Zeit alleine verbringen

Hallo!

Mein Mann (34) ist sehr oft weg (berufswegen, war auch immer so, das stoert mich (24) auch gar nicht immer…). Gestern Abend kam er nach 1 Woche nachhause, er muss am Montag schon wieder weg und da sagt er gestern er haette gern ein bisschen Zeit alleine. Aber er war ja eine ganze Woche alleine (er hatte dort nicht nur Ruhe vor mir sondern auch sonst, denke ich). Er sagte ‚Je schneller ich meine halbe Stunde alleine habe, desto schneller komme ich schlafen‘. Ich ging um Mitternacht nach oben und er kam um 3:15.

Warum will er erst alleine sein?? In der Zeit sitzt er am Computer und schaut fern - hat er das sooo vermisst?? Er braucht das oefter, so seine Zeit alleine - aber warum, wenn er gerade 1 Woche weg war? Das versteh ich nicht und wenn ich ihn darauf anspreche, ist er gereizt und sagt nur ‚du weisst doch, dass ich das brauche‘.

Unsere Beziehung laeuft ansonsten sehr gut - kennen uns 4 Jahre und sind 2 Jahre verheiratet. Sind beide immer ehrlich zueinander und keiner hat/wuerde den anderen betruegen. Der Altersunterschied macht sich eigentlich auch nicht wirklich bemerkbar.

Kann mir jemand sein Verhalten erklaeren?
Danke,
Bethje

Hallo Bethje,

Warum will er erst alleine sein?? In der Zeit sitzt er am
Computer und schaut fern - hat er das sooo vermisst?? Er
braucht das oefter, so seine Zeit alleine - aber warum, wenn
er gerade 1 Woche weg war? Das versteh ich nicht und wenn ich
ihn darauf anspreche, ist er gereizt und sagt nur ‚du weisst
doch, dass ich das brauche‘.

Ich weiss nicht wie die Verhältnise bei deinem Mann sind aber ich kenne das von mir auch.

Ich bin zwar nur wenig unterwegs, so total so 1-2 Wochen im Jahr und nur für die ganz hartnäckigen Fälle.

Meist lande ich irgendwie vor einer Fabrikhalle irgendwo in der Pampa (Industriezone).
Eigentlich hast du keine Ahnung wo du bist.

Nach diversen Begrüssungs-Zeremonien in den Chefetagen, da gibt es wenigstens einen Kaffee, lande ich dann irgenwie in der Fabrik-Halle und bei dem Sorgenkind.
Hier muss man dann erstmal eine Steckdose „organisieren“ und irgendwie eine Fläche finden auf der man arbeiten kann, ich kann ja nicht auch noch einen Campingtisch usw. mitschleppen.
Also fragen und organisieren. Zwischenzeitlich kommen noch dieverse Maschinenfhrer und Abteilungsleiter, welche dich begrüssen wollen und jede Menge Fragen haben. Eigentlich möchte ich ja nur möglichst schnell meine Arbeit erledigen um wieder nach Hause zu kommen.

Weiter geht es mit den ganz einfachen Dingen, wie etwas zu Trinken, zu bekommen. Meist kannst du an den Automaten nicht einmal mit Geld zahlen, sondern nur mit betriebsinternen Batchs. Also musst du dir jemanden suchen, der für dich bezahlt oder zumindest für dich den Automaten freischaltet.
Wo ist das WC ? Alles musst du dir erst mal erfragen.

Zuhause ist das alles kein Problem. Du weisst wo was ist und wie und wann du darauf zugreiffen kannst, auch wo der nächste Laden ist, der auch das hat was du willst.

Irgendwann, meist erst wenn es schon dunkel ist, lande ich in einem Hotel. Meist habe ich keinen Plan wo ich da eigentlich gelandet bin.
Das Nachtessen ist ein Arbeitsessen bei dem man noch bespricht wie man am nächsten Tag weier machen will.
Ich landen dann im Zimmer erst mal auspacken, zu Hause ist das einfacher, da steht die Zahnbürste immer an ihrem Platz.

Nach dem Duschen hätte ich eigentlich Lust auf einen Tee … fällt aber irgendwie aus, also mal sehen ob es in der Minibar etwas gegen meinen Durst hat, was ich auch mag.

Noch etwas Papierkram erledigen.

Fernsehen ist irgendwie unbequem, ich muss dazu aufs Bett liegen, dann ist aber der kleine Fernseher zu weit weg und im Stehen fersehen macht mir keinen rechten Spass. Zudem habe ich eigentlich immer noch Lust auf einen Tee.

Also ab ins Bett und schlafen, ist auch nicht wie zu Hause.

Der nächste Tag beginnt mit der suche nach dem Frühstücksraum.

Der Rest ist jetzt einfacher, ich kenne mich ja jetzt in der Halle notdürftig aus.

Beim Zusammenpacken muss man höllisch aufpassen, dass man auch ja nichts vergisst (in der Halle wie auch im Hotel). Wenn man zu Hause ist und etwas vergessen hat, kann man es nicht einfach schnell wieder holen.

Tja, und dann bin ich wieder zu Hause und möchte es einfach geniessen, dass der bequeme Sessel genau im richtigen Abstand zum Fernseher steht, ich genau weiss wo das WC ist und ich meinen Tee trinken kann wann ich will.

Hinzu kommt noch, dass ich beruflich schon in vielen Städten war, von denen ich einzig den Flughafen, den Weg zur Fabrickhalle und zurück und die Fabrikhalle gesehen habe. Andere beneiden mich weil ich schon in Berlin, München, Gent, DenHaag, Milano, usw. war.

MfG Peter(TOO)

Hallo Bethje

Mein Mann (34) ist sehr oft weg (berufswegen, war auch immer
so, das stoert mich (24) auch gar nicht immer…).

Nimm dir bei Gelegenheit mal bitte etwas Zeit und und spüre den Momenten nach, an denen es dich stört und wieso und an denen es dich nicht stört und wieso?

Gestern Abend kam er nach 1 Woche nachhause, er muss am Montag schon
wieder weg und da sagt er gestern er haette gern ein bisschen
Zeit alleine. Aber er war ja eine ganze Woche alleine (er
hatte dort nicht nur Ruhe vor mir sondern auch sonst, denke
ich). Er sagte ‚Je schneller ich meine halbe Stunde alleine
habe, desto schneller komme ich schlafen‘. Ich ging um
Mitternacht nach oben und er kam um 3:15.

Das ist sicher bitter für dich, zumahl du, kann ich mir gut vorstellen, die ganze Woche auf ihn gewartet und gefreut hast.

Warum will er erst alleine sein??

Wer wird die diese Frage besser beantworten könne als er selbst???

In der Zeit sitzt er am Computer und schaut fern - hat er das sooo vermisst??

Frag ihn danach.

Er braucht das oefter, so seine Zeit alleine - aber warum, wenn
er gerade 1 Woche weg war? Das versteh ich nicht und wenn ich
ihn darauf anspreche, ist er gereizt und sagt nur ‚du weisst
doch, dass ich das brauche‘.

Unsere Beziehung laeuft ansonsten sehr gut - kennen uns 4
Jahre und sind 2 Jahre verheiratet. Sind beide immer ehrlich
zueinander und keiner hat/wuerde den anderen betruegen. Der
Altersunterschied macht sich eigentlich auch nicht wirklich
bemerkbar.

Sein Verhalten kann er dir nur selbst erklären. Für dich ist es glaube ich wichtig zu erkennen, was du möchtest und das du ihm das, wertschätzend, mitteilen kannst. Um so besser wenn du sagts, ihr habt eine ehrliche Beziehung zu einander.
Alles gute und ganz liebe Grüße Andreas

Hallo Bethje,
Hallo, Peter,
das hast Du wirklich gut beschrieben. Zwar muß ich nicht auf Montage oder zur Störungsbeseitigung fahren, aber mir geht es genau so.
Wenn ich zu Hause bin, wohne ich einfach. Ich genieße meine gemütliche Wohnung, bin dankbar dafür, dass meine Frau sie so gemütlich erhält. Ich genieße das Bewußtsein, dass sie in der Nähe ist. Dazu muß sie nicht unbedingt körperlich anwesend sein.
Wenn man die ganze Woche über mit Menschen umgeht, die einem im besten Fall ziemlich egal sind, dann ist die Vertrautheit zuhause wie eine warme Decke, die einen einhüllt. Dann noch näher an einen Menschen heranzurücken ist fast ein wenig zu viel des Guten. Dazu bedarf es mehr zeitlichen Abstand, um überhaupt Nähe wieder zulassen zukönnen.
Sicher sehr unbefriedigend für den, dem die Woche über seine Wünsche und Vorstellungen an den und von dem Zusammensein mit dem Partner ständig gewachsen sind und sich verstärkt haben.
@Bethje:
Vielleicht sprichst Du mit Deinem Partner einmal darüber. Mach ihm deutlich, dass dann, wenn er sich Dir widmet nicht neue Probleme, neuer Streß auf ihn zukommt. Gibt es wichtige Dinge, die zu besrechen sind, bringe sie gleich, wenn er kommt, aufs Tapet (so als eine Art Agenda), aber erwarte nicht dass sie gleich behandelt und geregelt werden. Dir sind diese Probleme bewußt, Du hattest die Woche über Zeit, sie einzuordnen und Position zu beziehen, gib diese Chance auch Deinem Partner für den sie ja neu sind.
Grüße
Eckard

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Warum will er erst alleine sein?? In der Zeit sitzt er am
Computer und schaut fern - hat er das sooo vermisst?? Er
braucht das oefter, so seine Zeit alleine - aber warum, wenn
er gerade 1 Woche weg war?

Liebe Bethje,
wenn er weg ist, ist er zwar „alleine“ weg, aber er ist vor allem nicht „zu Hause“, nicht „bei sich“, weil er ja beruflich und von daher nicht aus Privatvergnügen unterwegs ist. Wenn er dann wieder kommt, ist er einfach froh, zu Hause zu sein. Dann will er erst einmal abschalten. Dann weiß er, Du bist in der Nähe, er hat endlich wieder seinen „eigenen Platz“ (egal ob vor der Glotze oder vor dem PC oder auf dem eigenen Klo), ist endlich wieder „bei sich“. Das schließt Dich keineswegs aus, im Gegenteil: in Deiner Nähe kann er sich ausruhen, Arbeit und Stress abschütteln, sich wohlfühlen, ohne gefordert zu sein. Und da Eure Beziehung ja gut ist, freu’ Dich für ihn, dass er sich bei Dir und in Deiner Nähe ausruhen kann. Er hat schon Recht, wenn er sagt:

du weisst doch, dass ich das brauche’.

Das ist doch eigentlich eine Liebeserklärung, oder?
LG Anja

Hallo Bethje,
Du hast ja schon sehr gute Antworten bzw Erklaerungen bekommen.
Ich wollte nur sagen, dass, obwohl das irgendwie fuer typisch maennliches Verhalten gehalten wird, es mir, als Frau, genauso geht.
Ich bin, an sich, eine sehr gesellige Person, brauche aber auch Zeit fuer mich, um mal ‚mein Gehirn zu sortieren‘.
Wenn ich , was immer ziemlich spaet ist, von der Arbeit nach Hause komme (mit dem Fahrrad, wo man sich, im Gegensatz zu Bahn oder Bus, nicht sich waehrend der Fahrt mal um andere Sachen kuemmern kann), und mein Freund sofort darauf antanzt (oder vielleicht schon kurz vorher angekommen ist, und im Auto vor der Wohnung auf mich wartet), dann braeuchte ich eigentlich auch erstmal Aus-zeit.
Also, mit keinem reden zu muessen, keinem zuhoeren zu muessen, nix tun muessen. Wenn ich alleine nach Hause komme, setze ich mich wirklich manchmal erstmal hin, anstatt mir was zu essen zu machen. Und das, obwohl ich nen tierischen Hunger habe. Spaeter bin ich dann zu muede, um mir was zu essen zu machen, und lasse es ganz sein.

Das Sich-entspannen-koennen, um dann wieder aufnahmebereit zu sein, ist schon sehr wichtig, und es ist deshalb auch noetig, dass man sich VORHER entspannt, und nicht erstmal stundenlang irgendwas macht, ohne eigentlich dazu faehig zu sein, und sagt, man kann sich ja danach entspannen.

Er WILL ja gerne wieder aufnahmebereit sein, und will deshalb seine halbe Stunde Aus-Zeit.

Tja, mir ist es auch schon so gegangen, dass ich sagte, ich komme gleich, ich muss nur schnell mal mein email checken. Und anderhalb Stunden spaeter mache ich den Computer aus… Waehrend den anderthalb Stunden ist es so, als wuerde die Zeit stillstehen - man merkt’s also gar nicht richtig.

Oder ich geh ins Bad, um mir die Zaehne zu putzen, und stehe dann vor dem Spiegel, den ich gar nicht sehe, und traeume so vor mich hin. Weil ich meine Aus-Zeit halt noch nicht hatte, und ich auf einmal abschalte.

Ok, das hoert sich vielleicht jetzt etwas seltsam an, und ist sicher nicht bei allzu vielen Menschen so. Aber das ist nicht gemein, ignorant, egoistisch,… sondern genauso notwendig wie der Schlaf zum regenerieren notwendig ist.

Also bitte keine Sorgen machen, oder Dich ignoriert fuehlen.
Lieben Gruss aus Dublin,
Isabel

Hallo Peter(TOO)

Entschuldige, dass ich erst so spaet antworte.
Dein Posting hat schon was - zwar ist die Sache bei ihm etwas anders (kann ja auch nicht alles gleich sein) aber ich denke schon, dass man da Parallelen ziehen kann.

Wenn ich es so sehe, kann ich seinen Wunsch nach dem Alleinesein schon besser sehen. Darauf komm ich ja nicht, weil meine Zahnbuerste immer an ihrem Platz bleibt sozusagen :o)

Danke fuer deine Antwort!
Bethje

Hallo Andreas!

Sein Verhalten kann er dir nur selbst erklären. Für dich ist
es glaube ich wichtig zu erkennen, was du möchtest und das du
ihm das, wertschätzend, mitteilen kannst. Um so besser wenn du
sagts, ihr habt eine ehrliche Beziehung zu einander.

Da hast du sicher recht - aber ich hab euch gefragt, weil er manchmal (wahrscheinlich eben weil er gerade seine Ruhe will) gereizt reagiert. Und da er nur ein paar Tage zuhause ist, will ich die ja auch sicher nicht mit Streiterein verbringen!

Aber du hast sicher recht, dass mit ihm sprechen die beste Problemloesung waere. Danke! :o)
Gruesse
Behtje

Hallo Anja!

Das schließt Dich keineswegs aus,
im Gegenteil: in Deiner Nähe kann er sich ausruhen, Arbeit und
Stress abschütteln, sich wohlfühlen, ohne gefordert zu sein.
Und da Eure Beziehung ja gut ist, freu’ Dich für ihn, dass er
sich bei Dir und in Deiner Nähe ausruhen kann. Er hat schon
Recht, wenn er sagt:

du weisst doch, dass ich das brauche’.

Das ist doch eigentlich eine Liebeserklärung, oder?

Im Moment gibt es leider keine andere Loesung, als den Beruf, den er jetzt hat und das nervt uns schon genug. Klar, dass er dann den Frust, den Stress loswerden will. Aber immer muss ich da (anfangs!!) zurueckstecken. Er nimmt mich zwar in den Arm aber er will eben doch auch alleine sein. Es wird schon so sein, wie du und Peter(TOO) geschrieben haben: er wird einfach froh sein, zuhause sein zu koennen.
Wenn er dann mal drueber geschlafen hat ist es ja auch wieder ok.

Danke fuer deine Antwort!
Gruesse,
Behtje

Hallo Isabel!

Wenn ich auch so waere, koennte ich es sicher verstehen, aber ich komme aus einer grossen Familie, seit ich bei ihm in Belgien wohne bin ich ganz allein, keine Eltern, keine Geschwister, Freunde nicht in der Naehe. Dann bin ich immer heilfroh, wenn er da ist und kann auch wie ein Wasserfall losplappern - ICH brauch keine Ruhe - das hatte ich genug. Aber er ist eben anders - auch ein Einzelkind - hat immer viel Ruhe und Zeit fuer sich gehabt.

Schoenen Tag noch und Danke fuer deine Antwort! Gruesse,
Behtje

Hallo Bethje,

ich habe die Meinungen meiner Vorschreiber nicht gelesen, aber das, was Dein Mann sagt, kann ich (33) durchaus nachvollziehen…

Bis vor einiger Zeit habe ich in einer Fernbeziehung gelebt; wir sahen uns sehr unregelmäßig und dann auch nur am Wochenende (also meistens von Freitag Abend bis Montag Abend bzw. Dienstag früh). Eigentlich geht alle Welt davon aus, daß man sich bei solchen Verhältnissen permanent in den Armen liegen müßte bzw. gar nicht aus dem Bett kommt und vor lauter Glückseligkeit glucksend durch die Gegend läuuft. Es klingt vielleicht seltsam, aber das war ganz und gar nicht der Fall: wenn Stefan da war, fühlte ich mich manchmal regelrecht überfordert, ja: gar bedrängt… Neeeeein, nicht das, was Ihr womöglich schon wieder denkt, Ihr Ferkel… *lach*

Man entwickelt nur im Laufe der Single-Zeit seine Verhaltensmuster und selbst der Partner kommt einem dabei wie ein Eindringling vor. Beispiele gefällig? Gerne: ich lese ein megaspannendes Buch - er will die Urlaubsplanung diskutieren; ich muß länger arbeiten - er will in einen Jazz-Club und ist eingeschnappt, weil ich mich nicht früher loseisen konnte; er will mich zum Fußball Hertha vs. Schießmichtot schleifen (ich hasse Fußball aus tiefstem Herzen - er revanchiert sich mit abgrundtiefem Eishockey-Hass) - ich habe gerade tausend Ideen für eine neue Story im Kopf und will sie lieber zu Papier bringen, anstatt zwischen Tausenden von besoffenen und grölenden Fußball-Freaks zu hocken. Es kam auch schon mal vor, daß ich mich mitten in der Nacht nach unten verzogen haben, nur um nach zwei Tagen seiner Anwesenheit wieder allein im Bett zu liegen.

Ich haue Dir mal eben den Auszug aus einem meiner Profile um die Lauscher, in dem ich meine Einstellung zu einer Beziehung beantworte:

Nähe, die mich nicht erdrückt;
Gemeinsamkeit, die nicht bedeutet, daß man alles zusammen macht;
Freiräume, die nicht hinterfragt werden dürfen…

Dein Mann liebt Dich mit Sicherheit, aber vielleicht fühlt er sich von dem Ansturm von Nähe und Gemeinsamkeit wenn er nach Hause kommt, einfach genauso erdrückt, wie ich mich erdrückt bzw. überfordert fühlte.

Warum er alleine sein möchte? Nenn es meinethalber ‚Akklimationsphase‘ - es ist nicht einfach von jetzt auf gleich von tagelangem Alleinsein auf heiteres Familienleben umzuswitchen. Ich kann es Dir nicht besser erklären, Bethje - ich kann Dir nur raten, ihm diesen Freiraum zu gewähren, auch wenn es nicht nur eine halbe sondern geschlagene drei Stunden dauert…

Beste Grüße

Renee

Hi Renee!

Ja, ich hab mittlerweile verstanden, was los ist. Dass es nichts mit mir an sich zu tun hat, sondern er auch einfach mal abschalten will, wenn er endlich mal zuhause ist.

Tut mir leid, dass es bei euch nicht hingehauen hat. Wuensche dir fuer naechste Mal einen, der dich versteht :o) Und das werd ich jetzt bei meinem Mann auch machen.

Danke fuer dein Posting! Gruesse,
Bethje