Hallo,
Die Krankheit ist sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich
zu behandeln. Viele Gründe sind jedoch anders geartet, als man
es vermutet.
das „man“ in Deinem Satz musst Du durch „die Ärzte“ ersetzen,
dann wird es objektiv richtig.
Das ist falsch, denn Deine Experten, deren Namen und v.a. deren Literatur ich gerne hätte, sind meist auch Ärzte.
der Volkswirtschaft massiv schadeten.
Der genaue volkswirtschaftliche Schaden, mal genau gesehen (in
Euro), ist von der „Zeckenkrankheit“, auch wenn mir jetzt eine
verharmlosung unterstellt wird, gering. Gibt weitaus
schlimmeres. (Volkswirtschaftlich!) Rauchen, Trinken, Essen,
… Damit kann man weitaus mehr Schaden anrichten!
Du lenkst ab. Dass Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss und
Fettleibigkeit schadet - auch massiv der Volkswirtschaft
schadet - steht hier nicht zur Diskussion.
Die Aussage sollte nur zeigen, dass es kein massiver Schaden ist, im Anbetracht der anderen Erkankungen.
Bekommt man denn eigentlich was für das Leugnen der Fakten zur
Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen von der
Pharmaindustrie, die sich damit zulasten der Allgemeinheit
eine goldene Nase verdient? Wäre mal interessant zu wissen…
Die Frage ist doch reine Polemik, und sicherlich überhaupt
nicht von jemanden gestellt, der ernst genommen werden will,
oder?
Interessanterweise hat mir noch kein Arzt auf diese Frage
geantwortet. Es wird immer genau so ausgewichen, wie auch Du
ausweichst.
Es gibt nichs zu leugnen. Die Pharmaindustrie zahlt kein Geld. Wenn du Beweise für das Gegenteil hast, dann nenn mir bitte ein Gegenteil!
Ich kenne noch etwa 300 (mindestens). Das sind die
Rheumatologen.
Und bekannt ist auch, dass gerade die Rheumatologen und die
Neurologen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) von dieser
Krankheitsgruppe nicht den blassesten Schimmer haben und noch
schlechter diese Krankheit behandeln als die Hausärzte, die
wenigstens meist vage erahnen, was hier für eine
schwerwiegende Krankheit vorliegt.
Wir leben in einer wissenschaftlichen Welt. Wenn ein Beleg da
ist, dass diese wohl plakative Aussage stützt, möchte ich den
gerne wissen. Ansonsten zeugt diese Aussage nur davon, dass
man sich getroffen fühlt, und versucht unfair zu antworten.
Die Rheumatologen und sonstige Hardliner werden wohl kaum
Statistiken erheben oder denen auch nur zustimmen, in denen
erfasst wird, welche Arztgruppe welchen Prozentsatz an
Borre-Patienten behandelt. Aber ich weiß aus der Vielzahl der
Erfahrungsberichte u.a. im Borreliose-Forum, dass der
Prozentsatz bei den Rheumatologen gegen Null geht.
In den Foren steht vieles. Das steht auch, dass gewisse politische Gruppierungen 50% anteil haben. In der Realtät nicht so korrekt.
Der Grund :ist wohl kaum, dass diese keine Patienten hätten, die an
Borreliose leiden, sondern dass diese Arztgruppe die Borre
oftmals fanatisch leugnen, sie als „Modekrankheit“,
„Internetkrankheit“ oder noch schlimmer
„Will-ich-auch-haben-Schweinsteiger-hat-sie-auch-Krankheit“
bezeichnen (mit eigenen Ohren gehört!) Als ob sich ein Patient
eine Krankheit wünscht!
Das wird durch mehrmaliges wiederholen nicht besser.
Geben Sie all Ihren 300
Rheumatologen-Kollegen jeweils eine Handvoll Zecken und lassen
diese an denen saugen - es wird kein einziger fähig sein, eine
richtige Therapie zu erarbeiten um ein Abrutschen in das
chronische Stadium zu vermeiden.
Also dieser Satz zeugt schon von eigener Unkenntnis. Rein
stastisch werden nicht alle Rheumatologen befallen. Aus diesem
Grund wird mind. 1 Rheumatologe übrig bleiben, der kein
chronisches Stadium erreicht. Also ist die Aussage falsch.
Leider zeugt Deine Antwort, dass Du rein überhaupt nichts von
diesem Satz verstanden hast, und somit auch die Tragweite gar
nicht erkennen kannst.
2,5 Mio Borreliose-Neuerkrankungen (inklus. der
Neuerkrankungen an den Co-Erreger-Erkrankungen) allein in
Deutschland und jährlich, sprechen eine überdeutliche Sprache.
Es gibt viele Neuerkrankungen, das ist unumstritten. Die ist
aber, dass hoher Prozentsatzes leider selbst primär nicht zum
Arzt gegangen ist, ein anderer Teil hat die Therapie anfangs
verschludert.
viele Ärzte erkennen ja noch nicht einmal eine Wanderröte,
geschweige denn dass sie wüssten, dass diese nur bei etwa 60%
aller Infizierten überhaupt auftritt. Die restlichen 40% sind
zwar infiziert, haben aber keine Hautauffälligkeiten. Und das
ist für diese Personen doppelt fatal. Bei der Wanderröte hat
man wenigstens als Betroffener noch die kleine Chance, dass
dieses vom Arzt richtig erkannt wird. Dass dann in weit über
90% aller Fälle der nächste Ärztepfusch vorprogrammiert ist,
leugnen die Ärzte und die Patienten wissen es nicht besser
(anfangs wenigstens, später, wenn sie mal bis Chroniker sind
und sich mit der Krankheit näher beschäftigen schon, aber dann
ist es leider zu spät): Viel zu kurze Gabe von AB und deutlich
unterdosiert. Da werden die Patienten mit 200 mg für 10 Tage,
max. 14 Tage abgespeist. Das kann nur ins chronische Stadium
führen. Ausführlich in der Fachliteratur von den wahren
Borre-Spezialisten nachzulesen.
Dann nenne mir mal einige dieser Experten und die Literatur. Ich möchte gerne wissen, ob das Dinge drinstehen, die noch unbekannt sind. Der Satz mit der unweigerlichen Chronifizierung ist falsch! Nenne mir bitte eine wissenschaftliche Arbeit, oder einen Experten, der genau das beschreibt.
Klar sind auch „Therapieversager“ dabei. Aber das betrifft
andere Krankheiten auch. Klar ist das schrecklich und klar
sind die Folgen für die direkt betroffenen das Schlimmste was
es gibt. Klar gibt es unfähige Ärzte, genauso wie in anderen
Bereichen des Lebens. Aber das Leben ist ungerecht, ändern
können wir das direkt nicht.
Aber wir könnten alle zusammen versuchen, die erschreckende
Unkenntnis in diesem Bereich deutlich zu reduzieren. Und ich
muss leider feststellen, dass offenbar auch Du - das vermute
ich aufgrund Deiner Antworten und Kommentare - kaum etwas über
die Verhaltensweisen der Erreger weißt und somit gar nicht
abschätzen kannst, was zu einer sinnvollen, zielgerichteten
Therapie mit reellen Aussichten auf dauerhafte Linderung (von
Heilung will ich bei chronischer Borre gar nicht sprechen)
alles notwendig ist.
Da würde ich mich nicht zu weit mit Deiner Meinung auseinander setzen. Nicht dass du am Ende mich selbst mal zitierst!
Es gibt die ärztliche Fachliteratur zu
diesem Thema, von den wahren Spezialisten, die sich intensiv
und in klinischen Studien mit dieser Krankheitsgruppe
auseinandergesetzt haben. Aber die Wortführer der Ärzte
diffamieren und diskreditieren diese Fachleute und die
gefundenen Ergebnisse und stellen Gefälligkeitsstudien dem
gegenüber, nur damit alles beim skandalösen status quo bleibt.
Da hätte ich mal wieder gerne ein paar Beispiele, mit denen du diese Aussage untermauerst.
Ich habe in dieser Angelegenheit im April an eine Pharmafirma
ein e-mail geschrieben, da diese eine Werbeanzeige in der
Zeitung geschaltet hatten, die genau auf der gleichen
Verharmlosungs-Schiene lief. Es kam nie eine Antwort. Just
heute meldet mir die Maschine als Automatismus: „not read -
deleted without beeing read“.
Schon allein das zeigt, wie
wichtig den Pharmakonzernen ihre Patienten sind.
Frage mal einen Kollegen der Informatik. Der wird Dir bestätigen können, dass bei Outlook dies ohne weiteres möglich ist. Liegt an der automatischen Vorschau.
Schon mal was vom Borreliose-Forum gehört? Offenbar nicht. Ich
helfe Ihnen und Ihrem Fortbildungswillen gerne mit einem Link:
http://forum.bfbd.de/ucp.php?mode=login
Aber es ist eine Krankheit, neben vielen anderen Krankheiten.
Richtig. Aber keine Krankheit nimmt in ihrer Häufigkeit so
rasant zu wie die Krankheitsgruppe der Borreliose (inklus.
deren Co-Erreger-Erkrankungen)
Das stimmt nicht. Ich lasse mich aber gerne von einer Statistik überzeugen. Das RKI und in andere Stellen, wird das so nicht beschrieben.
Es gibt massenhaft Krankheitsforen.
Und, welchen Erkenntnisgewinn bringt dieser Satz an dieser
Stelle?
Die Erkenntnis, dass einerseits die Krankheit wichtig ist. Das wollte ich nie bestreiten, aber auch dass es eine von vielen Krankheiten ist…
In jedem Forum gibt es traurige Lebenswege und Schicksale.
Jedes Forum berichet, dass genau die entsprechende Krankheit
nicht richtig erkannt und behandelt wird. Jedes Forum hat
seine Experten und Fachleute, die meist nicht immer
unumstritten sind.
Du lenkst wieder ab. Wir reden nicht von Krankheit xyz und
Forum zyx sondern von der Borreliose. Gleichzeitig aber
beschreibst Du - vermutlich ungewollt - dass meine Aussage
goldrichtig ist: Es gibt kaum einen Menschen, der nicht schon
mal unter Ärztepfusch gelitten hat.
Die Aussage ging in die Richtung, dass vieles unerkannt bleibt, und dass es bei vielen Erkrankungen Probleme gibt. Das habe ich nie bestritten. Aber so leid es mir tut, Borreliose ist eine von vielen Erkrankungen. Und nicht die einzige und wichtigste. Wie schon mal erwähnt, sieht jeder seine Erkrankung selbst am wichtigsten an. Dies ist eben so.
Und damit wiederum gibst Du mir ungewollt auch Recht mit der Aussage, dass die Ärzte
alles andere als zuverlässig in ihren Diagnosen und Therapien
sind (sonst gäbe es kaum diese Vielzahl an entsprechenden
Foren!). Die Zahl von 50 häufigsten Krankheiten findet sich
übrigens auch im Internet und ist nicht von mir.
Ja gerne höre ich dazu auch die Stelle. Die entsprechenden Foren gibt es, und dort wird viel wichtige Arbeit gemacht. Aber das pauschale Unterstellen, die Ärzte hätten alle keine Ahnung, ist nicht richtig. Sonst würdest du selbst den Experten Unkenntnis vorwerfen.
Ich gebe dir Recht, dass viele Krankheiten nicht komplett
erforscht sind und viele Krankheiten evtl. zu spät behandelt
werden. Allein die Ursache den Ärzten in die Schuhe zu
schieben, ist nicht richtig.
O.k. Ich habe ja weiter oben schon beschrieben, dass der
Fehler im System liegt und die Forschung heutzutage fast
ausschließlich von der Pharmaindustrie durchgeführt,
kontrolliert, finanziert wird. Und da geht es dann nicht um
das Wohl der Menschheit sondern um handfesten Profit. Man
könnte es auch Sucht nennen: Geldgier.
Es ist unumstritten, dass die Pharmaindustrie sehr viele Studien durchführt und sponsort. Auch deine Experten sind da mit dabei. Keiner arbeitet umsonst. Aber wenn man, wie du sagst, soviel mit Borreliose zu tun haben könnte, wäre das ein großer Geldmarkt, den man, wie du sagt, aus Geldgier ja ausschöpfen kann. Warum wird das deiner Meinung nach nicht getan?!
Jeder Mensch sollte für sich selbst Verantwortung übernehmen.
Seltsamerweise kann jeder für sich selbst ein Auto kaufen.
Aber wenn es darum geht, sich behandeln zu lassen, wird es so
kompliziert, dass es schief geht…
Frau Ärztin, dann behandeln Sie doch endlich die Patienten als
mündig und entscheidungsfähig und geben ihnen die Therapie,
die die Patienten auch gesund macht / machen kann. Medikamente
haben fast immer Nebenwirkungen.
Ja, ich hätte bitte einen ! und nur einen Nachweis, dass das nicht der Fall war. Bittteeeee!
Aber die richtigen Medis in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit :bringen vielleicht
kurzfristig dem Patienten mehr Leid (Stichwort Herxheimer),
bewirken aber bereits mittelfristig eine deutliche
Verbesserung des Krankheitsbildes. Aber so lange man AB
verteufelt und statt dessen zu unwirksamen Salben o.ä. greift,
so lange verstößt jeder Arzt gegen den (leider vor vielen
Jahren aufgehobenen) ärztlichen Hippokratischen Eid.
Wieder die Methode des globalen Schubladendenkens. Wenn alle, dann sind auch die Experten dabei!
Nein, Zecken sind natürlich keine Neuentwicklung der Natur.
Aber es ist ebenfalls für jeden Laien (bei Ärzten bin ich mir
da nicht so sicher…) klar und weithin bekannt, dass diese
Monster von Jahr zu Jahr gefährlicher werden, weil die
Durchseuchungsrate mit den Erregern rasant zunimmt.
Das klingt nach einen schlechten Horrorfilm, ist jedoch so
wissenschaftlich keinesfalls haltbar.
Liest Du denn überhaupt keine Fachliteratur zu diesem Thema?
Nein, ich kann nicht lesen.
Alles was neueren Datums ist, ist für Dich „nicht
wissenschaftlich haltbar“, „Horrorfilm“, „Polemik“ etc.
Aber du kannst mir bestimmt eine gute Quelle nennen.
Wie immer hätte ich es gerne wissenschaftlich fundiert mit Namen des Prof. Kollegen.
Schau
Dich doch mal ohne Scheuklappen in Deinem Bekanntenkreis um
und überlege mal offen „wer von denen könnte aufgrund seiner
Beschwerden Borreliose haben?“ „Ach ja, der. Und der auch. Die
sowieso. Stimmt, an die hätte ich fast nicht gedacht…“
Nein, mir fällt keiner ein.
Natürlich muss man sich dazu die Patientengeschichten anhören.
Insbesondere so Sätze wie „es wird halt einfach nicht besser“
oder eine Aufzählung einer Vielzahl von angeblich
diagnostizierten Krankheiten lassen einen da sofort hellhörig
werden. Sofern man keine Scheuklappen und Ohrenstöpsel hat.
Aber ich weiß ohnehin, dass Du mir antworten wirst: „In meinem
Bekanntenkreis gibt es keinen Einzigen“. Eine Aussage ohne
Wert. Denn das ist Dein blankes Wunschdenken. Aber keine
objektive Einschätzung.
Da du keinerlei Ahnung hast, wie mein persönlicher Umkreis aussieht. Aber du solltest evtl. selbst mal überlegen, ob du diesen pauschalen Verdacht auf Borreliose bei jeden Krankheitsbeschwerden nicht überprüfen solltest. Soll aber nicht heissen, man sollte daran nicht denken. Aber die Borreliose ist nicht die einzige Krankheit.
Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat:
Behandeln Sie Sich selbst!
Da käme jedenfalls mit Sicherheit was vernünftigeres raus, als
von 99,99% der Ärzte bei dieser Krankheit behandelt zu werden!
Ganz abgesehen davon, dass aus Ihren Worten der blanke
Zynismus und Hohn spricht, weshalb Sie somit die vielen
Millionen Betroffenen ins Lächerliche ziehen.
Genau da liegt aber auch ein Problem begraben. Jeder denkt,
weil man ja Internet hat, man weiss sowieso alles besser und
behandelt sich erst mal selbst. Mal die Tabletten
ausprobieren, die der Herr im Internet empfohlen hat… Ich
denke, die meisten Krankheiten sind so komplex, dass dies
meist schief geht. Danach ist eben manchmal eine Therapie
schlecht oder nicht mehr so gut möglich. Aber dann ist wieder
der Arzt schuld?!
Das würde einen guten Arzt ausmachen: Den Patienten als
gleichberechtigt anzusehen. Schließlich leidet der Patient und
nicht der Arzt. Es sollte im Idealfall so laufen: Patient
kommt zum Arzt - Frau Doktor, ich habe das und das und jenes.
- Arzt: Den Symptomen nach zu urteilen könnte es das oder das
oder das sein. Es wäre gut, wenn Sie sich möglichst schnell
über das Internet über die entsprechenden zusätzlichen
Symptome kundig machen würden, diese haben Sie möglicherweise
nicht erwähnt, da Ihnen diese gar nicht aufgefallen sind oder
Sie diese als nicht zu den anderen Symptomen dazugehörig
erkannt haben. Morgen sehen wir uns dann wieder und dann gehen
wir das gemeinsam durch, was als Therapie am sinnvollsten ist.
Der Patient fühlt sich ernst genommen und erkennt, dass es zu
den wenigen Symptomen, die er dem Arzt geschildert hat, noch
weitere Co-Symptome gibt. Wenn er beim Lesen über diese
Krankheit dann sagt: Stimmt, das ist bei mir auch - bingo. Nö,
das habe ich überhaupt nicht - Krankheit scheidet aus. So
sieht für mich ein Team aus. Aber nicht „Ich bin der Arzt, ich
weiß was Ihnen fehlt“ - gar nix weiß er! Daraus spricht nur
Überheblichkeit.
Da du ja alle Ärzte in Deutschland kennst, ist diese Aussagen dann wohl richtig.
abschließend für heute glaube ich, dass wir zwei im Grunde gar
nicht so unendlich weit in unseren Ansichten auseinander
liegen, dass die unterschiedliche Sichtwweise aber die
Ansichten überproportional polarisiert. Vielleicht könnten wir
(hiermit meine ich alle und nicht nur Dich Anja und mich
Alexander) zusammen wirklich dann was erreichen, wenn jeder
den anderen ernst nimmt und unvoreingenommen neue
Lösungsansätze anerkennt - insbesondere bei Personen, bei
denen angeblich nichts hilft, die schon von Arzt zu Arzt
gelaufen sind, bei denen der Zustand immer gerade so am „nicht
arbeitsunfähig sein aber nicht gut“ ist. Leute mit diffusen
Symptomen („das kann alles oder nichts sein“), so mancher in
der Psycho-Ecke, in der Orthopädie-Ecke, in der Cardio-Ecke
etc etc etc. Wir sollten doch alle zusammen versuchen, die
knapper werdenden finanziellen Mittel gerade im
Gesundheitswesen so optimal FÜR die Patienten zu verwenden wie
irgend möglich. Und da darf es keinerlei Denkverbote geben,
keinen Tellerrand. Statt dessen offene Augen und Ohren. Dann
könnte ich vielleicht noch alt werden und trotzdem noch
medizinische Leistungen erhalten…
Ich gebe dir Recht, dass man als Patient es oft schwer hat. Aber der Zugang zu den anderen Kollegen ist niemanden verbaut. Das System erlaubt es momentan, auch wenn es meiner Meinung nach, und das war mein erster Kommentar zu dem Thema, keine Notwendigkeit gibt, einen Borreliosespezialisten aufzusuchen, denn die Erkrankung ist a) nicht schwer zu verstehen b) mit Kenntnis zu diagnostizieren c) die Fachliteratur ist größtenteils übereinstimmend…
Liebe Grüsse
Anja
wenn es vielleicht manchmal etwas grob und schroff
klingt, ich will weder den Ärzten noch sonst irgendwem was
Böses. Aber dieses Brett hier ist wirklich deutlich
Anti-Borreliose-lastig. Und das ist nicht gut.
Ich denke nicht, dass es Anti Borreliose ist. Aber pauschal alles über einen Kamm zu scheren, ist sicher falsch. Aber Aussagen Ärzte kennen nur 50 Diagnosen und alle Ärzte haben von fast nix eine Ahnung, besonders Rheumatologen…erzeugt bei vielen Leuten kein grundsätzlich positive Einstellung bei der Diskussion.