Zeitparadoxon

Hallo,
ich habe mich schon öfters gefragt, wenn der Fall eintreten würde, dass man eine Zeitmaschine baut( und wir die Naturgesetze für dieses eine Mal nicht beachten) und damit sagen wir eine Atombombe ca. 200 Mio. Jahre in die Vergangenheit schickt, die damalige Erde diese Explosion aber nicht überstehen würde weil sie eben noch unstabil war, was dann mit uns passieren wird die wir in der Gegenwart leben, da die Bombe nach ablaufen ihres Zeitzünders unsere Vergangenheit auslöschen würde.
Vielen Dank im Vorraus

Markus

Zeitparadoxon
Hallo, Marcus,
das Problem des im Nachhinein abgetriebenen Opas, das gibts schon länger. Es ist kein Paradox - es geht einfach nicht, scheint mir.
Die Zeit ist der Verlauf der Dinge, bzw. manifrestiert sich an ihm.
Naja, okay, wenn man die Geschehnisfolge zurückdrehen könnte (welcher Vorgang ja auch wieder zeit beansprucht), dann wärst du immerhin ne zeitlang dagewesen. Wie dein Opa auch.
Olalalalah!

moin, manni

Hallo Markus,

ich habe mich schon öfters gefragt, wenn der Fall eintreten
würde, dass man eine Zeitmaschine baut( und wir die
Naturgesetze für dieses eine Mal nicht beachten) und damit
sagen wir eine Atombombe ca. 200 Mio. Jahre in die
Vergangenheit schickt, die damalige Erde diese Explosion aber
nicht überstehen würde weil sie eben noch unstabil war, was
dann mit uns passieren wird die wir in der Gegenwart leben, da
die Bombe nach ablaufen ihres Zeitzünders unsere Vergangenheit
auslöschen würde.

Das Paradoxon wird heute mit durch die „Theorie der parallelen Welten“ gelöst:
Etwas vereinfacht gesagt: Jede Entscheidung führt zu zwei Zeitlininien, eine in welcher du dich weiterbewegst und eine in welcher die andere Möglichkeit gewählt wurde und von der du nichts mitbekommst.
Wenn du jetzt also in die Vergangenheit reist und deinen Grossvater „um die Ecke bringst“ erzeugst du damit eine neue Zeitlinie ohne deinen Grossvater. Zurückkehren in die Gegenwart wirst du aber entlang derjenigen Zeitinie welche du zurückgereist bist und somit bleibt dein Grossvater, dein Vater und du in dieser erhalten.
Daraus ergibt sich aber, dass du nur in eine mögliche Zukunft reisen kannst und die Lottozahlen, vom nächsten Samstag, welche du von deiner Zeitreise zurückbringst nicht zu einem Sechser am nächsten Samstag führen müssen, da du damit automatisch die Zeitlinie der „möglichen Zukunft“ bei deiner Rückkehr verändert hast.

Naja, verstehen muss man das ja nicht unbedingt, aber es löst die Paradoxa.

MfG Peter(TOO)

Aus der Tatsache, daß wir existieren folgt, daß die Erde nicht in die Luft gesprengt wurde. Falls also irgendwann irgend jemand versuchen sollte Dein Experiment durchzuführen, dann weiß er schon vorher, daß er scheitern wird.

Wie kannst Du die Naturgesetze außer Acht lassen und nach realen Konsequenzen fragen?

Grüße Safog

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aus der Tatsache, daß wir existieren folgt, daß die Erde nicht
in die Luft gesprengt wurde. Falls also irgendwann irgend
jemand versuchen sollte Dein Experiment durchzuführen, dann
weiß er schon vorher, daß er scheitern wird.

es sei denn die Geschichte spaltet sich auf, sobald man die Vergangenheit erreicht, denn in diesem neuen Zeitzweig würde es keine Probleme mit der Kausalität geben.

Dann las es mich mal so ausdrücken Safog.

Wenn man eine Zeitmaschine baut und die Naturgesetze dies zulassen würden und damit sagen wir eine Atombombe…

Ist die Frage so richtgi gestellt?

Gruß Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Safog, du wagst es also wirklich, die Autorität der Sachwalter der Physik auch nur infragezulegen?
Laß dich nicht zum Komplizen machen, Markus!
Wo bliebe denn da die Ehrfurcht?
Allerdings, was Zeit ist?
Es ist Zeit…
Und wir haben ja Raum genuch…
Woher das Leben kommt?
So aussem Bauch. Gesagt, mein ich,
aussem Anfang.
Kann eine® sagen, was eigentlich „Tach“ und was „Nagt“ iss?
Ich meine zB die Nagt über Bachdad.
Also Nacht so, wie wir sie erleben, nicht wie es uns die Füsiker sagen.

Warum das wichtich ist?
Zum Bleistift weil die Menschen frpher die Zeit in Nächten gezählt haben (heute noch: „fortnight“, english, und „Weihnachten“, „Faßnacht“), also in „Nichtzeit“, „Nichtverlauf“.
Ich finde mein Begriff vom „optischen Echo“ immer toller.
Keine® sonst? Dann echo ich eben weiter!
moin, manni

Hallo Markus,

zur Lösung mit parallelen Zeitlinien wurde bereits geschrieben.

Eine weitere Lösung wäre: Wenn die Bombe explodiert, dann gibt es dich nicht mehr und damit die Bombe nicht und dadurch ist sie dann doch nicht explodiert und es bleibt alles wie es ist.

Die generelle Lösung:
Du kannst dich in der Zeit schneller oder langsamer VORWÄRTSbewegen wie deine Umgebung, aber nicht rückwärts. Genausowenig, wie du dich auf einem Weg rückwärts bewegen kannst. Du kannst einen Weg in entgegengesetzter Richtung noch einmal begehen, bewegst dich dabei aber immer vorwärts. Joggst du nämlich 10km und dann den gleichen Weg zurück, bist du 20 km gerannt, obwohl du am Ausgangspunkt stehst. Genauso ist das mit der Zeit. Du kannst dich nach 1 Stunde wieder am selben Fleck befinden und für deinen Freund, der dort auf dich gewartet hat, sind erst 30 Minuten vergangen(wegen deiner hohen Geschwindigkeit), aber dich selbst wirst du dort nicht treffen.

Zusammenfassung: Es gibt keine nagative Zeit und auch keinen negativen Weg.

Gruß
Tilo

Rasare
Hallo, Tilo,

Oder bist du nur nicht schnell genug,
wenn du dich selbst nicht mehr antriffst?

Etwas ernsthafter: wenn alles in Quanten geschähe, dann dauert der Vorgang des h i e rseins und derselbe des
d a seins; die beiden könnten sich also überschneiden.
Aber da es keine Qualten geben soll: gibt es überall von nen Haufen Quanten?

Okäi, binnich wech. Mit meine Quanten.

Grüße, moin, manni