil er völlig überwuchert ist.

Vegetation, vor allem uneingeladene, hat die nette Eigenschaft, Wasser für den eigenen Bedarf zu speichern.

So - damit wäre also regelmäßiges Betonabkratzen angesagt, träfen Deine Schlussfolgerungen bezüglich Rostverhinderungen zu.

Bei der Gelegenheit: Nachbars Zaunpfosten (wir haben Betonpfosten gesetzt) rosten nur dort, wo das Eisenrohr oben ursprünglich mit einer Kappe verschlossen war. Also dort, wo die Lackierung quasi abgeschnitten wurde. Rütteln kannst Du daran, bist Du schwarz wirst. Wir haben schweren Lehmboden, der ansich gut und gerne Wasser speichert. Trotzdem sitzen die Pfosten seit 1968 bombenfest im Betonfuß.

viele Grüße
Geli

Es ist auf jeden Fall ein starker Unterschied ob ein Zaun dauerhaft
in feuchter Erde steckt, oder nur mal im Regen nass wird.
Oder warum rosten Metallgegenstände die draussen liegen schneller als
die Objekte die im trockenen liegen?

Kann es sein das Du Rost und Oxidation verwechselst?

MfG, JM