stimmt schon, was Geli sagt, die genauen Einzelheiten können an jedem Fachbereich anders sein. Deshalb frag auf jeden Fall mal deinen Betreuer!
Hier an der Hochschule wollen die meisten Professoren die Diplomarbeiten nach der entsprechenden DIN-Norm haben - sorry, weiß auswendig weder die genaue Bezeichnung noch die Nummer der Norm. Auf alle Fälle steht das wichtigste aus dieser Norm (z.B. wie man zitiert) auch in dem entsprechenden Duden:
Poenicke, Klaus: Wie verfaßt man wissenschaftliche Arbeiten?.
Ein Leitfaden vom ersten Semester bis zur Promotion. Duden Taschenbücher Bd.21. 2., neubearb. Aufl. 1988. 216 S.
ISBN: 3-411-02751-7 Buch anschauen
-BIBLIOGRAPHISCHES INSTITUT, MANNHEIM-
Beim Zitieren von Internetseiten gibt es noch keine allgemeingültige Norm, aber du solltest auf alle Fälle das Datum angeben, an dem du die Seite zuletzt angeschaut hast. Zur Form frag bitte deinen Betreuer!
Kann mir jemand sagen, welchen Zeilenabstand man bei einer
Diplomarbeit verwendet?
Mein Betreuer wollte bei mir 1,5 Zeilenabstand. Aber das kann bei dir anders sein…
Und Schriftgröße 12 ist richtig? Oder größer oder kleiner?
Bei mir war 12 richtig (ist auch bei sonstigen Dokumenten am weitesten verbreitet), aber im Zweifelsfall fragen!
Hallo,
bei uns am fachbereich gab es direkt ein Skript oder heftchen wie auch immer man es bezeichnen mag. da war es so geregelt, wie die es bei uns wollten.
Z.B. war schriftgröße 12 zu groß, eher 11, Zeilenabstand oder ränder konnte man supe variabel gestalten, aber manch ein prof hatte dann seine "internen " Angaben.
Ansonsten, gibt es ja einige Seiten Im Netz, mit so Beispielen.
ich glaube, es ist einfach wichtig, dass es sich konstant duch die ganze arbeit zieht und es gut und übersichtlich zu lesen ist und Platz für Korrekturen ist. das heisst ein Rnad etwas breiter.
Ich danke euch für die Auskunft. Dann werde ich wohl mal meinen Prof frage müssen. Hoffentlich will er einen 1,5-fachen zeilenabstand. Sonst muss ich noch mehr Bilder machen, um die Seitenzahl vollzukriegen. Wird ein Diplom-Bilderbuch!!!
Schönen Tag noch und genießt das Wetter (hier im Norden ist heute richtig schönes Wetter!!!)
Ich danke euch für die Auskunft. Dann werde ich wohl mal
meinen Prof frage müssen. Hoffentlich will er einen 1,5-fachen
zeilenabstand.
Hoffentlich nicht. 1,5 facher „Zeilenabstand“ ist nicht nur total hässlich, sondern obendrein noch unleserlich/unergonomisch. Daher sollte dieses Relikt aus der Schreibmaschinenzeit (und auch wirklich nur aus dieser, denn schon Gutenberg hat einen besseren Abstand gewählt) strikt vermieden werden; im professionallen Druck finden sich solche Grässlichkeiten auch gar nicht.
Sonst muss ich noch mehr Bilder machen, um die
Seitenzahl vollzukriegen. Wird ein Diplom-Bilderbuch!!!
Entgegen anders lautender Gerüchte wird die Diplomarbeit werder nach Dicke (Seitenzahl/Papierstärke), noch nach Gewicht (Güte des Papiers) bewertet, sondern ausschließlich nach dem Inhalt. Professoren sind sehr froh, wenn sie nicht wieder getretenen Quark oder künstlerisch gestaltete Bilderbücher (auf jeder Seite nur ein Wort) begutachten müssen, sondern knappe, auf den Punkt gebrachte Arbeiten lesen dürfen. Es darf natürlich keine inhaltliche Lücke geben, aber sonst gilt: je kürzer, desto besser!
Seitenschinder werden auch recht schnell als solche entlarvt und aufgrund des hohen Nerv-Faktors auch entsprechend benotet.
Ich danke euch für die Auskunft. Dann werde ich wohl mal
meinen Prof frage müssen. Hoffentlich will er einen 1,5-fachen
zeilenabstand.
Hoffentlich nicht. 1,5 facher „Zeilenabstand“ ist nicht nur
total hässlich, sondern obendrein noch
unleserlich/unergonomisch. Daher sollte dieses Relikt aus der
Schreibmaschinenzeit (und auch wirklich nur aus dieser, denn
schon Gutenberg hat einen besseren Abstand gewählt) strikt
vermieden werden; im professionallen Druck finden sich solche
Grässlichkeiten auch gar nicht.
Sonst muss ich noch mehr Bilder machen, um die
Seitenzahl vollzukriegen. Wird ein Diplom-Bilderbuch!!!
Entgegen anders lautender Gerüchte wird die Diplomarbeit
werder nach Dicke (Seitenzahl/Papierstärke), noch nach Gewicht
(Güte des Papiers) bewertet, sondern ausschließlich nach dem
Inhalt. Professoren sind sehr froh, wenn sie nicht wieder
getretenen Quark oder künstlerisch gestaltete Bilderbücher
(auf jeder Seite nur ein Wort) begutachten müssen, sondern
knappe, auf den Punkt gebrachte Arbeiten lesen dürfen. Es darf
natürlich keine inhaltliche Lücke geben, aber sonst gilt: je
kürzer, desto besser!
Wäre schön, wenn’s so wäre. Aber wenn mir der Prof sagt, unter 80 Seiten brauch ich die gar nicht einreichen, hört sich das für mich irgendwie nach einer Mindestlänge an, oder? Allerdings ist der Prof auch nicht mehr der Jüngste und hängt vielleicht noch an dem Schreibmaschinen-Stil!
Seitenschinder werden auch recht schnell als solche entlarvt
und aufgrund des hohen Nerv-Faktors auch entsprechend benotet.
Entgegen anders lautender Gerüchte wird die Diplomarbeit
werder nach Dicke […] bewertet, sondern ausschließlich nach dem
Inhalt.
aber sonst gilt: je
kürzer, desto besser!
Seitenschinder werden auch recht schnell als solche entlarvt
und aufgrund des hohen Nerv-Faktors auch entsprechend benotet.
das mag vielleicht bei den Naturwissenschaftlern so sein (aber auch nicht imer, wir hatten einen Prof, der wog die Arbeit und das war der Hauptfaktor für die Note, je dicker desto besser), aber ich kenn Kollegen aus den Geistes- und Sprachwissenschaften, die durften nicht unter hundert Seiten ankommen. Dann noch mindestens 20 Seiten Literaturangaben.
Wenn ein Prof ein Sprechbalsenablasser ist, hat er auch gerne solche Arbeiten.
das mag vielleicht bei den Naturwissenschaftlern so sein (aber
auch nicht imer, wir hatten einen Prof, der wog die Arbeit und
das war der Hauptfaktor für die Note, je dicker desto besser)
*schmunzel* ganz nett, aber ich glaube Dir kein Wort
aber ich kenn Kollegen aus den Geistes- und
Sprachwissenschaften, die durften nicht unter hundert Seiten
ankommen. Dann noch mindestens 20 Seiten Literaturangaben.
Wenn ein Prof ein Sprechbalsenablasser ist, hat er auch gerne
solche Arbeiten.
Abhängig vom Thema lassen sich ja auch ohne Worthülsen, 7,5 fachen Zeilenabstand, 300 Abbildungen und 100 Tabellen locker 100 Seiten füllen.
Wäre schön, wenn’s so wäre. Aber wenn mir der Prof sagt,
unter 80 Seiten brauch ich die gar nicht einreichen, hört sich
das für mich irgendwie nach einer Mindestlänge an, oder?
Ich glaube nicht, dass er das so meint, wie er’s gesagt hat. Das Thema war doch abgesprochen. Wenn Du es nicht schaffst, 80 Seiten mit sinnvollem, „ungeschundenen“ Inhalt über das Thema zu füllen, dann solltest Du vielleicht noch gar nicht abgeben, sondern nochmal in Dich gehen, ob Du wirklich alle Aspekte bedacht hast.
Allerdings ist der Prof auch nicht mehr der Jüngste und hängt
vielleicht noch an dem Schreibmaschinen-Stil!
Niemand hängt dran. Das war einfach eine unangenehme Notwendigkeit, weil es nichts anderes gab.
Seitenschinder werden auch recht schnell als solche entlarvt
und aufgrund des hohen Nerv-Faktors auch entsprechend benotet.
Da habe ich einige andere Erfahrungen.
Wenn Du partout Seiten schinden willst, dann mach das um Gotteswillen nicht über den Zeilenabstand, sondern über eine geschickte Verkleinerung des bedruckbaren Bereichs der Seite. Sprich: breitere Ränder. Das ist bei der Korrektur erheblich angenehmer zu lesen und fällt nicht so auf.
*schmunzel* ganz nett, aber ich glaube Dir kein Wort
Okok, ganz so schlimm wars nicht (Du hast mir schließlich schon hundertmillionenmal gesagt, ichsoll nicht so übertreiben), aber vom Trend stimmt es schon. Wenn Du ihm eine inhaltlich gleiche Arbeit gegeben hättest, die ein 50 Seiten, die andere 100, und die 50 zusätzlichen gefüllt mit Wortwatte wäre die eine wohl um eine Note besser weggekommen. Das war aber auch ein Prof, der scih selber gerne reden hörte und der in Klausuren gerne ‚ausführliche‘ Antworten sehen wollte. Bei Kollogs mußte man vorher Kamillentee trinken, damit die Stimmbänder in Form sind, denn er mochte es, wenn man schwadronierte.
Das stimmt aber wirklich (beim Barte meiner Großmutter).