Zeckenbiss

Hallo,
habe gerade auf meinem Knöchel eine Zecke gefunden.
Meine Mutter hat sie mit einer Pinzette entfernt, sie war leicht zu entfernen. Keine Ahnung woher die kam, war heute fast nie draußen.

Meine Frage: was muss ich jetzt beachten, bzw muss ich überhaupt etwas beachten? Ich bin gegen FSME geimpft, war vor ca. 2 Jahren das letzte mal auffrischen.

Danke für eure Antworten!

LG Kathi

Hi

Vorweg: 100%ige Sicherheit gibts nicht.

Merke dir die Stelle, beobachte sie die nächsten Wochen (!). Falls sich dort eine Rötung bildet, sofort zum Arzt (bestenfalls ein ausgewiesener Borreliose-Spezialist)

Wie lange war die Zecke drin, kannst du den Zeitraum eingrenzen? Das gibt dir eine grobe Aussage über das Risiko, mit etwas infiziert zu sein. Je schneller die Zecke raus ist, desto geringer das Risiko etwas bekommen zu haben.

Grüße

Karana

P.S.: Die FSME-Impfung nützt gegen die Borreliose nichts!

Danke für die rasche Antwort.

Ich war um 20.00 duschen, da hab ich noch nichts gesehen. Erst um 22.00 war da ein kleiner schwarzer Punkt am Fuß. Aber sie ging ziemlich leicht raus. Ich bin heute am Nachmittag (ab 15.00) in Sandalen barfuß rumgelaufen, aber nicht im Wald, sondern nur auf asphaltierten Straßen.

Danke, werde es die nächsten paar Wochen im Auge behalten, ob sich was rötet.
Würde es nicht reichen, dann zum Hausarzt zu gehen?

LG Kathi

Hallo,

Merke dir die Stelle, beobachte sie die nächsten Wochen (!).
Falls sich dort eine Rötung bildet, sofort zum Arzt
(bestenfalls ein ausgewiesener Borreliose-Spezialist)

Ja bestenfalls in die USA, dort sitzen die Besten der Besten!

Aber das ist etwas extrem übertrieben. Es reicht primär ein Hausarzt.

Liebe Grüsse

Anja

1 „Gefällt mir“

Würde es nicht reichen, dann zum Hausarzt zu gehen?

Selbstverständlich. Anja ist da ein bißchen ironisch geworden. Aber um Gottes Willen, wir haben schon genug Subspezialisierungen. Wenn ich mir da einen Facharzt für Borreliose vorstelle…

1 „Gefällt mir“

Hallo Piramos1,

Aber um Gottes Willen, wir haben schon genug
Subspezialisierungen. Wenn ich mir da einen Facharzt für
Borreliose vorstelle…

Die sind leider viel zu selten. Lies doch bitte mal das Buch „Die verschwiegene Epidemie“. Dann redest und denkst Du anders. In Deutschland gibt es nur gut zwei Dutzend Ärzte, die sich mit dieser Krankheitsgruppe auskennen (ca. ein Dutzend unterschiedlicher Einzelkrankheiten). Der große Rest der Ärzte hat von dieser Volkskrankheit des 21. Jh. keine Ahnung. Da weiß jeder Laie mehr als die Herren in Weiß. Vom Volkswirtschaftlichen Schaden gar nicht zu sprechen.

Viele Grüße

Alexander

Lies doch bitte mal das Buch
„Die verschwiegene Epidemie“. Dann redest und denkst Du
anders.

Ich lese keine Fantasy-Literatur

In Deutschland gibt es nur gut zwei Dutzend Ärzte, die
sich mit dieser Krankheitsgruppe auskennen (ca. ein Dutzend
unterschiedlicher Einzelkrankheiten).

Ich kenne noch etwa 300 (mindestens). Das sind die Rheumatologen.

Der große Rest der Ärzte
hat von dieser Volkskrankheit des 21. Jh. keine Ahnung.

Gab es früher keine Zecken? Neuentwicklung der Natur?

Da
weiß jeder Laie mehr als die Herren in Weiß.

Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat: Behandeln Sie Sich selbst!

1 „Gefällt mir“

Hallo Priamos1,

Lies doch bitte mal das Buch
„Die verschwiegene Epidemie“. Dann redest und denkst Du
anders.

Ich lese keine Fantasy-Literatur

wenn Sie das Buch nicht kennen, sollten Sie nicht darüber urteilen. Wenn Sie es aber kennen sollten (was ich nicht glaube, somit ist der nun folgende Teilsatz hypothetisch), dann wären Sie genau einer jener Verharmloser und Menschenverachter, die so viel Leid über die betroffenen Patienten brächten und obendrein der Volkswirtschaft massiv schadeten.

Bekommt man denn eigentlich was für das Leugnen der Fakten zur Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen von der Pharmaindustrie, die sich damit zulasten der Allgemeinheit eine goldene Nase verdient? Wäre mal interessant zu wissen…

Ich kenne noch etwa 300 (mindestens). Das sind die
Rheumatologen.

Und bekannt ist auch, dass gerade die Rheumatologen und die Neurologen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) von dieser Krankheitsgruppe nicht den blassesten Schimmer haben und noch schlechter diese Krankheit behandeln als die Hausärzte, die wenigstens meist vage erahnen, was hier für eine schwerwiegende Krankheit vorliegt. Geben Sie all Ihren 300 Rheumatologen-Kollegen jeweils eine Handvoll Zecken und lassen diese an denen saugen - es wird kein einziger fähig sein, eine richtige Therapie zu erarbeiten um ein Abrutschen in das chronische Stadium zu vermeiden. Mit all den bekannten Folgen: ständige Schmerzen, Berufsunfähigkeit etc. bis hin zum Selbstmord.

2,5 Mio Borreliose-Neuerkrankungen (inklus. der Neuerkrankungen an den Co-Erreger-Erkrankungen) allein in Deutschland und jährlich, sprechen eine überdeutliche Sprache.

Schon mal was vom Borreliose-Forum gehört? Offenbar nicht. Ich helfe Ihnen und Ihrem Fortbildungswillen gerne mit einem Link: http://forum.bfbd.de/ucp.php?mode=login

Gab es früher keine Zecken? Neuentwicklung der Natur?

Nein, Zecken sind natürlich keine Neuentwicklung der Natur. Aber es ist ebenfalls für jeden Laien (bei Ärzten bin ich mir da nicht so sicher…) klar und weithin bekannt, dass diese Monster von Jahr zu Jahr gefährlicher werden, weil die Durchseuchungsrate mit den Erregern rasant zunimmt.

Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat:
Behandeln Sie Sich selbst!

Da käme jedenfalls mit Sicherheit was vernünftigeres raus, als von 99,99% der Ärzte bei dieser Krankheit behandelt zu werden!
Ganz abgesehen davon, dass aus Ihren Worten der blanke Zynismus und Hohn spricht, weshalb Sie somit die vielen Millionen Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

Fassungslosen Gruß

Alexander

Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat:
Behandeln Sie Sich selbst!

Da käme jedenfalls mit Sicherheit was vernünftigeres raus, als
von 99,99% der Ärzte bei dieser Krankheit behandelt zu werden!
Ganz abgesehen davon, dass aus Ihren Worten der blanke
Zynismus und Hohn spricht, weshalb Sie somit die vielen
Millionen Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

Mit heißem Herzen an ein wissenschaftliches Problem zu gehen, mag zwar ehrenhaft sein - und verständlich, wenn man direkt oder indirekt Betroffener ist, aber gewöhnlich kommt nur Unfug heraus. Schon eine Behauptung wie " Nur O,01% der Ärzte wissen etwas über B., ist reine Polemik. Und an diesem Punkte endet für mich die Diskussion.

Hallo,

Ein Facharzt für „Zeckenkrankheiten“ gibt es nicht. Der Grund liegt darin, dass im Gegensatz zu Deiner Meinung die Krankheit sehr gut erforscht und gut behandelbar ist. Ein nettes Buch hast du erwähnt:

Der Kollege Prof. Alexander Kekulé, im Buch genannt, ein sehr netter Mensch, ist ein Experte, unumstriten, jedoch nicht explizit für Zeckenkrankheiten.

Die Autorin Birgit Jürschik-Busbach ist selbst betroffene, als Betroffene hat sie sicher vieles mitgemacht. Aber als wissenschaftliche Expertin kann man sie auch nicht gelten lassen.

Es ist unumstritten, dass diese Krankheit tückisch sein kann, dass es viele unbehandelte Menschen gibt. Das liegt aber nicht allein darin begründet, weil es zu wenig „Experten“ gibt. (so habe ich dich evtl. verstanden). Ein großer Teil geht nicht zum Arzt, oder zu spät zum Arzt. Der Beweiss ist das Forum hier jeden Tag.

Der Rest Deiner Aussagen, ist leider rein plakativ und provokativ.
Das der Inhalt nicht stimmt, solltest du selbst wissen.

Aber nicht jeder der viel liest, weiss auch viel.

Die Kunst liegt woanders begraben.

Liebe Grüsse

Anja

Hallo,

Die Krankheit ist sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich zu behandeln. Viele Gründe sind jedoch anders geartet, als man es vermutet.

die so viel Leid über die betroffenen
Patienten brächten und obendrein der Volkswirtschaft massiv
schadeten.

Der genaue volkswirtschaftliche Schaden, mal genau gesehen (in Euro), ist von der „Zeckenkrankheit“, auch wenn mir jetzt eine verharmlosung unterstellt wird, gering. Gibt weitaus schlimmeres. (Volkswirtschaftlich!) Rauchen, Trinken, Essen, … Damit kann man weitaus mehr Schaden anrichten!

Bekommt man denn eigentlich was für das Leugnen der Fakten zur
Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen von der
Pharmaindustrie, die sich damit zulasten der Allgemeinheit
eine goldene Nase verdient? Wäre mal interessant zu wissen…

Die Frage ist doch reine Polemik, und sicherlich überhaupt nicht von jemanden gestellt, der ernst genommen werden will, oder?

Ich kenne noch etwa 300 (mindestens). Das sind die
Rheumatologen.

Und bekannt ist auch, dass gerade die Rheumatologen und die
Neurologen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) von dieser
Krankheitsgruppe nicht den blassesten Schimmer haben und noch
schlechter diese Krankheit behandeln als die Hausärzte, die
wenigstens meist vage erahnen, was hier für eine
schwerwiegende Krankheit vorliegt.

Wir leben in einer wissenschaftlichen Welt. Wenn ein Beleg da ist, dass diese wohl plakative Aussage stützt, möchte ich den gerne wissen. Ansonsten zeugt diese Aussage nur davon, dass man sich getroffen fühlt, und versucht unfair zu antworten.

Geben Sie all Ihren 300
Rheumatologen-Kollegen jeweils eine Handvoll Zecken und lassen
diese an denen saugen - es wird kein einziger fähig sein, eine
richtige Therapie zu erarbeiten um ein Abrutschen in das
chronische Stadium zu vermeiden.

Also dieser Satz zeugt schon von eigener Unkenntnis. Rein stastisch werden nicht alle Rheumatologen befallen. Aus diesem Grund wird mind. 1 Rheumatologe übrig bleiben, der kein chronisches Stadium erreicht. Also ist die Aussage falsch.

2,5 Mio Borreliose-Neuerkrankungen (inklus. der
Neuerkrankungen an den Co-Erreger-Erkrankungen) allein in
Deutschland und jährlich, sprechen eine überdeutliche Sprache.

Es gibt viele Neuerkrankungen, das ist unumstritten. Die ist aber, dass hoher Prozentsatzes leider selbst primär nicht zum Arzt gegangen ist, ein anderer Teil hat die Therapie anfangs verschludert.

Klar sind auch „Therapieversager“ dabei. Aber das betrifft andere Krankheiten auch. Klar ist das schrecklich und klar sind die Folgen für die direkt betroffenen das Schlimmste was es gibt. Klar gibt es unfähige Ärzte, genauso wie in anderen Bereichen des Lebens. Aber das Leben ist ungerecht, ändern können wir das direkt nicht.

Schon mal was vom Borreliose-Forum gehört? Offenbar nicht. Ich
helfe Ihnen und Ihrem Fortbildungswillen gerne mit einem Link:
http://forum.bfbd.de/ucp.php?mode=login

Aber es ist eine Krankheit, neben vielen anderen Krankheiten.

Es gibt massenhaft Krankheitsforen.

In jedem Forum gibt es traurige Lebenswege und Schicksale.
Jedes Forum berichet, dass genau die entsprechende Krankheit nicht richtig erkannt und behandelt wird. Jedes Forum hat seine Experten und Fachleute, die meist nicht immer unumstritten sind.

Ich gebe dir Recht, dass viele Krankheiten nicht komplett erforscht sind und viele Krankheiten evtl. zu spät behandelt werden. Allein die Ursache den Ärzten in die Schuhe zu schieben, ist nicht richtig.

Jeder Mensch sollte für sich selbst Verantwortung übernehmen. Seltsamerweise kann jeder für sich selbst ein Auto kaufen. Aber wenn es darum geht, sich behandeln zu lassen, wird es so kompliziert, dass es schief geht…

Nein, Zecken sind natürlich keine Neuentwicklung der Natur.
Aber es ist ebenfalls für jeden Laien (bei Ärzten bin ich mir
da nicht so sicher…) klar und weithin bekannt, dass diese
Monster von Jahr zu Jahr gefährlicher werden, weil die
Durchseuchungsrate mit den Erregern rasant zunimmt.

Das klingt nach einen schlechten Horrorfilm, ist jedoch so wissenschaftlich keinesfalls haltbar.

Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat:
Behandeln Sie Sich selbst!

Da käme jedenfalls mit Sicherheit was vernünftigeres raus, als
von 99,99% der Ärzte bei dieser Krankheit behandelt zu werden!
Ganz abgesehen davon, dass aus Ihren Worten der blanke
Zynismus und Hohn spricht, weshalb Sie somit die vielen
Millionen Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

Genau da liegt aber auch ein Problem begraben. Jeder denkt, weil man ja Internet hat, man weiss sowieso alles besser und behandelt sich erst mal selbst. Mal die Tabletten ausprobieren, die der Herr im Internet empfohlen hat… Ich denke, die meisten Krankheiten sind so komplex, dass dies meist schief geht. Danach ist eben manchmal eine Therapie schlecht oder nicht mehr so gut möglich. Aber dann ist wieder der Arzt schuld?!

Liebe Grüsse

Anja

Hallo Anja,

meine Schwiegermutter ist derzeit wegen einer ganz anderen Sache im Krankenhaus. Als sie im Krankenhausgarten spazieren ging, hat sie sich eine Zecke eingefangen. Wohl gemerkt: Sie ist immer noch im Krankenhaus.
Vom Pflegepersonal wurde die Zecke entfernt. Am Tag darauf hatte sie eine Wanderröte. Diese wurde von den Pflegern bis hoch zum Chefarzt gesehen aber nicht als solche erkannt. Man hat ihr irgend eine Salbe gegen Mückenstiche draufgeschmiert. AB hat sie bis heute keines bekommen. Da muss man wohl von unterlassener Hilfeleistung sprechen, oder? Wo sind denn da die Fachkenntnisse der Ärzte, die von Dir so hoch gelobt werden? Höre Dich doch um: Es gibt kaum jemand, der nicht schon ein- oder mehrmals unter Ärztepfusch zu leiden hatte - ganz gleich welche Krankheit und ganz gleich welche Arztgruppe Du hernimmst.

Deine Aussage, die Borre samt ihrer Co-Erreger-Erkrankungen sei gut erforscht ist so falsch, fälscher geht es schon gar nicht mehr. Man kennt ja noch nicht mal alle unterschiedlichen Erregertypen der Borre mit Namen, geschweige denn dass man wirksame Medikamente oder gar Therapien hätte, die ein Ausheilen garantieren würden. Einmal im chronischen Stadium und es schafft nur noch ein verschwindend geringer Prozentsatz der Patienten, wieder dauerhaft beschwerdefrei zu werden und ein normales Leben führen zu können. Und ich finde es eine absolute Unverschämtheit, dass Du die Schuld auf die Patienten abwälzt, diese gingen zu spät zum Arzt. Du kannst noch so sehr gegen mich und meine Worte wettern - ich werde genau so weiter die Missstände und die Unwissenheit der Personen in Weiß anprangern, auch wenn ich weiß, dass letztlich die Ursache dieses Übels darin zu suchen ist, dass die Forschung mittlerweile fast ausschließlich von der Pharmaindustrie betrieben wird. Und diese betreibt nur in den Bereichen Forschung, die möglichst hohe Gewinne versprechen. Die Patienten sind denen völlig egal. Und dass die Pharmaindustrie die „Fortbildungen“ für die Ärzteschaft organisiert, ist auch ein offenes Geheimnis. Also: Woher soll denn die Kenntnis der Ärzte kommen: von der Pharmaindustrie nicht, die haben an einer richtigen Diagnose und erfolgversprechenden Therapie überhaupt kein Interesse. An Fehldiagnosen verdienen die seeeeeeehr viel mehr. Und vor allem dauerhaft. Das allgemeine Volk jedoch ist nicht von der Pharmaindustrie in dem Maß manipulierbar (trotz Werbung), wie es sich die Pharmaindustrie wünschen würde. Daher weiß Hinz und Kunz mehr über diese tückische Krankheit als die Herren und Damen in Weiß. Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es ca. 15 chronische Borre-Fälle, allesamt durch Fehlbehandlungen der Ärzte verursacht.
Deine Propaganda Argumentation verfängt in Ärztekreisen sicherlich, aber bei den Normalbürgern zunehmend weniger. Durch die modernen technischen Möglichkeiten glaubt halt Otto-Normalbürger nicht mehr unbedingt was „Herr Doktor“ da von sich gibt.

Lassen wir’s für heute gut sein. Der nächste Schlagabtausch kommt bestimmt.

Viele Grüße

Alexander

Hallo Anja,

Hallo,

Die Krankheit ist sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich
zu behandeln. Viele Gründe sind jedoch anders geartet, als man
es vermutet.

das „man“ in Deinem Satz musst Du durch „die Ärzte“ ersetzen, dann wird es objektiv richtig.

die so viel Leid über die betroffenen
Patienten brächten und obendrein der Volkswirtschaft massiv
schadeten.

Der genaue volkswirtschaftliche Schaden, mal genau gesehen (in
Euro), ist von der „Zeckenkrankheit“, auch wenn mir jetzt eine
verharmlosung unterstellt wird, gering. Gibt weitaus
schlimmeres. (Volkswirtschaftlich!) Rauchen, Trinken, Essen,
… Damit kann man weitaus mehr Schaden anrichten!

Du lenkst ab. Dass Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss und Fettleibigkeit schadet - auch massiv der Volkswirtschaft schadet - steht hier nicht zur Diskussion.

Bekommt man denn eigentlich was für das Leugnen der Fakten zur
Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen von der
Pharmaindustrie, die sich damit zulasten der Allgemeinheit
eine goldene Nase verdient? Wäre mal interessant zu wissen…

Die Frage ist doch reine Polemik, und sicherlich überhaupt
nicht von jemanden gestellt, der ernst genommen werden will,
oder?

Interessanterweise hat mir noch kein Arzt auf diese Frage geantwortet. Es wird immer genau so ausgewichen, wie auch Du ausweichst.

Ich kenne noch etwa 300 (mindestens). Das sind die
Rheumatologen.

Und bekannt ist auch, dass gerade die Rheumatologen und die
Neurologen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) von dieser
Krankheitsgruppe nicht den blassesten Schimmer haben und noch
schlechter diese Krankheit behandeln als die Hausärzte, die
wenigstens meist vage erahnen, was hier für eine
schwerwiegende Krankheit vorliegt.

Wir leben in einer wissenschaftlichen Welt. Wenn ein Beleg da
ist, dass diese wohl plakative Aussage stützt, möchte ich den
gerne wissen. Ansonsten zeugt diese Aussage nur davon, dass
man sich getroffen fühlt, und versucht unfair zu antworten.

Die Rheumatologen und sonstige Hardliner werden wohl kaum Statistiken erheben oder denen auch nur zustimmen, in denen erfasst wird, welche Arztgruppe welchen Prozentsatz an Borre-Patienten behandelt. Aber ich weiß aus der Vielzahl der Erfahrungsberichte u.a. im Borreliose-Forum, dass der Prozentsatz bei den Rheumatologen gegen Null geht. Der Grund ist wohl kaum, dass diese keine Patienten hätten, die an Borreliose leiden, sondern dass diese Arztgruppe die Borre oftmals fanatisch leugnen, sie als „Modekrankheit“, „Internetkrankheit“ oder noch schlimmer „Will-ich-auch-haben-Schweinsteiger-hat-sie-auch-Krankheit“ bezeichnen (mit eigenen Ohren gehört!) Als ob sich ein Patient eine Krankheit wünscht!

Geben Sie all Ihren 300
Rheumatologen-Kollegen jeweils eine Handvoll Zecken und lassen
diese an denen saugen - es wird kein einziger fähig sein, eine
richtige Therapie zu erarbeiten um ein Abrutschen in das
chronische Stadium zu vermeiden.

Also dieser Satz zeugt schon von eigener Unkenntnis. Rein
stastisch werden nicht alle Rheumatologen befallen. Aus diesem
Grund wird mind. 1 Rheumatologe übrig bleiben, der kein
chronisches Stadium erreicht. Also ist die Aussage falsch.

Leider zeugt Deine Antwort, dass Du rein überhaupt nichts von diesem Satz verstanden hast, und somit auch die Tragweite gar nicht erkennen kannst.

2,5 Mio Borreliose-Neuerkrankungen (inklus. der
Neuerkrankungen an den Co-Erreger-Erkrankungen) allein in
Deutschland und jährlich, sprechen eine überdeutliche Sprache.

Es gibt viele Neuerkrankungen, das ist unumstritten. Die ist
aber, dass hoher Prozentsatzes leider selbst primär nicht zum
Arzt gegangen ist, ein anderer Teil hat die Therapie anfangs
verschludert.

viele Ärzte erkennen ja noch nicht einmal eine Wanderröte, geschweige denn dass sie wüssten, dass diese nur bei etwa 60% aller Infizierten überhaupt auftritt. Die restlichen 40% sind zwar infiziert, haben aber keine Hautauffälligkeiten. Und das ist für diese Personen doppelt fatal. Bei der Wanderröte hat man wenigstens als Betroffener noch die kleine Chance, dass dieses vom Arzt richtig erkannt wird. Dass dann in weit über 90% aller Fälle der nächste Ärztepfusch vorprogrammiert ist, leugnen die Ärzte und die Patienten wissen es nicht besser (anfangs wenigstens, später, wenn sie mal bis Chroniker sind und sich mit der Krankheit näher beschäftigen schon, aber dann ist es leider zu spät): Viel zu kurze Gabe von AB und deutlich unterdosiert. Da werden die Patienten mit 200 mg für 10 Tage, max. 14 Tage abgespeist. Das kann nur ins chronische Stadium führen. Ausführlich in der Fachliteratur von den wahren Borre-Spezialisten nachzulesen.

Klar sind auch „Therapieversager“ dabei. Aber das betrifft
andere Krankheiten auch. Klar ist das schrecklich und klar
sind die Folgen für die direkt betroffenen das Schlimmste was
es gibt. Klar gibt es unfähige Ärzte, genauso wie in anderen
Bereichen des Lebens. Aber das Leben ist ungerecht, ändern
können wir das direkt nicht.

Aber wir könnten alle zusammen versuchen, die erschreckende Unkenntnis in diesem Bereich deutlich zu reduzieren. Und ich muss leider feststellen, dass offenbar auch Du - das vermute ich aufgrund Deiner Antworten und Kommentare - kaum etwas über die Verhaltensweisen der Erreger weißt und somit gar nicht abschätzen kannst, was zu einer sinnvollen, zielgerichteten Therapie mit reellen Aussichten auf dauerhafte Linderung (von Heilung will ich bei chronischer Borre gar nicht sprechen) alles notwendig ist. Es gibt die ärztliche Fachliteratur zu diesem Thema, von den wahren Spezialisten, die sich intensiv und in klinischen Studien mit dieser Krankheitsgruppe auseinandergesetzt haben. Aber die Wortführer der Ärzte diffamieren und diskreditieren diese Fachleute und die gefundenen Ergebnisse und stellen Gefälligkeitsstudien dem gegenüber, nur damit alles beim skandalösen status quo bleibt. Ich habe in dieser Angelegenheit im April an eine Pharmafirma ein e-mail geschrieben, da diese eine Werbeanzeige in der Zeitung geschaltet hatten, die genau auf der gleichen Verharmlosungs-Schiene lief. Es kam nie eine Antwort. Just heute meldet mir die Maschine als Automatismus: „not read - deleted without beeing read“. Schon allein das zeigt, wie wichtig den Pharmakonzernen ihre Patienten sind.

Schon mal was vom Borreliose-Forum gehört? Offenbar nicht. Ich
helfe Ihnen und Ihrem Fortbildungswillen gerne mit einem Link:
http://forum.bfbd.de/ucp.php?mode=login

Aber es ist eine Krankheit, neben vielen anderen Krankheiten.

Richtig. Aber keine Krankheit nimmt in ihrer Häufigkeit so rasant zu wie die Krankheitsgruppe der Borreliose (inklus. deren Co-Erreger-Erkrankungen)

Es gibt massenhaft Krankheitsforen.

Und, welchen Erkenntnisgewinn bringt dieser Satz an dieser Stelle?

In jedem Forum gibt es traurige Lebenswege und Schicksale.
Jedes Forum berichet, dass genau die entsprechende Krankheit
nicht richtig erkannt und behandelt wird. Jedes Forum hat
seine Experten und Fachleute, die meist nicht immer
unumstritten sind.

Du lenkst wieder ab. Wir reden nicht von Krankheit xyz und Forum zyx sondern von der Borreliose. Gleichzeitig aber beschreibst Du - vermutlich ungewollt - dass meine Aussage goldrichtig ist: Es gibt kaum einen Menschen, der nicht schon mal unter Ärztepfusch gelitten hat. Und damit wiederum gibst Du mir ungewollt auch Recht mit der Aussage, dass die Ärzte alles andere als zuverlässig in ihren Diagnosen und Therapien sind (sonst gäbe es kaum diese Vielzahl an entsprechenden Foren!). Die Zahl von 50 häufigsten Krankheiten findet sich übrigens auch im Internet und ist nicht von mir.

Ich gebe dir Recht, dass viele Krankheiten nicht komplett
erforscht sind und viele Krankheiten evtl. zu spät behandelt
werden. Allein die Ursache den Ärzten in die Schuhe zu
schieben, ist nicht richtig.

O.k. Ich habe ja weiter oben schon beschrieben, dass der Fehler im System liegt und die Forschung heutzutage fast ausschließlich von der Pharmaindustrie durchgeführt, kontrolliert, finanziert wird. Und da geht es dann nicht um das Wohl der Menschheit sondern um handfesten Profit. Man könnte es auch Sucht nennen: Geldgier.

Jeder Mensch sollte für sich selbst Verantwortung übernehmen.
Seltsamerweise kann jeder für sich selbst ein Auto kaufen.
Aber wenn es darum geht, sich behandeln zu lassen, wird es so
kompliziert, dass es schief geht…

Frau Ärztin, dann behandeln Sie doch endlich die Patienten als mündig und entscheidungsfähig und geben ihnen die Therapie, die die Patienten auch gesund macht / machen kann. Medikamente haben fast immer Nebenwirkungen. Aber die richtigen Medis in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit bringen vielleicht kurzfristig dem Patienten mehr Leid (Stichwort Herxheimer), bewirken aber bereits mittelfristig eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes. Aber so lange man AB verteufelt und statt dessen zu unwirksamen Salben o.ä. greift, so lange verstößt jeder Arzt gegen den (leider vor vielen Jahren aufgehobenen) ärztlichen Hippokratischen Eid.

Nein, Zecken sind natürlich keine Neuentwicklung der Natur.
Aber es ist ebenfalls für jeden Laien (bei Ärzten bin ich mir
da nicht so sicher…) klar und weithin bekannt, dass diese
Monster von Jahr zu Jahr gefährlicher werden, weil die
Durchseuchungsrate mit den Erregern rasant zunimmt.

Das klingt nach einen schlechten Horrorfilm, ist jedoch so
wissenschaftlich keinesfalls haltbar.

Liest Du denn überhaupt keine Fachliteratur zu diesem Thema? Alles was neueren Datums ist, ist für Dich „nicht wissenschaftlich haltbar“, „Horrorfilm“, „Polemik“ etc. Schau Dich doch mal ohne Scheuklappen in Deinem Bekanntenkreis um und überlege mal offen „wer von denen könnte aufgrund seiner Beschwerden Borreliose haben?“ „Ach ja, der. Und der auch. Die sowieso. Stimmt, an die hätte ich fast nicht gedacht…“ Natürlich muss man sich dazu die Patientengeschichten anhören. Insbesondere so Sätze wie „es wird halt einfach nicht besser“ oder eine Aufzählung einer Vielzahl von angeblich diagnostizierten Krankheiten lassen einen da sofort hellhörig werden. Sofern man keine Scheuklappen und Ohrenstöpsel hat. Aber ich weiß ohnehin, dass Du mir antworten wirst: „In meinem Bekanntenkreis gibt es keinen Einzigen“. Eine Aussage ohne Wert. Denn das ist Dein blankes Wunschdenken. Aber keine objektive Einschätzung.

Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat:
Behandeln Sie Sich selbst!

Da käme jedenfalls mit Sicherheit was vernünftigeres raus, als
von 99,99% der Ärzte bei dieser Krankheit behandelt zu werden!
Ganz abgesehen davon, dass aus Ihren Worten der blanke
Zynismus und Hohn spricht, weshalb Sie somit die vielen
Millionen Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

Genau da liegt aber auch ein Problem begraben. Jeder denkt,
weil man ja Internet hat, man weiss sowieso alles besser und
behandelt sich erst mal selbst. Mal die Tabletten
ausprobieren, die der Herr im Internet empfohlen hat… Ich
denke, die meisten Krankheiten sind so komplex, dass dies
meist schief geht. Danach ist eben manchmal eine Therapie
schlecht oder nicht mehr so gut möglich. Aber dann ist wieder
der Arzt schuld?!

Das würde einen guten Arzt ausmachen: Den Patienten als gleichberechtigt anzusehen. Schließlich leidet der Patient und nicht der Arzt. Es sollte im Idealfall so laufen: Patient kommt zum Arzt - Frau Doktor, ich habe das und das und jenes. - Arzt: Den Symptomen nach zu urteilen könnte es das oder das oder das sein. Es wäre gut, wenn Sie sich möglichst schnell über das Internet über die entsprechenden zusätzlichen Symptome kundig machen würden, diese haben Sie möglicherweise nicht erwähnt, da Ihnen diese gar nicht aufgefallen sind oder Sie diese als nicht zu den anderen Symptomen dazugehörig erkannt haben. Morgen sehen wir uns dann wieder und dann gehen wir das gemeinsam durch, was als Therapie am sinnvollsten ist.

Der Patient fühlt sich ernst genommen und erkennt, dass es zu den wenigen Symptomen, die er dem Arzt geschildert hat, noch weitere Co-Symptome gibt. Wenn er beim Lesen über diese Krankheit dann sagt: Stimmt, das ist bei mir auch - bingo. Nö, das habe ich überhaupt nicht - Krankheit scheidet aus. So sieht für mich ein Team aus. Aber nicht „Ich bin der Arzt, ich weiß was Ihnen fehlt“ - gar nix weiß er! Daraus spricht nur Überheblichkeit.

abschließend für heute glaube ich, dass wir zwei im Grunde gar nicht so unendlich weit in unseren Ansichten auseinander liegen, dass die unterschiedliche Sichtwweise aber die Ansichten überproportional polarisiert. Vielleicht könnten wir (hiermit meine ich alle und nicht nur Dich Anja und mich Alexander) zusammen wirklich dann was erreichen, wenn jeder den anderen ernst nimmt und unvoreingenommen neue Lösungsansätze anerkennt - insbesondere bei Personen, bei denen angeblich nichts hilft, die schon von Arzt zu Arzt gelaufen sind, bei denen der Zustand immer gerade so am „nicht arbeitsunfähig sein aber nicht gut“ ist. Leute mit diffusen Symptomen („das kann alles oder nichts sein“), so mancher in der Psycho-Ecke, in der Orthopädie-Ecke, in der Cardio-Ecke etc etc etc. Wir sollten doch alle zusammen versuchen, die knapper werdenden finanziellen Mittel gerade im Gesundheitswesen so optimal FÜR die Patienten zu verwenden wie irgend möglich. Und da darf es keinerlei Denkverbote geben, keinen Tellerrand. Statt dessen offene Augen und Ohren. Dann könnte ich vielleicht noch alt werden und trotzdem noch medizinische Leistungen erhalten…

Viele Grüße zurück

P.S.: auch wenn es vielleicht manchmal etwas grob und schroff klingt, ich will weder den Ärzten noch sonst irgendwem was Böses. Aber dieses Brett hier ist wirklich deutlich Anti-Borreliose-lastig. Und das ist nicht gut.

Hallo,

Die Krankheit ist sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich
zu behandeln. Viele Gründe sind jedoch anders geartet, als man
es vermutet.

das „man“ in Deinem Satz musst Du durch „die Ärzte“ ersetzen,
dann wird es objektiv richtig.

Das ist falsch, denn Deine Experten, deren Namen und v.a. deren Literatur ich gerne hätte, sind meist auch Ärzte.

der Volkswirtschaft massiv schadeten.

Der genaue volkswirtschaftliche Schaden, mal genau gesehen (in
Euro), ist von der „Zeckenkrankheit“, auch wenn mir jetzt eine
verharmlosung unterstellt wird, gering. Gibt weitaus
schlimmeres. (Volkswirtschaftlich!) Rauchen, Trinken, Essen,
… Damit kann man weitaus mehr Schaden anrichten!

Du lenkst ab. Dass Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss und
Fettleibigkeit schadet - auch massiv der Volkswirtschaft
schadet - steht hier nicht zur Diskussion.

Die Aussage sollte nur zeigen, dass es kein massiver Schaden ist, im Anbetracht der anderen Erkankungen.

Bekommt man denn eigentlich was für das Leugnen der Fakten zur
Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen von der
Pharmaindustrie, die sich damit zulasten der Allgemeinheit
eine goldene Nase verdient? Wäre mal interessant zu wissen…

Die Frage ist doch reine Polemik, und sicherlich überhaupt
nicht von jemanden gestellt, der ernst genommen werden will,
oder?

Interessanterweise hat mir noch kein Arzt auf diese Frage
geantwortet. Es wird immer genau so ausgewichen, wie auch Du
ausweichst.

Es gibt nichs zu leugnen. Die Pharmaindustrie zahlt kein Geld. Wenn du Beweise für das Gegenteil hast, dann nenn mir bitte ein Gegenteil!

Ich kenne noch etwa 300 (mindestens). Das sind die
Rheumatologen.

Und bekannt ist auch, dass gerade die Rheumatologen und die
Neurologen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) von dieser
Krankheitsgruppe nicht den blassesten Schimmer haben und noch
schlechter diese Krankheit behandeln als die Hausärzte, die
wenigstens meist vage erahnen, was hier für eine
schwerwiegende Krankheit vorliegt.

Wir leben in einer wissenschaftlichen Welt. Wenn ein Beleg da
ist, dass diese wohl plakative Aussage stützt, möchte ich den
gerne wissen. Ansonsten zeugt diese Aussage nur davon, dass
man sich getroffen fühlt, und versucht unfair zu antworten.

Die Rheumatologen und sonstige Hardliner werden wohl kaum
Statistiken erheben oder denen auch nur zustimmen, in denen
erfasst wird, welche Arztgruppe welchen Prozentsatz an
Borre-Patienten behandelt. Aber ich weiß aus der Vielzahl der
Erfahrungsberichte u.a. im Borreliose-Forum, dass der
Prozentsatz bei den Rheumatologen gegen Null geht.

In den Foren steht vieles. Das steht auch, dass gewisse politische Gruppierungen 50% anteil haben. In der Realtät nicht so korrekt.

Der Grund :ist wohl kaum, dass diese keine Patienten hätten, die an
Borreliose leiden, sondern dass diese Arztgruppe die Borre
oftmals fanatisch leugnen, sie als „Modekrankheit“,
„Internetkrankheit“ oder noch schlimmer
„Will-ich-auch-haben-Schweinsteiger-hat-sie-auch-Krankheit“
bezeichnen (mit eigenen Ohren gehört!) Als ob sich ein Patient
eine Krankheit wünscht!

Das wird durch mehrmaliges wiederholen nicht besser.

Geben Sie all Ihren 300
Rheumatologen-Kollegen jeweils eine Handvoll Zecken und lassen
diese an denen saugen - es wird kein einziger fähig sein, eine
richtige Therapie zu erarbeiten um ein Abrutschen in das
chronische Stadium zu vermeiden.

Also dieser Satz zeugt schon von eigener Unkenntnis. Rein
stastisch werden nicht alle Rheumatologen befallen. Aus diesem
Grund wird mind. 1 Rheumatologe übrig bleiben, der kein
chronisches Stadium erreicht. Also ist die Aussage falsch.

Leider zeugt Deine Antwort, dass Du rein überhaupt nichts von
diesem Satz verstanden hast, und somit auch die Tragweite gar
nicht erkennen kannst.

2,5 Mio Borreliose-Neuerkrankungen (inklus. der
Neuerkrankungen an den Co-Erreger-Erkrankungen) allein in
Deutschland und jährlich, sprechen eine überdeutliche Sprache.

Es gibt viele Neuerkrankungen, das ist unumstritten. Die ist
aber, dass hoher Prozentsatzes leider selbst primär nicht zum
Arzt gegangen ist, ein anderer Teil hat die Therapie anfangs
verschludert.

viele Ärzte erkennen ja noch nicht einmal eine Wanderröte,
geschweige denn dass sie wüssten, dass diese nur bei etwa 60%
aller Infizierten überhaupt auftritt. Die restlichen 40% sind
zwar infiziert, haben aber keine Hautauffälligkeiten. Und das
ist für diese Personen doppelt fatal. Bei der Wanderröte hat
man wenigstens als Betroffener noch die kleine Chance, dass
dieses vom Arzt richtig erkannt wird. Dass dann in weit über
90% aller Fälle der nächste Ärztepfusch vorprogrammiert ist,
leugnen die Ärzte und die Patienten wissen es nicht besser
(anfangs wenigstens, später, wenn sie mal bis Chroniker sind
und sich mit der Krankheit näher beschäftigen schon, aber dann
ist es leider zu spät): Viel zu kurze Gabe von AB und deutlich
unterdosiert. Da werden die Patienten mit 200 mg für 10 Tage,
max. 14 Tage abgespeist. Das kann nur ins chronische Stadium
führen. Ausführlich in der Fachliteratur von den wahren
Borre-Spezialisten nachzulesen.

Dann nenne mir mal einige dieser Experten und die Literatur. Ich möchte gerne wissen, ob das Dinge drinstehen, die noch unbekannt sind. Der Satz mit der unweigerlichen Chronifizierung ist falsch! Nenne mir bitte eine wissenschaftliche Arbeit, oder einen Experten, der genau das beschreibt.

Klar sind auch „Therapieversager“ dabei. Aber das betrifft
andere Krankheiten auch. Klar ist das schrecklich und klar
sind die Folgen für die direkt betroffenen das Schlimmste was
es gibt. Klar gibt es unfähige Ärzte, genauso wie in anderen
Bereichen des Lebens. Aber das Leben ist ungerecht, ändern
können wir das direkt nicht.

Aber wir könnten alle zusammen versuchen, die erschreckende
Unkenntnis in diesem Bereich deutlich zu reduzieren. Und ich
muss leider feststellen, dass offenbar auch Du - das vermute
ich aufgrund Deiner Antworten und Kommentare - kaum etwas über
die Verhaltensweisen der Erreger weißt und somit gar nicht
abschätzen kannst, was zu einer sinnvollen, zielgerichteten
Therapie mit reellen Aussichten auf dauerhafte Linderung (von
Heilung will ich bei chronischer Borre gar nicht sprechen)
alles notwendig ist.

Da würde ich mich nicht zu weit mit Deiner Meinung auseinander setzen. Nicht dass du am Ende mich selbst mal zitierst!

Es gibt die ärztliche Fachliteratur zu
diesem Thema, von den wahren Spezialisten, die sich intensiv
und in klinischen Studien mit dieser Krankheitsgruppe
auseinandergesetzt haben. Aber die Wortführer der Ärzte
diffamieren und diskreditieren diese Fachleute und die
gefundenen Ergebnisse und stellen Gefälligkeitsstudien dem
gegenüber, nur damit alles beim skandalösen status quo bleibt.

Da hätte ich mal wieder gerne ein paar Beispiele, mit denen du diese Aussage untermauerst.

Ich habe in dieser Angelegenheit im April an eine Pharmafirma
ein e-mail geschrieben, da diese eine Werbeanzeige in der
Zeitung geschaltet hatten, die genau auf der gleichen
Verharmlosungs-Schiene lief. Es kam nie eine Antwort. Just
heute meldet mir die Maschine als Automatismus: „not read -
deleted without beeing read“.
Schon allein das zeigt, wie
wichtig den Pharmakonzernen ihre Patienten sind.

Frage mal einen Kollegen der Informatik. Der wird Dir bestätigen können, dass bei Outlook dies ohne weiteres möglich ist. Liegt an der automatischen Vorschau.

Schon mal was vom Borreliose-Forum gehört? Offenbar nicht. Ich
helfe Ihnen und Ihrem Fortbildungswillen gerne mit einem Link:
http://forum.bfbd.de/ucp.php?mode=login

Aber es ist eine Krankheit, neben vielen anderen Krankheiten.

Richtig. Aber keine Krankheit nimmt in ihrer Häufigkeit so
rasant zu wie die Krankheitsgruppe der Borreliose (inklus.
deren Co-Erreger-Erkrankungen)

Das stimmt nicht. Ich lasse mich aber gerne von einer Statistik überzeugen. Das RKI und in andere Stellen, wird das so nicht beschrieben.

Es gibt massenhaft Krankheitsforen.

Und, welchen Erkenntnisgewinn bringt dieser Satz an dieser
Stelle?

Die Erkenntnis, dass einerseits die Krankheit wichtig ist. Das wollte ich nie bestreiten, aber auch dass es eine von vielen Krankheiten ist…

In jedem Forum gibt es traurige Lebenswege und Schicksale.
Jedes Forum berichet, dass genau die entsprechende Krankheit
nicht richtig erkannt und behandelt wird. Jedes Forum hat
seine Experten und Fachleute, die meist nicht immer
unumstritten sind.

Du lenkst wieder ab. Wir reden nicht von Krankheit xyz und
Forum zyx sondern von der Borreliose. Gleichzeitig aber
beschreibst Du - vermutlich ungewollt - dass meine Aussage
goldrichtig ist: Es gibt kaum einen Menschen, der nicht schon
mal unter Ärztepfusch gelitten hat.

Die Aussage ging in die Richtung, dass vieles unerkannt bleibt, und dass es bei vielen Erkrankungen Probleme gibt. Das habe ich nie bestritten. Aber so leid es mir tut, Borreliose ist eine von vielen Erkrankungen. Und nicht die einzige und wichtigste. Wie schon mal erwähnt, sieht jeder seine Erkrankung selbst am wichtigsten an. Dies ist eben so.

Und damit wiederum gibst Du mir ungewollt auch Recht mit der Aussage, dass die Ärzte
alles andere als zuverlässig in ihren Diagnosen und Therapien
sind (sonst gäbe es kaum diese Vielzahl an entsprechenden
Foren!). Die Zahl von 50 häufigsten Krankheiten findet sich
übrigens auch im Internet und ist nicht von mir.

Ja gerne höre ich dazu auch die Stelle. Die entsprechenden Foren gibt es, und dort wird viel wichtige Arbeit gemacht. Aber das pauschale Unterstellen, die Ärzte hätten alle keine Ahnung, ist nicht richtig. Sonst würdest du selbst den Experten Unkenntnis vorwerfen.

Ich gebe dir Recht, dass viele Krankheiten nicht komplett
erforscht sind und viele Krankheiten evtl. zu spät behandelt
werden. Allein die Ursache den Ärzten in die Schuhe zu
schieben, ist nicht richtig.

O.k. Ich habe ja weiter oben schon beschrieben, dass der
Fehler im System liegt und die Forschung heutzutage fast
ausschließlich von der Pharmaindustrie durchgeführt,
kontrolliert, finanziert wird. Und da geht es dann nicht um
das Wohl der Menschheit sondern um handfesten Profit. Man
könnte es auch Sucht nennen: Geldgier.

Es ist unumstritten, dass die Pharmaindustrie sehr viele Studien durchführt und sponsort. Auch deine Experten sind da mit dabei. Keiner arbeitet umsonst. Aber wenn man, wie du sagst, soviel mit Borreliose zu tun haben könnte, wäre das ein großer Geldmarkt, den man, wie du sagt, aus Geldgier ja ausschöpfen kann. Warum wird das deiner Meinung nach nicht getan?!

Jeder Mensch sollte für sich selbst Verantwortung übernehmen.
Seltsamerweise kann jeder für sich selbst ein Auto kaufen.
Aber wenn es darum geht, sich behandeln zu lassen, wird es so
kompliziert, dass es schief geht…

Frau Ärztin, dann behandeln Sie doch endlich die Patienten als
mündig und entscheidungsfähig und geben ihnen die Therapie,
die die Patienten auch gesund macht / machen kann. Medikamente
haben fast immer Nebenwirkungen.

Ja, ich hätte bitte einen ! und nur einen Nachweis, dass das nicht der Fall war. Bittteeeee!

Aber die richtigen Medis in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit :bringen vielleicht
kurzfristig dem Patienten mehr Leid (Stichwort Herxheimer),
bewirken aber bereits mittelfristig eine deutliche
Verbesserung des Krankheitsbildes. Aber so lange man AB
verteufelt und statt dessen zu unwirksamen Salben o.ä. greift,
so lange verstößt jeder Arzt gegen den (leider vor vielen
Jahren aufgehobenen) ärztlichen Hippokratischen Eid.

Wieder die Methode des globalen Schubladendenkens. Wenn alle, dann sind auch die Experten dabei!

Nein, Zecken sind natürlich keine Neuentwicklung der Natur.
Aber es ist ebenfalls für jeden Laien (bei Ärzten bin ich mir
da nicht so sicher…) klar und weithin bekannt, dass diese
Monster von Jahr zu Jahr gefährlicher werden, weil die
Durchseuchungsrate mit den Erregern rasant zunimmt.

Das klingt nach einen schlechten Horrorfilm, ist jedoch so
wissenschaftlich keinesfalls haltbar.

Liest Du denn überhaupt keine Fachliteratur zu diesem Thema?

Nein, ich kann nicht lesen.

Alles was neueren Datums ist, ist für Dich „nicht
wissenschaftlich haltbar“, „Horrorfilm“, „Polemik“ etc.

Aber du kannst mir bestimmt eine gute Quelle nennen. :smile: Wie immer hätte ich es gerne wissenschaftlich fundiert mit Namen des Prof. Kollegen.

Schau
Dich doch mal ohne Scheuklappen in Deinem Bekanntenkreis um
und überlege mal offen „wer von denen könnte aufgrund seiner
Beschwerden Borreliose haben?“ „Ach ja, der. Und der auch. Die
sowieso. Stimmt, an die hätte ich fast nicht gedacht…“

Nein, mir fällt keiner ein.

Natürlich muss man sich dazu die Patientengeschichten anhören.
Insbesondere so Sätze wie „es wird halt einfach nicht besser“
oder eine Aufzählung einer Vielzahl von angeblich
diagnostizierten Krankheiten lassen einen da sofort hellhörig
werden. Sofern man keine Scheuklappen und Ohrenstöpsel hat.
Aber ich weiß ohnehin, dass Du mir antworten wirst: „In meinem
Bekanntenkreis gibt es keinen Einzigen“. Eine Aussage ohne
Wert. Denn das ist Dein blankes Wunschdenken. Aber keine
objektive Einschätzung.

Da du keinerlei Ahnung hast, wie mein persönlicher Umkreis aussieht. Aber du solltest evtl. selbst mal überlegen, ob du diesen pauschalen Verdacht auf Borreliose bei jeden Krankheitsbeschwerden nicht überprüfen solltest. Soll aber nicht heissen, man sollte daran nicht denken. Aber die Borreliose ist nicht die einzige Krankheit.

Na, da habe ich für Sie gegebenfalls einen guten Rat:
Behandeln Sie Sich selbst!

Da käme jedenfalls mit Sicherheit was vernünftigeres raus, als
von 99,99% der Ärzte bei dieser Krankheit behandelt zu werden!
Ganz abgesehen davon, dass aus Ihren Worten der blanke
Zynismus und Hohn spricht, weshalb Sie somit die vielen
Millionen Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

Genau da liegt aber auch ein Problem begraben. Jeder denkt,
weil man ja Internet hat, man weiss sowieso alles besser und
behandelt sich erst mal selbst. Mal die Tabletten
ausprobieren, die der Herr im Internet empfohlen hat… Ich
denke, die meisten Krankheiten sind so komplex, dass dies
meist schief geht. Danach ist eben manchmal eine Therapie
schlecht oder nicht mehr so gut möglich. Aber dann ist wieder
der Arzt schuld?!

Das würde einen guten Arzt ausmachen: Den Patienten als
gleichberechtigt anzusehen. Schließlich leidet der Patient und
nicht der Arzt. Es sollte im Idealfall so laufen: Patient
kommt zum Arzt - Frau Doktor, ich habe das und das und jenes.

  • Arzt: Den Symptomen nach zu urteilen könnte es das oder das
    oder das sein. Es wäre gut, wenn Sie sich möglichst schnell
    über das Internet über die entsprechenden zusätzlichen
    Symptome kundig machen würden, diese haben Sie möglicherweise
    nicht erwähnt, da Ihnen diese gar nicht aufgefallen sind oder
    Sie diese als nicht zu den anderen Symptomen dazugehörig
    erkannt haben. Morgen sehen wir uns dann wieder und dann gehen
    wir das gemeinsam durch, was als Therapie am sinnvollsten ist.
    Der Patient fühlt sich ernst genommen und erkennt, dass es zu
    den wenigen Symptomen, die er dem Arzt geschildert hat, noch
    weitere Co-Symptome gibt. Wenn er beim Lesen über diese
    Krankheit dann sagt: Stimmt, das ist bei mir auch - bingo. Nö,
    das habe ich überhaupt nicht - Krankheit scheidet aus. So
    sieht für mich ein Team aus. Aber nicht „Ich bin der Arzt, ich
    weiß was Ihnen fehlt“ - gar nix weiß er! Daraus spricht nur
    Überheblichkeit.

Da du ja alle Ärzte in Deutschland kennst, ist diese Aussagen dann wohl richtig.

abschließend für heute glaube ich, dass wir zwei im Grunde gar
nicht so unendlich weit in unseren Ansichten auseinander
liegen, dass die unterschiedliche Sichtwweise aber die
Ansichten überproportional polarisiert. Vielleicht könnten wir
(hiermit meine ich alle und nicht nur Dich Anja und mich
Alexander) zusammen wirklich dann was erreichen, wenn jeder
den anderen ernst nimmt und unvoreingenommen neue
Lösungsansätze anerkennt - insbesondere bei Personen, bei
denen angeblich nichts hilft, die schon von Arzt zu Arzt
gelaufen sind, bei denen der Zustand immer gerade so am „nicht
arbeitsunfähig sein aber nicht gut“ ist. Leute mit diffusen
Symptomen („das kann alles oder nichts sein“), so mancher in
der Psycho-Ecke, in der Orthopädie-Ecke, in der Cardio-Ecke
etc etc etc. Wir sollten doch alle zusammen versuchen, die
knapper werdenden finanziellen Mittel gerade im
Gesundheitswesen so optimal FÜR die Patienten zu verwenden wie
irgend möglich. Und da darf es keinerlei Denkverbote geben,
keinen Tellerrand. Statt dessen offene Augen und Ohren. Dann
könnte ich vielleicht noch alt werden und trotzdem noch
medizinische Leistungen erhalten…

Ich gebe dir Recht, dass man als Patient es oft schwer hat. Aber der Zugang zu den anderen Kollegen ist niemanden verbaut. Das System erlaubt es momentan, auch wenn es meiner Meinung nach, und das war mein erster Kommentar zu dem Thema, keine Notwendigkeit gibt, einen Borreliosespezialisten aufzusuchen, denn die Erkrankung ist a) nicht schwer zu verstehen b) mit Kenntnis zu diagnostizieren c) die Fachliteratur ist größtenteils übereinstimmend…

Liebe Grüsse

Anja

wenn es vielleicht manchmal etwas grob und schroff
klingt, ich will weder den Ärzten noch sonst irgendwem was
Böses. Aber dieses Brett hier ist wirklich deutlich
Anti-Borreliose-lastig. Und das ist nicht gut.

Ich denke nicht, dass es Anti Borreliose ist. Aber pauschal alles über einen Kamm zu scheren, ist sicher falsch. Aber Aussagen Ärzte kennen nur 50 Diagnosen und alle Ärzte haben von fast nix eine Ahnung, besonders Rheumatologen…erzeugt bei vielen Leuten kein grundsätzlich positive Einstellung bei der Diskussion.

Hallo,

meine Schwiegermutter ist derzeit wegen einer ganz anderen
Sache im Krankenhaus. Als sie im Krankenhausgarten spazieren
ging, hat sie sich eine Zecke eingefangen. Wohl gemerkt: Sie
ist immer noch im Krankenhaus.
Vom Pflegepersonal wurde die Zecke entfernt. Am Tag darauf
hatte sie eine Wanderröte. Diese wurde von den Pflegern bis
hoch zum Chefarzt gesehen aber nicht als solche erkannt. Man
hat ihr irgend eine Salbe gegen Mückenstiche draufgeschmiert.
AB hat sie bis heute keines bekommen. Da muss man wohl von
unterlassener Hilfeleistung sprechen, oder? Wo sind denn da
die Fachkenntnisse der Ärzte, die von Dir so hoch gelobt
werden? Höre Dich doch um: Es gibt kaum jemand, der nicht
schon ein- oder mehrmals unter Ärztepfusch zu leiden hatte -
ganz gleich welche Krankheit und ganz gleich welche Arztgruppe
Du hernimmst.

Ja das passiert. Aber dieser Generalverdacht, ist nicht glücklich, weil dann dürfest du zu keinem mehr gehen. Experten ADE!

Deine Aussage, die Borre samt ihrer Co-Erreger-Erkrankungen
sei gut erforscht ist so falsch, fälscher geht es schon gar
nicht mehr.

Das heisst aber dann Deiner Meinung nach, auch die Experten können einpacken?

Man kennt ja noch nicht mal alle unterschiedlichen
Erregertypen der Borre mit Namen, geschweige denn dass man
wirksame Medikamente oder gar Therapien hätte, die ein
Ausheilen garantieren würden. Einmal im chronischen Stadium
und es schafft nur noch ein verschwindend geringer Prozentsatz
der Patienten, wieder dauerhaft beschwerdefrei zu werden und
ein normales Leben führen zu können. Und ich finde es eine
absolute Unverschämtheit, dass Du die Schuld auf die Patienten
abwälzt, diese gingen zu spät zum Arzt.

Also es ist aber leider so, dass ein großer Teil der Patienten, egal was sie haben nicht zum Arzt geht. Das war nicht meine Idee!

Du kannst noch so sehr
gegen mich und meine Worte wettern - ich werde genau so weiter
die Missstände und die Unwissenheit der Personen in Weiß
anprangern, auch wenn ich weiß, dass letztlich die Ursache
dieses Übels darin zu suchen ist, dass die Forschung
mittlerweile fast ausschließlich von der Pharmaindustrie
betrieben wird. Und diese betreibt nur in den Bereichen
Forschung, die möglichst hohe Gewinne versprechen. Die
Patienten sind denen völlig egal. Und dass die Pharmaindustrie
die „Fortbildungen“ für die Ärzteschaft organisiert, ist auch
ein offenes Geheimnis.

Nein, das ist kein Geheimnis, das steht sogar ganz groß überall wer gerade eingeladen hat.

Also: Woher soll denn die Kenntnis der
Ärzte kommen: von der Pharmaindustrie nicht, die haben an
einer richtigen Diagnose und erfolgversprechenden Therapie
überhaupt kein Interesse.

Dafür gibt es doch die Experten, auf die du immer zählst. Stell dir vor, die reden sogar mit einem!

Deine Propaganda Argumentation verfängt in Ärztekreisen
sicherlich, aber bei den Normalbürgern zunehmend weniger.
Durch die modernen technischen Möglichkeiten glaubt halt
Otto-Normalbürger nicht mehr unbedingt was „Herr Doktor“ da
von sich gibt.

Sollte er auch nicht, das erwarte ich von keinem. Aber pauschal alles zuverteufeln ist schwierig, dann kannst du dich nur mit dir selbst unterhalten.

Liebe Grüsse

Anja

Hallo Anja,

da hier wie auch in anderen Foren konkrete Namen nichts zu suchen haben, schreibe ich Dir per e-mail.

Damit ist für mich - zumindest für diesen Artikelbaum - die öffentliche Diskussion beendet. Gerne biete ich Dir aber an, per e-mail weiter zu korrespondieren, denn ich halte die Ärzte im allgemeinen nicht für dumm oder lernunwillig, nur für verblendet. Aufklärung tut Not - riesige Not. So könnten volkswirtschaftlich nur für Fehlbehandlungen, die eine nicht erkannte/nicht behandelte Krankheit Borreliose kosten, etliche Milliarden Euro jährlich im Gesundheitswesen gespart und für für die Patienten sinnvoller ausgegeben werden. Von den Langzeitkosten durch Chroniker ganz zu schweigen.

Viele Grüße

Alexander

Hallo,

Ok.

Liebe Grüsse

Anja