Hallo,
wollte mich gerade im Internet über Einstein’s Zeitdilatation schlau
machen und bin dabei auf die folgende Seite gestoßen: http://
www.cip.physik.uni-muenchen.de/~tf/srt/zeitdilatatio… . Aus dem
Satz des Pythagoras wurde hier die Formel für die Zeitdilatation
hergeleitet. Nun hab ich ein Problem mit der Vorstellung der Länge x’,
die sich aus c* t’ ergibt. t’ wird durch die Zeitdilatation kleiner als
t wodurch auch x’ kleiner wird. Hat diese Verringerung der Strecke x’
bereits mit der Längenkontraktion zu tun, da dem Beobachter diese
Strecke ja eigentlich länger erscheinen sollte, oder?? Könnt ihr mir
weiterhelfen??
Danke!
Hi,
Hat diese Verringerung der Strecke x’ bereits mit der Längenkontraktion zu tun …
Nein. Dieses x’ ist nicht eine der 3 Raundimensionen. Du beziehst dich ja auf die Seite:
http://www.cip.physik.uni-muenchen.de…
Da siehst du, daß von dem Minkowski-Abstand die Rede ist, der auch „Vierer-Distanz“ genannt wird:
A = c^2t^2 - x^2 - y^2 - z^2
wobei der Betrag dieses Quaternions eigentlich
A = sqrt(c^2t^2 - x^2 - y^2 - z^2)
heißen müßte. Dieser Vierer-Abstand gilt im (vierdimensionalen) Minkowski-Raum und dabei ist dann das von dir erwähnte ict = x0 eben die „Länge“ in der vierten Dimension (wobei dort die Werte nur reell geschrieben werden, die eigentlich komplex sind).
Die Schreibweise auf der Seite ist etwas unprofesionell, daher die Verwirrung. Wenn du mit den Koordinaten
x1
x2
x3
x0 = ict
rechnest, entsteht diese Verwirrung nicht.
Gruß
Metapher