ich liege mit meiner Freundin im Streit um folgendes Problem:
Bei einer Versandverpackung zerknittere ich immer alle Zeitung und lege den Artikel dazwischen.
Meine Freundin ist der Ansicht, dass glatt den selben Effekt hat und die Ware bei einem Aufprall nicht dämpf bzw. nur minimal (Zitat: „ca. 0,1% Unterschied zum zerknitterten Papier“).
Maxibriefkarton
Artikel: ca. 400 g
Zeitung deckt Kartonboden zu 98% ab
ca. 8 doppelseitig zerknitterte Zeitungen
Hi
Zeitungsknüll als Schutz oder Polsterung ist sinnlos da NICHT Formstabil. Drückst du knüll weiter zusammen, bleibt er so, Also keine Funktion. Dazu verändert Veränderung der Luftfeuchte den Zustand. Feuchte macht letztendlich Matsch draus. Ich hasse Leute die sich einbilden dass das Verwenden von Zeitungsknüll einen anderen Zewck hat als Müllentsorgung.
Lupofolie kostet wirklich nicht die Welt.
A
Bei einer Versandverpackung zerknittere ich immer alle Zeitung
und lege den Artikel dazwischen.
Meine Freundin ist der Ansicht, dass glatt den selben Effekt
hat
Hallo,
du brauchst ja nur mal nachzumessen, welchen Abstand deine Ware vom Pappkarton hat - das ist beim Aufprall der „Bremsweg“. Es kommt natürlich noch drauf an, welchen Widerstand die Füllung beim Abbremsen ausübt, aber grundsätzlich ist ein längerer Bremsweg besser.
Ich hasse Leute die sich einbilden dass das Verwenden
von Zeitungsknüll einen anderen Zewck hat als Müllentsorgung.
Lupofolie kostet wirklich nicht die Welt.
Ich habe noch nie Matsch bekommen und ich erhalte viele Verpackungen mit Zeitung gepolstert.
Als gewerblicher Verkäufer kämmen bei mir noch zu der LuPo-Folie, die Kosten laut Verpackungsverordnung sind bei LuPo-Folie erheblich teurer.
Die Frage ist ja nur, ob glatte Zeitung mehr dämpft als zerknitterte Zeitung (zerknittert und wieder auseinander gefaltet).
Hi
Dann kaufst du vielleicht nix was schwer genug ist, ich bekomme andauern geschrottete Plattendreher oder Verstärker, die von solchen Helden der Verpackungskunst gemeuchelt wurden.
Nat - Socken, Babywäsche, ne Tupperschüssel kann man sicher mit Knüll verpacken.
Wenn etwas schwereres Raum hat wird es den Knüll Plätten und sich genügen Bewegungsraum erarbeiten sich selbst zu zerstören.
A
Das zusammengeknüllte Papier bildet ein Polster und dämpft
Stöße etwas ab.
ja, wird bei jedem Stoss funktionsloser… er ist NICHT formstabil. Gerne beweise ich dir dass.
Wenn aus Zeitungspapier „Matsch“ werden soll, mußt Du es
sicherlich Monate/Jahre in der Sendung lassen:wink:
nun - eine kleine Übertreibung wird dich nicht aus der Bahn werfen, hohe Luftfeuchte reicht um die schlkechten Eigenschaften zu verschlechtern, ein Regenguss in einen offen Container kann Nässe verursachen.
Deine Haßgefühle werden Verwender von Zeitungspapier zum
Zwecke der Polsterung wenig beeindrucken:wink:
Wenn Du also nichts anderes haßt…
Schlechte Bewertungen für die geschrotteten Geräte vielleicht, aber genau das ist das Problem, dieses Pack lernt nicht die Bohne aus dem Müll den sie machen.
Zeitungsknüll als Schutz oder Polsterung ist sinnlos da NICHT
Formstabil.
Genau das ist der Sinn einer Polsterung, dass sie nicht formstabil ist, sondern in Grenzen nachgibt. Eine Stahlplatte wäre sonst die ideale „Polsterung“, denn die ist sehr schön formstabil.
Drückst du knüll weiter zusammen, bleibt er so,
Also was nun, drücke ich ihn zusammen oder bleibt er so? Es geht nur eines von beiden.
Also keine Funktion.
Eben doch, nämlich die deutliche Verlängerung des Bemswegs im Falle eines Stoßes von außen und damit die Verringerung der auf die Ware einwirkenden Bremskraft. Da kommt Luftpolsterfolie nicht ganz mit.
Luftfeuchte den Zustand. Feuchte macht letztendlich Matsch
draus.
Die Luftfeuchte allein macht aus keinem Zeitungspapier Matsch, denn es gibt so etwas wie eine natürliche Ausgleichsfeuchte auch bei Zeitungspapier. Natürlich kann die Luftfeuchte so hoch werden, dass ein Gewitter runterkommt und wenn der Karton dann ungeschützt steht und geflutet wird, wird das Papier Matsch. Die Ware geht dann allerdings auch hinüber und Luftpolsterfolie würde daran nichts ändern.
Ich hasse Leute die sich einbilden dass das Verwenden
von Zeitungsknüll einen anderen Zewck hat als Müllentsorgung.
Lupofolie kostet wirklich nicht die Welt.
Ich hasse Leute, die von Physik offensichtlich keine Ahnung, aber trotzdem auf jede physikalische Fragestellung eine apodiktische Antwort parat haben. Außerdem darf man getrost annehmen, dass Luftpolsterfolie nach Verwendung auch nur entweder mein Lager verstopft oder zurückgeschickt werden muss oder eben doch genauso auf den Müll fliegt wie Zeitungsknüll.
smalbop
Hi
Zeitungsknüll als Schutz oder Polsterung ist sinnlos da NICHT
Formstabil. Drückst du knüll weiter zusammen, bleibt er so,
Nein, das bleibt er nicht. Er federt. Ganz im Gegensatz zu glattem Zeitungspapier. Das gibt nicht mal nach und ist wirklich sinnlos.
Also keine Funktion.
Doch. Heftig. Als Knautschzone.
Dazu verändert Veränderung der Luftfeuchte den Zustand. Feuchte
macht letztendlich Matsch draus.
Das ist Unsinn. Wenn da Matsch draus geworden ist, kannst Du den restlichen Inhalt der Sendung eh’ wegwerfen. Luftfeuchtigkeit reicht dafür in keiner Weise aus. Weshalb man Papier auch gut als Isolierung für Häuser verwenden kann. Ganz ohne Matscheffekt.
Ich hasse Leute die sich einbilden dass das Verwenden
von Zeitungsknüll einen anderen Zewck hat als Müllentsorgung.
Das ist schlicht Unsinn. Wer mit Zeitungspapier als Füllmaterial schlecht verpackt, bekommt das auch mit Luftpolsterfolie oder Styropor hin. Es kommt nämlich auf die Menge an. Zu viel zerdrückt, zu wenig polstert nicht ausreichend und verutscht.
Lupofolie kostet wirklich nicht die Welt.
Und wo kauft man die in kleinen Mengen?
Übrigens sind die netten Öko-Verpackungschips Unsinn, weil sie unter Belastung zerkrümeln (ganz anders als Styropor) und in Firmen, weil sie Ratten ins Lager locken.
Vorschlag:
Sag deiner Freundin, sie möge aus 4m Höhe in einen Container mit
a) zerknülltem Papier
und danach
b) druckfrischen glatten, gefalteten Zeitungen
springen, und danach über die Dämpfung urteilen.
Bitte die Reihenfolge einhalten! Verändert man diese nämlich, dann kommt es zum zweiten Test nämlich garnicht mehr
Hi
ok dann müsste man eine Studie darüber beginnen.
Meine Ergebnisse sind: Alle Schäden bei Mit Zeitungsknüll verpackten Geräten. Grundsätzlich haben Leute die Mit Zeitungsknüll verpacken keine Ahnung vom verpacken. Deine These: Dies Leute würden auch mit LuPoFolie keine vernünftige Verpackung hin bekommen. Kann ich an einem Beispiel bestätigen: Dual-Receiver 14Kg EINE Lage der feinsten Lupofolie drum und direkt im Karton ohne weitere Polsterung versckickt. Dem sind wohl die Zeitungen ausgehgangen.
Ich habe soviel Respekt vor der Ware die wenn ich sie verpacke bereits NICHT mehr mir gehört, dass ich sie so verpacke dass die garantiert heil ankommt, egal was für Mühe sich die Transporteure geben sie zu zerstören. Und da hat Zeitungsknüll absolut keine Funktion.
Und deine Behauptung Z-Knüll wäre dauerhaft Formstabil ist absoluter Hausfrauen-Unsinn.
Genau das ist der Sinn einer Polsterung, dass sie nicht
formstabil ist, sondern in Grenzen nachgibt. Eine Stahlplatte
wäre sonst die ideale „Polsterung“, denn die ist sehr schön
formstabil.
Absolut nicht, die Polsterung muss nach Belastung in die Alte form zurückkehren und darf sich durch Witterungsverhältnisse nicht in seinen Eigenschaften verändern. Styroflocken, Styroformteile, Kokosmaterial etc, keinesfalls Zeitungsknüll
Drückst du knüll weiter zusammen, bleibt er so,
Also was nun, drücke ich ihn zusammen oder bleibt er so? Es
geht nur eines von beiden.
Dann zeig mir mal DEN der den Zeitungsknüll so komprimiert dass er zu geeigneten Bällen wird, da würde die Verpackung von nem Gerät in nem 60x60x80 Karton 6 Stunden Knüllen erfordern und der Verpacker müsser hydraulikpressen statt Händen haben.
Eben doch, nämlich die deutliche Verlängerung des Bemswegs im
Falle eines Stoßes von außen und damit die Verringerung der
auf die Ware einwirkenden Bremskraft. Da kommt
Luftpolsterfolie nicht ganz mit.
und in der Fole immer weitere BeschleunigungsWege, da daer Gegenstand sich freiarbeitet.
Ich hasse Leute, die von Physik offensichtlich keine Ahnung,
aber trotzdem auf jede physikalische Fragestellung eine
apodiktische Antwort parat haben.
Außerdem darf man getrost
annehmen, dass Luftpolsterfolie nach Verwendung auch nur
entweder mein Lager verstopft oder zurückgeschickt werden muss
oder eben doch genauso auf den Müll fliegt wie Zeitungsknüll.
Meine Freundin ist der Ansicht, dass glatt den selben Effekt
hat und die Ware bei einem Aufprall nicht dämpf bzw. nur
minimal (Zitat: „ca. 0,1% Unterschied zum zerknitterten
Papier“).
ich verstehe gar nicht, wie man unzerknitterte zeitung zum verpacken benutzen könnte??? wie geht das?
Und deine Behauptung Z-Knüll wäre dauerhaft Formstabil ist
absoluter Hausfrauen-Unsinn.
Das habe ich doch gar nicht behauptet. Ich habe geschrieben: es federt.
Dauerhaft formstabil ist zum Beispiel ein Auto. Aber wo ist denn die Knautschzone nach dem ersten Crash?
Und, noch extremer, was passiert denn mit den Insassen von einem Safe, der aus dem Fenster fällt?
Vielleicht hättest du die ursprüngliche Fragestellung mal richtig lesen sollen, denn es geht um einen 400 Gramm schweren Artikel in einem Maxibrief und um die Frage ob es besser ist die Zeitung zusammenzugeknüllen oder eben nicht. UND nicht um den Versand von 40 kg schweren Verstärkern oder gar um Schwerlasttransporte oder sowas.
Daher sind deine Bemerkungen (und zwar so ziemlich alle diese Frage betreffend) relativ weit am Thema vorbei und in einigen Punkten, z.B. die Sache mit der Feuchtigkeit, geradezu unsinnig.
Selbstverständlich funktioniert das mit zerknüllter Zeitung und zwar, richtig gemacht, sogar sehr gut.
Genauso selbstverständlich ist es aber auch, dass sich das zu verwendende Verpackungsmaterial nach der Art, der Größe, dem Gewicht, der Empfindlichkeit etc. des zu verpackenden Gegenstands richtet.
Und gerade bei relativ kleinen und leichten Gegenständen ist zerknüllte Zeitung (gerade für Privatleute) eine mehr als sinnvolle Alternative zu irgendwelchem Plastikzeug, dass man meist sowieso nicht zur Hand hat, wenn man es braucht und was beim Empfänger ohnehin nur in den Müll wandert.
ich verstehe gar nicht, wie man unzerknitterte zeitung zum
verpacken benutzen könnte??? wie geht das?
Du nimmst Zeitungspapier (mehrlagig), stellst einen Teller darauf und wickelst ihn ein. Dann nimmst du wieder Zeitungspapier und wieder einen Teller usw. - gegebenenfalls mit Kreppband fixieren.
Funktioniert gut mit allen zerbrechlichen Dingen, wenn man umzieht.
Das Eingepackte wird dann - zum Transport - in einen grossen Wäschekorb gelegt.
Vorteil gegenüber zerknülltem Papier
-> kleineres Packmaß
-> Ware ist besser gegen Verrutschen gesichert.
ich verstehe gar nicht, wie man unzerknitterte zeitung zum
verpacken benutzen könnte??? wie geht das?
Du nimmst Zeitungspapier (mehrlagig), stellst einen Teller
darauf und wickelst ihn ein. Dann nimmst du wieder
Zeitungspapier und wieder einen Teller usw. - gegebenenfalls
mit Kreppband fixieren.
Funktioniert gut mit allen zerbrechlichen Dingen, wenn man
umzieht.
Das Eingepackte wird dann - zum Transport - in einen grossen
Wäschekorb gelegt.
Vorteil gegenüber zerknülltem Papier
-> kleineres Packmaß
-> Ware ist besser gegen Verrutschen gesichert.
der schutz gegen zerbrechen wird eigentlich aufgrund der möglichkeit des verrutschens erreicht. die knautschzone muss groß sein und das erreicht man durch
viel raum zwischen dem gepackten stück und dem rand des pakets und
papier, dass wie eine feder wirkt, was wiederum eigentlich nur durch zusammengeknülltes papier geschieht.