Zeitungs-Abo – Gutschrift verweigert

Hallo,
bei gewünschter Lieferunterbrechung für ein Zeitungsabo wegen vorübergehender
Abwesenheit werden Gutschriften nur ab der zweiten Ausfall-Woche erteilt (z. B. Springer-Verlag), angeblich wg. eines „zu hohen administrativen Aufwandes“.
Ein solches Geschäftsgebaren auf Kosten der Kunden ist sehr fragwürdig.
Muß das rechtlich überhaupt hingenommen werden?

Hallo,

der Vertrag sagt: Verlag liefert wöchentlich eine Zeitschrift und bekommt dafür eine Jahrespauschale.

Es ist eine Kulanz des Verlages, dass er so eine Regelung anbietet und dies unterliegt der Vertragsfreiheit.

Viele Grüße

Lumpi

Gegenfrage
ist es unzumutbar, bei Abwesenheit von etwa einer Woche, die Zeitschrift

  • im Briefkasten zu belassen
  • von Nachbarn etc. entfernen zu lassen?

Hallo,

werden Gutschriften nur ab der zweiten
Ausfall-Woche erteilt (z. B. Springer-Verlag), angeblich wg.
eines „zu hohen administrativen Aufwandes“.

Vermutlich nicht ‚erst ab der zweiten Woche‘, sondern ‚für einen Zeitraum von mehr als einer Woche‘, richtig?

Ein solches Geschäftsgebaren auf Kosten der Kunden ist sehr
fragwürdig.

Du meinst: auf Kosten der Gesamtzahl der Kunden, da der Aufwand durch alle Kunden und nicht den einzelnen, der den Aufwand verursacht, bezahlt wird?

Muß das rechtlich überhaupt hingenommen werden?

Nicht, wenn vertraglich etwas andere abgemacht war.
Gesetze gibt es natürlich (sinnvollerweise) keine, die dem Kunden ein Recht auf kostenlose Zusatzleistungen für alle Sonderwünsche einräumen.

Was genau spricht eigentlich dagegen, die Zeitung in der Woche am Kiosk einfach mal in bar zu bezahlen?
Gruß
loderunner (ianal)