Zeckenstich am Baby

Hallo!

Meine kleine Tochter (knapp ein Jahr) wird allmählich mobil, und nun hat sie sich beim Herumrobben eine Zecke bzw. eine Nymphe eingefangen.

Jetzt mach ich mir natürlich Gedanken, weil die Kleine ja noch nicht gegen FSME geimpft werden konnte. Und Borreliose stell ich mir bei so einem Zwerg auch nicht lustig vor.

Ist bei Nymphenstichen die Infektionsgefahr genauso hoch wie bei Stichen von adulten Zecken?

Kann ich irgendwas tun, um einer möglichen Infektion vorzubeugen? Mit Alkohol habe ich die Stelle schon mal desinfiziert. Die Einstichstelle weist bisher nur eine winzige punktuelle Rötung auf, keinen Hof.

Ist immer Fieber ein erstes Signal, oder kann eine Infektion auch ohne ablaufen?

Grüßle und Dank
Regina

Hallo Regina,

wieder so eine Spezialfrage zu Zeckenbissen.
Obwohl ich mich recht gut auskenne (meine Frau leidet seit 2 Jahren unter Borreliose), kenne ich auf diese Frage keine Antwort und möchte Dich daher bitten, Dich in der Internet-Selbsthilfegruppe „Borreliose-Forum“ (Mitinitiator: Deutscher Borreliose Bund) anzumelden und dort die Frage zu stellen. Dort gibt es etliche wahre Experten, die das sicher aus dem Stegreif wissen.

alles Gute für Dich und Dein Baby.

P.S: mit den kleinen schwarzen Monstern (Zecken) ist wirklich nicht zu spaßen! PPSS: Ärzte kenne sich in aller Regel damit nicht aus! (Seufz!)

Alexander

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Regina, der arztbesuch bleibt dir nicht erspart. ich vermute das eine blutentnahme statt finden muss und über das große blutbild
kann die borreliose diagnostiziert werden. lg konstanze

hallo alexander,

vor 3 jahren wurde eine borreliose bei mir diagnaostiziert, dieses jahr hatte ich wieder eine zecke…was ich empfehelen kann: ich zappe und mir geht es besser bis gut. belese dich im internet und kaufe kein gerät über 30,00. ein versuch lohnt sich.ich empfehel es auch meinen patienten und es klappt. lg konstanze
google: zappen oder zapper usw.

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Hallo Regina

unser Sohn (1,5 Jahre) hat sich in diesem Jahr bereits dreimal (!!!) eine Zecke eingefangen (wir wohnen im „Risikogebiet“). Beim ersten Mal habe ich mir sehr große Sorgen gemacht und gleich beim Kinderarzt angerufen. Mittlerweile gehe ich gelassener damit um, auch wenn ich mich natürlich NICHT freue, wenn ich wieder so ein blödes Ding finde. Aber man kann die Kinder ja deswegen nicht im Haus einsperren.

Aussagen unseres Kinderarztes, mit dem wir sehr zufrieden sind:

1.) Der FSME-Impfstoff ist erst für Kinder ab 3 Jahren zugelassen, weswegen unser ansonsten ausgesprochen impffreudiger Kinderarzt auf eine Impfung in den ersten Lebensjahren verzichtet.

2.) Eine FSME-Infektion verläuft bei den Kleinen, anders als bei älteren Kindern oder Erwachsenen idR. „harmlos“

3.) Eine Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. Die Behandlung ist ausreichend, wenn sie nach Entdecken des typisch roten, größer werdenden Ringes um die Einstichstelle begonnen wird.

4.) Wenn die Zecke innerhalb von 24 Stunden entfernt wird, sei die Gefahr einer Infektion sehr gering.

Wichtig also:

  • bei auftretendem Fieber an die Zecke „denken“, damit der Arzt Bescheid weiß
  • Einstichstelle ca. 4 Wochen lang beobachten
  • abends Kinder gründlich absuchen

Hoffe, Du kannst damit etwas anfangen.
Viele Grüße vom und aus
Schwaben

Hallo an alle!

Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten.

Bin jetzt doch wieder etwas beruhigt.

Als Mutter macht man sich doch so seine Gedanken.
Wenn man zum Artz geht und nix ist, kommt man sich wie eine hysterische Über-Mutter vor, und wenn man nicht geht, aber doch was ist, macht man sich Vorwürfe.

Ich beobachte die Sache jetzt, und beim geringsten Anzeichen sind wir beim Doc.

Dank und Grüßle an alle.
Regina

P.S. Die Borreliose-Seiten sind ja nichts für Hypochonder. Was diese Krankheit alles an Smptomen haben kann, ist beängstigend.

google: zappen oder zapper usw.

Und was soll der Spökes bringen?

.m

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google: zappen oder zapper usw.

Und was soll der Spökes bringen?

.m

Hallo Malte,

um Deine Frage eindeutig zu beantworten:

ausgezeichnete Deckungsbeiträge bei Initiatorin + Wiederverkäufern sowie Einzelfallerfolge bei Anwendern, beruhend auf dem allseits bekannten Placebo-Effekt - allerdings bei alleinigem Verlass auf diesen Hokuspokus ist der Betroffene leider sehr schnell ganz verlassen…

Mit Zeckenproblemen ist heute leider überhaupt nicht mehr zu spassen und das Thema ist auch kein Übungsgelände für Esoterik-Beutegreifer!

Herzliche Grüße

Helmut

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Helmut,

ich stimme Dir uneingeschränkt zu, möchte aber eine kleine Ergänzung machen:

Unglücklicherweise kennen sich nur die allerwenigsten Ärzte mit Zecken-übertragenen Krankheiten aus. Und selbst bei den in Patientenkreisen als „Spezis“ (= Spezialisten) bezeichneten Ärzten ist viel einfach nur ein Herumprobieren. So richtig ist die Krankheit leider einfach nicht erforscht. Und das allerschlimmste an der Geschichte ist, dass selbst die „Spezis“ nicht an einem Strang ziehen. Jeder sagt was anderes, probiert was anderes, hat seine eigene Theorie. Für die betroffenen Patienten ist das echt zum Wahnsinnig werden! Sicher scheint zu sein, dass es ohne Antibiotika nicht geht. Alles Alternative (z.B. der angesprochene Zapper) mag als Unterstützung ganz gut und nett sein, aber sicher nicht als alleinige Behandlungsmethode.

Den mangelden Kenntnisstand der Ärzte kann man auch in einer Antwort hierzu weiter oben nachlesen (leider kann ich ja jetzt gerade nicht nachschauen wer das genau wie geschrieben hat - großer technischer Mangel von „Wer-weiß-was“!) Da ist die offensichtlich von einem Arzt stammende Aussage „ohne Wanderröte ist das Infektionsrisiko sehr gering“ und „wenn die Zecken innerhalb von 24 Stunden entfernt werden tritt keine Infektion auf“ (oder so ähnlich, wie gesagt ich kann ja jetzt nicht nachschauen, wie es genau formuliert war) zeugt von haarsträubender Unkenntnis: Die Wanderröte tritt nur bei etwa 40% aller durch Zecken ausgelösten Infektionen auf, das ist weniger wie die Hälfte. Somit sagt eine fehldende Wanderröte noch gar nichts aus. Inziwischen weiß man, dass mit der Sekunde des Einstiches bereits die Erreger übertragen werden. Nix mit 24 Stunden… Daher kann die Devise nur lauten: Sofort fachmännisch/fachfrauisch entfernen lassen, es zählt jede Minute.
Was allerdings richtig ist (oder zumindest zu sein scheint), ist, dass man mit Antibiotika für so kleine Kinder sehr vorsichtig sein muss. Richtig ist auch, dass Babies und kleine Kinder (Altersgrenze? Keine Ahnung! Ich vermute mal vielleicht so Beginn Kindergartenalter, aber das ist eine reine Vermutung!) offenbar in ihrem Körper noch einen Stoff besitzen, der sie eine derartige Entzündung besser bekämpfen lässt. Manche behaupten sogar, eine Zeckenübertragene Infektion bei Kindern würde von alleine ohne Behandlung und Dauerschäden ausheilen. Ich bin dieser Aussage gegenüber skeptisch und betone, dass das nur MANCHE Leute BEHAUPTEN.

Liebe Grüße und für das Baby / die Babies, welche von Zecken gestochen werden/wurden: alles erdennklich Gute.

einen schönen Sonntag

Alexander

um Deine Frage eindeutig zu beantworten:

ausgezeichnete Deckungsbeiträge bei Initiatorin +
Wiederverkäufern sowie Einzelfallerfolge bei Anwendern,
beruhend auf dem allseits bekannten Placebo-Effekt -
allerdings bei alleinigem Verlass auf diesen Hokuspokus ist
der Betroffene leider sehr schnell ganz verlassen…

Mit Zeckenproblemen ist heute leider überhaupt nicht mehr zu
spassen und das Thema ist auch kein Übungsgelände für
Esoterik-Beutegreifer!

Herzliche Grüße

Helmut

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das ist wohl wahr, und da ich mehrmalig betroffene bin und für mich eine besserung erfahren durfte, tut es mur nicht weh, an anderen diese erfahrung weiter zu geben. entscheiden darf jeder selbst. man kann sich dieses gerät auch selbst bauen, man muss es nicht kaufen.
sei einfach dankbar dafür das es dir gut geht. kfm