Zeitgefühl und Realität

Hallo Freunde,

erst heute ist mir wieder einmal aufgefallen, was mich schon seit langem beschäftigt.

Ich fahre eine Strecke von rund 350km ungefähr 2-3 mal im Jahr.
Diese führt mich von meiner jetzigen Heimat Bayern in meine alte Heimat Sachsen.

Die meiste Zeit fahre ich auf Autobahnen, die zusammenhängend sind. Das Komische ist, dass ich, egal wieviel Verkehr auch herrscht (Staus ausgeschlossen), bei meiner Fahrt von daheim weg immer mehr Zeit benötige, als wenn ich nachhause fahre. Dabei fahre ich auf dem Heimweg meist langsamer. ( Hinfahrt => v oft im Bereich der 200km/h, Heimfahrt => v im Bereich 140 km/h)

Dieses Phänomen scheine nicht nur ich zu durchleben, außerdem ist es auch nicht ortsgebunden, denn dies passiert mir auch bei anderen Strecken.

Da es keine rein emotionale Wahrnehmung ist, denn die Uhr zeigt es mir ja schließlich an, frage ich mich, wie sich dies erklären lässt.

Vielen Dank für eure Gedanken.
Ciao, Bill

Hallo Bill,

das ist doch ganz einfach…

In Bayern gehen die Uhren langsamer. Und diese temporale Zähigkeit zu überwinden dauert halt. Wenn Du aus dem geschwinden Norden nach Hause fliegst wirkt die Zeitpufferung erst später (LOGISCH die bekommen das erst so spät mit).

Tschuldigung liebe Bayern

olli