Hallo,
wie schon der Threadname sagt, habe ich an meinem rechten Zeh auf beiden Seiten einen eingewachsenen Nagel.
Habe immerwieder Versucht es selber rauszuschneiden… doch es funktioniert nur manchmal, wenn die Schmerzen weniger werden.
Es hat sich auch schon Wildfleisch sich gebildet und ab und zu eitert es, aber nicht viel. Meine Frage ist wie ich dies am besten „bekämpfen“ kann. Mittlerweise ist die Spitze an beiden Seiten ca in der Mitte des Zehnagels ins Fleisch eingewachsen. Wobei die Bezeichnung nicht richtig ist… wie ich gelesen habe wächst er ja nicht ins Fleisch, sondern das Wildfleisch in den Nagel.
Ich bitte besonders dies genau zu lesen:
Ich möchte Rat haben was ich machen soll.
Ich hatte vor nem halben ahr schon ne Operations, da er rechts schonma eingewachsen ist. Aber er ist wieder eingewachsen, und die andere Seite auch. Ich will keine Operation in nächster Zeit haben, da es einfach viel zu Schmerzhaft ist.
Weiß jemand wie ich das Wldfleisch „bekämpfen“ kann?
…Soll ich immer wieder versuchen die Ecke rauszuschneiden, oder soll ich versuchen nichts dran zu machen, und den Nagel bis obenhin rauswachsen zu lassen?
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
P.S. bitte denkt dran, ich will vorerst keine Operation! Also brauch es auch niemand zu erwähnen. Ich weiß das es besser ist es Operieren zu lassen, aber ich möchte defenitiv nicht, und ich kenne die Risiken!
Werde auch eine Fußpflege aufsuchen, nur wird ein wenig dauern, da es in meiner Gegend keine guten gibt.
MFG
Nun,da Du das „böse Wort“ mit „O“ nicht hören möchtest kann ich von meiner Warte aus nur sagen (zumal sich schon Wildfleisch und zeitweilig Abszesse bilden/gebildet haben) das alle anderen Ratschläge die nicht zu einem Chirurgen oder einer medizinischen Fußpflegerin führen als höchstbedenklich einzustufen sind.Wenn die Fußpflegerin seriös ist wird sie wahrscheinlich auch einen Arztbesuch empfehlen.
Ich kann dich was Schmerzen angeht verstehen,aber es muss bei uns niemand Schmerzen leiden.Besonders nicht postoperativ.Das ist aber die Aufgabe eines guten Anästhesisten und einer entsprechenden Nachsorge.
Vielleicht liegt da der Hund begraben. Wenn ich Schmerzen habe,dann hab ich die und erwarte von dem Doc das er hilft.Ärzte muss man manchmal ein bisschen nerven damit sie einen ernstnehmen.Nicht alle und auch nicht pauschal.Aber Schmerzen nach einer O… gehören in´s Mittelalter.
Hallo,
danke…
Naja… war ziemlich extrem beim letzten mal.
Hatte schonmal eine Operation am linken Zeh, aber das war harmlos hingegen des letzten Males… Konnte vor Schmerzen Nachts teilweise nur wegen Erschöpfung schlafen, trotz Schmerzmittel…
Und da habe ich die Schmerzen (die ja nicht andauernd anhalten, meißt eigentlich nur, wenn ich iwo gegen Stoß) momentan lieber, als die, die nach der OP kommen =(
Meine Sache momentan ist auch die, das ich mich Frage, ob ich weiterhin versuhen soll es rauszuschneiden (dann wird es wieder ein wenig besser und ich kann Problemlos sogar Rennen), oder ob ich es versuche rauswachsen zu lassen (in der Hoffnung das es dann ein wenig besser wird!?)…
Weiß da jemand Rat?
Vielen Dank
Naja eine regelmässige Fuss und Nagelpflege bleibt keinem von uns „erspart“. Das „doofe“ an Zehennägeln ist das sie nicht nur in die Länge,sondern auch in die Breite wachsen und es gibt nun mal Menschen die mit ihren Zehennägeln am besten und auf Dauer bei einer Fachkraft aufgehoben sind.
Da ich deinem urspr. Artikel entnehme das es sich nicht mehr um eine einfache Nagelpflegegeschichte handelt,sondern bereits (ganz nüchtern gesagt) es sich um einen fasz schon chronische Wunde handelt würde ich die Finger sowie Scheren und Knipser vom Nagel lassen,da diese nicht steril oder zumindest keimarm sind.
Hast du evtl. schonmal abklären lasen ob Du Diabetes hast oder Durchblutungsstörungen irgendeiner „Coulör“???
Natürlich muss keiner Schmerzen haben,aber eine frische Wunde (sei es durch OP o.ä.) ist immer empfindlich.Eine gewisse Zeit der Ruhe und Schonung muss auch durch den PatientInn gegeben sein…und nicht gleich wieder Fussballspielen o.ä. 
Hi,
aus der Entfernung ist es natürlich schwer da konkrete Hinweise zu geben weil ein Fachmann sowas ansehen muss und dann beraten kann, was speziell bei dir zu tun ist. Mein Hinweis kann also nur eine zusätzliche Idee sein, die bei dir funktionieren kann oder nicht.
Du kannst von Wattestäbchen den Wattekopf abziehen und schiebst diesen vorsichtig unter den Nagel, so dass er angehoben wird. Vielleicht musst du das auf beiden Seiten machen.
Der Effekt ist, dass der Nagel angehoben wird und dadurch nicht mehr so stark ins Fleisch schneidet. Dadurch werden die Schmerzen sehr gelindert und der Nagel kann im Laufe der Zeit auch „herauswachsen“.
Diese Methode löst das Problem nicht in 2 Tagen, man muss Geduld haben weil der Nagel natürlich nur langsam herauswächst. Die Schmerzen werden aber sehr gut gelindert und das Ganze hat bei mir seinerzeit tatsächlich perfekt funktioniert.
Die Wattestückchen musst du natürlich immer wieder wechseln… Je länger der Nagel wird, um so besser kann man die Watte darunter schieben.
Gute Besserung,
MecFleih
Vielen Dank für den Tipp=)
Also das richtige Besteck habe ich da… un wenn ich damit dran geh desinviziere ich es auch.
Ich bin sonst Kern gesund 
Hilfe gegen eingewachsenen Zehennagel
Hi,
dagegen gibt es etwas: Eine filigrane, dreiteilige Draht-Spange, mit der sich eingewachsene Zehennägel völlig schmerzfrei und ohne Operation behandeln lassen. Es funktioniert ein bisschen wie das Wattestäbchen-Prinzip, das Dir hier ja schon beschrieben wurde.
Schau mal hier:
http://www.vho-osthold.de/de/index.php
Viele Grüße
Stefanie
P.S.: Angeblich übernehmen verschiedene Krankenkassen die Kosten für die Behandlung ganz oder teilweise!
aber es muss bei uns niemand Schmerzen leiden.Besonders nicht postoperativ.Das ist aber die Aufgabe eines guten Anästhesisten und einer entsprechenden Nachsorge.
Vielleicht liegt da der Hund begraben. Wenn ich Schmerzen habe,dann hab ich die und erwarte von dem Doc das er hilft.Ärzte muss man manchmal ein bisschen nerven damit sie einen ernstnehmen.Nicht alle und auch nicht pauschal.Aber Schmerzen nach einer O… gehören in´s Mittelalter.
Hi, was Du da schreibst ist so nicht richtig u. weckt beim Patienten falsche Vorstellungen!
Im oben genannten Fall, ist sicher eine Nagelextraktion fällig. Dazu bedarf es einer lokalen Leitungsanaesthesie, (kein Arzt wird deswegen eine Vollnarkose machen wollen!) die am Zehengrundgelenk gesetzt wird u. das ist nun mal ein schmerzhafter Vorgang.
Weiterhin werden, bis zum Abklingen der vorhandenen Entzündung, auch nach dem Eingriff Schmerzen vorhanden sein, die aber durch Schmerzmittel gelindert werden können.
Desweiteren ist Deine Ansicht, dass Schmerzen nach einer Op. ins Mittelalter gehören schlichtweg falsch! Um dies zu bewerkstelligen müssten alle Patienten nach grossen Eingriffen (Ops) ins künstliche
Koma versetzt werden.
Richtig ist hingegen, dass auch diese Schmerzen durch den gezielten Einsatz von Schmerzmitteln gelindert werden.
Auch wenn man beruhigend auf ängstliche Patienten eingehen will, sollte man vorhandene Tatsachen dabei nicht negieren.
MfG ramses90.
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Lieber/liebe Ramses90
Was Du behauptest ist mit Verlaub „Humbug“ und stammt eben aus diesen mittelalterlichen Zuständen die ich meinte.
Patienten die z.B. ein künstliches Huftgelenk bekommen haben,sind nach der Aufwachphase nicht(!!!) im künstlichen Koma,sondern wach und werden vom Anästhesiten versorgt in Bez. auf Schmerzlinderung.Dies erfolgt meist sogar auf „Normalstation“.
Ich habe auch in meinen Artikeln geschrieben das eine frische Wunde empfindlich ist,und auch durch Seiten des Patienten eine gewissse Ruhe und Schonung ersteinmal gegeben sein muss.
Es gibt natürlich auch unter Ärzten „solche und solche“ was das Thema „Analgesie“ = Schmerzbekämpfung/stillung angeht und hier passt wiedermal der schöne Spruch „Wir leben alle unter dem selben Himmel,aber nicht jeder hat den gleichen Horizont!“.
Da du in deiner V-Karte ein „Helfersyndrom“ angibst,werde ich etwas stutzig.Möchtest Du damit zum Ausdruck bringen,das Du gerne hilfst? Dann verwendst Du aber einen Begriff (Helfersyndrom) der in der einschlägigen Fachliteratur als ein sehr ernstzunehmender Fehler in der Sichtweise „Pflegekraft-Patient“ beschrieben wird.
Eigentlich wissen das aber „Leute vom Fach“ und würden das bestimmt nicht publik machen.
Gruß
Erdnuss2000
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Wohne in 97***.
Habe dank der Seite ne Fußpflegepraxis (mit dieser Spangenmethode) in meiner Nähe gfunden.
Vielen Dank für eure Posts, haben mir sehr geholfen =)
Hallo moll of death,
ich rate dir dich mal in deiner Stadt nach einem Podologen um zuschauen! Ein Podologe ist ein spezieller med. Fußpfleger, jeder gute Podologe kann dir die eingewachsenen Nagelteile entfernen und die eine Spangentherapie anbieten.
Die Spangentherapie funktioniert genau so wie bei einer Zahnspange. Der Nagel wird durch die Spange sanft in die Richtige Form gebracht und dadurch wird das weitere Einwachsen verhindert.
Die Kosten werden in einigen Fällen von der Krankenkasse übernohmen!
Hoffe das ich dir helfen konnte.
Mfg Elli P.