Kurz zusammengefasst:
Der Pfosten ist von Erde umgeben und Du befürchtest er könnte
rosten?
noch kürzer: wird Beton unter Freilandbedingungen nicht nass?
Oder: Warum rostet sogar Baustahl in Inntenräumen durch Betondecken rot durch?
Die Angabe von 20 Jahren bezieht sich aber warscheinlich
darauf das
der Pfosten normalweise trocken ist.
nicht in Mitteleuropa.
Damit ist gemeint, das er zwar Regen ausgesetzt ist, aber nach
dem
Regen ja auch wieder trocknet = 20 Jahre.
Bei andauernder Feuchtigkeit wird er sicher sehr schnell
Rosten.
Eisen rostet an der Luft ohne Oberflächenschutz (zum Beispiel Lackierung) innerhalb weniger Tage.
Die 20 Jahre beziehen sich deshalb darauf, dass der Oberflächenschutz diese Zeitspanne dicht bleibt, d.h. kein Sauerstoff an Eisen kommt.
Nicht das Wasser ist also das Problem, sondern
der Sauerstoff. Den musst Du aus dem Wasser erst mal rauslösen.
Also würde ich Dir dazu raten ihn bis oben hin zu betieren.
Nach 35 Jahren Garten kann ich sagen: starke Idee!
Kleine Betonflächen rund um Gartenpfosten sind bei gutem, feuchtem Wetter spätestens nach einem Winter veralgt = mit Kleinstvegetation besetzt.
Nach 2-5 Jahren findest Du den Beton nur, wenn Du mit der Hacke kratzt, weil er völlig überwuchert ist.
Vegetation, vor allem uneingeladene, hat die nette Eigenschaft, Wasser für den eigenen Bedarf zu speichern.
So - damit wäre also regelmäßiges Betonabkratzen angesagt, träfen Deine Schlussfolgerungen bezüglich Rostverhinderungen zu.
Bei der Gelegenheit: Nachbars Zaunpfosten (wir haben Betonpfosten gesetzt) rosten nur dort, wo das Eisenrohr oben ursprünglich mit einer Kappe verschlossen war. Also dort, wo die Lackierung quasi abgeschnitten wurde. Rütteln kannst Du daran, bist Du schwarz wirst. Wir haben schweren Lehmboden, der ansich gut und gerne Wasser speichert. Trotzdem sitzen die Pfosten seit 1968 bombenfest im Betonfuß.
viele Grüße
Geli