Zeitdilatation

Ist irgendjemand in der Lage, mir stichhaltig darzulegen ( aber so, daß ich mir nicht schon wieder einen Knoten ins Gehirn machen muß, wenn ich versuche, es mir vorzustellen), weshalb in einem Objekt, welches sich mit Lichgeschwindigkeit bewegt, keine Zeit vergehen soll? Was mache ich in diesem Objekt, während ich reise??? Ich soll z.B. nach einem Jahr Reisezeit kein bißchen mit meiner Umwelt interagiert haben?? Könnte also auch quer durch den Jupiter fliegen?

Natürlich würdest du mit deiner Umwelt interagieren, da deine Masse bei dieser Geschwindigkeit gegen unendlich gehen würde.

gruss Peter

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ich bin aber eher dazu geneigt, den begriff Masse komplett aus unserer physik zu kürzen. das war kein guter beitrag. die Masse ist doch nur ein proportionalitätsfaktor

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Ich finde die ganze Sache mit der spezillen Relativitätstheorie wird ein bißchen überbewertet, das ist doch nichts weiter als eine Koordinatentransformation… aber na schön, dann fang ich mal mit der „üblichen“ Lichtuhr an…

Stell die vor, du baust dir eine Uhr, die folgendermaßen funktionieren soll: du hast zwei übereinanderliegene Spiegel, zwichen denen ständig ein Lichtblitz hin und herläuft und beim erreichen, des 2. Spiegels das Zählwerk der Uhr um Eins erhöht.

Bewegt sich nun dieses Spiegelpaar mit fast Lichtgeschwindigkeit an dir vorbei, so kann wegen der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit sich der Lichtblitz nur noch ganz langsam nach oben und unten bewegen, weil der Hauptanteil der Geschwindigkeit, dazu benötigt wird dem Spiegelpaar überhaupt hinterherzukommen.
Dementsprechen geht die Uhr und damit die Zeit FÜR DICH ALS AUSSENSTEHENDEN langsamer.

Dieser Effekt ist natürlich symmetrisch, d.h. eine Mücke, die auf einem der beiden Spiegel sitzt, und DICH beobachtet, sieht, daß DEINE Zeit langsamer geht.

Grüße
Oliver

ich bin aber eher dazu geneigt, den begriff Masse komplett aus
unserer physik zu kürzen. das war kein guter beitrag. die
Masse ist doch nur ein proportionalitätsfaktor

Ich bin jetzt nur mal daran interessiert, wie du daß denn genau meinst, weil ich mir eine Physik ohne dem Begriff „Masse“ (zumindest im klassischem Sinne) nicht vorstellen kann.

mfg!

BStefan

Hi,

ich bin aber eher dazu geneigt, den begriff Masse komplett aus
unserer physik zu kürzen. das war kein guter beitrag. die
Masse ist doch nur ein proportionalitätsfaktor

Ich bin jetzt nur mal daran interessiert, wie du daß denn
genau meinst, weil ich mir eine Physik ohne dem Begriff
„Masse“ (zumindest im klassischem Sinne) nicht vorstellen
kann.

Miit Proportionalitätsfaktor meint er wohl E = m c2

Gruss

Thorsten

Miit Proportionalitätsfaktor meint er wohl E =
m c2

Der Proportionalitätsfaktor ist dann wohl eher das
E = m c2

Wenn wir uns angewöhnen würden Raum und Zeit in den selben Einheiten auszudrücken (z.B. in Meter) und die Geschwindigkeit als einheitlose Bruchteile der Lichtgeschwindigkeit, würde das viel eher zum Verständnis der Raumzeit beitragen…

Grüße Oliver

Hi Frank

…aber so, daß ich mir nicht schon wieder einen Knoten ins
Gehirn machen muß…

naj - so ganz ohne Knoten gehts keider nicht, weil unser Vorstellungsvermögen weder auf Relativistische noch auf Quantenphysik eingestellt ist und beide das Vorstellungsvermögen gottsdeidank auch gar nicht benötigen: man kann alles rechnen…

weshalb in einem Objekt, welches sich mit Lichgeschwindigkeit
bewegt, keine Zeit vergehen soll?

Da ein (Koordinaten-)System eine Geschwindigkeiten immer nur relativ zu einem anderen hat, solltest du hier ein Objekt meinen, daß sich mit (fast) Lichtgeschwindigkeit relativ zu dir bewegt. Wenn du nun eine Uhr in diesem beobachteten System beobachtest, dann wirst du feststellen, daß dessen Uhr nachgeht, bzw.langsamer geht, als deine (vorherige Synchronisation und Gleichlauf vorausgesetzt). DASSELBE wird allerdings - wie Oliver schon schrieb - ein Beobachter im anderen System von Deiner uhr feststellen.

Ich hab das vor kurzem mal ausführlicher beschrieben… ist aber schon im Archiv (unter Suchwort „Relativitätstheorie“):

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Was mache ich in diesem Objekt, während ich reise???

Was du willst… in deinem System funktioniert alles genauso wie sonst auch…

Ich soll z.B. nach einem Jahr
Reisezeit kein bißchen mit meiner Umwelt interagiert haben??

Du kannst ruhig interagieren, allerdings wird ein relativ viel langsamerer Beobachter feststellen, daß bei dir alles ein wenig langsam vor sich geht…

Falls du nicht durch bremsen und zurückkehren die Verhältnisse asymmetrisch machst, wirst du dasselbe vom Beobachter behaupten… siehe oben…

Gruß
M.G.

Wenn wir uns angewöhnen würden Raum und Zeit in den selben
Einheiten auszudrücken (z.B. in Meter) und die Geschwindigkeit
als einheitlose Bruchteile der Lichtgeschwindigkeit, würde das
viel eher zum Verständnis der Raumzeit beitragen…

Wobei das nur unser aktuelles Verständnis von Raumzeit wiedergäbe. Späteren Generationen mit neuen, besseren Theorien bezüglich Raum und Zeit würden wir mit unseren selbstgefälligen Begriffsbestimmungen vermutlich wenig Freude machen.

Ciao
Uwe

Späteren Generationen mit neuen, besseren Theorien
bezüglich Raum und Zeit würden wir mit unseren
selbstgefälligen Begriffsbestimmungen vermutlich wenig Freude
machen.

?? Was glaubst du denn woher diese besseren Theorien kommen sollen, wenn man jede Art der Verbesserung gleich am Anfang erstickt ?!

fragt sich Oliver

Hallo Oliver,
Veränderungen müssen ja nicht zwangsläufig Verbesserungen sein. Im Moment neigen Pysiker ja dazu, Zeit eher als einen Aggregatszustand des Raumes zu sehen (auch ein interessanter Ansatz). Ich denke aber, daß ebenso wie diverse räumliche Dimensionen auch verschiedene zeitliche existieren. Ordnung = Raum ohne Zeit, Chaos = Zeit ohne Raum.

Ciao
Uwe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Veränderungen müssen ja nicht zwangsläufig Verbesserungen
sein. Im Moment neigen Pysiker ja dazu, Zeit eher als einen
Aggregatszustand des Raumes zu sehen (auch ein interessanter
Ansatz). Ich denke aber, daß ebenso wie diverse räumliche
Dimensionen auch verschiedene zeitliche existieren. Ordnung =
Raum ohne Zeit, Chaos = Zeit ohne Raum.

Hallo Uwe,

du siehst, man muss verschiedene Möglichkeiten durchspielen um zu sehen, wie sie das Verständnis der Physik beeinflussen, ich sag ja nicht, daß die eine oder die andere Anschauung besser ist, aber muss halt mal ein bißchen experimentieren… findest du nicht?!

Grüße
Oliver

Hallo Oliver!

du siehst, man muss verschiedene Möglichkeiten durchspielen um
zu sehen, wie sie das Verständnis der Physik beeinflussen, ich
sag ja nicht, daß die eine oder die andere Anschauung besser
ist, aber muss halt mal ein bißchen experimentieren… findest
du nicht?!

Völlig richtig. Nichts ist schlimmer als (wissenschaftliches) Dogma :wink:

Ciao
Uwe

Also, ich habe schon im spektrum darüber gepostet und wollte hier mal ein paar gedanke dazu. wenn man zu einigen annhmen geht, wird auch die masse relativ.