Zeilenformat wird über den Haufen geworfen

Hallo zusammen,

mir ist folgendes jetzt schon mehrfach passiert und alle die sogenannten „Experten“ wussten darauf auch keine Antwort:

Ich arbeite viel mit Excel-Tabellen, in denen fast ausschließlich Text steht.
Die Spalten sind gemäß ihrem Inhalt unterschiedlich breit.

Die Überschriften lauten (auszugsweise)
Datum Personenstatus(nur 2 Zeichen) Rufname Familienname Zusätze Ort etc.
Alle Spalten zusammen füllen bei 100% Größe den Bildschirm voll aus (wie gesagt: unterschiedliche Breiten)
Alles wunderbar, ich gebe ein, gebe ein, gebe ein. Hunderte, Tausende, Zehntausende von Datensätzen (in mehreren EXCEL-Dateien, die aber alle nach dem gleichen Muster aufgebaut sind).
Speichere diese dann - egal ob auf Scheibe oder auf USB-Stick - und gebe diese Dateien an Forscherkollegen, der macht sie auf - und:

alle Spalten sind gleich breit und haben zwar ebenfalls 100%, diese füllen den Bildschirm aber nur zu etwa 2/3 der Breite aus. Das restliche Drittel sind leere (= nicht belegte) Spalten.

Also definitiv: es fehlen Gott sei Dank keine Daten, aber das Format ist total kaputt. Mein jetziger Computer-Betreuer hat mir vor kurzem auf meinem eigenen Rechner einen neuen Treiber für meine (unveränderte) Grafikkarte installiert (aus anderen Gründen, die Kiste ist mir immer an einer Landkartenprogramm-Stelle abgestürzt) und was war da mein Entsetzen groß, als auch auf meinem Rechner meine eigenen Dateien dieses „verhaute“ (bayerisch: = zerstört, kaputt) Format aufwiesen. Zuerst dachte ich, ist ja nicht so schlimm: „alle belegten Spalten markieren, dann bei der %-Einstellung „Markierung“ auswählen, alles wunderbar“ - Pustekuchen. Zwar waren die markierten Spalten jetzt wieder seitenfüllend, aber dafür war war jetzt dann die Anzeige bei (ich glaube) 148%, was die unangenehme Auswirkung hatte, dass die Zeilen um den gleichen %-Satz vergrößert und auch die Schriftgröße um diesen Faktor vergrößert ist. das heißt, ich habe auf einer Bildschirmseite nur noch etwa 2/3 der Zeilen von vorher. Das ist für mich aber so nicht brauchbar (aus verschiedenen Gründen). Also habe ich mich notgedrungen einen ganzen Tag lang hingesetzt und nichts anderes getan, als die Spalten ähnlich dem zu formatieren, wie sie vorher waren. Aber auch das hatte noch ein paar negative Wirkungen, die zwar nicht gut, aber erträglich sind (dazu in einer weiteren Frage)

Frage: liegt es - so behauptet mein Computer-Mensch - tatsächlich am Treiber für die Grafikkarte und wenn ja, wie kann ich so eine Verunstaltung der Zeilenformate verhindern? Insbesondere auch, wenn ich meine Daten mit anderen Forschern ausstausche, damit die meine Tabellen auch so angezeigt bekomme, wie ich auf meinem Rechner?

Vielen Dank für Euere Antwort(en)

Schönen Abend
Alexander

Hi Alexander,

mir ist folgendes jetzt schon mehrfach passiert und alle die
sogenannten „Experten“ wussten darauf auch keine Antwort:

na, das ist ja eine tolle Einstimmung dir helfen zu versuchen. Vielleicht hatten sie keinen Bock oder zuwenig Informationen von dir um helfen zu können, oder es lief grad Fußball, oder, oder
Oder das Problem ist gar nicht zu lösen, kommt auch vor.

Frage: liegt es - so behauptet mein Computer-Mensch -
tatsächlich am Treiber für die Grafikkarte und wenn ja, wie
kann ich so eine Verunstaltung der Zeilenformate verhindern?
Insbesondere auch, wenn ich meine Daten mit anderen Forschern
ausstausche, damit die meine Tabellen auch so angezeigt
bekomme, wie ich auf meinem Rechner?

Welche Bildschirmauflösung hattest du vorher, welche jetzt, welche haben deine Kollegen?

Im Vergleich zur Zeilenhöhe ist die Spaltenbreite viel schwieriger bis gar nicht genau festzulegen. Denn sie hängt davon ab wie „breit“ das Zeichen „0“ der in Windows (hast du überhaupt Windows oder geht es um einen Mac?) eingestellten Standardschriftart ist.

Wenn überhaupt eine Möglichkeit besteht deine Problematik zu lösen, so liegt sie in vba. D.h. ein Makro ermittelt via einer API-Funktion (quasi spezielles vba) die Bildschirmauflösung (ich glaub sie heißt getmetrics o.ä.), daraufhin wird die Spaltenbreite automatisch angepasst.

Sicher, so ein Makro zu schreiben trau ich mir schon zu, nur ob es klappt kann ich nicht sagen, da ich es nicht testen kann.
Ich hab nur einen PC/Bildschirm, da könnte ich die Bildschirmauflösung ändern und dann jeweils das Makro bzw. die Bildschirmdarstellung einer Exceldatei testen, aber das besagt erst mal noch gar nix, auf einem Laptop, anderen Rechner kann es ggfs. trotz gleicher Bildschirmauflösung völlig anders aussehen.
Bildschirmauflösung ist nicht das Einzige was die Bildschirmanzeige bestimmt.

Sorry, kann dir da nicht direkt weiterhelfen, aber vielleicht hat Thomas was in der Schublade bzw. Erfahrungen wie man das Anzeigeproblem löst.

Gruß
Reinhard

Hallo reinardo,
zur Frage nach dem, was ich verwende: Windows XP, MS Office-Paket 2000 professional.

Welche Bildschirmauflösung hattest du vorher, welche jetzt,
welche haben deine Kollegen?

Keine Ahnung.

Im Vergleich zur Zeilenhöhe ist die Spaltenbreite viel
schwieriger bis gar nicht genau festzulegen. Denn sie hängt
davon ab wie „breit“ das Zeichen „0“ der in Windows (hast du
überhaupt Windows oder geht es um einen Mac?) eingestellten
Standardschriftart ist.

Offenbar habe ich geschlafen oder der Fußball im Hintergrund war zu laut: Es scheint, als hätte ich permanent die Wörter „Zeile“ und „Spalte“ vertauscht. Ich bitte vielmals um Entschuldigung dafür.
Gemeint ist ausschließlich die SPALTE. Die Zeilengröße ändert sich (zusammen mit der Schriftgröße und der Randbeschriftung Spalten A,B,C, etc. Zeilen 1, 2, 3, 4 etc.) nur wenn ich bei dem kaputten Format die belegten Spalten markiere und dann bei den % auf „Markierung“ gehe.

Wenn überhaupt eine Möglichkeit besteht deine Problematik zu
lösen, so liegt sie in vba. D.h. ein Makro ermittelt via einer
API-Funktion (quasi spezielles vba) die Bildschirmauflösung
(ich glaub sie heißt getmetrics o.ä.), daraufhin wird die
Spaltenbreite automatisch angepasst.

Böhmische Dörfer. Noch nie was von vba gehört, und was ein „Makro“ ist, das frage ich mich schon lange. Mikro- kenn ich als Vorsilbe für „besonders klein“. Aber vielleicht der Gegensatz Makro = besonders groß??? keine Ahnung.

Sicher, so ein Makro zu schreiben trau ich mir schon zu, nur
ob es klappt kann ich nicht sagen, da ich es nicht testen
kann.
Ich hab nur einen PC/Bildschirm, da könnte ich die
Bildschirmauflösung ändern und dann jeweils das Makro bzw. die
Bildschirmdarstellung einer Exceldatei testen, aber das besagt
erst mal noch gar nix, auf einem Laptop, anderen Rechner kann
es ggfs. trotz gleicher Bildschirmauflösung völlig anders
aussehen.
Bildschirmauflösung ist nicht das Einzige was die
Bildschirmanzeige bestimmt.

Ich bin NUR-Anwender und habe von all dem anderen, was dahinter steht keinerlei Ahnung. Ich bin froh, dass ich soweit damit zurecht komme.

Sorry, kann dir da nicht direkt weiterhelfen, aber vielleicht
hat Thomas was in der Schublade bzw. Erfahrungen wie man das
Anzeigeproblem löst.

Danke trotzdem.

Grüezi Alexander

Alle Spalten zusammen füllen bei 100% Größe den Bildschirm
voll aus (wie gesagt: unterschiedliche Breiten)
Alles wunderbar, ich gebe ein, gebe ein, gebe ein. Hunderte,
Tausende, Zehntausende von Datensätzen (in mehreren
EXCEL-Dateien, die aber alle nach dem gleichen Muster
aufgebaut sind).
Speichere diese dann - egal ob auf Scheibe oder auf USB-Stick

  • und gebe diese Dateien an Forscherkollegen, der macht sie
    auf - und:

alle Spalten sind gleich breit und haben zwar ebenfalls 100%,
diese füllen den Bildschirm aber nur zu etwa 2/3 der Breite
aus. Das restliche Drittel sind leere (= nicht belegte)
Spalten.

Ja, das hängt dann eben von der Auflösung des Bildschirmes ab.

Also definitiv: es fehlen Gott sei Dank keine Daten, aber das
Format ist total kaputt. Mein jetziger Computer-Betreuer hat
mir vor kurzem auf meinem eigenen Rechner einen neuen Treiber
für meine (unveränderte) Grafikkarte installiert (aus anderen
Gründen, die Kiste ist mir immer an einer
Landkartenprogramm-Stelle abgestürzt) und was war da mein
Entsetzen groß, als auch auf meinem Rechner meine eigenen
Dateien dieses „verhaute“ (bayerisch: = zerstört, kaputt)
Format aufwiesen.

Auch hier dürfte dann dieselbe Ursache vorliegen.

Frage: liegt es - so behauptet mein Computer-Mensch -
tatsächlich am Treiber für die Grafikkarte und wenn ja, wie
kann ich so eine Verunstaltung der Zeilenformate verhindern?
Insbesondere auch, wenn ich meine Daten mit anderen Forschern
ausstausche, damit die meine Tabellen auch so angezeigt
bekomme, wie ich auf meinem Rechner?

Das einzige das hier einigermassen hinkommt wäre ein Ausdruck in PDF - dieses Format ist dann (fast) unabhängig.

Aber sonst hängt alles stark davon ab, dass dieselbe Bildschirmauflösung (und ev. sogar Standard-Schriftart in Excel) eingestellt ist.


Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -

Thomas, guten Abend,

Frage: liegt es - so behauptet mein Computer-Mensch -
tatsächlich am Treiber für die Grafikkarte und wenn ja, wie
kann ich so eine Verunstaltung der Zeilenformate verhindern?
Insbesondere auch, wenn ich meine Daten mit anderen Forschern
ausstausche, damit die meine Tabellen auch so angezeigt
bekomme, wie ich auf meinem Rechner?

Das einzige das hier einigermassen hinkommt wäre ein Ausdruck
in PDF - dieses Format ist dann (fast) unabhängig.

Aber sonst hängt alles stark davon ab, dass dieselbe
Bildschirmauflösung (und ev. sogar Standard-Schriftart in
Excel) eingestellt ist.

PDF??? Ist mir bisher nur bekannt als Speicherformat für Bilder, die nicht veränderbar sind (z.B. ein eingescannter Brief im PDF). Wenn ich dieses Wissen auf meine Bedürfnisse übertrage, dann könnte keiner meiner Forscherkollegen (es geht übrigens um Heimatgeschichte) auf die einzelnen Zellen klicken, die manchmal mehr Text enthalten als in der BS-Anzeige sichtbar ist (der Text verschwindet dann „hinter“ der nächsten Spalte). Manchmal ist dieser „versteckte“ Text aber gerade die Hauptinformation: Ich habe - um Speicherplatz zu gewinnen - die Spalte „Zusätze“ (in der alles Mögliche zu einer Person stehen kann: Beruf, Ehefrau, gestorben vor, Kinder etc.) mit „Zellen verbinden“ so erweitert, dass ich 10 Einzelspalten (nebeneinander) pro Zeile verbunden habe, weshalb ich somit nicht mehr nur 256 Zeichen in die Spalte „Zusätze“ reinschreiben kann, sondern 2560 Zeichen. Und das hat bisher immer ausgereicht.

Von dieser (10zellenverbundenen) Spalte erscheinen vielleicht die ersten 15 Zeichen auf dem BS. Wenn ich jetzt das ganze in PDF mache, dann kann doch der andere nicht mehr auf die Zelle klicken, um den „verborgenen“ Text zu sehen.

Oder liege ich falsch?

Nochmals gesagt: weder erwarte ich noch will ich von Euch einen Einführungs- oder gar Aufbau/Expertenkurs über alle möglichen Computerwörter, -möglichkeiten, -probleme, -und-was-weiß-ich-nicht-noch-alles.

Ihr habt Besseres zu tun und auch ich habe nicht unbegrenzt Zeit.

Also bitte ruhig nur eine „oberflächliche“ Antwort auf meine Unkenntnis zum PDF-Vorschlag, denn wenn ich wirklich mal mehr brauche, dann möchte ich bei Euch weiterhin diese großartige Hilfsbereitschaft in Anspruch nehmen dürfen und nicht die Reaktion haben „…ach der schon wieder, was will er denn jetzt wieder…“

Herzliche Grüße und nochmals Tausend Dank für Euere Hilfen

Gute Nacht

Alexander

Grüezi Alexander

Frage: liegt es - so behauptet mein Computer-Mensch -
tatsächlich am Treiber für die Grafikkarte und wenn ja, wie
kann ich so eine Verunstaltung der Zeilenformate verhindern?
Insbesondere auch, wenn ich meine Daten mit anderen Forschern
ausstausche, damit die meine Tabellen auch so angezeigt
bekomme, wie ich auf meinem Rechner?

Das einzige das hier einigermassen hinkommt wäre ein Ausdruck
in PDF - dieses Format ist dann (fast) unabhängig.

Aber sonst hängt alles stark davon ab, dass dieselbe
Bildschirmauflösung (und ev. sogar Standard-Schriftart in
Excel) eingestellt ist.

PDF??? Ist mir bisher nur bekannt als Speicherformat für
Bilder, die nicht veränderbar sind (z.B. ein eingescannter
Brief im PDF).

Ja, das ist soweit korrekt - es ging mir hier um die Darstellung auf dem Schirm; die bleibt dann dieslebe.

Wenn ich dieses Wissen auf meine Bedürfnisse
übertrage, dann könnte keiner meiner Forscherkollegen (es geht
übrigens um Heimatgeschichte) auf die einzelnen Zellen
klicken, die manchmal mehr Text enthalten als in der
BS-Anzeige sichtbar ist (der Text verschwindet dann „hinter“
der nächsten Spalte). Manchmal ist dieser „versteckte“ Text
aber gerade die Hauptinformation: Ich habe - um Speicherplatz
zu gewinnen - die Spalte „Zusätze“ (in der alles Mögliche zu
einer Person stehen kann: Beruf, Ehefrau, gestorben vor,
Kinder etc.) mit „Zellen verbinden“ so erweitert, dass ich 10
Einzelspalten (nebeneinander) pro Zeile verbunden habe,
weshalb ich somit nicht mehr nur 256 Zeichen in die Spalte
„Zusätze“ reinschreiben kann, sondern 2560 Zeichen. Und das
hat bisher immer ausgereicht.

Hmmm, verbundene Zellen sind nicht so der Hammer; das gibt in aller Regel später immer Probleme. Ein eZelle nimmt >32000 Zeichen auf.

Wäre es für dich annehmbar, wenn sich die Zeile in ihrer Hähe verändert je nachdem wie viele Informationen in ihr enthalten sind?
Teste mal das folgende, vielleicht an einer Kopie deiner Mappe oder an einer komplett neuen:

  • Zelle markieren
  • Strg+1
  • Register: ‚Ausrichtung‘
  • [x] Zeilenumbruch (den Haken setzen)
  • [OK]

Der Inhalt der Zelle wird nun frei umgebrochen und Du kannst auch mit Alt+Return harte Zeilenumbrüche einfügen um den Text zu strukturieren.

Auf diese Weise ‚verscheindet‘ kein Text mehr unter der nächsten beschriebenen Zelle.

Von dieser (10zellenverbundenen) Spalte erscheinen vielleicht
die ersten 15 Zeichen auf dem BS. Wenn ich jetzt das ganze in
PDF mache, dann kann doch der andere nicht mehr auf die Zelle
klicken, um den „verborgenen“ Text zu sehen.

Oder liege ich falsch?

Du siehst im PDF genau das, was in der Seitenvorschau sichtbar ist, oder eben was auf dem Blatt ist, wenn Du es ausdruckst

Prüfe also mal die oben geschilderten Punkte; vielleicht bringen sie dich ja noch etwas weiter.

Zu deinem eigentlichen Thema nochmals generell:
Das was auf dem Bildschirm sichtbar ist, hängt stark von verschiedenen Punkte ab:

  • Die Monitor-Auflösund
  • Die in Windows eingestellte Standard-Schriftart
  • Die Standard-Schriftart von Excel
  • Die Schriftart der Standard-Formatvorlage von Excel
  • Der Zoomfaktor in Excel
  • Bei der Seitenansicht sogar noch der Standard-Drucker

Eine Mappe so einzurichten, dass sie unter allen Systemen und Konfigurationen gleich aussiehst ist daher nicht möglich; zu viele Unterschiede können bestehen.


Mit freundlichen Grüssen

Thomas Ramel

  • MVP für MS-Excel -

Guten Abend Thomas,

Hmmm, verbundene Zellen sind nicht so der Hammer; das gibt in
aller Regel später immer Probleme. Ein eZelle nimmt >32000
Zeichen auf.

Wie bitte? Ich habe das mit den verbundenen Zellen ja extra deshalb gemacht, weil mir jeglicher Text, der über 256 Zeichen lang war beim Abspeichern und Schließen automatisch verloren ging. Bis ich das mal realisiert hatte, war schon viel, viel Arbeit umsonst und verloren.
Wenn dem (mit den >32000 Zeichen) so wäre, warum ist dann der >256-Zeichen-Text trotz Speichern nicht gespeichert worden? Was ist jetzt dann da schon wieder von mir falsch gemacht worden??? Mehr als „Speichern“ kann ich doch nicht, oder doch???

Wäre es für dich annehmbar, wenn sich die Zeile in ihrer Höhe
verändert je nachdem wie viele Informationen in ihr enthalten
sind?

Kaum, denn stell Dir vor, in der (verbundenen) Zelle steht ein Text von etwa 1500 Zeichen. Das würde dann den ganzen Bildschirm ausfüllen, das macht für die Forschung und die Übersichtlichkeit der Ergebnisse keinen Sinn.

Teste mal das folgende, vielleicht an einer Kopie deiner Mappe
oder an einer komplett neuen:

  • Zelle markieren
  • Strg+1
  • Register: ‚Ausrichtung‘
  • [x] Zeilenumbruch (den Haken setzen)
  • [OK]

Der Inhalt der Zelle wird nun frei umgebrochen und Du kannst
auch mit Alt+Return
harte Zeilenumbrüche

was ist ein harter Zeilenumbruch?

einfügen um den Text
zu strukturieren.

versteh ich nicht. Was meinst Du mit „strukturieren“?
Ich weiß halt - und das ärgert mich zwar schon lange, aber es ist halt nun mal so - dass ich in der Bearbeitungszeile oben weder Fettdruck, noch Kursivdruck und Farben sowieso nicht verwenden kann. Diese Möglichkeiten würden mir/uns echte Übersichtlichkeit ermöglichen, geht aber technisch nicht leider :frowning:.

Auf diese Weise ‚verschwindet‘ kein Text mehr unter der
nächsten beschriebenen Zelle.

Das könnte für die schreibgeschützte Version im Hauptstaatsarchiv München eine Lösung sein, das wäre schon toll. Allerdings frage ich mich, warum der EDV-Mann des Archivs dies nicht von sich aus so eingerichtet hat, oder zumindest es mir so vorgeschlagen hat. Denn momentan, wenn man dort auf dem OPAC meine Dateien aufmacht (schreibgeschützt), dann sieht man genau das, was auf dem BS von dem Text einer Zelle angezeigt wird. Alles, was hinter der nächsten Zelle versteckt ist, kann nicht angezeigt werden: Selbst wenn man auf die entsprechende Zelle klickt, bekommt man keine „Bearbeitungszeile“ (auch nicht als Ansicht; es ist ja „schreibgeschützt“)und kann somit den versteckten Text nicht lesen. Das ist ziemlich dumm. Aber immerhin kann ein entsprechender Benutzer sich dann direkt an mich wenden, so dass ich ihm weiterhelfen kann.

Von dieser (10zellenverbundenen) Spalte erscheinen vielleicht
die ersten 15 Zeichen auf dem BS. Wenn ich jetzt das ganze in
PDF mache, dann kann doch der andere nicht mehr auf die Zelle
klicken, um den „verborgenen“ Text zu sehen.

Oder liege ich falsch?

Du siehst im PDF genau das, was in der Seitenvorschau sichtbar
ist, oder eben was auf dem Blatt ist, wenn Du es ausdruckst

Also stimmt das, was ich geschrieben habe, oder?

Zu deinem eigentlichen Thema nochmals generell:
Das was auf dem Bildschirm sichtbar ist, hängt stark von
verschiedenen Punkte ab:

  • Die Monitor-Auflösund
  • Die in Windows eingestellte Standard-Schriftart
  • Die Standard-Schriftart von Excel
  • Die Schriftart der Standard-Formatvorlage von Excel

was bedeutet das? „Standard-Formatvorlage“? Wer legt das wo fest? Vielleicht sogar ich, wenn ich die Zeilenbreite verändere und diese Änderung abspeichere???

  • Der Zoomfaktor in Excel
  • Bei der Seitenansicht sogar noch der Standard-Drucker

Eine Mappe so einzurichten, dass sie unter allen Systemen und
Konfigurationen gleich aussiehst ist daher nicht möglich; zu
viele Unterschiede können bestehen.

Das ist somit die Quintessenz: ich muss damit leben und kann auch bei künftigen Hardware- und Software-Wechsel dies nicht verhindern. Schade :frowning:

Vielen herzlichen Dank noch mal an Euch alle in diesem Foruml, Euch soviel Zeit für einen Computerbanausen wie mich genommen zu haben.

Euch noch einen schönen Abend, auch wenn die Deutschen verloren haben.

Herzliche Grüße

Alexander

Hmmm, verbundene Zellen sind nicht so der Hammer; das gibt in
aller Regel später immer Probleme. Ein eZelle nimmt >32000
Zeichen auf.

Wie bitte? Ich habe das mit den verbundenen Zellen ja extra
deshalb gemacht, weil mir jeglicher Text, der über 256 Zeichen
lang war beim Abspeichern und Schließen automatisch verloren
ging. Bis ich das mal realisiert hatte, war schon viel, viel
Arbeit umsonst und verloren.
Wenn dem (mit den >32000 Zeichen) so wäre, warum ist dann
der >256-Zeichen-Text trotz Speichern nicht gespeichert
worden? Was ist jetzt dann da schon wieder von mir falsch
gemacht worden??? Mehr als „Speichern“ kann ich doch nicht,
oder doch???

Hallo Alexander,

wieso ist Text weg der >256 Zeichen lang ist?

Das nachfolgende Makro erzeugt in einer neuer Mappe in Tabelle1!A1 einen ca. 32000 Zeichen langen Text, speichert die Mappe als Tst.xls, schließt sie ubd öffnet sie wieder. Text ist noch vorhanden…

Alt+F11, Einfügen–Modul, Code reinkopieren, Curser in den Code stellen und F5 drücken, Editor schließen.

Sub tt()
Dim N
Application.ScreenUpdating = False
Workbooks.Add
For N = 1 To 3200
 Range("A1") = Range("A1") & "1234567890"
Next N
Range("B1").FormulaLocal = "=Länge(A1)"
On Error Resume Next
Workbooks("Test.xls").Close savechanges:=False
Kill "Test.xls"
On Error GoTo 0
ActiveWorkbook.SaveAs "Test.xls"
ActiveWorkbook.Close
Workbooks.Open "Test.xls"
Range("A1").Select
Application.ScreenUpdating = True
End Sub

Gruß
Reinhard

Reinhard

Hilfe, ich ertrinke, ich sehe weder Land noch fühle ich Boden unter den Füßen, alles das macht mich hilflos. Ich weiß nicht, wovon Du redest. Was meinst Du?

Was ist ein Makro? Wo krieg ich das her? Wieviel kostet das? kann man das kaufen? Wo? Gibt’s 'ne Gebrauchsanleitung? ist das so was wie ein USB-Stick (Wie gesagt - bis in die Sphäre USB-Stick bin ich bis vor kurzem vorgedrungen!)

Was sind die komischen Hieroglyphen am Ende Deiner Antwort???

Wenn dem (mit den >32000 Zeichen) so wäre, warum ist dann
der >256-Zeichen-Text trotz Speichern nicht gespeichert
worden? Was ist jetzt dann da schon wieder von mir falsch
gemacht worden??? Mehr als „Speichern“ kann ich doch nicht,
oder doch???

wieso ist Text weg der >256 Zeichen lang ist?

weil halt eine EXCEL-Zelle nur 256 Zeichen aufnehmen kann - wurde mir erklärt, damals vor vielen Jahren in einem Volkshochschulkurs

Das nachfolgende Makro erzeugt in einer neuer Mappe in
Tabelle1!A1 einen ca. 32000 Zeichen langen Text, speichert die
Mappe als Tst.xls, schließt sie ubd öffnet sie wieder. Text
ist noch vorhanden…

Alt+F11, Einfügen–Modul, Code reinkopieren, Curser in den
Code stellen und F5 drücken, Editor schließen.

Sub tt()
Dim N
Application.ScreenUpdating = False
Workbooks.Add
For N = 1 To 3200
Range(„A1“) = Range(„A1“) & „1234567890“
Next N
Range(„B1“).FormulaLocal = „=Länge(A1)“
On Error Resume Next
Workbooks(„Test.xls“).Close savechanges:=False
Kill „Test.xls“
On Error GoTo 0
ActiveWorkbook.SaveAs „Test.xls“
ActiveWorkbook.Close
Workbooks.Open „Test.xls“
Range(„A1“).Select
Application.ScreenUpdating = True
End Sub

Gruß
Reinhard

Hi Alexander,

Hilfe, ich ertrinke, ich sehe weder Land noch fühle ich Boden
unter den Füßen, alles das macht mich hilflos. Ich weiß nicht,
wovon Du redest. Was meinst Du?
Was ist ein Makro? Wo krieg ich das her? Wieviel kostet das?
kann man das kaufen? Wo? Gibt’s 'ne Gebrauchsanleitung? ist
das so was wie ein USB-Stick (Wie gesagt - bis in die Sphäre
USB-Stick bin ich bis vor kurzem vorgedrungen!)
Was sind die komischen Hieroglyphen am Ende Deiner Antwort???

*hmmh* ich glaub das mit dem Makro machen wir wenn du noch einen Excel-Kurs gemacht hast :smile:
Ich habe das deutliche Gefühl es bringt wenig dir ein Makro zu schreiben daß diese Zeile:

Alt+F11, Einfügen–Modul, Code reinkopieren, Curser in den Code stellen und F5 drücken, Editor schließen.

automatisiert ausführt. Was genau ist dir daran unklar?

wieso ist Text weg der >256 Zeichen lang ist?

weil halt eine EXCEL-Zelle nur 256 Zeichen aufnehmen kann -
wurde mir erklärt, damals vor vielen Jahren in einem
Volkshochschulkurs

Das war anscheinend vor 1997:

http://www.xlam.ch/xlimits/xllimit3.htm

Gruß
Reinhard

Hall0o Reinhard,

Alt+F11, Einfügen-

soweit klar

-Modul,

was ist ein Modul? Bauteil, ja, als Bauteil kenne ich das Wort „Modul“
Wo bekomme ich so ein Modul her? Im Computershop vermutlich. Bist Du sicher, dass ich so was an meinen Rechner anschließen kann?

Code

wo finde ich den Code? Gehe ich recht in der Annahme, dass Du NICHT das Passwort meinst, das ich nach dem Einschalten vom Computer eintippen muss (oder doch?)

Editor schließen.

Was ist das? ´Wo finde ich den?

wieso ist Text weg der >256 Zeichen lang ist?

weil halt eine EXCEL-Zelle nur 256 Zeichen aufnehmen kann -
wurde mir erklärt, damals vor vielen Jahren in einem
Volkshochschulkurs

Das war anscheinend vor 1997:

korrekt

Aber du bist noch nicht auf diese Hieroglyphen eingegangen, die da am Ende Deines letzten Beitrags gestanden haben. Offenbar hat da wieder irgend was nicht geklappt, denn so was ähnlich Ausschauendes bekomme ich auch dann, wenn ich eine e-mail losschicke und diese aus welchen Gründen auch immer zurückkommt. Dann steht da auch was von „error“, also dass irgend was nicht geklappt hat. Vielleicht liegt das ja wieder an meinem Rechner oder irgend einer Einstellung. Vielleicht siehst Du ja auch gar nicht dieses „error“. Im ersten Moment wie ich dieses „Error“ gelesen hatte, habe ich einen riesen Schreck bekommen und schon Angst, dass ich mir jetzt einen Virus eingefangen hätte.
Aber zumindest bisher funktioniert noch alles normal.

Ich entschuldige mich wirklich 1000 Mal und noch öfter für so viel Unwissenheit auf meiner Seite. Aber ich hatte nie jemand, der mir so etwas beigebracht hätte. Zum Selbststudium fehlte mir neben der Intelligenz und der Zeit nicht zuletzt auch das Geld um mir überhaupt einen Computer kaufen zu können. Meinen ersten bekam ich mit ich glaube 28 Jahren.

Vielen, vielen Dank für Deine Geduld mit mir. Ich erinnere an eine Antwort von mir an anderer Stelle, an der ich deutlich (offenbar nicht deutlich genug) gemacht zu haben versuchte, dass mit einer Antwort von Euch gleich 3 oder 4 neue Wörter aufkreuzen, die ich im Computerzusammenhang noch nie gehört habe. Darauf bezieht sich auch mein Hilferuf am Beginn meiner letzten Antwort: Ich bin hart am Limit meiner Kapazitäten, und wenn es dann ein bißchen weiter noch geht, dann bekomme ich Panik und verstehe gar nichts mehr.

Bitte, bitte, nicht böse sein.

Ich weiß auch immer noch nicht, was ein Makro ist und ob ich dazu im Laden viel (wieviel?) Geld ausgeben muss und ob das dann in meinen Rechner reinpasst, in einen der vielen Stecker. genau so das „Modul“ von oben.

Vielen tausend Dank und liebe Grüße

Alexander