Guten Tag,
wir sind auf der Suche nach Erfahrungen mit einer Zwischensparrendämmung aus Zellulose gemeinsam mit einer Aufsparrendämmung aus Polystyrolplatten.
Hintergrund der Frage ist der Hinweis unseres Bauleiters, der uns die Zellulosedämmung empfohlen hat, um den als Schlafraum benutzen Dachboden möglichst kühl zu halten. Geplant war jedoch eine Aufsparrendämmung mit Polystyrol. Nun wurde uns vorgeschlagen doch beides zu verbauen um Winter wie Sommer bessere Dämmleistung zu erhalten.
Würde ich von abraten.
Zellulose-Einblasdämmung in den Sparrenfeldern ja, das kann man machen und es wäre auch sinnvoll gegen Sommerhitze.
Allerdings kann man das auch mit anderen Materialen erreichen (Holzfaserplatten, Steinwolle.., also Material, das auch vom Gewicht her „schwer“ ist )
Die Aufsparrendämmung sollte man aber nicht aus Hartschaum machen lassen. Da gehört eine gegen die Sommerhitze wirkende Dämmung drauf, dort entsteht die Hitze, dort sollte sie bereits abgefangen werden.
Dort eignen sich gut Holzfaserplatten, die zum Beispiel auch gleich die Funktion der Unterspannbahn übernehmen können.
Sie wirken sowohl gegen Hitze als auch gegen Schall und haben natürlich einen hohen Dämmwert.
MfG
duck313
Wieso sollte Polystyrol nicht auch gegen die Sommerhitze wirken?
Gruss Hartmut