Hallo!
bei dem ein oder anderen Beitrag wurde auch schon mal eine
dicke Lage Zeitungen gegen Giersch und ähnliches empfohlen…
Zeitungen, wenn dick übereinander gelegt, sind erstaunlich langsam im Verrotten. DAS ja. Dafür sind sie nicht stabil im Gegensatz zu Plastikfolie, gegen Durchwachsen von unten.
btw: zur Frage unten: geglättetes, bzw. Hochglanzpapier hält deutlich mehr aus
dies wollte ich (evtl. auch erst im Frühjahr) gegen „mein“
geliebtes (grrrr…) Calamagrostis-Gras (glaube zumindest es
ist es) anwenden, weil es sich mit seinen Ausläufern und Samen
doch allzusehr ausbreitet…
Versuch macht kluch
Frage zu den Zeitungen: da ich keine Tageszeitung abboniert
habe, wären das bei mir die reichlich trotzdem verteilten
„Käsblättli“ (Werbespiegel usw…) - natürlich ohne die
Hochglanzbeilagen…
für Hochglanz gilt, was ich oben sagte: widerstandsfähiger.
Trotzdem sind diese Blätter meist bunter/kräftiger bedruckt,
als normale Tageszeitungen…
… die Farben sind keine anderen als die der Hochglanzbeilagen. Der Unterschied besteht nur in der Vorbehandlung, Bestreichung des Papiers mit Glanzmitteln.
-> hat jemand Erfahrungen, ob das irgendwie relevant für den
Boden ist?
(Schadstoffeinträge in den Boden usw…)
hm, natürlich wirst Du im Nachweisbereich eines ordentlichen bodenchemischen Labors Rückstände finden.
Doch ist die Frage, wie bedeutend sind sie im Vergleich zu angewehtem Feinstaub von der Umgebung (Reifenabrieb, Diesel- und Benzinrussrückstände, habt Ihr in näherer Nähe Industrie?)
und natürlich die Kernfrage: wie rückstandsfrei war Dein Boden vor der Zeitungsauflage?
Manche Neubausiedlung steht heute auf Untergrund, der in den in dieser Hinsicht sorglosen 1960ern Mülldeponie war - frage nicht, was man damals alles in ganz normalen Hausmüll packte!
der Faulheit geschuldet würde ich die Zeitungen am liebsten
einfach dann an Ort und Stelle verrotten lassen - steht da was
entgegen?
je nun! Wenn Du die Fläche nach dem Ausrotten des ungeliebten Grases nicht sofort als Gemüsebeet nutzen willst, nehme ich mal an, dass es reicht 3-5 Jahre Nicht-Essbare Pflanzen anzubauen. Vorzugsweise eine Mischung zur Bodengesundung. Wenn Du die nicht verrotten lässt, sondern ausreißt und anderweitig entsorgst, als auf dem Gartenkompost, solltest Du zumindest ungefähr den Stand erreicht haben, der für die Umstellung von konventionellem auf Bio-Landbau vorgeschrieben ist.
Der misstrauische Gärtner kann den Erfolg vom oben erwähnten bodenchemischen Labor überwachen lassen.
Pragmatiker wie meineeine überlegen, dass
- Zeitungshersteller von den verwendeten Farben auch keine Krankheit kriegen wollen und darum zumindest in D nicht unbedingt die allerallerschädlichsten Farbstoffe einsetzen.
- Wir von unserem tagtäglichen Umgang mit allerhand Schadstoffen entweder
2A) bereits abgehärtet sind
oder
2B) Schäden auch bei größer Vorsicht nicht abwenden können.
viele Grüße
Geli