Eine angebliche Meinungsumfrage mit Unterschrift
entpuppt sich als Zeitschriften-Abo.
Was kann mann dagegen tun.
Hallo!
Ein paar genauere Details wären hilfreich. Grundsätzlich gilt: Widerrufsrecht in Anspruch nehmen. Sofern man über dieses ordnungsgemäß belehrt wurde (dazu gehört auch, dass die Widerrufsbelehrung dem Verbraucher in Textform dauerhaft vorliegt) kann man innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Bekommt man diese Belehrung nicht schriftlich ausgehändigt, kann man sogar noch viel später widerrufen, da die Widerrufsfrist erst mit eben diesem Zeitpunkt der Aushändigung beginnt. Widerruf am besten immer schriftlich mit Einschreiben schicken. Nicht per E-Mail, auch wenn es als Möglichkeit angegeben wird.
Kann man von seinem Widerrufsrecht nicht mehr Gebrauch machen, ist es manchmal auch je nach Sachlage möglich, den Vertrag aufgrund Vorspiegelung falscher Tatsachen anzufechten, z.B., wenn versichert wurde, dass durch die Teilnahme an der Umfrage keinerlei Kosten entstehen würden, dass es sich keinesfalls um ein Abo handelt, o.ä… Im beschriebenen Fall wurde man ja offensichtlich darüber hinweg getäuscht, dass es sich um einen Vertrag über ein kostenpflichtiges Abo handelt, d.h. Die Chancen einer solchen Anfechtung wären hier vermutlich gut.
Für genauere Auskünfte sei zunächst mal Google heranzuziehen (Stichwort Abofalle, Fußgängerzone, etc), oder sich an die Verbraucherzentrale wenden, ggf. auch einen Anwalt einschalten, sollte der Fall doch etwas komplizierter sein.
Grüße
Genau hierfür wurde doch meines Wissens nach die das Gesetz geändert zugunsten des Verbrauchers. Ist es nicht eindeutig deklariert, dass du ein Abo abschliesst, ist es tückisch und damit nicht verbindlich. Leider bin ich nicht so erfahren in Rechtsfragen, denke jedoch, dass du mit einem Widerruf da raus kommst.
Viel Erfolg!